Shades of Black 1 - Kitty Rogue - E-Book

Shades of Black 1 E-Book

Kitty Rogue

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Beschreibung

Shades of Black – Das Bewerbungsgespräch Sie dachte, es wäre ein Vorstellungsgespräch. Es war eine Einladung in die Dunkelheit. Als sie die Black Group betritt, erwartet sie ein normales Karrieregespräch. Stattdessen findet sie sich in einem fensterlosen Raum wieder – allein, beobachtet, analysiert. Er kennt ihre Schwächen. Er kennt ihr Scheitern. Er kennt das Loch in ihr, das sie mit Erfolg zu füllen versucht. Und er bietet ihr etwas anderes an. Keine Stelle. Kein Gehalt. Keine Karriere. Sondern Zugehörigkeit. Shades of Black ist ein geheimer Zirkel aus Macht, Kontrolle und absoluter Loyalität. Ein Ort, an dem Regeln neu geschrieben werden. Ein Ort, an dem Hingabe nicht Schwäche bedeutet – sondern Stärke. Doch der Eintrittspreis ist hoch. Sie muss lernen, Kontrolle abzugeben. Sie muss lernen, Befehle zu befolgen. Sie muss entscheiden, ob sie bereit ist, tiefer zu gehen – in eine Welt aus Dominanz, psychologischer Spannung und freiwilliger Unterwerfung. Und wenn sie eintritt, gibt es kein Zurück. Shades of Black – Das Bewerbungsgespräch ist der Auftakt einer düsteren Macht-Reihe über: geheime Elitezirkel kontrollierte Hingabe dominante Persönlichkeiten psychologische Manipulation freiwillige Machtabgabe Dark Romance mit expliziter Dynamik Alle Figuren sind volljährig. Alle Interaktionen beruhen auf Einwilligung. Für Leserinnen und Leser, die Dark Power, geheime Gesellschaften und intensive Dominanz-Spannung lieben.

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EPUB

Veröffentlichungsjahr: 2026

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Shades of Black 1

Das Bewerbungsgespräch

von Kitty Rogue

Impressum

Verantwortlich für den Inhalt nach § 5 TMG und § 55 RStVKitty Roguec/o COCENTERKoppoldstraße 186551 AichachDeutschlandE-Mail: [email protected]

© 2025 Kitty Rogue. Alle Rechte vorbehalten.

Dieses Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung der Autorin unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen sowie die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen.

Die Figuren, Ereignisse und Handlungen in diesem Buch sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen wären rein zufällig und nicht beabsichtigt.

Kapitel 1 – Die Einladung

Glasfassaden, die den Himmel verschlucken. Ein Gebäude, das mehr eine Aussage ist als Architektur. Sie betritt die Eingangshalle und wird von der Kälte erwischt, nicht nur der Klimaanlage, sondern der Art von Stille, die Geld kostet. Schwarzer Polierbetonboden, reflektiert die sanft pulsierende Deckenbeleuchtung in Blauschattierungen. Ein einziger, mächtiger Empfangspult aus mattem Obsidian. Dahinter sitzt niemand.

Sie überprüft die E-Mail auf ihrem Smartphone noch einmal. 14:00 Uhr. Black Group. Etage 47. Kein Ansprechpartner. Keine Begrüßung. Nur ein Einladungslink zu einem digitalen Kalendereintrag. Sie atmet tief durch. Das ist kein normales Bewerbungsgespräch. Das ist ein Test. Und sie hasst Tests, bei denen sie die Regeln nicht kennt.

Sie wendet sich dem Aufzugssystem zu. Keine Knöpfe. Nur ein schmaler Touchscreen, der nach einem Handabdruck glüht. Sie legt ihre rechte Hand darauf. Der Bildschirm flackert, zeigt eine Liste von Stockwerken an. Ihre Finger zittern kaum merklich, als sie die 47 berührt. Die Aufzugtür öffnet sich geräuschlos. Das Innere ist wie die Halle: Schwarz, spiegelnd, verlassen.

Sie stützt sich an der kühlen Wand ab, während der Aufzug steigt. Sie hat sich darauf vorbereitet. Drei Nächte lang hat sie die Black Group recherchiert. Investmentfirma. Geheim. Unglaublich profitabel. Kaum etwas über die Eigentümer bekannt. Sie hat Jobbeschreibungen gefunden. Vage. Beraterpositionen. Analysten. Hohe Gehälter. Keine spezifischen Anforderungen. Aber hohe Erwartungen.

Der Aufzug bremst sanft. Die Tür gleitet auf. Die Etage ist dunkel. Keine Firmenlogos. Keine Namen an Türen. Nur ein langer, leerer Gang mit schwarzen Wänden und dem gleichen kalten Licht von unten. Sie fühlt sich wie in einem Futuristischen Film, in dem der Held kurz vor dem großen Missverständnis steht. Sie geht langsam. Ihre Stöckelschuhe machen kein Geräusch auf dem weichen Teppichboden.

Am Ende des Gangs steht eine einzelne Tür. Schwarzes Glas, kein Griff, keine Klingel. Sie bleibt davor stehen und lauscht. Nichts. Ein leises Summen, das vielleicht nur in ihrem Kopf ist. Sie zählt bis drei, eine alte Gewohnheit aus der Schulzeit, um Nervosität zu zähmen. Dann drückt sie ihre flache Hand gegen die Tür. Sie öffnet sich mit einem leisen Zischen.

Hinter der Tür ist nicht der erwartete Konferenzraum. Es ist ein weiterer, kleinerer Raum. Ein einzelner Stuhl aus schwarzem Leder in der Mitte. Davor ein kleiner Tisch aus Chrom. Darauf ein einzelnes Glas Wasser.

Ihr erster Instinkt ist, sich umzudrehen. Das ist absurd. Ein Scherz? Ein Test, ob sie geht? Sie denkt an ihre überfällige Miete. An die Schulden von ihrem Bruder. An das Gefühl, immer nur knapp über Wasser zu sein. Sie schluckt. Sie hat schon zu viel investiert. Zeit. Hoffnung. Eine neue Bluse.

Sie tritt ein. Die Tür schließt sich hinter ihr. Langsam, sanft, mit einem kaum hörbaren Klicken. Jetzt ist sie drin. Im Raum ohne Fenster. Und sie wartet. Ihre Atmung ist laut in der Stille. Sie ist gefangen. Und ein Teil von ihr fragt sich, ob sie das nicht schon immer sein wollte.

Kapitel 2 – Der Raum

Die Stille dauerte mindestens fünf Minuten. Sie hatte es gezählt. Langsam, in ihrem Kopf, während sie unbeweglich auf dem Ledersessel saß. Sie wollte nicht nervös wirken. Sie wollte nicht wie jemand aussehen, der an seine Grenzen stößt. Aber die Stille war greifbar. Sie drückte auf ihre Trommelfelle, füllte ihre Lungen, machte die Luft dick.

Als die Tür sich öffnete, zuckte sie nicht. Nur ihr Blick wanderte von dem Glas Wasser auf dem Tisch zur sich öffnenden Tür. Er trat ein. Kein Anzug. Keine Krawatte. Eine einfache, perfekt sitzende Hose in Anthrazit und ein schwarzer, maßgeschneiderter Kittel, der offen getragen wurde. Darunter ein einfaches, dunkles T-Shirt. Sein Haar war kurz, gepflegt, aber nicht frisiert. Sein Gesicht war eine Maske der Ruhe. Kein Lächeln. Keine Miene. Nur ein Blick, der sie traf und nicht mehr losließ.

---ENDE DER LESEPROBE---