Der Bergdoktor - Folge 1814 - Andreas Kufsteiner - E-Book

Der Bergdoktor - Folge 1814 E-Book

Andreas Kufsteiner

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Beschreibung

Es ist kriselt in der Ehe von Falko und Sandra Kreiler - und das nur wenige Wochen, nachdem sie sich vor dem Altar das Jawort gegeben haben. "Du passt einfach net auf einen Berghof!", wirft Falko ihr vor. "Nix machst du richtig. Alles verlottert! Du kannst weder kochen noch putzen, und im Stall bist du auch zu nix nütze. Am besten gehst du noch heute dahin zurück, wo du hergekommen bist - in die Stadt." Wie unter Schlägen zuckt Sandra bei jedem seiner ungerechten Worte zusammen. Das ist doch unmöglich derselbe Mann, in den sie sich verliebt hat? Der Mann, dem sie bis ans Ende der gefolgt wäre, um bei ihm zu sein? Nein, dieser Mann ist ein Fremder für sie! Wortlos dreht sie sich um und verlässt kurz darauf mit einer kleinen Reisetasche den Hof ...

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Inhalt

Cover

Impressum

Aus dem Paradies vertrieben

Vorschau

BASTEI ENTERTAINMENT

Vollständige E-Book-Ausgabe der beim Bastei Verlag erschienenen Romanheftausgabe

Bastei Entertainment in der Bastei Lübbe AG

© 2016 by Bastei Lübbe AG, Köln

Verlagsleiter Romanhefte: Dr. Florian Marzin

Verantwortlich für den Inhalt

Titelbild: shutterstock / unpict

Datenkonvertierung E-Book: Blickpunkt Werbe- und Verlagsgesellschaft mbH, Satzstudio Potsdam

ISBN 978-3-7325-2810-3

www.bastei-entertainment.de

www.lesejury.de

Aus dem Paradies vertrieben

Warum ein junger Bauer seine Frau aus dem Haus wies

Von Andreas Kufsteiner

Es ist kriselt in der Ehe von Falko und Sandra Kreiler – und das nur wenige Wochen, nachdem sie sich vor dem Altar das Jawort gegeben haben.

»Du passt einfach net auf einen Berghof!«, wirft Falko ihr vor. »Nix machst du richtig. Alles verlottert! Du kannst weder kochen noch putzen, und im Stall bist du auch zu nix nütze. Am besten gehst du noch heute dahin zurück, wo du hergekommen bist – in die Stadt.«

Wie unter Schlägen zuckt Sandra bei jedem seiner ungerechten Worte zusammen. Das ist doch unmöglich derselbe Mann, in den sie sich verliebt hat? Der Mann, dem sie bis ans Ende der gefolgt wäre, um bei ihm zu sein?

Nein, dieser Mann ist ein Fremder für sie! Wortlos dreht sie sich um und verlässt kurz darauf mit einer kleinen Reisetasche den Hof …

München im Sommer war mehr als die Frauenkirche, das Hofbräuhaus, die Isar und der Englische Garten.

In den Straßencafés und Biergärten, auf der Leopoldstraße und in Bogenhausen – überall herrschte dieses ganz besondere »Sommergefühl«, eine Mischung aus Leichtigkeit, guter Laune und südlichem Flair. Man kam sich fast so vor wie im Italienurlaub.

»Ich hätte nicht gedacht, dass es im Sommer hier so schön sein kann«, schwärmte Falko. »Am liebsten bin ich ja immer nur in den Bergen, um die Natur zu genießen. Wenn ich von St. Christoph aus dann doch mal nach Innsbruck fahre, weil ich etwas erledigen muss, treibt es mich schnell wieder nach Hause. In den Sommermonaten ist es im Wald angenehm kühl und schattig. Wenn es die Sonne unten im Tal allzu gut meint, kann man der Hitze schnell entkommen. Und oben auf den Gipfeln weht immer ein frisches Lüfterl.«

Sandra lachte. »Du und dein geliebtes Zillertal! Aber ich versteh dich. Es ist wirklich herrlich bei euch. Und besonders dein Hof auf dem Rosenhügel ist ein Paradies.«

»Man muss allerdings einiges tun, um dieses Paradies zu erhalten«, erwiderte Falko Kreiler nachdenklich. »Nichts erledigt sich von selbst, jedenfalls net bei uns. Aber ich bin mit der Tatsache aufgewachsen, dass ein Hof wie der unsrige sehr viel Einsatz verlangt. Man muss jeden Tag bei der Sache sein. Wenn man die Zügel schleifen lässt, geht es sehr schnell drunter und drüber.«

»Stimmt, viel Freizeit hast du wirklich nicht«, bestätigte Sandra.

»Dass so ein Hof viel Arbeit macht, hab ich schon als kleiner Bub gemerkt. Meine Eltern mussten sich ihre Zeit genau einteilen, damit sie am Wochenende zusammen mit mir hin und wieder Ausflüge machen konnten. Ich freute mich auch immer, wenn wir unsere Verwandten besuchten. Meistens klappte das nur am Sonntag. Sonnabends wurde immer noch im Haus herumgewerkelt, gebacken, geputzt oder irgendetwas hergerichtet. Mein Vater lief dann mit seinem Werkzeugkasten umeinander und reparierte alles, was nicht niet- und nagelfest war. Am Nachmittag kamen die Nachbarn herüber und meine Mutter schnitt den frisch gebackenen Kuchen an. Das war bei uns so Brauch. Die Kaffeestunde am Sonnabend läutete dann endgültig das Wochenende ein.«

»Bräuche und Traditionen sind etwas Wundervolles.« Sandra lächelte. »Viele Menschen wissen das gar nicht.«

Falko nickte. »Alle Feste wurden gebührend gefeiert, egal, ob es Weihnachten oder Ostern war oder ob jemand Geburtstag hatte. Dafür nahmen wir uns immer genug Zeit. Man musste eben ein bisschen vorarbeiten. Selbst der Johannistag im Juni war bei uns ein Festtag. Wir feierten mit Freunden und Verwandten auf unserem Hof, natürlich mit einem zünftigen Johannisfeuer. Vater war übrigens bis zu seinem fünfzigsten Lebensjahr Kommandant bei der Feuerwehr und somit ein Experte in Sachen Brandschutz. Er achtete genau darauf, dass unser Johannisfeuer vorschriftsmäßig brannte, also mit so wenig Funkenflug wie möglich und immer unter Aufsicht. Bei uns auf dem Hof gab es übrigens schon immer so viele Brandschutzgeräte und Blitzableiter, dass wir sogar im heftigsten Gewitter ganz ruhig blieben.«

»Ich hab, ehrlich gesagt, Angst bei Gewitter. Dabei weiß ich selbst, dass man im Haus eigentlich geschützt ist.«

»Genau. Es ist nie etwas passiert. Wenn sich woanders bei großer Hitze die Strohballen oder die zu trockenen Heumanndln selbst entzündeten, dann war Vater zum Löschen unterwegs. Bei uns kam so etwas nicht vor. Vor ein paar Jahren, nachdem mir meine Eltern den Hof überschrieben hatten, fragte ich mich manchmal: Warum tu ich das alles? Weshalb rackere ich mich ab und gönne mir nicht viel mehr Freizeit? Aber dann hab ich mich ungeschaut und wusste, dass der Kreiler-Hof mehr als nur ein landwirtschaftlicher Betrieb ist, der mir ein gutes Einkommen ermöglicht. Der Hof ist mein ganzer Stolz, mein Zuhause und der Ort, an dem meine Wurzeln sind.«

»Du bist ein Kind der Berge, Falko!«

»Ja, das bin ich. Meine Eltern haben das ihrige getan. Sie waren jeden Tag auf den Beinen und haben nie drüber geklagt, dass sie kaum Zeit für ein paar Tage Urlaub hatten. Nun bin ich derjenige, der die Verantwortung trägt. Und ich tu’s gern. Außerdem haben wir jetzt tüchtige Helfer auf dem Hof, auf die ich mich verlassen kann. Obendrein ist die Hanna seit zwei Jahren da, unsere fleißige Hauserin. Ich kann also ab und zu durchaus mal die Seele baumeln lassen. Aber es ist mir sehr wichtig, dass die Arbeit auf dem Hof pünktlich erledigt wird.«

»Eine Pause braucht jeder Mensch«, warf Sandra ein. »Ein Atemholen für Körper und Geist muss sein. Es gibt doch so viele wunderbare Möglichkeiten, das Leben zu genießen. Frohsinn, Freude, Freizeit. Das kann man sich leicht merken.«

»Sehr leicht sogar. Solange man darüber nicht total vergisst, dass man Pflichten hat …«

»Ach, du mit deinem Pflichtbewusstsein!«, rief Sandra. »Es ist bestimmt keine Sünde, wenn du mal ein bisschen bummelst. Was du heute nicht tust, das holst du eben morgen nach. So einfach ist das.«

»Ich bin mit meiner Arbeit lieber auf dem Laufenden, Schatzl.« Falko legte den Arm um seine Verlobte. »Wenn sich zu viele Dinge anhäufen, die noch nicht erledigt sind, dann werd ich grantig. Es kann sehr schnell passieren, dass man die Übersicht verliert. Aber bei uns beiden wird das nicht vorkommen. Wir behalten alles im Auge, dann kann gar nichts schiefgehen. Am Feierabend machen wir es uns dann richtig schön.«

»Natürlich. Ich freu mich darauf, Liebling«, schmeichelte Sandra. »Sobald wir verheiratet sind, starten wir gemeinsam durch. Noch drei Wochen. Anfang Juli ist es so weit.«

»Wann kommst du endlich nach St. Christoph, Sandra? Eigentlich war schon das vergangene Wochenende im Gespräch. Wir haben noch einiges zu regeln. Das weißt du doch.«

Die hübsche Münchnerin zögerte. »Ich muss mich zuerst noch von meinen Freunden und Bekannten verabschieden«, gestand sie. »Ja, ich weiß, dass es höchste Zeit dafür wird. Die Zeit drängt. Aber weißt du, ganz leicht fällt es mir eben doch nicht, München zu verlassen.«

Falko seufzte. »Wir haben sehr oft darüber geredet, Sandralein. St. Christoph ist nun mal das Gegenteil von München. Du hast mir trotzdem versichert, dass du dir nichts Schöneres vorstellen kannst, als in meiner Heimat zu leben – als meine Ehefrau.«

»Das stimmt ja auch. Ich freu mich so sehr auf das Bergparadies. Nachts träume ich sogar schon davon. Ich bin eben nur zur Hälfte eine Stadtpflanze. Meine andere Hälfte will unbedingt in die Berge.«

»Dann bin ich beruhigt. Du sollst dich wohlfühlen und auf dem Kreiler-Hof daheim sein. Das wünsch ich mir.«

Sandra lächelte. Ihr zukünftiger Mann war kein Freund romantischer, blumiger Worte. Ein paar gezielte Sätze reichten ihm meistens, es sei denn, er sprach über seinen Berghof im Zillertal und über seine Arbeit. Dann war er nicht so leicht zu bremsen.

Sie wusste, dass ihr Verlobter durchaus gefühlvoll war. Allerdings hatte er es gar nicht gern, wenn sie ihn darauf ansprach. Es machte ihn verlegen, wenn sie an sein Innerstes tippte.

Sandra ließ aber nicht locker. Er wollte sie heiraten, also gehörte es sich auch, dass er sie bis in den kleinsten Winkel seines Herzens blicken ließ.

Nun ja, ein paar Geheimnisse hatte wohl jeder Mensch. Dinge, die man lieber für sich behielt. Aber in puncto Gefühle war Offenheit das A und O zwischen zwei Verliebten.

Im Scherz hatte Sandra schon zu ihm gesagt, dass er sie an bisschen an einen Fuchs in seinem Bau erinnerte: wachsam, aber immer auf der Hut, damit man ihm nicht allzu nahekam.

Darüber hatte er schallend gelacht. Ein Fuchs sollte er sein? Nein, eher ein grummeliger Dachs oder ein alter Brummbär.

»Und mit so einem Gesellen willst du die Ehe eingehen, Spatzi?«, hatte er sie geneckt. »Überleg’s dir gut, ehe es zu spät ist. Wenn wir vor dem Traualtar stehen, gibt es kein Zurück mehr!«

Falko konnte sehr zärtlich sein, aber manchmal auch ein bisschen rau und sehr hartnäckig.

Man sagte es den Zillertalern ja nach, dass sie gelegentlich zur Sturheit neigten. Aber man konnte sie auch erweichen, besonders, wenn man eine so hübsche, junge Frau wie Sandra Gernbach war. Sie hatte es verstanden, den feschen, sportlichen Hofbesitzer aus St. Christoph zu »zähmen«. Und das, obwohl er nach eigenen Angaben vom Heiraten bislang rein gar nichts gehalten hatte.

Bei ihr war er schwach geworden: Schon nach drei Monaten, in denen sie sich so oft wie möglich getroffen hatten, war ihm die bisher sehr zähe Abneigung gegen goldene Eheringe, das Standesamt und die feierliche Trauung in der Kirche völlig abhandengekommen.

Jetzt freute er sich unbändig auf die Hochzeit. Sandra würde wie eine Märchenprinzessin aussehen. Falko wusste, dass sie ihr Hochzeitskleid in einem kleinen Münchner Brautsalon ausgesucht hatte. Es ging bereits in ihrem Schrank, aber er durfte es natürlich nicht sehen.

Schade, dass sie seinen Wunsch, ein Zillertaler Hochzeitsdirndl zu tragen, abgelehnt hatte. Das war ihr angeblich zu bodenständig. Nun, dann würde sie ihm eben in einem klassischen, weißen Brautkleid das Jawort geben.

Ich werde entsetzlich aufgeregt sein, dachte Falko.

Pfarrer Roseder würde ihn fragen: »Willst du, Falko Leonhard Kreiler, die hier anwesende Sandra Angelika Gernbach zu deiner Frau nehmen und sie lieben und ehren, bis der Tod euch scheidet?«

Falko zuckte zusammen.

Bis dass der Tod euch scheidet! Das hörte sich eigentlich völlig unpassend an. Wer wollte schon ans Ende des Lebens denken, wenn es doch mit der Hochzeit erst richtig losging? Und wer sagte eigentlich, dass der Tod zwei Menschen, die sich innig und auf ewig liebten, wirklich auseinanderreißen konnte? Hieß es nicht immer, dass die Liebe stärker war als alles andere, also auch stärker als der Tod?

Und was geschah, wenn ein Ehepaar irgendwann merkte, dass es mit der Liebe doch nicht so weit her war? Konnte man Gefühle flicken, sich versöhnen und einen Weg finden – oder gab es dann nur noch die Trennung?

»Woran denkst du, Liebling?«, fragte Sandra. »Du siehst auf einmal so schrecklich ernst aus.«

***

Falko holte tief Luft. »Mir gehen völlig überflüssige Gedanken durch den Kopf«, murmelte er. »Schatzl, ich will net ohne dich sein. Ich muss heute Abend wieder heimfahren, morgen in der Früh hab ich eine Menge zu tun. Bitte, komm doch mit. Wir gehen rasch in deine Wohnung und packen alles zusammen, was du so brauchst.«

»Das geht nicht«, wehrte Sandra ab. »Ich muss noch eine Woche arbeiten. Ich hab zwar rechtzeitig in der Galerie Kiesenhofer gekündigt, aber meine Nachfolgerin kann erst in zehn Tagen anfangen. Ich möchte meinem Chef nach den fünf Jahren, die ich für ihn arbeite, den Gefallen tun und noch einige Tage bleiben. Immerhin war ich nicht nur seine Sekretärin, sondern ich habe auch die Kunden in der Galerie beraten, wenn er unterwegs war.«

»Na ja. Ich weiß. Aber die Kunstgalerie kann dir doch nicht wichtiger sein als ich«, murrte Falko. »Komm also mit nach St. Christoph. Heute. Nicht erst in einer Woche!«

»Nein. Ich muss auch noch ein paar Freunde und Nachbarn einladen, um mich zu verabschieden. Das mach ich übermorgen. Jetzt nimm doch Vernunft an, Falko.«

»Ich erwarte eine andere Antwort, Sandra. Kein Nein, sondern ein Ja.«

Enttäuscht rührte er in seinem Kaffee, es war die vierte Tasse, dieses Mal mit Schlagrahm und Schokostreuseln. Im »Roxy« gab es so viele Kaffee-Varianten, dass man damit zu tun hatte, alle zu probieren.

Sandra schwieg derweil und gab sich unbeeindruckt. Ab und zu war ihr Liebster eben ein bisserl knurrig, wenn er seinen Willen nicht bekam. Das machte ihr nichts aus.

Was sie versprochen hatte, wollte sie auch halten. Herr Kiesenhofer verließ sich darauf, dass sie ihm noch ein paar Tage in der Galerie zur Seite stand.

Sie hatte ihm viel zu verdanken, unter anderem war er derjenige gewesen, der ihr die gemütliche Schwabinger Wohnung beschafft hatte. Aus dem angemieteten Haus ihrer Eltern in Grünwald war sie nur allzu gern ausgezogen. Es hatte nur Streit und Ärger gegeben.

Sandras Eltern hatten einfach nichts gelten lassen und ihre Tochter als »mittelmäßige, vergnügungssüchtige Büro-Maus mit ein paar Kunstkenntnissen« bezeichnet.

Dass diese »Maus« ihre Ausbildung mit Bestnoten vollendet hatte, und zwar gern ausging, aber immer in einem gepflegten Rahmen, war ihnen anscheinend völlig entgangen. Sandra hatte nur noch wenig Kontakt zu Vater und Mutter. Es war besser so.

Zur Hochzeit wollten sie nämlich auch nicht kommen.

»Wir wollen keinen Zillertaler Bergbauern als Schwiegersohn, und wir schämen uns, dass unsere Tochter künftig nicht mehr wert ist als eine Stallmagd.« Genau das hatten sie Sandra schriftlich mitgeteilt.

Sandra hatte ihrem Verlobten diesen Brief gezeigt, die Tränen waren ihr über die Wangen geflossen wie Bäche. Ohne seinen Trost und seine liebevolle Umarmung wäre sie bestimmt zusammengebrochen.

Er hatte »das Brieferl« ganz ruhig gelesen und mit einem knappen »Da schau her, was es net alles für Leut gibt auf dieser Welt« zur Seite gelegt.

Falko wusste, dass zwischen Sandra und ihren Eltern Funkstille herrschte. Sie gehörte nicht mehr dorthin. Nie mehr.

Damit war dieses Kapitel für ihn erledigt. Wer nicht zur Hochzeit kommen wollte, der konnte ja daheim Strümpfe stopfen und sich selbst beweihräuchern.

Das junge Paar saß nun schon ziemlich lange im Straßencafé »Roxy«, nicht weit von Sandras Schwabinger Wohnung entfernt.