Der Bergdoktor - Folge 1777 - Andreas Kufsteiner - E-Book

Der Bergdoktor - Folge 1777 E-Book

Andreas Kufsteiner

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Beschreibung

Jedes Mal, wenn Dr. Burger sich auf den Weg zum Palmberger-Hof macht, ist ihm das Herz unerträglich schwer. Denn dort wartet ein todkranker, kleiner Bub auf ihn. Vermutlich bleiben Tobias nur noch ein paar Wochen - und doch hadert er nie mit seinem Schicksal. Längst hat er sich damit abgefunden, dass er schon bald droben bei den Engeln sein wird. Ihm wird es dann besser gehen, denn im Himmel wird ihm nichts mehr wehtun. Sorgen macht sich der Bub jedoch um seine Mama und seinen Papa. Was ist, wenn die beiden so sehr um ihn trauern, dass sie sich am Ende nicht mehr um den Hof kümmern können? Wenn sie nicht mehr lachen und sich vielleicht nicht mehr lieben können? Als Dr. Burger an diesem Tag zu ihm kommt, gibt ihm Tobias einen Brief. Doch den soll er erst lesen, wenn der tapfere Bub tot ist ...

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Inhalt

Cover

Impressum

Weint nicht um mich …

Vorschau

BASTEI ENTERTAINMENT

Vollständige E-Book-Ausgabe der beim Bastei Verlag erschienenen Romanheftausgabe

Bastei Entertainment in der Bastei Lübbe AG

© 2015 by Bastei Lübbe AG, Köln

Verlagsleiter Romanhefte: Dr. Florian Marzin

Verantwortlich für den Inhalt

Titelbild: shutterstock / Oksana Trautwein

Datenkonvertierung E-Book: Blickpunkt Werbe- und Verlagsgesellschaft mbH, Satzstudio Potsdam

ISBN 978-3-7325-1667-4

www.bastei-entertainment.de

www.lesejury.de

Weint nicht um mich …

Ein kleiner Junge und sein Vermächtnis

Von Andreas Kufsteiner

Jedes Mal, wenn Dr. Burger sich auf den Weg zum Palmberger-Hof macht, ist ihm das Herz unerträglich schwer. Denn dort wartet ein todkranker, kleiner Bub auf ihn. Vermutlich bleiben Tobias nur noch ein paar Wochen – und doch hadert er nie mit seinem Schicksal.

Längst hat er sich damit abgefunden, dass er schon bald droben bei den Engeln sein wird. Ihm wird es dann besser gehen, denn im Himmel wird ihm nichts mehr wehtun. Sorgen macht sich der Bub jedoch um seine Mama und seinen Papa. Was ist, wenn die beiden so sehr um ihn trauern, dass sie sich am Ende nicht mehr um den Hof kümmern können? Wenn sie nicht mehr lachen und sich vielleicht nicht mehr lieben können?

Als Dr. Burger an diesem Tag zu ihm kommt, gibt ihm Tobias einen Brief. Doch den soll er erst lesen, wenn der tapfere Bub tot ist …

Rund um St. Christoph war die Landschaft so vielfältig, dass man auch als Einheimischer immer wieder Überraschungen erlebte.

Es gab nicht nur die hochalpine, majestätische Bergwelt, die Almen und die Wälder, sondern auch romantische Lichtungen, verborgene Winkel, einsame, geheimnisvolle Hütten und alte Wassermühlen in der Klamm, deren mächtige Räder sich immer noch drehten wie schon vor Jahrhunderten.

Was machte es schon aus, dass sie hin und wieder ein bisschen ächzten? Wenn man so alt war, durfte einem mit Fug und Recht hin und wieder die Puste ausgehen. Kurz anhalten, und schon ging es weiter.

Von jeder Anhöhe aus sah man in den idyllischen Talboden mit dem malerischen Dorf hinab.

Der Anblick war zu jeder Zeit wunderschön. Egal, ob Winter, Frühling, Sommer oder Herbst, der Himmel spannte sich weit und hell bei Tag und samtig dunkel bei Nacht über dem Hochtal.

An Regentagen oder im November war es nur selten grau und düster, meist schimmerte hinter den Wolken ein silberner Streifen und gab auch sonnenlosen Tagen genug Licht. Ein frischer Bergwind ließ so manchen Menschen, dem Sorgen und Kummer auf der Seele lagen, wieder durchatmen.

Heute schien die Sonne. Es war Ende Februar. Pulverschnee, Eiskristalle und ein klarer, blauer Himmel verzauberten das Tal in eine märchenhafte Winterwelt. Vor Mitte März war nicht mit Tauwetter zu rechnen.

Sanna Palmberger war auf dem Weg zu der winzigen Kirche St. Bonifatius unterhalb vom Rautenwald.

Gleich daneben stand ein Häuschen aus schlichtem Mauerwerk, »Klause« genannt, in dem Franz Kirmayer gewohnt hatte, ein bescheidener, fleißiger Mann aus dem Dorf, der neben seiner Arbeit als Waldarbeiter allerlei Schnitzereien angefertigt hatte. Nach einem Brand war er ins Unglück geraten, er hatte sein Heim am Brückenbach verloren und das meiste seines bescheidenen Hausrats noch dazu. Mit Mühe war es ihm gelungen, sich halbwegs wieder aufzurappeln.

Hernach war er hier droben am Wald neben dem Kircherl in die Einsiedelei gegangen und später einmal pro Woche in St. Christoph aufgetaucht, um ein paar Dinge für den täglichen Gebrauch und die nötigsten Lebensmittel zu kaufen.

Regelmäßig hatte man im Dorf das helle Glöcklein vom Bonifaz-Kircherl gehört, immer an den Sonntagen um acht Uhr morgens und täglich am späten Nachmittag, wenn es auf den Feierabend zuging.

»Der Franzl läutet wieder«, dieser Satz war im Dorf zu einem geflügelten Wort geworden. Ohne den fernen, hellen Klang des Glöckchens stimmte irgendetwas nicht, darüber waren sich die Leute einig gewesen.

Eines Tages war das Läuten jedoch ganz ausgeblieben. Man hatte den Einsiedler krank im Häusl gefunden und ihn später nach Schwaz in ein Pflegeheim bringen müssen, weil er ohne ständige Hilfe nicht mehr zurechtgekommen wäre.

Seither wohnte niemand in dem Häuschen, das im Besitz der Kirchendiözese war. Im Stüberl standen noch einige alte Möbelstücke und eine Marienfigur, die der Franz geschnitzt hatte.

Wer wollte, konnte in das kleine Haus hinein. Der altertümliche, riesige Schlüssel lag neben dem Altar in der Kapelle. Pfarrer Roseder wollte jedem, der heraufkam, die Gelegenheit geben, sich in dem einzigen Raum des Häuschens auszuruhen.

Vom Palmberger-Hof aus war es nicht weit bis dorthin. Nur wenige Leute kamen im Jahreslauf hierher, um ein paar Blumen niederzulegen oder ein Kerzerl anzuzünden.

Die bescheidene, kleine Bonifaz-Klause, wie sie im Dorf genannt wurde, war in der vergangenen Zeit eine Zuflucht für Sanna geworden, wenn sie es nicht mehr aushielt und wenigstens für eine Stunde allein sein musste. Hier in der Klause versuchte sie, neuen Mut zu schöpfen. Denn die junge Frau trug eine schwere Bürde, wohl die schwerste, die eine Mutter ertragen musste.

Es ging auf halb drei am frühen Nachmittag zu, als sie heute das Kircherl betrat und sich auf die erste der drei Bänke vor dem Altar kniete.

»Wir brauchen ein Wunder«, flüsterte sie unter Tränen. »Alles, was ich im Leben noch will, ist mein Bübl, mein einziges Kind. Tobias darf net sterben!«

Während sie ihren Tränen freien Lauf ließ, klagte sie das unerbittliche Schicksal an, gegen das sie machtlos war. Sanna haderte mit dem Himmel und mit allen, die vielleicht die Möglichkeit gehabt hätten, Tobi zu retten. Sie wandte sich voller Zorn an den Herrgott, in dessen Namen ihr Sohn vor sieben Jahren getauft worden war.

»Du bist kalt, und ich merke nichts von deiner Güte«, schluchzte Sanna. Und doch bat sie den Allmächtigen flehentlich um das Leben ihres Lieblings, denn wer sonst konnte Kranke heilen, Blinde wieder sehend machen und Verzweifelten neuen Mut geben?

Aber es würde kein Wunder geschehen. Tobias war zu krank, um weiterleben zu können.

Alle wussten es, auch der Bub selbst. Es war austherapiert, es gab kein Medikament mehr für ihn. Eine bösartige, unheilbare Krankheit war der Sieger in dem tapferen Kampf, den der kleine Patient ausgefochten hatte.

»Wie lange ist er noch bei uns?«, flüsterte Sanna. »Zwei Wochen, vier Wochen oder noch ein paar Tage länger? Warum sagt Pfarrer Roseder, dass alles gut wird? Tobi muss sterben! Was wird dann gut? Es klingt wie Hohn!«

Dann schrie Sanna ihre Qual voller Verzweiflung hinaus in die Stille des Kircherls, sodass ihre Stimme bis zu den verschneiten Hängen rund um den Rautenwald drang.

Doch indem sie schrie und weinte, klagte und jammerte, spürte sie etwas wie einen Trost in ihrem Herzen. Es war ein sanfter, leiser Trost, der über sie kam.

Wenn Tobi doch so krank war und nur noch leiden musste, war es dann nicht besser, dass er bald heimkehren würde in das himmlische Reich?

Von dort war er gekommen, und dorthin sollte er auch wieder zurückkehren.

Er glaubte fest daran. Erst gestern hatte er gesagt: »Mama, Papa, weint net um mich. Ich geh weg von hier, aber ich bin trotzdem noch da. Das weiß ich ganz genau. Nachts kommen immer die Engel zu mir und sagen, dass sich im Himmel alle auf mich freuen. Die Engel sind so nett und lieb! Weil ich ein bisschen still bin und überlege, zeigen sie mir immer, wie es im Himmel aussieht. Nämlich echt schön. Eigentlich hab ich ja auch überhaupt keine Angst, nur so ein Kribbeln im Bauch. Ich werd einfach nur die Augen zumachen, und wenn ich aufwache, bin ich in schon im Himmel. Es wird bestimmt super, mit Überraschungen und so weiter. Oma und Opa sind eh schon da und eine Menge Leute. Aber auch Winni und Bärli.«

Winni und Bärli waren zwei fröhliche Hündchen gewesen, beides Yorkshireterrier aus einem Wurf. Sanna hatte sie mit in die Ehe und auf den Palmberger-Hof gebracht.

Als Tobi zur Welt gekommen war, hatten die pfiffigen Vierbeiner an seiner Wiege Wache gehalten. Damals waren sie schon fast acht Jahre alt gewesen. Und weil sie alles gemeinsam gemacht hatten, waren sie vor einem Jahr auch zusammen in ihrem Kuschelkorb eingeschlafen – für immer.

Tobias war ein richtiger kleiner Held. Er wollte nicht, dass seine Eltern seinetwegen weinten und so sehr trauerten, dass sie sich am Ende nicht mehr um den Hof kümmern konnten.

Der Hof bedeutete dem Buben sehr viel. Er war mehr als nur ein Zuhause, nämlich ein sicheres Nest und ein Ort, an dem es friedlich und harmonisch zuging. So sollte es immer bleiben.

An all das dachte Sanna, als sie in dem Kircherl saß und versuchte, Kräfte zu sammeln.

Sie musste sehr stark sein in dieser kummervollen Zeit, genauso stark wie ihr Mann. Vielleicht sogar noch stärker.

Simon ließ nämlich den Gedanken an den nahen Tod seines Sohnes nicht zu. Er verdrängte die Gewissheit, dass es für den Buben keine Rettung mehr gab.

Sannas Mann wollte es einfach nicht wahrhaben, dass Tobi in ein paar Wochen nicht mehr bei ihnen sein würde und dass heute, morgen oder übermorgen nicht plötzlich ein neues Medikament gegen die tödliche Krebserkrankung auf den Markt kommen würde.

»Es gibt doch sicher noch ein Mittel«, redete sich der Palmberger-Simon ein. »Es muss eins geben!«

Tobias hatte alles Mögliche über sich ergehen lassen, ohne zu klagen. Doch außer ein paar guten Perioden im Verlauf der Krankheit waren keine Besserung und erst recht keine Heilung eingetreten.

Chemotherapien, Kortisonbehandlungen, operative Eingriffe, nichts hatte den gewünschten Erfolg gebracht. In seinem kleinen Körper waren die Metastasen trotz stärkster Gegenmittel wie böse Gewächse gewuchert.

Dr. Burger hatte bei der Diagnose, die durch genaue Untersuchungen in der Innsbrucker Uniklinik erhärtet worden war, sehr ernst ausgesehen und versucht, den Eltern die Situation zunächst sachlich zu erklären.

»Es handelt sich um ein Osteosarkom, das sehr aggressiv ist. Der maligne Tumor hat bereits gestreut. Tobi muss sofort wieder in die Klinik und bis auf Weiteres dort bleiben. Er wird umgehend chemotherapeutisch behandelt.«

Danach hatte der Doktor dem Ehepaar Palmberger ein wenig Zeit gelassen, ehe er in einem längeren Gespräch die Einzelheiten erläutert und tröstende Worte hinzugefügt hatte.

Das lag nun anderthalb Jahre zurück.

Sanna erinnerte sich an ihr namenloses Entsetzen und an das ungläubige Gesicht ihres Mannes.

Wie können es Eltern begreifen, dass ihr einziges Kind sterbenskrank ist?

Es hatte doch eigentlich ganz harmlos damit begonnen, dass Tobi im Garten über einen Ball gestürzt war.

»Au, mein Knie!« Mehr hatte er nicht gesagt und sogar darüber gelacht, dass seine Mutter ihm ein Pflaster auf die kleine Schramme geklebt hatte.

In der Folge war eine Verdickung mit einem blauen Fleck entstanden. Auch das hätte noch nicht alarmierend sein müssen. Aber der blaue Fleck war immer größer geworden, und aus der Verdickung hatte sich ein merkwürdiges Gebilde entwickelt, das wie eine große Murmel ausgesehen hatte.

Innerhalb weniger Tage war aus dem bis dahin scheinbar pumperlgesunden Tobi ein schwerkranker Bub geworden.

Sanna hatte zunächst gehofft, dass der Knochentumor vielleicht nicht ganz so gefährlich war. Aber sie und ihr Mann waren darüber aufgeklärt worden, dass Tobi an einem Chondrosarkom litt, einem hochmalignen, schnell wachsenden Krebs im Bereich des Knochengewebes.

Der Sturz im Garten hatte die bittere Wahrheit ans Tageslicht gebracht.

Von da an hatte der Kampf um Tobis Leben begonnen. Zu wechselndem Fieber, Mattigkeit und einem spontanen Bruch des Schienbeins waren die Nebenwirkungen der Chemotherapie gekommen.

Die Nachwirkungen der letzten Therapie, die Tobi Anfang des Jahres nur zur Hälfte erhalten hatte, waren derzeit noch deutlich zu spüren.

Er trug eine bunte »Schlabbermütze«, wie er es nannte, um seinen »Kahlkopf« zu verbergen. Außerdem wurde ihm oft übel. Wenn er etwas aß, dann dauerte es sehr lange, und er pickte an manchen Tagen nur noch wie ein Spatz im Essen herum.

Tobi litt unter einem »Feuermagen«, ein Wort, das er selbst erfunden hatte. Nach dem Essen hatte er oft das Gefühl, dass es im Magen brannte.

Dann halfen nur kaltes Wasser und ein spezielles Medikament, das in der Apotheke extra für ihn angefertigt wurde. Tabletten konnte er nicht schlucken, also bekam er Tropfen. Sie waren trotz eines Süßstoffs ziemlich bitter, sodass es ihn im Hals kratzte.

Auf die letzte, hoch dosierte Chemotherapie hatten Simon und Sanna Palmberger noch einmal ihre Hoffnung gesetzt.

Doch die Therapie war wegen Tobis stark geschwächtem Zustand in der Klinik nach nur drei Infusionen abgebrochen worden.

Niemand hatte mit ansehen können, wie übel es ihm mit dem aggressiven Mittel ergangen war, das bei dem Buben Allergien und gefährliche Krampfanfälle ausgelöst hatte, ohne jedoch den erneut aufgeflammten Krebs im Geringsten zu beeinflussen.

Jetzt gab es nur noch eine Möglichkeit: sich ins Unvermeidbare zu fügen. Eine weitere Chemotherapie hätte der Bub nicht mehr durchmachen können, auch nicht in einer gering dosierten Form. Eine geringe Dosierung wäre ohnehin sinnlos gewesen, da auch die intensive Therapie nichts genützt hatte.

Die letzten Monate oder Wochen sollten für Tobi noch einmal bunt werden, das hatten seine Eltern beschlossen. Es war das letzte Geschenk, das sie ihm machen konnten.

Wenn er nicht zu müde war, kamen seine Freunde, und auch ein Besuch im Innsbrucker Alpenzoo war geplant. Ein bisserl wärmer musste es freilich erst werden, denn Tobi fror sehr oft und zitterte dann wie Espenlaub. Da nützten dann auch dicke Jacken nichts mehr, denn der kleine Patient erlebte die Kälte nicht nur von außen, sondern auch von innen.

In der Einsamkeit des verschneiten Waldes und in der Stille des Kircherls weinte sich Sanna wieder einmal ihren Kummer von der Seele. Einmal pro Woche kam sie herauf, wenn der Bub seinen Mittagsschlaf hielt.

Es wurde Zeit, auf den Hof zurückzukehren.

Sanna trocknete ihre Tränen.

Tobi wollte nicht, dass sie weinte. Er sollte nicht sehen, dass sie vor Kummer fast verging.

***

Als sie daheim ankam, war Dr. Martin Burger da.

Er kam regelmäßig zu den Palmbergers. Sanna betrat leise das Kinderzimmer und hielt sich erst einmal im Hintergrund.

Tobias erhielt eine genau dosierte Schmerzbehandlung, heute bekam er eine Spritze zusätzlich zu der Schmerzpumpe, die über den Tag verteilt eine bestimmte Menge Wirkstoff abgab.

Dr. Burger wollte, dass der tapfere Bub so schmerzfrei wie nur möglich war, ohne allerdings von den Medikamenten benommen zu sein. Denn Tobi hatte noch einiges vor. Und er wollte sehr viel wissen, zum Beispiel, warum einige Kinder auf der Krebsstation gesund geworden waren, andere jedoch nicht. Und weshalb er zu denen gehörte, bei denen einfach nichts geholfen hatte.