Theron - Fel Fern - E-Book

Theron E-Book

Fel Fern

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Beschreibung

Vampirlieutenant Theron ist nicht für seine Gnade bekannt. Als ein feindlicher Zirkel einen Blutsklaven schickt, um ihn zu töten, zeigt Theron jedoch Vergebung. Er empfindet unerwartete, besitzergreifende Gefühle für den Möchtegern-Attentäter und fühlt sich zu ihm hingezogen. Als er erkennt, dass Seth sein Gefährte ist, bietet Theron Seth seinen Schutz, aber wird der Mensch jemals wieder lernen, einem Vampir zu trauen? Seths ganzes Leben veränderte sich, als ein Vampir ihn auf der Straße fand und in einen Blutsklaven verwandelte. Er hätte nie gedacht, dass er sich nach seiner Tortur in der Nähe von Vampiren aufhalten kann, aber Theron ist anders. Als Theron seine Freiheit gewährleistet, weiß Seth nicht, was er tun soll. Das Letzte, was er erwartet, ist, sich in seinen überraschenden Retter zu verlieben, aber den Vampirkrieger zu lieben, könnte seinen Untergang bedeuten. Als jemand aus Therons eigenem Zirkel ihn verrät und sein Glück mit Seth bedroht, kann Theron den Verräter rechtzeitig finden? Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein. Um die gesamte Handlung sowie die Geschichte aller Figuren zu erfahren, empfiehlt es sich, alle Bände in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen. Länge: rund 24.600 Wörter

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EPUB

Veröffentlichungsjahr: 2019

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Inhaltsverzeichnis

Kapitel 1

Kapitel 2

Kapitel 3

Kapitel 4

Kapitel 5

Kapitel 6

Kapitel 7

Kapitel 8

Kapitel 9

Kapitel 10

Kapitel 11

Kapitel 12

Kapitel 13

Kapitel 14

ÜBER FEL FERN

LESEPROBE:

Theron

Vampirlieutenant Theron ist nicht für seine Gnade bekannt. Als ein feindlicher Zirkel einen Blutsklaven schickt, um ihn zu töten, zeigt Theron jedoch Vergebung. Er empfindet unerwartete, besitzergreifende Gefühle für den Möchtegern-Attentäter und fühlt sich zu ihm hingezogen. Als er erkennt, dass Seth sein Gefährte ist, bietet Theron Seth seinen Schutz, aber wird der Mensch jemals wieder lernen, einem Vampir zu trauen?

Seths ganzes Leben veränderte sich, als ein Vampir ihn auf der Straße fand und in einen Blutsklaven verwandelte. Er hätte nie gedacht, dass er sich nach seiner Tortur in der Nähe von Vampiren aufhalten kann, aber Theron ist anders. Als Theron seine Freiheit gewährleistet, weiß Seth nicht, was er tun soll. Das Letzte, was er erwartet, ist, sich in seinen überraschenden Retter zu verlieben, aber den Vampirkrieger zu lieben, könnte seinen Untergang bedeuten.

Als jemand aus Therons eigenem Zirkel ihn verrät und sein Glück mit Seth bedroht, kann Theron den Verräter rechtzeitig finden?

Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein. Um die gesamte Handlung sowie die Geschichte aller Figuren zu erfahren, empfiehlt es sich, alle Bände in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen.

Länge: rund 24.600 Wörter

FEL FERN

Theron

Abels Blutlinie 3

Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene

ME AND THE MUSE PUBLISHING

www.meandthemuse.com

Copyright © der englischen Originalausgabe „Theron“:

Fel Fern

Copyright © der deutschsprachigen Ausgabe und veröffentlicht von:

Me and the Muse Publishing – Sage Marlowe

Hohenstaufenring 62, 50674 Köln, 2019

Copyright © Cover Design: Sinfully Sweet Designs

Übersetzt von: Ella Lambert

URHEBERRECHTLICH GESCHÜTZT:

Dieses Buch darf ohne vorherige eindeutige schriftliche Zustimmung des Urheberrechtsinhabers in keinerlei Form, weder ganz noch auszugsweise, vervielfältigt und / oder vertrieben werden. Dies beinhaltet auch die elektronische und fotografische Vervielfältigung sowie zukünftig entwickelte Methoden. Ebenso ist die kostenlose Weitergabe dieses Buches, beispielsweise über sogenannte File-Sharing Sites ausdrücklich untersagt.

Mit dem Erwerb eines E-Books erhält der Käufer die Lizenz zur persönlichen Nutzung, ist jedoch nicht zur Weitergabe des Inhaltes an Dritte, weder gegen Entgelt noch kostenlos, berechtigt.

Alle in diesem Buch vorkommenden Personen und Handlungen sind frei erfunden. Jegliche Ähnlichkeit zu realen, lebenden oder verstorbenen Personen ist rein zufällig. Sofern Namen real existierender Personen, Orte und Marken verwendet werden, geschieht dies in einem rein fiktiven Zusammenhang.

Bitte beachten:

Einige unserer Titel enthalten Hinweise auf und Beschreibungen sexueller Handlungen, die möglicherweise eine Gefährdung körperlicher und geistiger Gesundheit darstellen können. Mit der Beschreibung solcher Praktiken erheben wir keinen Anspruch auf deren tatsächliche Durchführbarkeit und übernehmen keine Verantwortung für etwaige Verletzungen oder Schäden, die bei der Nachstellung solcher oder vergleichbarer Handlungen entstehen. Generell raten wir unseren Lesern davon ab, potenziell gefährliche Sexualpraktiken ohne entsprechende Sicherheitsvorkehrungen und Anleitung durch Personen mit ausreichender Sachkenntnis durchzuführen.

Kapitel 1

„Unser Ziel im Fall Port City ist es, gute Beziehungen zum herrschenden Vampir-Zirkel in der Stadt herzustellen“, sagte Abel, Therons Vampirkönig und Erschaffer, im Inneren des Jeeps.

Diese Bemerkung war speziell an ihn gerichtet. Verdammt. Abel wusste, dass er und Adam, Stellvertreter von Lucius, dem König des Fall Port-Zirkels, alte Feinde waren. Theron schaute aus dem kugelsicheren Fenster des Jeeps und fragte sich nicht zum ersten Mal, wie Adam der Lieutenant des Königs eines ganzen Zirkels sein konnte. Oh, Adam war schlau genug gewesen, durch die Reihen aufzusteigen, ein Opportunist, der nicht zögerte, Blut zu vergießen, wenn dies seine Sache fördern würde. Adam betrachtete jedoch alle anderen, insbesondere Menschen und schwächere Wandler, als nichts anderes als Spielzeuge.

Ihr neu gegründeter Zirkel verstand zumindest, dass Menschen und Wandler wertvolle Verbündete waren.

„Außerdem schadet es nie, höflich zu unseren Nachbarn zu sein“, fügte Raphael hinzu. Sowohl Raphael als auch er waren Abels Stellvertreter im Zirkel. Raphaels Fähigkeit, einen kühlen Kopf zu bewahren und Logik einzusetzen glich seine Rücksichtslosigkeit und seine Zielstrebigkeit aus, das zu tun, was getan werden musste.

Theron zügelte sein Temperament. Es war ein Jahrhundert her, seit sie alle drei zusammengekommen waren. Nach den Vampirkriegen hatte einer ihrer eigenen Vampire Abel verraten und ihn eingesperrt. Raphael und er verbrachten die letzten Jahrzehnte damit, Abel aus seinem magisch verstärkten Gefängnis zu befreien. Es hatte ein begabtes Medium, einen Menschen, erfordert, um diesen Zauber zu brechen. Elliot Pace hatte sich als Abels vom Schicksal bestimmter Gefährte herausgestellt, aber sowohl Raphael als auch Abel hatten übereingestimmt, ihre Gefährten in der Sicherheit von Carrick City zurückzulassen.

Theron stimmte aus ganzem Herzen zu, denn nach der Paarung konnte ein Vampir oder jeder andere Paranormale getötet werden, wenn seine Feinde ihre Gefährten angriffen. Das Paarungsband verband zwei Lebenskräfte miteinander. Theron hatte Raphael oder Abel in all seinen Lebensjahren nie so glücklich oder zufrieden gesehen, aber im Gegensatz zu ihnen ließ er sich nicht von einem Gefährten belasten.

Er sah es immer noch als eine Belastung an, für die Ewigkeit an eine Person gebunden zu sein. Theron hatte selbst gesehen, wie Menschen kaum einige Jahre zusammenbleiben konnten, aber was war mit den untoten Vampiren? Zeit war für sie irrelevant. Außerdem mochte Theron seine Freiheit zu sehr.

„Deine Gedanken scheinen anderswohin gewandert zu sein“, bemerkte Abel trocken.

Theron zuckte die Achseln. „Was sagen die Menschen noch gleich? Ich versuche, ruhig zu bleiben, indem ich mich mit anderen Gedanken ablenke.“

„Der alte Adam, den du kennst, ist nicht mehr“, erinnerte ihn Raphael. „Adam und Lucius müssen sich um ihren Zirkel und die Stadt Sorgen machen. Ihr Zirkel hat auch viele Feinde und ist verzweifelt auf der Suche nach einem Bündnis.“

„Wie wir es sind?“, fragte er. „Wie ich mich erinnere, bist du derjenige, der dafür verantwortlich ist, einen Feind aus dem Zirkel in St. Anne’s zu machen.“

Raphael biss die Zähne zusammen und Theron wusste, dass er einen Treffer gelandet hatte. Sein alter Freund hatte sich mit einem ganzen Zirkel angelegt, um seinen Gefährten Derrick Pace, einen Menschen und Elliots Bruder, zu beanspruchen.

„Emilio, der König dieses Zirkels, ist nicht unser Feind“, sagte Raphael.

„Noch nicht“, fügte Theron hinzu. „Du hast Emilios Wort, dass sein Zirkel keinen Kampf zwischen uns will, aber es wird immer Vampire geben, die nie vergessen werden, dass du ihren König erniedrigt hast.“

„Genug jetzt, ihr zwei“, sagte Abel. Theron spürte die Macht in Abels Ton. „Wir werden nicht vor Lucius’ Haustür erscheinen wie streitende Hähne. Welche Probleme auch immer ihr miteinander habt, klärt es jetzt auf.“

Theron sah Raphael an, der seinen Blick mit seinem üblichen kühlen Ausdruck erwiderte. Schuld durchdrang ihn. Sie hatten im Laufe der Jahrhunderte zu viel durchgemacht, um ihre Freundschaft durch belanglose Zwistigkeiten belasten zu lassen.

„Entschuldigung. Adam wiederzusehen macht mich ziemlich nervös, also war ich auf einen Kampf aus“, sagte Theron, wohl wissend, dass Raphael nicht nachgeben würde. Außerdem war er hier der Schuldige.

Ein paar Minuten herrschte Stille, aber schließlich sprach Raphael. „Du hast einen guten Punkt angesprochen. Unser Zirkel wurde neu gegründet, und indem ich Derrick beanspruchte, habe ich uns auf Emilios potenzielle Liste von Feinden gesetzt, aber ich versichere dir, dass dies das einzige Mal sein wird.“

Raphael war das kälteste und logischste Wesen, das er kannte. Wie ein Mensch einen jahrhundertealten Vampir dazu bringen konnte, sich unüberlegt zu benehmen, war ihm ein Rätsel. Das Paarungsband, so dachte Theron, war eine starke Kraft, die nicht auf die leichte Schulter genommen werden sollte.

„Seid ihr zwei jetzt wieder lieb zu einander?“, fragte Abel mit Sarkasmus in seiner Stimme, aber Theron konnte die Belustigung in seinen Augen sehen. „Meine Lieutenants, die wie zwei Vampirfrischlinge zanken. Benehmt euch eurem Alter entsprechend.“

Theron machte sich keine Sorgen. Auch wenn sie miteinander stritten, würden sie es unter sich ausmachen. Vor Außenstehenden, potenziellen Verbündeten oder Feinden würden sie immer als eine einheitliche Front erscheinen. Abel hatte den anderen in seinem Zirkel erzählt, dass das Treffen mit dem Fall Port-Zirkel nur eine freundliche, unkomplizierte Angelegenheit war, aber so wie er Adam kannte, gab es bei dem Vampir nichts Einfaches.

Es gab einen Grund, warum sie diesen kugelsicheren, praktisch gepanzerten Jeep nahmen, der von menschlichen Söldnern in den vom Krieg zerrütteten Gegenden der Welt benutzt wurde, weshalb Abel darauf bestand, sowohl seine Vampir- als auch die Wandler-Wachen mit Sturmgewehren zu bewaffnen. Um sicherzustellen, dass Lucius sie nicht unterschätzte oder als Feinde einstufte, die er leicht loswerden könnte.

Seit Abels Erwachen war der König nicht untätig gewesen. Jahrhunderte waren zwar vergangen, moderne Waffen entwickelt worden, aber die gleiche Dynamik der Kriegsführung galt noch immer – wer den größten Stock hatte, gewann immer noch, was bedeutete, den Zirkel mit modernen Waffen auszurüsten. Sie waren so bereit, wie sie es nur sein konnten.

Alphonse, ihr Fahrer, stoppte den Jeep. Theron warf einen Blick hinter sich, sah die drei anderen Jeeps, in denen sich ihre Gruppe befand, auch an dem modernen Wolkenkratzer aus Stahl und Glas anhalten, in dem Lucius seine Begrüßungsparty veranstaltete.

Theron forschte nach. Der Fall Port Tower war das höchste Gebäude der Stadt und beherbergte den gesamten Zirkel von Lucius und Adam sowie ihre Verbündeten.

„Typisch für die Bastarde, sich den höchsten Turm in ihrem Gebiet auszusuchen, damit sie auf alle anderen herabsehen können“, murmelte er, stieg aus dem Jeep und öffnete die Autotür für Abel.

Er übersah weder die bewaffneten Anzugträger an der Eingangstür des Turms noch die kleine Gruppe, die auf sie zukam, um sie zu begrüßen. Er erkannte den goldhaarigen Vampir mit einem Grinsen im Gesicht sofort. Scheiße. Es war Adam Hyde. Einfach toll.

Erinnerungen an diese Nacht blieben in seinem Kopf, seine Kleidung und sein Gesicht waren blutverschmiert und Pablo starb in seinen Armen. Theron konnte es sich jedoch nicht leisten, im feindlichen Gebiet Schwäche oder Anzeichen von Ärger zu zeigen, also zwang er sich, seine übliche arrogante Maske aufzusetzen. Vampire, die nicht gelernt hatten, ihre Emotionen zu maskieren, überlebten nicht lange.

Theron hatte das vor langer Zeit gelernt.

„Theron“, sagte Abel leise, als er aus dem Auto stieg.

„Du brauchst dich um nichts zu sorgen“, sagte Theron. Brutale Bilder, wie er Adam in Stücke riss, gingen ihm durch den Kopf, aber er kontrollierte sich und sagte: „Ich werde mich benehmen.“

* * * *

Als er vor der verschlossenen Eisentür seines Gefängnisses Schritte hörte, drückte sich Seth näher an die Wand. Die anderen Blutsklaven, die sich mit ihm in den winzigen Raum drängten, taten dasselbe, in der Hoffnung, unsichtbar zu bleiben, nicht ausgewählt zu werden. Nur die Gefangenen mit leeren Augen, diejenigen, deren Verstand zu weit verrottet war, näherten sich der knarrenden Tür.

Seth kniff die Augen zusammen, als eine Klinge aus Licht durch die Dunkelheit ihrer Zelle schnitt. Als er sah, wer der Wächter war, und den kahlen Kopf und die große Narbe auf seiner Wange erkannte, zog er seinen Kopf ein und betete, dass Marshall ihn nicht sehen würde. Marshall stieß die Tür vollständig auf und beleuchtete die Zelle mit dem grellen Licht von draußen. Einige schrie erschrocken auf, was Marshall und eine andere Wache nur zum Lachen brachte.

Neu angekommene Gefangene liefen manchmal davon, nur um wieder hineingestoßen zu werden. Seth hatte das getan, als er ankam, nur um festzustellen, dass es keinen Ausweg aus dieser Zelle gab. Lucius und seine Vampire wählten immer Menschen und unterwürfige Wandler als Nahrungsmittel aus, und die Werhyänen-Wächter hatten ihren Spaß mit den Gefangenen, die zu fliehen versuchten.

Er hörte, wie Marshall zu einer neueren Wache sagte, dass es eine Art High war, die Blutsklaven einen kurzen Hoffnungsschimmer fühlen zu lassen, nur um ihn später völlig auszulöschen.

„Warum hat Adam so viele verlangt?“, fragte der andere Wächter Marshall.

Seth kannte diesen nicht, und er kannte die meisten Wachen. Nicht ihre Namen, aber er konnte ihre Stimmen unterscheiden. Seth war schon so lange hier. Er war der einzige Überlebende seiner Gruppe. Er wusste nicht, wie viel Zeit vergangen war, seit er auf dem Weg zur Arbeit in einem nicht gekennzeichneten schwarzen Lieferwagen entführt worden war. Manchmal fragte er sich, ob sein altes Leben nichts anderes als eine Täuschung gewesen war, und er war als Nummer vierundvierzig geboren worden, ein Blutsklave des Fall Port-Zirkels, sein ganzes Leben lang.

„Hast du vorhin beim Meeting nicht aufgepasst?“ Marshall klang genervt. „Es kommt ein Vampir-Zirkel aus Carrick City zu Besuch.“

„Carrick City?“ In der Stimme des neuen Wachmanns herrschte unverkennbare Angst. „Es gab viele Gerüchte über Carrick City. Es heißt, es gibt dort einen neuen König, einen, der noch brutaler und rücksichtsloser ist als Ivan Black.“

Seth schauderte. Sogar er wusste, wer Ivan Black war, ein psychopathischer Vampirkönig, der Carrick City mit Angst und Schrecken regierte, so dass sogar Lucius und Adam sicher stellten, ihm aus dem Weg zu gehen. Jetzt besuchten dieser neue König und sein Zirkel Lucius und Adam? Das konnten keine guten Nachrichten für Seth und die anderen sein. Der einzige Grund, warum er am Leben blieb, war, dass Adam eine persönliche Vorliebe für ihn entwickelt hatte.

Adams Liebling, nannten ihn die Wachen. Mit der Zeit sahen die anderen Blutsklaven ihn mit dem gleichen Abscheu und Hass in ihren Augen an. Sie hatten keine Ahnung, was für ein sadistischer Bastard Adam war. Seth ballte die Hände zu Fäusten und fragte sich, ob heute Nacht für ihn endlich die Zeit gekommen sein würde, zu sterben.

Das Lederband, das um seinen Hals hing, fühlte sich eng an und er umklammerte den kleinen Metallanhänger mit seiner Nummer. Für die Vampire waren er und die anderen nur Vieh. Sie hatten alle Nummern, weil es einfacher war, sie zu kennzeichnen und so zu nennen. Er hielt das Metall in seiner Hand und wünschte, er könnte das dumme Halsband abreißen, aber das würde Schläge von den Wachen bedeuten.

---ENDE DER LESEPROBE---