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Der Hobbybasketballer und Kerl im besten Alter Dirk weiß, wie es im Leben läuft. Nimmt sich, was er braucht und ist in allen Bereichen ein Macher. So scheint es auch ein leichtes Spiel zu sein, den jungen, sportlichen Joris anzubaggern und abzuschleppen. Es kann ja wohl nix dabei schiefgehen, ihn zu einer weiteren Kerbe im Holz seines Bettes zu machen, oder? Aber er hat nicht damit gerechnet, dass der durchtrainierte Twink auch ein überzeugter Alpha ist. Wem mag es nun gelingen, aus seinem Gegenüber eine wohlverdiente Trophäe zu basteln? Dirk versus Joris - der spannende Zweikampf, der alles entscheidet!
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Seitenzahl: 57
Veröffentlichungsjahr: 2022
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Gay Hardcore
Copyright © Joshua Hardon, 2022
Cover by Aleksey Satyrenko/Dreamstime.com
ALLE RECHTE VORBEHALTEN
Alle Handlungen, Namen und Lokalitäten in dieser Geschichte sind frei erfunden. Diese Story beinhaltet Sexszenen zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern sowie die Beschreibungen von gewaltvollen Handlungen, die für Leser unter 18 Jahren nicht geeignet sind. Im wirklichen Leben gilt natürlich immer das Safer-Sex-Prinzip.
E-Mail: [email protected]
Über den Autor:
Wer im Lexikon den Begriff Badass nachblättert, wird dort ziemlich sicher seinen Namen finden. Joshua Hardon ist tatkräftig daran beteiligt, dass sein Heimathafen Hamburg den Ruf Stadt der Sünde auch weiterhin verteidigt und wer ihm je im Fitnessstudio, auf dem Fußballfeld, im Ring oder im Schwimmbad begegnet ist, weiß, warum er die Figuren in seinen Geschichten gerne in schweißtreibende Situationen bringt. Neben seiner Begeisterung für Sport, Medien und Wirtschaft findet Joshua auch immer wieder Zeit, mit seinen Trainingspartnern auf Tuchfühlung zu gehen, hautnah zu recherchieren und Ideen für seine Bücher zu sammeln ...
Der heurige Winter ist echt eine Pussy. Zuerst einmal grüne Weihnachten und jetzt ein Februar, der echt keine Minusgrade schafft. Na ja, es verhält sich wie mit Menschen, man kann sich nicht mehr aufs Wetter verlassen. Aber wenn man mitten im Winter mit seinem besten Kumpel im Jenischpark Körbe wirft und direkt ins Schwitzen kommt, als wäre es Juli, läuft irgendwas falsch.
Mein Bester ist im Gegensatz zu mir hetero, kann aber ansonsten bodymäßig definitiv mit mir mithalten. Er ist ein Jahr jünger als ich, also 39, vielleicht eine Spur schmächtiger, dafür aber ein paar graue Haare mehr, aber immer noch hübsch mit seinem Dreitagebart und der nerdigen Fresse.
Ich selbst bringe gut hundert auf die Waage, wirke mit meinen blonden kurzen Haaren vielleicht sogar ein bisschen jünger als ich bin und weiß, dass Gays mit Fußfetisch derben Respekt vor meinen 46ern haben.
Ein paar Kids und Jugendliche haben sich auf der Zuschauertribüne versammelt, spielen mit ihren Smartphones, schlürfen Milchshakes und diskutieren wohl über die letzten NBA-Ergebnisse. Dabei fällt mir ein Bursche besonders auf, der mit seinem schwarzen Superdry T-Shirt und der dunkelblauen Jeanshose einen Tick zu brav angezogen ist, aber eine umso spannendere Statur hat. Er scheint mit seiner Freundin da zu sein, die in seinem Schatten verschwindet und das darf niemanden wundern, denn der Minihulk hat in der Höhe locker 195, während seine breiten Schultern jeden Ausbilder bei der US Navy ein anerkennendes Grunzen entlocken würden. Das Grunzen kann ich nur bestätigen, denn nachdem ich Lars, meinen besten Kumpel, erfolgreich in die Irre geführt und einen Korb geworfen habe, muss ich mal kurz innehalten, meinen Brecher in der Shorts richten und leise seufzen, denn der Anblick ist auch aus der Ferne nicht der übelste.
Lars lacht, kennt er mich und meine Gewohnheiten und Vorlieben doch nur zu gut. Der Unterschied zu jedem anderen Hetero ist halt auch, dass ich mit ihm bestens über mein Hobby und auch mein Beuteschema plaudern kann, ohne dass es peinlich wird. Dafür erntet er auch von mir Verständnis für seine Vorliebe fürs weibliche Geschlecht. Win-win-Situation quasi.
Mein Bro knufft mich in die Seite, was er meistens tut, wenn er mich beim Genießen ertappt. „Mach dich bloß nicht strafbar!“
Ich zucke mit den Schultern. „Och, der ist locker schon 18!“
Lars dribbelt mit dem Basketball. „Na kannst ja seine Perle fragen, vielleicht verrät sie dir, ob er schon Abi gemacht hat.“
„Wenn du sie ablenkst, mach ich ihn klar“, kontere ich mutig.
„Nicht in deinen kühnsten Träumen.“ Lars funkelt mich belustigt an.
„Forderst du gerade den King heraus?“ Ich verteidige den Korb nach allen Regeln der Kunst und schaffe es, den Angriff abzuwehren.
Ich bekomme keine Antwort, dafür eine weitere Attacke. Wieder schaffe ich es, Lars auf Abstand zu halten.
Es vergehen ein paar Minuten, in denen ich es nicht lassen kann, immer wieder zum Platz rüberzuschauen, wo der junge Bengel mit seiner Süßen sitzt und sich angeregt mit ihr unterhält. Worüber auch immer. Aber ich freue mich grundsätzlich immer, wenn ich sehe, dass es noch Jugendliche gibt, die auch Konversation ohne das Smartphone betreiben können. Denn wenn man oft an Bushaltestellen oder in Cafés etwas genauer hinsieht, muss man sich fragen, ob die Dinger mit den Körperextremitäten der Jungs und Mädels verwachsen sind, so süchtig wischen sie um die Wette.
Zu meiner Überraschung ist das Mädchen verschwunden, als ich wieder einen Blick riskiere. Und da wittere ich meine erste Chance. Denn es ist gut möglich, dass er bleibt, weil das Spiel zwischen meinem Besten und mir sein Interesse geweckt hat. Oder weil er einfach Basketball mag und gerade nichts Besseres vorhat. Und vielleicht war das auch gar nicht seine Freundin, sondern nur eine Schulkollegin oder seine Schwester.
„Vergiss es. Für Geschwister war der Umgang zu vertraut“, gibt Lars zu bedenken, als hätte er meine Gedanken gelesen.
„Egal, Fakt ist, dass sie jetzt nicht mehr da ist.“
Lars grinst. „Stimmt, aber vielleicht ist sie ein Eis holen gegangen, warm genug dafür wäre es ja.“
„Haben die Eisdielen überhaupt schon offen?“ Ich greife den Bund meines T-Shirts, ziehe es hoch und wische mir den Schweiß von der Stirn.
Wir gehen zum Rand des Spielfeldes und ich greife meine Wasserflasche. Stille meinen Durst, aus den Augenwinkeln den trainierten Burschen beobachtend. „Dann schau jetzt mal einem Profi bei der Arbeit zu.“
Lars lacht kehlig. „Na irgendetwas sagt mir, dass das, wenn’s echt klappen sollte, nicht unter Arbeit fallen wird.“
Ich nicke schmunzelnd und gehe zielstrebig zur dritten Reihe der Tribüne, wo der Minihulk breitbeinig sitzt und sich die Sonne ins Gesicht scheinen lässt. Erst jetzt sehe ich, dass er über Ohrstöpsel Musik hört. Ich stelle mich so vor ihn, dass es in seinem Sichtfeld dunkel wird.
Zuerst sieht der süße Bengel nur meinen Schatten und als er mich von oben bis unten gemustert hat, grinst er. „Nice Moves.“
„Ich weiß.“ Als wäre es eine ganz selbstverständliche Geste, setze ich mich einfach neben ihn auf die Bank. „Und du am Chillen?“
Der Muskeltwink nickt und dabei sitzt jede Strähne seiner strohblonden kurzen Haare so perfekt, dass ich mich fragen muss, ob er neben seiner Dauerkarte im Fitnessstudio einen Job als Haarmodel hat. „Na bei dem Pornowetter muss man ja raus. Und auf Schule hatte ich heute keinen Bock.“
Ich grinse und beschließe, das Pferd direkt und ohne Umwege aufzuzäumen. „Bock, irgendwo was trinken zu gehen?“
Der Minihulk schürzt die Lippen und denkt kurz nach. „Meine Mutter hat mir beigebracht, dass man nicht mit Fremden reden sollte.“ Er grinst jetzt bis über beide Ohren.
„Das ist kein Problem“, erwidere ich und strecke ihm meine rechte Hand hin. „Dirk. Freut mich. Und wie heißt du?“
Der Bengel erwidert den Gruß kräftig. „Joris.“
Ich ziehe beide Augenbrauen hoch. „Nice, das bedeutet, du bringst uns den Frühling?“
Joris schaut mich an wie ein Autobus.
„In der litauischen Mythologie ist Joris der Gott des Frühlings“, lache ich und mustere ihn bewusst auffällig.
Der süße Bursche nickt, nicht unbeeindruckt. „Und woher weiß der jetzt nicht mehr ganz so fremde Kerl etwas über litauische Mythologie?“
„Teamkollege stammt von dort und heißt so und der hat mir das mal erzählt, also alles ganz unspektakulär.“
„Basketballkollege?“
Jetzt bin ich es, der nickt. „Jup. Sind ein Team, das einfach zum Spaß trainiert.“
Joris kratzt sich am Hinterkopf, eine Geste, die an ihm so cool aussieht, dass er dafür meinen vollsten Respekt erntet. „Könntest locker als Profi durchgehen.“
„Lässt sich alles testen“, erwidere ich frech.
„Wie war das mit der Einladung auf einen Kaffee?“
