Der Pussy-Inspector – Teil 2 - Kitty Rogue - E-Book

Der Pussy-Inspector – Teil 2 E-Book

Kitty Rogue

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Beschreibung

Die Stadt war nass. Aber sie war nasser, als ich dachte. Der Pussy-Inspector ist zurück – und dieses Mal führt ihn der Fall tiefer in die Abgründe der Lust, als ihm lieb ist. Was als scheinbar absurde Anfrage beginnt, entwickelt sich zu einem perversen Noir-Albtraum aus Sucht, Kontrolle und hemmungsloser Begierde. Eine Ehefrau mit unstillbarem Verlangen. Ein Ehemann, der zusieht – und zerbricht. Ein Dealer, der mehr Priester als Zuhälter ist. Und ein Inspektor, der längst nicht mehr weiß, ob er ermittelt oder selbst Teil des Rituals geworden ist. Der Pussy-Inspector – Teil 2 ist eine gnadenlos explizite Fortsetzung voller schwarzem Humor, grotesker Eskalation und schmutziger Erotik. Hier gibt es keine Helden, keine Moral und keine Erlösung – nur Lust, Verfall und den süßen Gestank der Großstadt bei Nacht. 💦 Erwartet euch: Noir-Atmosphäre mit dreckigem Humor Tabulose, explizite Erotik Überzeichnete Figuren & groteske Eskalation Sex, Macht, Abhängigkeit & Kontrollverlust Eine Geschichte, die bewusst jede Grenze ignoriert Dies ist keine zarte Erotik. Dies ist Trash, Lust und Abgrund.

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EPUB
MOBI

Seitenzahl: 50

Veröffentlichungsjahr: 2026

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Der Pussy-Inspector – Teil 2

Der Stadt war nass, aber sie ist nasser.

von Kitty Rogue

Impressum

Verantwortlich für den Inhalt nach § 5 TMG und § 55 RStVKitty Rogue c/o COCENTER Koppoldstraße 1 86551 Aichach Deutschland E-Mail: [email protected]

© 2025 Kitty Rogue. Alle Rechte vorbehalten.

Dieses Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung der Autorin unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen sowie die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen.

Die Figuren, Ereignisse und Handlungen in diesem Buch sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen wären rein zufällig und nicht beabsichtigt.

Kapitel 1

Der Regen trommelte gegen mein Fenster wie ein aufgeschreckter Reporter, der gerade eine heiße Story wittert. Zu heiß für meinen Geschmack. Mein Büro roch nach feuchter Wolle, billigem Whisky und verpassten Gelegenheiten. Das Neonlicht der Bar gegenüber flackerte und malte blutrote Ringe auf die nasse Straße.

Mein Name ist unwichtig, denn die Leute nennen mich den Pussy-Inspector. Ja, lach nur. Ich lache auch. Zwischen den Zahnschmerzen und den Rechnungen, die sich wie tote Briefe stapeln. Der Job hat mich gebrochen und irgendwie auch gemacht. Aber am Ende des Tages bin ich nur ein Mann mit einem schlechten Ruf und einem noch schlechteren Anzug.

Das Telefon klingelte. Es klang wie ein Hilferuf in einem Horrorfilm. Ich überlegte, ob ich es einfach ignorieren sollte. Vielleicht würde es aufhören. Vielleicht würde die Welt aufhören. Beide Optionen klangen verlockend.

"Ach, zum Teufel", knurrte ich und hob den Hörer.

"Ist… ist das der Pussy-Inspector?" Die Stimme am anderen Ende war dünn, zitternd, wie Papier im Wind.

"Je nachdem, wen du fragst", antwortete ich und lehnte mich zurück. "Manche sagen, ich bin ein Engel. Andere sagen, ich bin der Teufel in einem schmuddeligen Mantel. Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Meistens eher in Richtung Teufel."

"Mein Name ist Paul", flüsterte die Stimme. "Paul Schmidt. Ich, ich brauche Ihre Hilfe. Es geht um meine Frau, Miriam. Sie hat ein Problem."

Ich rieb mir die Schläfen. Eher du hast ein Problem, dachte ich. Und es heißt Miriam. "Was für ein Problem, Paul? Spielt sie Bingo mit den falschen Leuten? Hat sie deine Golfklubs verkauft? Steht die Katze unter Drogen?"

"Schlimmer", keuchte Paul. "Viel schlimmer. „Sie … sie hat Sperma-Sucht."

Ich starrte an die Decke. Das war neu. Selbst für meine Verhältnisse war das neu. "Sperma-Sucht?"

"Ja! Sie geht nachts aus. Sie sucht Männer auf. Fremde Männer. Sie... sie bittet sie um... Shots. Wie in einer Bar, nur dass sie keine Drinks will. Sie will..." Paul schluckte schwer. "...Sie will ihre... Abfüllungen."

Ich dachte an meine letzte Rechnung. An die fällige Miete. An das leere Scotch-Glas auf meinem Tisch. Dann dachte ich an Miriam Schmidt, die vielleicht gerade durch die regnerischen Straßen tappte wie ein durstiger Pilger auf der Suche nach heiligem Nektar.

"Ich komme vorbei", sagte ich. "Wo wohnen Sie?"

Paul gab mir eine Adresse. Ich legte auf, zog meinen Mantel an und ließ den Regen raus. Draußen roch die Stadt nach nassem Asphalt und Verzweiflung. Perfektes Wetter für eine Seligsprechung oder eine Exorzismus-Party. Bei Miriam vermutete ich eher Letzteres.

Der Regen prasselte auf meinen Mantel, als ich zu meinem alten Käfer stapfte. Der Motor stotterte wie ein sterbender Patient, bevor er endlich ansprang. Die Scheibenwischer tanzten einen wilden, unkoordinierten Tanz, während ich durch die nächtlichen Straßen fuhr. Überall flackerten Neonreklamen wie Fackeln einer verlorenen Zivilisation. Ein Stripclub blinkte mit pinkfarbenen Buchstaben: „SWEET DREAMS". Ich wusste aus Erfahrung, dass es sich meistens um bittere Albträume handelte.

Kapitel 2

Der Regen ließ nicht nach. Er schien an den Tag zu erinnern, dass er eine Aufgabe hatte: die Stadt in einen riesigen, kalten Schlamm zu verwandeln. Mein alter Käfer kämpfte sich durch die Pfützen, während die Scheibenwischer verzweifelt versuchten, die Welt wieder sichtbar zu machen. Endlich erreichte ich die Adresse. Eine Vorstadtsiedlung, in der alle Häuser gleich aussahen und einander anstarrten, als wollten sie sich fragen: „Wer von uns hat das kleinste Leben?“

Ich parkte vor einem unscheinbaren Reihenhaus mit verwelkten Blumen in den Fensterkästen. Eine perfekte Fassade für ein imperfectes Leben. Ich stieg aus, schloss den Wagen und ging zur Tür. Jeder Schritt ließ meine Schuhe im schlammigen Rasen versinken. Symbolisch, dachte ich. Wie oft bin ich schon im Schlamm stecken geblieben?

Ich läutete. Die Tür öffnete sich nach einiger Zögern. Ein Mann mittleren Alters mit einem blasseren Gesicht als die Wäsche, die er gewaschen haben musste. Er trug einen schlecht sitzenden Anzug, als hätte er ihn aus einem zweiten-Hand-Laden für verlorene Seelen gekauft.

"Paul Schmidt?", fragte ich und musterte ihn.

"Ja", stammelte er und reichte mir eine feuchte Hand. "Danke, dass Sie kommen, Inspector. Bitte, kommen Sie rein."

Ich betrat das Haus. Es roch nach Zimt, Desinfektionsmittel und etwas anderem. Etwas... metallischem. Etwas, das an einen schmutzigen Geheimnis erinnerte. Ich folgte Paul durch den Flur. Die Wände waren mit Familienfotos bedeckt – glückliche Menschen an sonnigen Stränden, lächelnde Kinder bei Geburtstagsfeiern, ein Paar in Hochzeitskleidung. Paul und Miriam. Sie sah auf den Bildern normal aus. Süß. Unschuldig. Gefährlich.

"Wo ist Ihre Frau?", fragte ich und versuchte, die Gerüche zu identifizieren.

"Sie ist... im Wohnzimmer", sagte Paul und deutete auf eine Tür am Ende des Flurs. "Aber... seien Sie vorsichtig. Sie ist heute etwas... aufgewühlt."

Ich nickte und öffnete die Tür. Das Wohnzimmer war steril. Ein weißes Sofa, ein glänzender Holztisch, ein riesiger Fernseher, der nicht lief. Alles an seinem Platz. Alles zu perfekt. Und da saß sie auf dem weißen Sofa, gekrümmt wie ein Fragezeichen.

Miriam.

Sie war hübscher als erwartet. Hellblonde Haare, blaue Augen, eine Figur, die in einem anderen Leben als elegant gegolten hätte. Aber heute war sie ein Wrack. Ihre Augen waren gerötet, ihre Haut fahl, ihre Hände zitterten. Sie trug einen Bademantel, der ihr zu groß war, und starrte auf ein imaginäres Loch im Teppich.

"Miriam?", sagte ich und trat näher.