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Sicher durchs 2. Staatsexamen! In Endspurt Klinik sind alle prüfungsrelevanten Themen gut strukturiert und verständlich zusammengefasst, ohne überflüssiges Drumherum. So sparst du Zeit und kannst dich gezielt vorbereiten.
In der 4. Auflage wurden alle Inhalte auf den aktuellen Stand gebracht und neue Frageninhalte eingearbeitet.
Dieses Skript liefert dir die Inhalte zu den beiden Bereichen Kardiologie und Angiologie. Neben den internistischen Aspekten werden dabei auch herz- und gefäßchirurgische Behandlungsmöglichkeiten berücksichtigt. Einen Grenzfall zwischen Kardio- und Angiologie bilden die Blutdruckveränderungen: Sie können Ursachen und Auswirkungen im gesamten Herz-Kreislauf-System haben, weshalb wir sie bewusst am Übergang der beiden Themenkomplexe untergebracht haben. Beim Blutdruck spielen noch viele weitere Fachgebiete eine Rolle (z.B. Nephrologie, Endokrinologie, Neurologie und Geburtshilfe), daher findest du auch in diesen Skripten entsprechend weiterführende Informationen dazu.
Abschließend ein Hinweis zu den Herzfehlern: Die angeborenen Formen werden ausführlich im Skript 15 Pädiatrie II behandelt. Im vorliegenden Skript findest du ihre Auswirkungen im Erwachsenenalter sowie im Lebensverlauf erworbene Herzfehler (primär sind dies Klappenfehler).
Mehr Infos zu via medici, Aktualisierungen zu den Skripten und zahlreiche Prüfungstipps gibt’s unter thieme.de/endspurt-klinik.
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Seitenzahl: 530
Veröffentlichungsjahr: 2024
Jürgen Hallbach, Alexander M. Sattler
4., vollständig überarbeitete Auflage
118 Abbildungen
Es ist so weit – vor dem PJ steht nur noch die letzte Hürde an: die 2. ärztliche Prüfung (M2). Du hast nach all den Strapazen des Medizinstudiums keine Lust mehr, dicke Bücher zu wälzen, um dich prüfungsfit zu machen? Dann laufe mit Endspurt in die Zielgerade ein! Ideal abgestimmt mit unserer digitalen Lernplattform via medici bieten die Endspurt-Skripten schwerpunktmäßig jene Inhalte, auf die das IMPP mit seinen Examensfragen in den letzten Jahren abgezielt hat, und noch mehr, um optimal auch auf neue IMPP-Fragen sowie das Mündliche vorzubereiten.
Für die 4. Auflage von Endspurt Klinik haben wir die Lerninhalte in 20 Skripten aufgeteilt, die du parallel zu via medici nutzen kannst. Dabei haben wir die meisten Leitsymptome, die spezifische Pharmakologie und auch spezielle Themen der klinischen Chemie, Chirurgie, Radiologie und Pathologie bei den jeweils passenden Fachgebieten/Organsystemen einsortiert. Dadurch kannst du alle Facetten der Diagnostik, Klinik und Therapie im Zusammenhang lernen.
Um den Umfang bewältigbar zu halten, haben wir die Endspurt-Inhalte sehr kurz gefasst und aufs Wesentliche reduziert. Insbesondere haben wir detailliertes Klinikwissen zu speziellen Verfahren oder Kontraindikationen und Wechselwirkungen vieler Medikamente bewusst weggelassen. Zudem wird ein Thema, selbst wenn es prüfungsrelevant ist, möglichst nur an einer Stelle behandelt, auch wenn es prinzipiell zu mehreren Fächern passt.
100-Tage-Lernplan: Jedes Skript ist in mehrere Lerntage untergliedert. Diese sind abgestimmt auf den Lernplan in via medici, wo du jeweils die Kreuzsitzungen zu den Inhalten des Vortags findest (https://viamedici.thieme.de/lernplaner). So kannst du nach jedem Lerntag prüfen, ob du den Inhalt verstanden und behalten hast. Unser Zeitplan bringt dich in 100 Tagen zum 2. Staatsexamen. Darin enthalten sind 3 Tage „Zwischencheck“, an denen du ausschließlich Fragen zu den bis dahin gelernten Inhalten kreuzt, und am Ende 9 Tage Generalprobe mit 3 Examina aus den letzten Jahren. Die Einteilung der Lerntage ist natürlich nur ein Vorschlag – wie gut du beim Lernen vorankommst, hängt maßgeblich von deinem Vorwissen und deiner persönlichen Lerngeschwindigkeit ab.
Im Endspurt-Paket sind 3 Monate Zugang zu via medici enthalten. Wenn du nur einzelne Skripten gekauft hast, erkundige dich bei deiner Uni, ob sie ihren Studierenden via medici kostenlos zur Verfügung stellt, oder erwirb privat einen Zugang. Im via medici Lernplan werden übrigens stets die neuen Examensfragen ergänzt, damit dir keine Frage entgeht!
Prüfungsrelevante Inhalte:Inhalte, zu denen das IMPP seit Frühjahr 2012 Fragen gestellt hat, sind an der jeweils passendsten Stelle gelb hervorgehoben. Auch die meisten älteren Prüfungsinhalte seit 2008 sind gelb markiert.
IMPP-Fakten
IMPP-Fakten-Kästen sind zum Wiederholen der Altfragen-Inhalte oder für die ganz Eiligen unter euch gedacht. Sie listen alle gelb markierten Aussagen des vorangehenden Abschnitts nochmals auf.
Die Anzahl der ! zeigt an, wie häufig der Inhalt von 2012 bis Frühjahr 2023 gefragt wurde:
! Hierzu gab es 1 Frage.
!! Dieser Sachverhalt wurde 2-mal gefragt.
!!! Zu diesem Thema stellte das IMPP 3 Fragen.
!!!! Ein Lieblingsthema des IMPP – 4-mal oder öfter gefragt.
Lerntipps und Co: bieten weitere Unterstützung beim Lernen.
Lerntipp
Hier findest du Hinweise darauf, welche Inhalte auch mündlich besonders gern gefragt werden, welche Tücken in bestimmten IMPP-Fragen auf dich warten, oder hilfreiche Merksprüche.
Definition:
Diese Kästen definieren kurz und knapp Krankheitsbilder und weitere Schlüsselbegriffe.
Merke:
Besonders wichtige Sachverhalte sind in Merke-Kästen nochmals hervorgehoben.
Vorsicht:
„Stolperfallen“ oder potenziell gefährliche Verwechslungsmöglichkeiten sind mit „Vorsicht“ gekennzeichnet.
Praxistipp:
Hier findest du Fakten, die du später in der Anwendung im klinischen Alltag brauchen wirst.
Fehlerteufel: Solltest du in unseren Skripten etwas entdecken, das nicht richtig ist, freuen wir uns über jeden Hinweis! Schicke deine Fehlermeldung bitte an [email protected] oder schreibe einfach ein Feedback zu dem entsprechenden via medici Lernmodul. Du kannst auch das Formular auf www.thieme.de/service/feedback.html benutzen. Wir werden alle Fehler in einem Erratum sammeln und auf www.thieme.de/endspurt online stellen. Und sollten dir unsere Skripten gefallen: Lob ist natürlich ebenso willkommen ☺.Alles Gute und viel Erfolg für dein Examendas Endspurt-Team
Dieses Skript liefert dir die Inhalte zu den beiden Bereichen Kardiologie und Angiologie. Neben den internistischen Aspekten werden dabei auch herz- und gefäßchirurgische Behandlungsmöglichkeiten berücksichtigt. Einen Grenzfall zwischen Kardio- und Angiologie bilden die Blutdruckveränderungen: Sie können Ursachen und Auswirkungen im gesamten Herz-Kreislauf-System haben, weshalb wir sie bewusst am Übergang der beiden Themenkomplexe untergebracht haben. Beim Blutdruck spielen noch viele weitere Fachgebiete eine Rolle (z.B. Nephrologie, Endokrinologie, Neurologie und Geburtshilfe), daher findest du auch in diesen Skripten entsprechend weiterführende Informationen dazu.
Abschließend ein Hinweis zu den Herzfehlern: Die angeborenen Formen werden ausführlich im Skript 15 Pädiatrie II behandelt. Im vorliegenden Skript findest du ihre Auswirkungen im Erwachsenenalter sowie im Lebensverlauf erworbene Herzfehler (primär sind das Klappenfehler).
Titelei
Auf zum Endspurt!
Skript 2: Herz, Gefäße
Teil I Herz
1 Leitsymptome
1.1 Brustschmerzen
1.1.1 Ätiologie
1.1.2 Diagnostik
1.1.3 Differenzialdiagnosen
1.2 Herztöne und -geräusche
1.2.1 Herztöne
1.2.2 Herzgeräusche
1.3 Einflussstauung
1.3.1 Ätiologie und Einteilung
1.3.2 Symptomatik
1.3.3 Diagnostik
1.3.4 Differenzialdiagnosen
1.3.5 Notfallmanagement
1.4 Zyanose
1.4.1 Ätiologie und Einteilung
1.4.2 Symptomatik
1.4.3 Diagnostik
1.4.4 Differenzialdiagnosen
2 Diagnostik
2.1 Anamnese und körperliche Untersuchung in der Kardiologie
2.1.1 Allgemeines
2.1.2 Anamnese
2.1.3 Körperliche Untersuchung
2.2 Apparative Diagnostik in der Kardiologie
2.2.1 Blutdruckmessung
2.2.2 Elektrokardiogramm (EKG)
2.2.3 Röntgen-Thorax
2.2.4 Echokardiografie
2.2.5 Computertomografie (CT)
2.2.6 Magnetresonanztomografie (MRT)
2.2.7 Myokardszintigrafie (SPECT) und PET
2.2.8 Herzkatheter und Koronarangiografie
2.2.9 Elektrophysiologische Untersuchung (EPU)
2.3 Blutdruckmessung
2.3.1 Technik und Besonderheiten der Blutdruckmessung
2.3.2 Messfehler
2.3.3 Interpretation der Messwerte
2.4 Elektrokardiogramm (EKG)
2.4.1 Grundlagen
2.4.2 EKG-Befundung
2.4.3 Bestimmung des Lagetyps
2.4.4 Hypertrophiezeichen
2.4.5 R/S-Umschlagzone
2.4.6 Belastungs-EKG
2.4.7 Langzeit-EKG
2.4.8 Event Recorder
2.5 Kardiale Biomarker
2.5.1 Troponine
2.5.2 Kreatinkinase-MB (CK-MB)
2.6 Natriuretische Peptide
2.6.1 Allgemeines
2.6.2 BNP und NT-proBNP
3 Pharmaka
3.1 Herzwirksame Medikamente: Überblick
3.2 Antiarrhythmika
3.2.1 Erregungsprozess am Herzen
3.2.2 Charakteristika der klassifizierten Wirkstoffe
3.2.3 Charakteristika der nicht klassifizierten Wirkstoffe
3.3 Sinusknoteninhibitoren
3.4 Herzwirksame Glykoside
3.5 PDE-3-Hemmstoffe
3.6 Calcium-Sensitizer
3.7 Medikamente mit Einfluss auf den Gefäßtonus: Überblick
3.8 Reninhemmer
3.8.1 Grundlagen
3.8.2 Charakteristika
3.9 ACE-Hemmer
3.9.1 Grundlagen
3.9.2 Charakteristika
3.10 AT1-Rezeptor-Antagonisten
3.10.1 Grundlagen
3.10.2 Charakteristika
3.10.3 Charakteristika von ARNI (Angiotensin-Rezeptor-Neprilysin-Inhibitor)
3.11 NO-Donatoren
3.12 Dihydralazin
3.13 Calciumkanalblocker
3.13.1 Wirkstoffgruppen im Vergleich
3.13.2 Charakteristika der Wirkstoffgruppen
4 Herzinsuffizienz
4.1 Überblick
4.1.1 Einteilung
4.1.2 Epidemiologie
4.1.3 Ätiologie
4.1.4 Pathogenese
4.1.5 Pathologie
4.1.6 Symptomatik
4.1.7 Komplikationen
4.1.8 Diagnostik
4.1.9 Therapieprinzipen
4.1.10 Prognose
4.1.11 Prävention
4.2 Akute Herzinsuffizienz
4.2.1 Ätiologie
4.2.2 Symptomatik
4.2.3 Diagnostik
4.2.4 Therapie
4.3 Chronische Herzinsuffizienz
4.3.1 Ätiologie
4.3.2 Symptomatik
4.3.3 Diagnostik
4.3.4 Therapie
4.3.5 Komplikationen
4.3.6 Prognose
4.4 Mechanische Kreislaufunterstützung
4.4.1 Indikation und Kontraindikation
4.4.2 Kurzfristige Unterstützungssysteme
4.4.3 Langfristige Unterstützungssysteme
4.4.4 Komplikationen
4.5 Herzchirurgische Prinzipien
4.5.1 Präoperative Diagnostik und Vorbereitung
4.5.2 Zugangswege
4.5.3 Extrakorporale Zirkulation
4.5.4 Kardioplegie
4.5.5 Hypothermie
4.5.6 Postoperatives Management und spezielle OP-Komplikationen
4.6 Herztransplantation
4.6.1 Indikation
4.6.2 Kontraindikation
4.6.3 Vorbereitung
4.6.4 Vorgehen
4.6.5 Postoperatives Management
4.6.6 Postoperative Komplikationen
4.6.7 Prognose
5 Herzrhythmusstörungen
5.1 Überblick
5.1.1 Einteilung
5.1.2 Ätiologie
5.1.3 Pathogenese
5.1.4 Symptomatik
5.1.5 Diagnostik
5.1.6 Therapie
5.2 Sinusknoten-Syndrom
5.2.1 Einteilung
5.2.2 Ätiologie
5.2.3 Symptomatik
5.2.4 Diagnostik
5.2.5 Therapie
5.2.6 Prognose
5.3 AV-Block
5.3.1 Einteilung
5.3.2 Ätiologie
5.3.3 Symptomatik
5.3.4 Diagnostik
5.3.5 Therapie
5.3.6 Prognose
5.4 Intraventrikuläre Blockade
5.4.1 Einteilung und Ätiologie
5.4.2 Symptomatik
5.4.3 Diagnostik
5.4.4 Therapie
5.4.5 Prognose
5.5 Sinustachykardie
5.5.1 Ätiologie
5.5.2 Symptomatik
5.5.3 Diagnostik
5.5.4 Therapie
5.5.5 Prognose
5.6 Supraventrikuläre Extrasystolen
5.6.1 Einteilung
5.6.2 Ätiologie
5.6.3 Symptomatik
5.6.4 Diagnostik
5.6.5 Therapie
5.7 Vorhoftachykardie
5.7.1 Einteilung
5.7.2 Epidemiologie
5.7.3 Ätiologie
5.7.4 Symptomatik
5.7.5 Diagnostik
5.7.6 Therapie
5.7.7 Prognose
5.8 Vorhofflattern
5.8.1 Epidemiologie
5.8.2 Ätiologie
5.8.3 Pathogenese
5.8.4 Einteilung
5.8.5 Symptomatik
5.8.6 Diagnostik
5.8.7 Therapie
5.8.8 Prognose
5.9 Vorhofflimmern
5.9.1 Epidemiologie
5.9.2 Ätiologie
5.9.3 Pathogenese
5.9.4 Symptomatik
5.9.5 Einteilung
5.9.6 Komplikationen
5.9.7 Diagnostik
5.9.8 Therapie
5.9.9 Prognose
5.10 Interventionelle und chirurgische Therapie des Vorhofflimmerns
5.10.1 Perkutane Katheterablation
5.10.2 Maze-Prozedur
5.11 AV-Knoten-Reentry-Tachykardie
5.11.1 Epidemiologie
5.11.2 Ätiologie
5.11.3 Pathogenese und Einteilung
5.11.4 Symptomatik
5.11.5 Diagnostik
5.11.6 Therapie
5.11.7 Prognose
5.12 AV-Reentry-Tachykardie und Präexzitationssyndrome
5.12.1 Epidemiologie
5.12.2 Einteilung
5.12.3 Ätiopathogenese
5.12.4 Symptomatik
5.12.5 Diagnostik
5.12.6 Therapie
5.12.7 Prognose
5.13 Ventrikuläre Extrasystolen
5.13.1 Einteilung
5.13.2 Ätiologie
5.13.3 Symptomatik
5.13.4 Komplikationen
5.13.5 Diagnostik
5.13.6 Therapie
5.14 Ventrikuläre Tachykardie und Torsade de pointes
5.14.1 Ventrikuläre Tachykardie (VT)
5.14.2 Torsade-de-pointes-Tachykardie (TdP)
5.15 Long-QT-, Short-QT- und Brugada-Syndrom
5.15.1 Long-QT-Syndrom (LQTS)
5.15.2 Short-QT-Syndrom (SQTS)
5.15.3 Brugada-Syndrom
5.16 Kammerflattern und Kammerflimmern
5.16.1 Ätiologie und Pathogenese
5.16.2 Symptomatik
5.16.3 Diagnostik
5.16.4 Therapie und Prophylaxe
5.17 Herzschrittmacher
5.17.1 Indikation
5.17.2 Schrittmachercode
5.17.3 Systeme
5.17.4 Schrittmacherimplantation
5.17.5 Komplikationen
6 Ischämische Herzerkrankungen
6.1 Koronare Herzerkrankung (KHK): Grundlagen
6.1.1 Anatomie der Koronararterien
6.1.2 Einteilung und Verlauf
6.1.3 Epidemiologie
6.1.4 Ätiologie
6.1.5 Risikofaktoren
6.2 KHK: Symptomatik und Diagnostik
6.2.1 Symptomatik
6.2.2 Diagnostik
6.3 KHK: Therapie und Prognose
6.3.1 Therapieziele
6.3.2 Sekundärprävention
6.3.3 Therapie des akuten Anfalls
6.3.4 Medikamentöse Basistherapie
6.3.5 Antianginöse Dauertherapie
6.3.6 Revaskularisation
6.3.7 Prognose
6.4 Akutes Koronarsyndrom (ACS): Grundlagen
6.4.1 Definition und Einteilung
6.4.2 Epidemiologie
6.4.3 Ätiologie und Pathogenese
6.4.4 Pathologie
6.5 ACS: Symptomatik und Diagnostik
6.5.1 Symptomatik
6.5.2 Komplikationen
6.5.3 Diagnostik
6.6 ACS: Therapie und Prognose
6.6.1 Therapie – Prähospitalphase
6.6.2 Therapie – akute Hospitalphase
6.6.3 Therapie der Komplikationen
6.6.4 Sekundärprävention
6.6.5 Prognose
6.7 Aortokoronare Bypass-Operation
6.7.1 Indikationen
6.7.2 Bypass-Grafts
6.7.3 Präoperative Vorbereitungen
6.7.4 Operatives Vorgehen
6.7.5 Perioperative Komplikationen
6.7.6 Postoperative Behandlung
6.7.7 Prognose
7 Herz- und Klappenfehler
7.1 Angeborene Herzfehler im Erwachsenenalter
7.1.1 Ventrikelseptumdefekt (VSD)
7.1.2 Vorhofseptumdefekt (ASD)
7.1.3 Aortenisthmusstenose
7.2 Erworbene Herzklappenfehler
7.2.1 Epidemiologie
7.2.2 Ätiologie
7.2.3 Diagnostik
7.2.4 Therapie
7.3 Aortenklappenstenose
7.3.1 Epidemiologie
7.3.2 Ätiologie und Einteilung
7.3.3 Pathogenese
7.3.4 Symptomatik
7.3.5 Komplikationen
7.3.6 Diagnostik
7.3.7 Therapie
7.3.8 Prognose
7.4 Aortenklappeninsuffizienz
7.4.1 Epidemiologie
7.4.2 Ätiologie und Einteilung
7.4.3 Pathogenese
7.4.4 Symptomatik
7.4.5 Diagnostik
7.4.6 Therapie
7.4.7 Prognose
7.5 Mitralklappenstenose
7.5.1 Epidemiologie
7.5.2 Ätiologie
7.5.3 Pathogenese
7.5.4 Symptomatik
7.5.5 Diagnostik
7.5.6 Pathologie
7.5.7 Therapie
7.5.8 Prognose
7.6 Mitralklappeninsuffizienz
7.6.1 Epidemiologie
7.6.2 Ätiologie und Einteilung
7.6.3 Pathogenese
7.6.4 Symptomatik
7.6.5 Diagnostik
7.6.6 Therapie
7.6.7 Prognose
7.7 Mitralklappenprolaps
7.7.1 Epidemiologie
7.7.2 Ätiologie und Pathogenese
7.7.3 Symptomatik
7.7.4 Diagnostik
7.7.5 Therapie
7.7.6 Prognose
7.8 Herzklappenfehler des rechten Herzens
7.8.1 Therapie
7.9 Chirurgische und kathetergestützte Therapie von Herzklappenfehlern
7.9.1 Indikationen
7.9.2 Klappenerhaltende Verfahren
7.9.3 Klappenersatz
8 Kardiomyopathien
8.1 Überblick
8.1.1 Einteilung
8.2 Dilatative Kardiomyopathie (DCM)
8.2.1 Epidemiologie
8.2.2 Ätiologie
8.2.3 Pathogenese
8.2.4 Symptomatik
8.2.5 Komplikationen
8.2.6 Diagnostik
8.2.7 Therapie
8.2.8 Prognose
8.3 Hypertrophe Kardiomyopathie (HCM)
8.3.1 Epidemiologie
8.3.2 Ätiologie
8.3.3 Pathogenese
8.3.4 Symptomatik
8.3.5 Komplikationen
8.3.6 Diagnostik
8.3.7 Therapie
8.3.8 Prognose
8.4 Restriktive Kardiomyopathie (RCM)
8.4.1 Epidemiologie
8.4.2 Ätiologie
8.4.3 Pathogenese
8.4.4 Symptomatik
8.4.5 Diagnostik
8.4.6 Therapie
8.4.7 Prognose
8.5 Arrhythmogene rechtsventrikuläre Kardiomyopathie (ARVC)
8.5.1 Epidemiologie
8.5.2 Ätiologie
8.5.3 Pathogenese
8.5.4 Symptomatik
8.5.5 Diagnostik
8.5.6 Therapie und Prognose
9 Entzündungen
9.1 Myokarditis
9.1.1 Epidemiologie
9.1.2 Ätiologie
9.1.3 Symptomatik
9.1.4 Diagnostik
9.1.5 Therapie
9.1.6 Prognose
9.2 Akute Perikarditis und Perikarderguss
9.2.1 Ätiologie
9.2.2 Pathogenese
9.2.3 Einteilung
9.2.4 Symptomatik
9.2.5 Diagnostik
9.2.6 Therapie
9.3 Chronische Perikarditis
9.3.1 Ätiologie
9.3.2 Pathogenese
9.3.3 Einteilung
9.3.4 Symptomatik
9.3.5 Diagnostik
9.3.6 Therapie
9.3.7 Prognose
9.4 Infektiöse Endokarditis
9.4.1 Epidemiologie
9.4.2 Ätiologie
9.4.3 Pathogenese
9.4.4 Einteilung
9.4.5 Symptomatik
9.4.6 Komplikationen
9.4.7 Diagnostik
9.4.8 Therapie
9.4.9 Prognose
9.4.10 Prophylaxe
9.5 Endokarditisprophylaxe
9.5.1 Grundlagen
9.5.2 Indikation
9.5.3 Durchführung
9.6 Rheumatisches Fieber
9.6.1 Epidemiologie
9.6.2 Ätiologie
9.6.3 Pathogenese
9.6.4 Symptomatik
9.6.5 Diagnostik
9.6.6 Pathologie
9.6.7 Therapie
9.6.8 Prognose
9.7 Nicht infektiöse Endokarditis
9.7.1 Löffler-Endokarditis
9.7.2 Libman-Sacks-Endokarditis
10 Tumoren und Verletzungen
10.1 Herztumoren
10.1.1 Epidemiologie und Einteilung
10.1.2 Symptomatik
10.1.3 Diagnostik
10.1.4 Therapie und Prognose
10.2 Herzverletzungen
10.2.1 Ätiologie und Einteilung
10.2.2 Symptomatik
10.2.3 Diagnostik
10.2.4 Therapie
11 Blutdruckveränderungen
11.1 Arterielle Hypertonie
11.1.1 Epidemiologie
11.1.2 Ätiologie und Einteilung
11.1.3 Symptomatik und Komplikationen
11.1.4 Diagnostik
11.1.5 Therapie
11.1.6 Prognose
11.2 Arterielle Hypotonie und orthostatische Dysregulation
11.2.1 Epidemiologie
11.2.2 Ätiologie und Einteilung
11.2.3 Symptomatik
11.2.4 Diagnostik
11.2.5 Therapie und Prognose
Teil II Gefäße
12 Leitsymptome
12.1 Blutdruckdifferenz
12.1.1 Ätiologie
12.1.2 Diagnostik
12.2 Claudicatio intermittens
12.2.1 Ätiologie
12.2.2 Symptomatik
12.2.3 Diagnostik
12.2.4 Differenzialdiagnosen
12.3 Pulslose Extremität
12.3.1 Ätiologie
12.3.2 Symptomatik
12.3.3 Diagnostik
13 Diagnostik
13.1 Arterien: körperliche Untersuchung
13.1.1 Inspektion
13.1.2 Palpation
13.1.3 Auskultation
13.1.4 Klinische Funktionstests
13.2 Bildgebende Diagnostik der Arterien
13.2.1 Sonografie
13.2.2 CT- und MR-Angiografie
13.2.3 Digitale Subtraktionsangiografie (DSA)
13.3 Venen: körperliche Untersuchung
13.3.1 Inspektion und Palpation
13.4 Bildgebende Diagnostik der Venen
13.4.1 Sonografie
13.4.2 Phlebografie
13.4.3 CT und MRT
13.5 Diagnostik des Lymphgefäßsystems
14 Erkrankungen der Arterien
14.1 Arteriosklerose
14.1.1 Epidemiologie
14.1.2 Pathogenese
14.1.3 Kardiovaskuläre Risikofaktoren
14.1.4 Folgeerkrankungen der Atherosklerose
14.1.5 Prophylaxe und Therapie
14.2 Arterienverschluss: Grundlagen
14.2.1 Ätiologie und Pathogenese
14.2.2 Symptomatik
14.3 Akuter peripherer Arterienverschluss
14.3.1 Epidemiologie
14.3.2 Ätiologie und Pathogenese
14.3.3 Symptomatik
14.3.4 Komplikationen
14.3.5 Diagnostik
14.3.6 Einteilung
14.3.7 Therapie
14.3.8 Verlauf und Prognose
14.4 Periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK)
14.4.1 Epidemiologie
14.4.2 Ätiologie und Pathogenese
14.4.3 Symptomatik
14.4.4 Einteilung
14.4.5 Komplikationen
14.4.6 Diagnostik
14.4.7 Therapie
14.4.8 Prognose
14.5 Karotisstenose
14.5.1 Epidemiologie
14.5.2 Ätiologie
14.5.3 Pathogenese
14.5.4 Symptomatik
14.5.5 Diagnostik
14.5.6 Therapie
14.5.7 Prognose
14.6 Karotisdissektion
14.6.1 Epidemiologie
14.6.2 Ätiologie
14.6.3 Pathogenese
14.6.4 Symptomatik
14.6.5 Diagnostik
14.6.6 Therapie
14.6.7 Prognose
14.7 Raynaud-Syndrom
14.7.1 Einteilung und Ätiopathogenese
14.7.2 Epidemiologie
14.7.3 Symptomatik
14.7.4 Diagnostik
14.7.5 Therapie
14.7.6 Prognose
14.8 Aneurysmen: Grundlagen
14.8.1 Ätiopathogenese
14.8.2 Einteilung
14.8.3 Lokalisation
14.8.4 Komplikationen
14.9 Bauchaortenaneurysma (BAA)
14.9.1 Epidemiologie
14.9.2 Ätiologie
14.9.3 Einteilung
14.9.4 Symptomatik
14.9.5 Komplikationen
14.9.6 Diagnostik
14.9.7 Therapie
14.9.8 Prognose
14.10 Thorakales Aortenaneurysma (TAA)
14.10.1 Epidemiologie
14.10.2 Ätiologie und Pathogenese
14.10.3 Einteilung
14.10.4 Symptomatik und Komplikationen
14.10.5 Diagnostik
14.10.6 Therapie
14.11 Aortendissektion
14.11.1 Epidemiologie
14.11.2 Ätiologie
14.11.3 Pathogenese
14.11.4 Einteilung
14.11.5 Symptomatik
14.11.6 Komplikationen
14.11.7 Diagnostik
14.11.8 Pathologie
14.11.9 Therapie
14.11.10 Prognose und Nachsorge
14.12 Arteriovenöse Fisteln
14.12.1 Ätiologie
14.12.2 Pathogenese und Symptomatik
14.12.3 Diagnostik
14.12.4 Therapie
14.13 Arterienverletzung und Aortenruptur
14.13.1 Arterienverletzung
14.13.2 Aortenruptur
14.14 Gefäßchirurgie: Interventionelle und chirurgische Eingriffe
14.14.1 Interventionelle (kathetergestützte) Verfahren
14.14.2 Offen-chirurgische Rekanalisationsverfahren
14.14.3 Gefäßersatz
14.14.4 Amputation
15 Erkrankungen der Venen
15.1 Überblick
15.1.1 Einteilung
15.1.2 Pathogenese
15.2 Varikosis
15.2.1 Epidemiologie
15.2.2 Ätiopathogenese
15.2.3 Einteilung
15.2.4 Symptomatik
15.2.5 Komplikationen
15.2.6 Diagnostik
15.2.7 Therapie
15.2.8 Prognose
15.3 Thrombophlebitis
15.3.1 Ätiologie
15.3.2 Symptomatik
15.3.3 Komplikationen
15.3.4 Diagnostik
15.3.5 Therapie
15.3.6 Prognose
15.4 Tiefe Beinvenenthrombose (TBVT)
15.4.1 Epidemiologie
15.4.2 Ätiopathogenese
15.4.3 Lokalisation
15.4.4 Symptomatik
15.4.5 Komplikationen
15.4.6 Diagnostik
15.4.7 Therapie
15.4.8 Prognose
15.5 Thromboseprophylaxe
15.5.1 Grundlagen
15.5.2 Durchführung
15.6 Postthrombotisches Syndrom (PTS)
15.6.1 Epidemiologie
15.6.2 Pathogenese
15.6.3 Symptomatik und Einteilung
15.6.4 Diagnostik
15.6.5 Therapie
15.6.6 Verlauf und Prognose
15.7 Chronisch-venöse Insuffizienz (CVI)
15.7.1 Epidemiologie
15.7.2 Ätiologie
15.7.3 Pathogenese
15.7.4 Symptomatik und Einteilung
15.7.5 Komplikationen
15.7.6 Diagnostik
15.7.7 Therapie
15.7.8 Prognose
15.8 Phlegmasia coerulea dolens
15.8.1 Ätiologie und Pathogenese
15.8.2 Symptomatik
15.8.3 Diagnostik
15.8.4 Komplikationen
15.8.5 Therapie
15.8.6 Prognose
15.9 Armvenenthrombose (AVT)
15.9.1 Ätiologie und Pathogenese
15.9.2 Symptomatik
15.9.3 Komplikationen
15.9.4 Diagnostik
15.9.5 Therapie
15.10 Organvenenthrombosen
16 Erkrankungen des Lymphsystems
16.1 Lymphangitis und Lymphadenitis
16.1.1 Ätiologie
16.1.2 Symptomatik
16.1.3 Komplikationen
16.1.4 Diagnostik
16.1.5 Therapie
16.1.6 Prognose
16.2 Lymphödem
16.2.1 Epidemiologie
16.2.2 Ätiologie
16.2.3 Symptomatik und Einteilung
16.2.4 Diagnostik
16.2.5 Therapie
16.2.6 Prognose
16.3 Lipödem
16.3.1 Epidemiologie
16.3.2 Ätiologie und Symptomatik
16.3.3 Diagnostik
16.3.4 Therapie
17 Tumoren
17.1 Benigne Gefäßtumoren
17.2 Maligne Gefäßtumoren
Anschriften
Sachverzeichnis
Impressum/Access Code
1 Leitsymptome
2 Diagnostik
3 Pharmaka
4 Herzinsuffizienz
5 Herzrhythmusstörungen
6 Ischämische Herzerkrankungen
7 Herz- und Klappenfehler
8 Kardiomyopathien
9 Entzündungen
10 Tumoren und Verletzungen
11 Blutdruckveränderungen
Brustschmerzen
Synonym: Thoraxschmerzen
Definition:
Schmerzen im Bereich des Brustkorbs.
Sowohl kardiale (v.a. KHK, Myokardinfarkt) als auch nicht kardiale Erkrankungen (z.B. Pneumothorax, Pleuritis, gastroösophagealer Reflux) gehen mit Brustschmerzen als Leitsymptom einher. Relativ häufig finden sich darüber hinaus Schmerzen funktioneller Natur (z.B. im Rahmen von Depressionen).
Anamnese: Wegweisend ist die exakte Schmerzanamnese:
Schmerzcharakter: dumpf, stechend, schneidend, anfallsartig, belastungsinduziert etc.
Schmerzintensität: Vernichtungsschmerz, Änderung des Schmerzes im Verlauf
Lokalisation des Schmerzes: retrosternal, linksthorakal, epigastrisch etc.
Ausstrahlung: in Kiefer, Schulter, Oberbauch, Rücken etc.
auslösende Faktoren: körperliche Belastung, Stress, Kälte, Bewegungen, üppige Mahlzeiten
Besserung auf ▶ Nitroglycerin?
Im Rahmen der weiteren Anamneseerhebung sind wichtig:
Beschwerdebeginn
Vor- oder Grunderkrankungen (inkl. ▶ kardiovaskuläre Risikofaktoren)
Traumata
zurückliegende Eingriffe: z.B. Herzkatheteruntersuchung
Medikamenteneinnahme.
Körperliche Untersuchung:
Inspektion: Blässe, Zyanose, Halsvenenstauung, Frakturen, Schwellungen, Xanthelasmen, Varikosis, Lymphknotenschwellung, Hauteffloreszenzen, Schockzeichen, Atemmuster und -frequenz, Thoraxverletzungen?
Palpation: Wadenschmerz, lokale Druckschmerzhaftigkeit?
Auskultation von Herz und Lunge: (neu aufgetretene) Herzrhythmusstörungen, seitengleiche Belüftung, Atemgeräusche?
Blutdruckmessung und Pulsstatus.
Praxistipp:
Um die Wahrscheinlichkeit einer Lungenembolie einschätzen zu können, eignet sich der sog. Wells-Score (s. Diagnostik der Lungenembolie).
Labordiagnostik:
▶ kardiale Biomarker (v.a. ▶ Troponin T und I, ▶ BNP), D-Dimere, Blutbild, Elektrolyte, BSG, CRP, Glukose, Leberwerte, Lipase, Amylase, Blutgasanalyse, Urinstatus
spezielle Labordiagnostik je nach Verdachtsdiagnose.
Apparative Diagnostik:
EKG:Bei einem Patienten mit plötzlichen Brustschmerzen sollte man zunächst ein Ruhe-EKG ableiten, um einen Herzinfarkt (Ischämiezeichen?) auszuschließen, allerdings kann dieses innerhalb der ersten Stunden trotz Infarkt noch unauffällig sein. Zusätzlich liefert das EKG weitere differenzialdiagnostische Informationen (Hinweis auf Herzrhythmusstörungen oder Lungenembolie?).
Röntgen-Thorax: gibt weiteren Aufschluss über die mögliche Ursache (Herzverbreiterung, Pneumothorax, Pleuraerguss, knöcherne Veränderungen und Frakturen etc.).
Weitere diagnostische Optionen:
Echokardiografie (ggf. transösophageal, TEE)
Thorax-CT (ggf. CT-Angiografie)
Herzkatheteruntersuchung
Belastungs-EKG
Myokardszintigrafie
Abdomensonografie
Ösophagogastroduodenoskopie (ÖGD), 24-h-pH-Metrie, Manometrie des Ösophagussphinkters, Ösophagusbreischluck
endoskopische retrograde Cholangiopankreatikografie (ERCP)
Röntgenaufnahmen der Wirbelsäule, Osteodensitometrie.
Merke:
Bei starken Thoraxschmerzen differenzialdiagnostisch immer an die „Big-Five“ denken:
Lungenembolie
Aortendissektion
akutes Koronarsyndrom
Spannungspneumothorax
Boerhaave-Syndrom (Ösophagusruptur).
Praxistipp:
In der Notaufnahme ist bei Patienten mit akuten Thoraxschmerzen mit folgender Krankheitsprävalenz zu rechnen:
35% akutes Koronarsyndrom
15% andere kardiale Erkrankungen
50% nicht kardiale Erkrankungen.
Tab. 1.1
Kardiale Ursachen von Brustschmerzen
Ursache
Begleitsymptome und klinische Befunde
Diagnostik
chronisches Koronarsyndrom (stabile Angina pectoris)
anfallsartiger, belastungsabhängiger retrosternaler/linksthorakaler Schmerz mit Ausstrahlung, Ansprechen auf ▶ Nitroglycerin, Besserung in Ruhe
Anamnese, (Belastungs-)EKG, Echokardiografie, Herzkatheteruntersuchung
akutes Koronarsyndrom (instabile Angina pectoris bzw. Myokardinfarkt)
akuter Vernichtungsschmerz, lang anhaltend, retrosternal/linksthorakal, Angst, Übelkeit, keine Besserung auf ▶ Nitroglycerin („nitrorefraktär“)
Klinik, Labor (bei Infarkt: Troponin T und I, Gesamt-CK und CK-MB ↑), EKG, Echokardiografie, Herzkatheteruntersuchung
Aortenklappenstenose
Belastungsdyspnoe, Schwindel und Synkopen, Systolikum im 2. ICR rechts mit Fortleitung in die Karotiden
Auskultation, Echokardiografie
Mitralklappenprolaps
Schwindel, Synkope, thorakale Druckgefühle, mesosystolischer Klick, Herzrhythmusstörungen
Auskultation, Echokardiografie
hypertrophe Kardiomyopathie
Synkope, Schwindel, Leistungsabfall, spätsystolisches spindelförmiges Pressstrahlgeräusch, ggf. 4. HT
Auskultation (unter Valsalva-Manöver), EKG, Echokardiografie
Myokarditis
vorausgegangener Infekt, neu aufgetretene supra-/ventrikuläre Arrhythmien
Anamnese, Labor (Entzündungsparameter, Gesamt-CK und CK-MB ↑), EKG, u.U. Myokardbiopsie
Perikarditis
stechender retrosternaler bzw. linksthorakaler Schmerz mit Zunahme im Liegen und beim Husten, auskultatorisch Perikardreiben (bei Pericarditis sicca); bei zunehmendem Erguss: Halsvenenstauung, abnehmende Schmerzen, Tachykardie, Dyspnoe, konkav-bogige ST-Hebungen
Auskultation, EKG, Echokardiografie, Röntgen-Thorax, Perikardpunktion
Tab. 1.2
Nicht kardiale Ursachen von Brustschmerzen
Ursache
Begleitsymptome und klinische Befunde
Diagnostik
Kreislauf- und Gefäßsystem
hypertensive Krise
Kopfschmerzen, Angst, Sehstörungen, Bewusstseinsstörungen, Übelkeit
RR ≥ 180/110 mmHg
thorakale Aortendissektion
akuter, schneidender Vernichtungsschmerz, Ausstrahlung in die Schulterblätter, evtl. Blutdruckdifferenz zwischen linkem und rechtem Arm, neu aufgetretenes Aorteninsuffizienzgeräusch, ggf. Schock
Anamnese (Hypertonie?), Labor (D-Dimere ↑), CT-Angiografie, ggf. Echokardiografie (TEE)
Lungenembolie
plötzliche Dyspnoe, Tachypnoe, Angst, Husten (evtl. Hämoptysen), atemabhängiger Thoraxschmerz, zentrale Zyanose, Rechtsherzbelastung
Auskultation, Wells-Score, Labor (D-Dimere ↑, u.U. Troponin T und I sowie BNP ↑), CT-Pulmonalisangiografie
Atmungssystem und Mediastinum
Bronchialkarzinom
B-Symptomatik, Hämoptysen
CT
Pneumothorax
plötzlicher, atemabhängiger Schmerz mit (Tachy-)Dyspnoe, ggf. (Reiz-)Husten, asymmetrische Thoraxbewegungen, einseitig abgeschwächtes oder fehlendes Atemgeräusch sowie hypersonorer Klopfschall auf der betroffenen Seite; bei Spannungspneumothorax zusätzlich: Zyanose, Hypoxie, Schock
Auskultation, Perkussion, Röntgen-Thorax, ggf. CT
Pleuritis sicca
atemabhängiger Thoraxschmerz, auskultatorisch Pleurareiben
Auskultation
epidemische Pleurodynie (Bornholm-Krankheit)
akut beginnende, atemabhängige Schmerzen, Fieber, Kopfschmerzen, Myalgie
Klinik, Virusnachweis (Coxsackie B)
akute Mediastinitis
starker Thoraxschmerz, Dyspnoe, Fieber
Anamnese, Klinik, Thorax-CT
Tracheitis
atemabhängige retrosternale Schmerzen, Infektzeichen (z.B. Fieber), Husten, Heiserkeit
Klinik, Auskultation
Gastrointestinaltrakt
gastroösophageale Refluxkrankheit
retrosternales Brennen, insbesondere nach dem Essen und im Liegen, keine Ausstrahlung, epigastrische Schmerzen
Anamnese, ÖGD (mit Biopsie), 24-h-pH-Metrie, Manometrie
diffuser Ösophagusspasmus, hyperkontraktiler Ösophagus
retrosternaler Schmerz unabhängig von der Nahrungsaufnahme, kein Nachlassen der Schmerzen im Verlauf
Manometrie
Mallory-Weiss-Syndrom
Schleimhauteinrisse im Ösophagus durch massives Erbrechen, Hämatemesis, gastroösophagealer Reflux
Anamnese (meist chronischer Alkoholabusus), ÖGD
Boerhaave-Syndrom
spontane Ösophagusperforation nach massivem Erbrechen, Vernichtungsschmerz, Mediastinal- bzw. Hautemphysem
Anamnese (Alkoholabusus), ÖGD, Röntgen-Thorax
Ösophaguskarzinom
retrosternale/epigastrische Schmerzen, Dysphagie, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust
Anamnese, ÖGD (mit Biopsie), CT
Achalasie
retrosternaler Schmerz, Dysphagie, Regurgitation
ÖGD, Ösophagusbreischluck, Manometrie
Gastritis bzw. gastroduodenale Ulkuskrankheit
Nüchternschmerz (Ulcus duodeni), epigastrischer Schmerz nach Nahrungsaufnahme (Ulcus ventriculi), Übelkeit, Helicobacter-pylori-Infektion
Anamnese (Einnahme von COX-Hemmstoffen), ÖGD
Roemheld-Syndrom
Angina-pectoris-ähnliche Beschwerden, ausgelöst durch einen vollen Magen bzw. vermehrte Luftansammlung im Bereich von Magen und linker Kolonflexur
Anamnese, Ausschlussdiagnose (keine KHK; u.a. EKG und Labor normal)
Gallenkolik
krampfartige Schmerzen v.a. im rechten Oberbauch mit Ausstrahlung in rechte Schulter und Rücken, Übelkeit und Erbrechen; Auftreten der Symptome typischerweise postprandial nach Genuss fettreicher Mahlzeiten
Sonografie
akute Pankreatitis
gürtelförmige Vernichtungsschmerzen im mittleren Oberbauch, Übelkeit, Erbrechen, elastische Bauchdeckenspannung
Anamnese (Alkoholabusus), Labor (Pankreasenzyme ↑), Sonografie, CT, ERCP (bei V.a. biliäre Pankreatitis)
Bewegungsapparat
vertebragene Ursachen
Schmerzen sind bewegungs- und atemabhängig
Anamnese, Röntgen der HWS und BWS
ankylosierende Spondylitis (Morbus Bechterew)
frühmorgendliche Rückenschmerzen, Sakroiliitis, Versteifung der Wirbelsäule, Enthesiopathien, extraartikuläre Manifestationen (z.B. Iridozyklitis, Lungenfibrose)
HLA-B27 positiv, Röntgen-Thorax
Osteoporose
Rückenschmerz v.a. nachts, Zervikobrachialsyndrom, akuter Schmerz bei frischer Wirbelkörperkompression, Abnahme der Körpergröße
Röntgen (BWS und LWS, Achsenskelett, Thorax), Labor, Osteodensitometrie
Trauma
heftige Thoraxschmerzen bei Rippenfraktur, Verstärkung bei Husten, Lachen etc.
Anamnese, Röntgen-Thorax
Tietze-Syndrom
punktuelle, stechende, oft atem- und bewegungsabhängige Schmerzen und Schwellung an der Knochen-Knorpel-Grenze der oberen Rippen (→ ventraler Thorax, Reizung der Sternokostalgelenke)
körperliche Untersuchung
Interkostalneuralgie
lokaler Druckschmerz, nicht belastungs-, aber typischerweise atem- und bewegungsabhängig
Anamnese, körperliche Untersuchung, Ausschlussdiagnose (u.a. EKG und Labor normal)
Sonstiges
Herpes zoster
sehr starker Schmerz, dermatombezogener Befall und gruppenförmig angeordnete Bläschen, Schmerzen gehen den Effloreszenzen häufig voraus
Anamnese, körperliche Untersuchung
funktionelle Thoraxschmerzen (Da-Costa-Syndrom)
attackenartige Schmerzen v.a. in Ruhe, Besserung bei Belastung, oft umschrieben, werden vom Betroffenen auf das Herz zurückgeführt (→ Sorge vor Myokardinfarkt bzw. Herz-Kreislauf-Stillstand)
Anamnese, Ausschlussdiagnose (u.a. EKG und Labor normal)
Panikattacke
plötzlich auftretende Angst ohne eruierbaren Auslöser, häufig Beschwerden in der Herzgegend, Hyperventilation
Anamnese, Ausschlussdiagnose (u.a. EKG und Labor normal)
IMPP-Fakten
! Bei plötzlichen Brustschmerzen sollte ein Ruhe-EKG abgeleitet werden.
!! Bei heftigen Brustschmerzen muss neben einem akuten Koronarsyndrom vordringlich eine Aortendissektion ausgeschlossen werden (CT-Angiografie, ggf. Echokardiografie).
!! Extreme retrosternale Brustschmerzen in Verbindung mit starkem Würgen und Erbrechen sowie Alkoholabusus in der Anamnese machen ein Boerhaave-Syndrom (spontane Ösophagusruptur) wahrscheinlich.
A. Sattler
Definition:
Herztöne sind kurze Schallphänomene, die bei der normalen Herzaktion entstehen. Physiologisch sind 1. und 2. Herzton auskultierbar. Darüber hinaus können sowohl unter physiologischen als auch unter pathologischen Bedingungen Extratöne auftreten.
Normale Herztöne: Das gesunde Herz verursacht bei jedem Schlag 2 Töne – die Herztöne (HT). Der 1. und 2. Herzton markieren den Beginn und das Ende der Systole:
1. Herzton: entsteht durch die Anspannung der Ventrikelmuskulatur bei gefüllter Herzkammer zu Beginn der Ventrikelsystole („Anspannungston“); korreliert mit dem QRS-Komplex im EKG
2. Herzton: entsteht, wenn die Taschenklappen zuschlagen und das Blut gegen sie prallt („Klappenschlusston“); nahezu zeitgleich startet die isovolumetrische Relaxation der Ventrikel (Ende der Ventrikelsystole); korreliert mit dem Ende der T-Welle.
Besondere Ausprägungen der normalen Herztöne:
Spaltung des 1. Herztons: meist funktionell, Auftreten v.a. bei Jugendlichen durch nicht völlig synchrone Ventrikelkontraktionen; eine weite Spaltung kann ein Hinweis auf Pathologien sein (z.B. pulmonale Hypertonie, Rechtsschenkelblock, ventrikuläre Extrasystolen).
Spaltung des 2. Herztons: Der 2. Herzton ist physiologisch gespalten, da der Schluss der Aortenklappe etwas früher erfolgt als der der Pulmonalklappe. Diese physiologische Spaltung nimmt bei Inspiration zu.Pathologisch sind eine fixierte, nicht atemabhängige Spaltung (z.B. bei Rechtsschenkelblock, Rechtsherzinsuffizienz, Pulmonalstenose, pulmonaler Hypertonie, Vorhof- oder Ventrikelseptumdefekt, Mitral- oder Aortenklappeninsuffizienz) oder eine paradoxe Spaltung (→ die Pulmonalklappe schließt vor der Aortenklappe; z.B. bei Linksschenkelblock, Aortenklappenstenose oder persistierendem Ductus arteriosus Botalli).
▶ Mechanische Herzklappen erzeugen laute, klickartige Töne, wenn sich die Klappe öffnet und schließt. Diese können bereits ohne Stethoskop gehört werden.
Ein „Kanonenschlag“ ist ein auskultatorisch besonders lauter 1. Herzton, der bei allen Formen einer vollständigen Dissoziation der Vorhof- und Kammertätigkeit vorkommt (z.B. beim ▶ AV-Block III. Grades).
Systolische Extratöne:
Austreibungston: Frühsystolischer Extraton, der von der Aortenklappe (bei Aortenvitien, -aneurysma und -isthmusstenose) und von der Pulmonalklappe (bei Pulmonalklappenstenose oder pulmonaler Hypertonie) ausgehen kann.
Mittelsystolischer Klick: entsteht am häufigsten aufgrund eines Mitralklappenprolaps durch das abrupte Anspannen der meist elongierten Sehnenfäden in der Systole.
Diastolische Extratöne:
Mitralöffnungston (MÖT): Frühdiastolischer Ton, der bei Mitralklappenstenose infolge der verengten Klappe entsteht. Das Punctum maximum (P.m.) ist über der Herzspitze und Erb.
3. und 4. Herzton (Kammerfüllungstöne):
3. Herzton: Frühdiastolischer Ton mit P.m. über der Herzspitze. Das Klangbild erinnert an einen Galopprhythmus. Es handelt sich um einen ventrikulären Füllungston, die abrupte Beendigung einer schnellen Ventrikelfüllung bringt die Ventrikelwand plötzlich in Vibration. Bei Kindern und Jugendlichen kommt der 3. HT besonders bei körperlicher Anstrengung physiologisch vor. Beim Erwachsenen weist er auf eine gestörte Ventrikelfunktion hin, die wiederum 3 Ursachen haben kann: 1. erhöhtes Restvolumen im Ventrikel, das einen erhöhten Füllungsdruck bedingt (z.B. bei Herzinsuffizienz oder Dilatation des Ventrikels)2. erhöhter frühdiastolischer passiver Bluteinstrom in den Ventrikel mit rascher Ventrikelfüllung (z.B. bei Mitralklappeninsuffizienz, Vorhofseptumdefekt, Hyperthyreose oder Anämie)3. Hypertrophie des Ventrikels (z.B. bei arterieller Hypertonie oder Aortenklappenstenose)
4. Herzton: Spätdiastolischer Ton, der durch das Auftreffen des Blutstroms auf eine starre Ventrikelwand bei verstärkter Vorhofkontraktion entsteht. Bei Kindern und Jugendlichen kann der 4. HT physiologisch vorkommen. Beim Erwachsenen weist er auf eine verminderte Ventrikeldehnbarkeit hin, z.B. aufgrund einer Hypertrophie des Ventrikels (z.B. bei arterieller Hypertonie oder Aortenklappenstenose).
Summationsgalopp: Verschmelzung von 3. und 4. Herzton bei Herzinsuffizienz mit Tachykardie oder bei einer Verlängerung des PQ-Intervalls.
Praxistipp:
Ein 3. Herzton ist ein wichtiger Hinweis auf eine (beginnende) Herzinsuffizienz. Sein Auftreten hat dabei prognostische Bedeutung.
Herztöne und Extratöne
Abb. 1.1
(Quelle: Füeßl, Middeke, Duale Reihe Anamnese und Klinische Untersuchung, Thieme, 2014)
Definition:
Herzgeräusche sind länger anhaltende Schallphänomene im Rahmen der Herzaktion, die nur unter bestimmten, meist pathologischen Voraussetzungen auftreten.
Grundlagen: Herzgeräusche entstehen durch Verwirbelungen in der Blutströmung und weisen i.d.R. auf krankhafte Veränderungen hin.
Charakterisiert werden Herzgeräusche durch ihre Lautstärke (1/6 bis 6/6), durch den Zeitpunkt, an dem sie im Herzzyklus auftreten (diastolisch, systolisch), durch ihre Form (crescendo, decrescendo, spindel- oder bandförmig) sowie ihre Frequenz (hoch-, mittel- oder tieffrequent) und ihren Klang (z.B. zischend oder rau). Darüber hinaus wird bei einem Herzgeräusch angegeben, wo es am lautesten abgehört werden kann (Punctum maximum, P.m.) und ob das Geräusch fortgeleitet wird (z.B. in Karotiden oder Axilla).
Nach ihrer Entstehung werden die Geräusche eingeteilt in:
organische Geräusche durch Strömungsanomalien an stenosierten oder insuffizienten Klappen oder infolge von Fehlbildungen des Herzens oder der Gefäße
funktionelle Geräusche durch ein erhöhtes Schlagvolumen mit relativer Klappenstenose/-insuffizienz oder veränderte Fließeigenschaften des Blutes (z.B. bei Fieber, schwerer Anämie, arterieller Hypertonie, Hyperthyreose, Schwangerschaft); i.d.R. tieffrequent und leise
akzidentelle Geräusche bei Herzgesunden (v.a. bei Kindern und Jugendlichen) ohne Krankheitswert; Systolikum mit P.m. über Erb, i.d.R. leise und ohne Fortleitung, häufig „musikalischer“ Charakter; lage-/bewegungsabhängig (im Liegen und unter Belastung lauter); ursächlich sind z.B. akzessorische Sehnenfäden im linken Ventrikel oder Vibrationen der Aortenklappe.
Merke:
Stenosen verursachen ein Austreibungs-/Füllungsgeräusch:
Pulmonal- und Aortenklappe → systolisch
Trikuspidal- und Mitralklappe → diastolisch.
Insuffizienzen verursachen ein Rückstromgeräusch:
Pulmonal- und Aortenklappe → diastolisch
Trikuspidal- und Mitralklappe → systolisch.
Septumdefekte verursachen ein systolisches Shuntgeräusch.
Herzgeräusche
Abb. 1.2
(Quelle: Füeßl, Middeke, Duale Reihe Anamnese und Klinische Untersuchung, Thieme, 2014)
Tab. 1.3
Differenzialdiagnosen der Herzgeräusche
Ursache
Herzgeräusch
Punctum maximum (P.m.)
weitere Befunde/Charakteristika
systolisch
Systolikum
Aortenklappenstenose
mittel- bis holosystolisches, raues, spindelförmiges Geräusch
2. ICR rechts parasternal
evtl. Fortleitung in die Karotiden
Austreibungston („Ejection Click“)
abgeschwächter und (ggf. paradox) gespaltener 2. Herzton
bei höhergradigen Stenosen häufig 4. Herzton
hebender Herzspitzenstoß
Aortenisthmusstenose
mittelsystolisches, spindelförmiges Geräusch
3.–4. ICR links parasternal
evtl. Fortleitung in den Rücken
frühsystolischer Klick
gespaltener 2. Herzton
Blutdruckdifferenz obere/untere Extremität
Pulmonalstenose
mittel- bis holosystolisches, raues, spindelförmiges Geräusch
2. ICR links parasternal
Austreibungston („Ejection Click“)
fixiert gespaltener 2. Herzton
Mitralklappeninsuffizienz
holosystolisches, hochfrequentes, bandförmiges Geräusch
über der Herzspitze
evtl. Fortleitung in die Axilla
Klangcharakter je nach Ausprägung: leichte Insuffizienz → leise, blasend; schwere Insuffizienz → laut
leiser 1. Herzton
weit gespaltener 2. Herzton
ggf. 3. oder 4. Herzton, kurzes Mitteldiastolikum
Mitralklappenprolaps
bei begleitender Mitralklappeninsuffizienz: Spätsystolikum
über der Herzspitze
mittelsystolischer Klick
Trikuspidalklappeninsuffizienz
holosystolisches, hochfrequentes, bandförmiges Geräusch
4. ICR rechts parasternal
leiser 1. Herzton
betonter 2. Herzton
ggf. rechtsventrikulärer 3. Herzton
Vorhofseptumdefekt (ASD)
mittelsystolisches, leises, raues, spindelförmiges Geräusch
2. ICR links parasternal
fixiert gespaltener 2. Herzton
bei großem Links-rechts-Shunt ggf. frühdiastolisches Geräusch im 4. ICR links parasternal
Ventrikelseptumdefekt (VSD)
holosystolisches, lautes, raues, bandförmiges Geräusch („Pressstrahl“)
3. ICR links parasternal (Erb)
Geräusch wird mit zunehmender Defektgröße leiser
bei großem VSD hauchendes Diastolikum im 2. ICR links parasternal (Graham-Steell-Geräusch)
hypertroph-obstruktive Kardiomyopathie (HOCM)
spätsystolisches, lautes, spindelförmiges Geräusch („Pressstrahl“)
2.–3. ICR links parasternal
Geräusch ist belastungsabhängig
ggf. 3. und/oder 4. Herzton
diastolisch
Diastolikum
Aortenklappeninsuffizienz
früh- bzw. häufig holodiastolisches, hochfrequentes Decrescendogeräusch
2. ICR rechts parasternal
Klangcharakter je nach Ausprägung: leichte Insuffizienz → hauchend; mittelschwere Insuffizienz → blasend bis gießend; schwere Insuffizienz → oft eher schabend
ggf. Systolikum bzw. rumpelndes, spätdiastolisches Geräusch mit P.m. über der Mitralklappe ( ▶ Austin-Flint-Geräusch)
abgeschwächter 2. Herzton, häufig 3. Herzton
oft hebender Herzspitzenstoß
isolierte systolische Hypertonie mit großer Blutdruckamplitude
Pulmonalklappeninsuffizienz
holodiastolisches, leises, tieffrequentes Decrescendogeräusch
2. ICR links parasternal
bei relativer Insuffizienz Geräusch hochfrequenter, hauchend (Graham-Steell-Geräusch)
Mitralklappenstenose
vom 2. Herzton abgesetztes, frühdiastolisches, tieffrequentes, leicht schnurrendes Decrescendogeräusch und präsystolisches Crescendogeräusch
über der Herzspitze
paukender 1. Herzton
gespaltener 2. Herzton
ggf. Mitralöffnungston (MÖT)
ggf. Graham-Steell-Geräusch (→ relative Pulmonalklappeninsuffizienz)
ggf. bandförmiges, holosystolisches Geräusch (→ Trikuspidalklappeninsuffizienz)
Trikuspidalklappenstenose
frühdiastolisches, tieffrequentes Decrescendogeräusch und präsystolisches Crescendogeräusch
4. ICR rechts parasternal
lauter 1. Herzton
Trikuspidalöffnungston (TÖT)
systolisch-diastolisch
Perikarditis
lautes, ohrnahes, systolisch-diastolisches Geräusch („Perikardreiben“)
über dem gesamten Herzen
persistierender Ductus arteriosus Botalli
systolisch-diastolisches Crescendo-Decrescendo-Geräusch („Maschinengeräusch“)
2. ICR links parasternal
AV-Fistel
systolisch-diastolisches Crescendo-Decrescendo-Geräusch („Maschinengeräusch“)
abhängig von Lokalisation (z.B. über der Lunge)
ICR: Interkostalraum
IMPP-Fakten
! Akzidentelle Geräusche können v.a. bei Kindern und Jugendlichen auftreten und sind meist ohne Krankheitswert. Sie sind lage-/bewegungsabhängig (z.B. im Liegen lauter).
Einflussstauung
Synonyme: obere Einflussstauung (OES): Vena-cava-superior-Syndrom (VCS-Syndrom); untere Einflussstauung: Vena-cava-inferior-Syndrom.
Definition:
Bei einer Einflussstauung ist der venöse Blutfluss ins rechte Herz behindert. Das Blut staut in Kopf, Hals und obere Extremität (→ obere Einflussstauung) bzw. in die untere Körperhälfte (→ untere Einflussstauung) zurück.
Ursächlich können kardiale (z.B. Rechtsherzinsuffizienz oder Perikarderguss) oder extrakardiale (z.B. Tumoren, Pneumothorax, Thrombosierung) Erkrankungen sein.
Je nach betroffenem Gebiet wird unterschieden:
obere Einflussstauung: Vena-cava-superior-Syndrom
untere Einflussstauung: Vena-cava-inferior-Syndrom.
Vorsicht:
Die akute obere Einflussstauung entsteht häufig auf dem Boden einer malignen Erkrankung (am häufigsten durch ein zentral wachsendes Bronchialkarzinom) und ist ein ▶ medizinischer Notfall!
Klinisch präsentieren sich die Patienten mit bereits sichtbar erweiterten Venen – v.a. im Halsbereich (Halsvenenstauung) – sowie Ödemen (Lid-, Gesichtsödeme) und einer lividen Hautfarbe. Die Symptome sind insbesondere im Bereich der oberen Extremität ausgeprägt. Zudem können Dyspnoe, Tachykardie, Palpitationen, Kopfschmerzen (besonders im Liegen), systemische Hypotonie, Muskelschwäche und Blässe vorhanden sein.
Die Patienten empfinden in aufrechter Körperposition eine Erleichterung.
Anamnese:Wichtig sind v.a. Fragen nach dem Beginn der Beschwerden – eine Einflussstauung entwickelt sich mit Ausnahme der Perikardtamponade und des Spannungspneumothorax langsam progredient –, Vorerkrankungen (insbesondere kardiale und pulmonale Vorerkrankungen, Malignomerkrankungen, Z.n. Radiatio, Operationen oder Thoraxtrauma), Medikamenteneinnahme (Antikoagulation?) und begleitenden Beschwerden (z.B. Husten, B-Symptomatik, Schmerzen).
Klinische Untersuchung:
Inspektion: Auffallend sind die gestauten Halsvenen. Die oberflächlichen Venen sind häufig erweitert, Arm und Hals livide verfärbt und geschwollen. Die Patienten sind blass, klagen über Druckschmerzhaftigkeit und weisen Venenpulsationen auf. Ein charakteristischer Hinweis ist zudem das Kußmaul-Zeichen (paradoxer Anstieg des Jugularvenendrucks bei tiefer Inspiration). Bei der weiteren Inspektion fallen ggf. auch Ödeme, gestaute Zungenenvenen/Zungenschwellung oder oberflächliche Kollateralgefäße auf.
Palpation: Festgestellt werden kann neben einem Pulsus paradoxus auch ein positiver ▶ hepatojugulärer Reflux.
Auskultation: Geachtet wird insbesondere auf die Lautstärke des ▶ 1. und ▶ 2. Herztons (meist abgeschwächt). Gegebenenfalls finden sich ein ▶ 3. und ▶ 4. Herzton sowie ▶ Herzgeräusche.
Klinischer Aspekt bei oberer Einflussstauung
Abb. 1.3 Stauung oberflächlicher Venen und Gesichtsrötung.
(Quelle: Reiser, Kuhn, Debus, Duale Reihe Radiologie, Thieme, 2017)
EKG:keine pathognomonischen Veränderungen. Auftreten können eine Tachykardie, ein ▶ elektrischer Alternans (bei Perikardtamponade), eine Niedervoltage (bei Perikarderguss), ein veränderter Lagetyp und ▶ Zeichen einer Rechtsherzbelastung.
Röntgen-Thorax: Die Einflussstauung selbst kann nicht nachgewiesen werden, wohl aber mögliche Ursachen: Beispielsweise zeigt das Herz bei einem Perikarderguss eine Bocksbeutelform, bei mediastinalen Lymphomen ist der Hilus einseitig vergrößert oder bei thorakalem Aortenaneurysma ist das Herz aortal konfiguriert.
Weitere Maßnahmen:
Echokardiografie
Laboruntersuchung: Blutbild, ▶ kardiale Biomarker, Entzündungsparameter, evtl. TSH
Messung des zentralen Venendrucks (ZVD)
CT, MRT
▶ Phlebografie
Bronchoskopie, Mediastinoskopie, Thorakoskopie.
Tab. 1.4
Differenzialdiagnosen der Einflussstauung
Ursache
Begleitsymptome und Befunde
kardiale Ursachen
Rechtsherzinsuffizienz
Dyspnoe, Ödeme, Aszites, Stauungsgastritis
Pericarditis exsudativa
plötzlicher Brustschmerz, schwere Dyspnoe
Perikardtamponade
systemische Hypotonie, Pulsus paradoxus, leise Herztöne
Pericarditis constrictiva
Low-Output-Syndrom, Ödeme, Aszites, Stauungsproteinurie
Trikuspidalklappenstenose
Dyspnoe, periphere Zyanose
extrakardiale Ursachen
Bronchialkarzinom
Gewichtsverlust, Husten, Hämoptysen
mediastinale Lymphome (Hodgkin-Lymphom und Non-Hodgkin-Lymphome)
B-Symptomatik, Lymphknotenschwellung
Struma
Druckgefühl, Globusgefühl, Dysphagie
Pancoast-Tumor
Horner-Syndrom, Schmerzen
Paget-von-Schroetter-Syndrom
Schmerzen, livide Schwellung am Arm, venöse Kollateralgefäße
Mediastinalemphysem
Kinder und Jugendliche, pulssynchrones Knistern, Hautemphysem, Dysphagie, Näseln
Spannungspneumothorax
plötzliche Dyspnoe und Schmerzen, einseitig aufgehobene Atemgeräusche, asymmetrische Thoraxbewegungen
thorakales Aortenaneurysma
retrosternaler Schmerz, Dyspnoe, Stridor, Heiserkeit
Vena-cava-superior-Thrombose
Anamnese (Venenkatheter!), livide Haut und Weichteilschwellung, gesteigerte Venenzeichnung
Die ▶ akute obere Einflussstauung ist ein Notfall und erfordert eine sofortige Intervention:
Oberkörperhochlagerung
Sauerstoffgabe
Diuretika (z.B. Furosemid)
Einlage eines Stents, Fibrinolyse, Angioplastie
ggf. Glukokortikoide (z.B. Prednison)
ggf. Strahlen-/Chemotherapie eines zugrunde liegenden Malignoms.
Definition:
bläuliche Verfärbung der Haut und der Schleimhäute als Korrelat einer unzureichenden Sauerstoffsättigung des Blutes (Hypoxämie).
Abhängig vom Zustand des im Verhältnis zum oxygenierten gesteigert vorkommenden Hämoglobins werden 2 Formen der Zyanose unterschieden:
Hämoglobinzyanose: vermehrt nicht oxygeniertes Hämoglobin im Kapillarblut:
zentrale Zyanose: Das arterielle Blut ist primär vermindert oxygeniert. Zentrale Zyanosen können kardiovaskulär oder pulmonal bedingt sein.
periphere Zyanose: Die zentrale Sauerstoffsättigung des arteriellen Blutes ist normal, die periphere Sauerstoffausschöpfung ist jedoch erhöht. Periphere Zyanosen können generalisiert oder lokalisiert auftreten.
Hämiglobinzyanose: erhöhte Konzentration abnormer Hämoglobine (Methämoglobin), an die der Sauerstoff nur unzureichend binden kann. Eine solche Methämoglobinämie kann entweder angeboren (selten) oder (häufiger) erworben sein.
Merke:
Zentrale vs. periphere Zyanose
Bei einer zentralen Zyanose sind Haut und Schleimhäute zyanotisch.
Bei einer peripheren Zyanose ist nur die Haut – auch im Bereich der Akren (z.B. Lippen, Hände, Füße, Nase, Ohren) – zyanotisch, die Schleimhäute (z.B. Zunge) sind hingegen rosig.
Vorsicht:
Eine Zyanose wird erst ab einer absoluten Konzentration von ca. 3–5 g/dl kapillärem desoxygeniertem Hämoglobin klinisch sichtbar. Besteht ein niedriger Hämoglobinwert (→ Anämie), wird die Zyanose erst bei wesentlich niedrigerer Sauerstoffsättigung klinisch erkennbar!
Zusätzlich zur Blaufärbung von Haut und/oder Schleimhäuten können auftreten:
Dyspnoe
Müdigkeit und Abgeschlagenheit
nichtproduktiver Reizhusten
Trommelschlägelfinger (verbreiterte Fingerendglieder) und Uhrglasnägel (stark gebogene Fingernägel)
körperliche Mangelentwicklung bei Kindern und Jugendlichen
periphere Zyanose an den Akren bei Kälteexposition.
Das Vorgehen ist abhängig von der Dringlichkeit der Beschwerden. Geklärt werden muss, ob eine akute Gefährdung des Patienten besteht oder nicht, z.B. ob Beschwerden vorliegen wie eine Schocksymptomatik mit Thoraxschmerz, Dyspnoe und Bewusstseinsverlust. Bei akuter Gefährdung steht die umgehende Therapieeinleitung im Vordergrund, daher sollten die diagnostischen Maßnahmen möglichst rasch durchgeführt werden!
Anamnese: Besonders wichtig ist die Frage nach pulmonalen oder kardiovaskulären Vorerkrankungen. Des Weiteren müssen bestehende Begleitsymptome oder ein auslösendes Ereignis eruiert werden.
Körperliche Untersuchung: Bei der körperlichen Untersuchung wird v.a. nach Herz- oder Lungenerkrankungen gesucht.
Inspektion:
Blaufärbung von Haut und Schleimhäuten oder lokalisierte Verfärbung?
Uhrglasnägel und Trommelschlägelfinger?
Zeichen einer Herzinsuffizienz (z.B. Halsvenenstauung, Ödeme, Dyspnoe)?
Atmung: Dyspnoe, Stridor?
Zeichen einer tiefen Beinvenenthrombose oder Varikosis?
Palpation: Herzfrequenz? Schwirren? Blutdruck? Fieber?
Auskultation: Herz- oder Atemgeräusche, z.B. grobe Rasselgeräusche, Giemen, aufgehobenes Atemgeräusch?
Weitere Diagnostik:
Röntgen-Thorax: Zeichen eines Lungenödems? Emphysem? Pneumonie? Pneumothorax? Herzgröße? Lungenstauung?
EKG: Herzfrequenz, Herzrhythmus, Lagetyp; Zeichen einer Rechts- oder Linksherzbelastung?
Pulsoxymetrie: arterielle Sauerstoffsättigung
Blutgasanalyse: respiratorische Insuffizienz?
Labor: Blutbild, ▶ kardiale Biomarker (Myokardinfarkt?), D-Dimere (Lungenembolie?)
sonstige:
Echokardiografie
Dopplersonografie
Lungenfunktionsdiagnostik
Ventilations-/Perfusionsszintigrafie
CT-Thorax
▶ Herzkatheter
spezielle Laboruntersuchungen: z.B. Kälteagglutinine/Kryoglobuline (sekundäres Raynaud-Syndrom?), Hämoglobinelektrophorese.
Zentrale Zyanose:
pulmonale Ursachen:
Lungenembolie: akute Dyspnoe, atemabhängiger Thoraxschmerz, ggf. Zeichen einer tiefen Beinvenenthrombose
Pneumothorax: plötzliche Dyspnoe und Zyanose, einseitig aufgehobenes Atemgeräusch
obstruktive Atemwegserkrankung: verlängertes Exspirium, Giemen, ggf. Empyhsemzeichen, Husten und Raucheranamnese bei COPD, Allergie bei Asthma bronchiale
Fremdkörperaspiration: Zyanose (kann kurzzeitig nach dem Aspirationsereignis vorhanden sein und dann wieder verschwinden), Husten, Dyspnoe
Pneumonie: Fieber, Husten mit Auswurf, Rasselgeräusche
Lungenemphysem: Dyspnoe, Fassthorax, leises Atemgeräusch, leise Herztöne, pulmonale Kachexie
pulmonale Hypertonie: Rechtsherzbelastung
arteriovenöse Fisteln: Hämoptoe
zentrale Atemregulationsstörungen: pathologische Atemmuster
kardiovaskuläre Ursachen:
Vitien mit Rechts-links-Shunt: z.B. Fallot-Tetralogie, Transposition der großen Arterien
Vitien mit Links-rechts-Shunt nach Shuntumkehr (Eisenmenger-Reaktion): z.B. Vorhof- oder Ventrikelseptumdefekt, persistierender Ductus arteriosus Botalli.
Periphere Zyanose:
generalisiert:
Herzinsuffizienz: Dyspnoe, Ödeme
Schock: arterielle Hypotonie, meist Tachykardie, oft Tachypnoe und Bewusstseinsstörungen, weitere Symptome je nach vorliegender Schockform
lokalisiert:
Akrozyanose: kälteinduziert, kalte Haut mit Hyperhidrose
Varikosis: Erweiterung und Schlängelung der oberflächlichen Venen, ▶ Zeichen der chronisch-venösen Insuffizienz
tiefe Beinvenenthrombose: einseitig: Ödem, Umfangszunahme, Schmerzen
Raynaud-Syndrom: sog. ▶ Tricolore-Phänomen, kälteinduzierte, symmetrische Vasospasmen an den Fingern.
Hämiglobinzyanose:
Methämoglobinämie:
angeboren (selten): Defekte der Methämoglobin-Reduktase
erworben (häufiger): durch Medikamente (z.B. Sulfonamide, Chloroquin), Nahrungsmittel (z.B. nitrathaltiges Pökelsalz, Bittermandelprodukte) oder Industriegifte (z.B. Nitrosegase, Anilinderivate)
Sulfhämoglobinämie (sehr selten): z.B. durch Sulfonamideinnahme oder Schwefelwasserstoffintoxikation.
IMPP-Fakten
! Trommelschlägelfinger und Uhrglasnägel sind bei chronischer Hypoxämie (bedingt z.B. durch COPD, Mukoviszidose, Bronchialkarzinom oder angeborenen Herzfehlern) ein typischer Befund.
