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Eine lustige Geschichte, nicht ganz ernst gemeint und erzählt aus der Perspektive des Magens von Tom, der mit einer wechselnden Ernährung fertig werden muss. Er kann sich natürlich auch mal infizieren, zum Beispiel mit Viren oder Bakterien. Das kann unangenehm sein. Er ist ein empfindliches Organ, das von Tom nicht immer gut behandelt wird. Aber die beiden kommen insgesamt doch ganz gut miteinander zurecht. Jedenfalls, solange Tom keine halb gegarten Bohnen zu sich nimmt.
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Seitenzahl: 37
Veröffentlichungsjahr: 2024
Helga Geerkens
Toms Magen
Komisches aus der Sicht eines wichtigen Organs
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Inhaltsverzeichnis
Titel
1. Kapitel: Einleitung
2. Kapitel: Toms Urlaub
3. Kapitel: Toms Bohnenabenteuer
4. Kapitel: Tom macht eine Diät
5. Kapitel: Die Schlacht der Peperoni
6. Kapitel: Tom bei Rock am Ring
7. Tom hat einen Virus
8. Endspiel
Impressum neobooks
Toms Magen
Komisches aus der Sicht eines wichtigen Organs
Helga Geerkens
Kurzgeschichte 2024
Inhalt (Zusammenfassung)
Eine lustige Geschichte, nicht ganz ernst gemeint und erzählt aus der Perspektive des Magens von Tom, der mit einer wechselnden Ernährung fertig werden muss. Er kann sich natürlich auch mal infizieren, zum Beispiel mit Viren oder Bakterien. Das kann unangenehm sein. Er ist ein empfindliches Organ, das von Tom nicht immer gut behandelt wird. Aber die beiden kommen insgesamt doch ganz gut miteinander zurecht. Jedenfalls, solange Tom keine halb gegarten Bohnen zu sich nimmt.
Inhaltsverzeichnis
Hier spricht der Magen. Das heißt, ich bin Toms Magen. Ich wohne in Tom drin, schon solange ich denken kann. Eigentlich fühle ich mich in Tom immer ganz wohl. Er versorgt mich ja, rund um die Uhr. Natürlich mit sehr großzügigen Pausen. Also nachts bekomme ich meistens gar nichts, nicht mal etwas Flüssiges. Aber das ist gut so, denn auch ich muss mal ab und zu ausruhen. Ich kann ja nicht ununterbrochen Salzsäure produzieren, um dieses ganze Essen zu zerlegen, was da manchmal haufenweise auf mich einprasselt.
Morgens ist Tom immer ganz lieb zu mir. Er verhätschelt mich dann oft geradezu, wenn er mir langsam Schluck für Schluck leckeren Orangensaft zu trinken gibt und danach schon sauber zerlegte Vollkornbrötchen nachschiebt. Alles in ganz kleinen, niedlichen Bissen. Das gefällt mir. Manchmal denke ich allerdings, Tom schläft eigentlich noch, während er schon mit der Ernährung beginnt, so langsam bewegt er manchmal seinen Mund.
Aber manchmal ist Tom auch ziemlich fies zu mir, zum Wochenende hin zum Beispiel. Dann gibt er mir oft nur Pommes rot-weiß und manchmal sogar noch eine eklige fettige Wurst dazu. Und dann schlingt er das Ganze auch noch hinunter, ohne es ordentlich durchzukauen. Wieso hat er denn am Wochenende keine Zeit, sein Essen zu kauen? Er muss doch nicht arbeiten. Einen ordentlichen Essensservice stelle ich mir jedenfalls anders vor.
Und kaum hat er das Zeug heruntergeschluckt, kippt er auch noch einen schrecklichen Saft hinterher, den die Menschen Bier nennen. Erst macht er sich keinerlei Gedanken darüber, wie ich mit den riesigen Stücken unzerkauter Pommes und kaum zerkauten Wurststücken fertig werden soll, und dann auch noch diese Brühe hinterher.
Um so etwas in angemessener Zeit zu verdauen, muss ich schon ganz schön Salzsäure rein spritzen. Ob ihm das alles klar ist? Ich weiß es nicht. Gesund ist das sicher nicht, diese Mischung aus Pommes, Wurst, Bier und Salzsäure. Ich kenne niemanden, der eine solche Mischung freiwillig verspeist.
Glücklicherweise macht Tom so etwas nur ab und zu am Wochenende. Seltener macht er das auch an Feiertagen. Sonst würde ich das Ganze auch nicht lange aushalten. Er wahrscheinlich auch nicht. Dass ihm das nicht guttut, sehe ich mitunter daran, dass er oft nach solchen Ekstasen den ganzen folgenden Tag nichts isst, sondern nur Wasser trinkt. Dann habe ich praktisch einen ganzen Tag lang Pause. Schließlich leite ich das Wasser einfach nur weiter Richtung Ausgang. Einen kleinen Teil allerdings behalte ich zurück für die spätere Produktion meiner Salzsäure, die ich für die Verdauung von Toms Essen brauche.
Mittags könnte Tom eigentlich mal etwas Anständiges essen. Zum Beispiel könnte er einen leckeren Salat zu sich nehmen oder ein Stück Fleisch mit Kartoffeln und etwas Gemüse. Also Spargel, Erbsen oder Blumenkohl mag ich an sich auch ganz gern. Tom aber vielleicht nicht so, denn er isst das nur selten. Meistens schiebt er sich eine Pizza rein, oft auch Pommes rot-weiß.
Abends isst Tom oft Brote und Eier, manchmal auch eine Wurst oder ein Schnitzel. Das kann ich alles ganz gut verdauen. Tom isst ja am Abend nicht übermäßig viel. Dann kann ich mich auch schon sehr zeitig zur Ruhe legen. Ich schlafe halt auch ganz gern länger.
