Diskrete Affären - Amelie Wild - E-Book

Diskrete Affären E-Book

Amelie Wild

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Beschreibung

Als Simon unerwartet früh nach Hause zurückkehrt, stolpert er in einen Moment, der sein Leben spaltet. Hinter einer halb geöffneten Tür sieht er seine Ehefrau in einer Seite von sich, die ihm fremd geworden ist – losgelöst, hemmungslos, erfüllt von einer Leidenschaft, die in ihrer gemeinsamen Ehe längst verstummt war. Er bleibt reglos stehen, gefangen zwischen Schock, Verlangen und einer wachsenden, dunklen Erregung, während er beobachtet, wie ein fremder Mann all das aus ihr hervorholt, was Simon nie mehr berühren durfte. In diesem Augenblick zerbricht nicht nur Vertrauen, sondern auch das Bild von Liebe, Besitz und Treue. Während seine Frau sich lustvoll verliert, beginnt in Simon ein gefährlicher innerer Prozess. Wut mischt sich mit Neugier, Kränkung mit einem verbotenen Reiz. Die Frage ist nicht mehr, ob er reagieren wird – sondern wie. Was folgt, ist ein Spiel aus Beobachtung, Rachefantasien und moralischem Absturz, in dem jede Entscheidung neue Abgründe öffnet. Denn manchmal ist es nicht der Betrug selbst, der alles verändert, sondern das, was er im Betrachter auslöst. Dieser Roman entführt in eine Welt heimlicher Affären, erotischer Grenzüberschreitungen und psychologischer Spannung, erzählt mit sinnlicher Intensität und unerwarteten Wendungen. Ein Buch über Begehren, Kontrolle und die zerstörerische Kraft eines einzigen Augenblicks.

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Seitenzahl: 392

Veröffentlichungsjahr: 2026

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Amelie Wild

Diskrete Affären

Erotik Roman

 

 

 

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Inhaltsverzeichnis

Titel

1

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Impressum neobooks

1

Starnberg, Bayern

Die achtundzwanzigjährige Anna Berwangen arbeitete in einer kleinen Bankfiliale in Starnberg.

Es gab dort außer ihr noch zwei weibliche Angestellte und den Filialleiter, Leon Schlieben. Der Chef war von Anfang an scharf auf Anna gewesen, jedoch war er kein Mann, den man als attraktiv bezeichnen konnte. Mit seinem glatten, zurückgekämmten Haar war er eher der Typ Biedermann mit fülliger Figur und einem unübersehbaren Bauch. Seine ungepflegten, behaarten Hände hatte Anna immer als abstoßend empfunden, seine Kleidung war meist nachlässig.

Im Gegenteil zu ihrem Ehemann Simon, mit dem sie seit vier Jahren verheiratet war, konnte der Filialleiter nicht durch Äußerlichkeit überzeugen. Leon Schlieben besaß aber ein natürliches Selbstbewusstsein und eine starke dominante Persönlichkeit. Er nahm sich, was er wollte, ohne lange nachzufragen.

Die beiden anderen weiblichen Angestellten der Bankfiliale übten keinerlei Reiz auf Leon aus. Die eine Frau war weit über vierzig, klein und pummelig, mit stark behaarten Beinen. Die Auszubildende, eine große magere Sechzehnjährige mit Pickelgesicht, die weder den Ansatz von Busen noch Hintern aufweisen konnte, war ein Mauerblümchen, wie es im Buche stand.

So war es nicht verwunderlich, dass Leon Schlieben sein gesamtes Augenmerk auf Anna richtete. Er begann seine Avancen mit ganz normalen, harmlosen Annäherungsversuchen, wie sie in fast jeder Firma gang und gäbe sind. Anna wollte sich ihre Zukunftsperspektiven nicht durch übertriebene Reaktionen verbauen. Deshalb duldete sie die gelegentlichen Berührungen ihres Vorgesetzten, denn eine Belästigung in diesem Sinne hätte sich ohnehin nicht nachweisen lassen.

Besonders reizvoll fand sie ihn aufgrund des großen Altersunterschiedes von immerhin mehr als zwanzig Jahren allerdings nicht. Auch sein fülliger Bauch machte ihn für die junge Frau nicht gerade attraktiver. Dazu war er oft unrasiert, roch meist dermaßen nach Alkohol und Schweiß, dass sich Anna angewidert wegdrehen musste.

Zunächst waren seine Versuche nur Berührungen, die keinerlei Verdacht erregen konnten. Wenn Anna am Schreibtisch saß, legte er manchmal wie unabsichtlich seine Hände auf ihre Schultern oder ihre Oberschenkel. Gelegentlich strich er im Vorübergehen durch ihre langen blonden Haare. Als er keinerlei Widerstand feststellen konnte, wurden seine Berührungen intensiver, häufiger und vor allen Dingen eindeutiger.

Immer länger ließ er seine Hände auf ihrem Körper verweilen. Dann wagte er sich weiter und berührte ganz kurz ihre Gesäßbacken oder die mächtigen Brüste. Auch das ließ Anna geschehen und zeigte keinerlei Reaktionen. Möglicherweise glaubte sie auch an Zufall, auf keinen Fall aber an eine geschickte Strategie, die sich Leon Schlieben zurechtgelegt hatte. Nein, dazu war Anna zu naiv und leichtgläubig.

Allerdings wurden die Tätscheleien im Laufe der Zeit immer häufiger. Eines Tages kam es zu einer entscheidenden Situation!

An diesem Tag trug Anna ein Sommerkleid, das der warmen Jahreszeit entsprechend sehr luftig und kurz geschnitten war. Der deutliche Ausschnitt ihres Kleides konnte die Ansätze ihrer beachtlichen Brüste kaum verbergen. Der Rock war knielang, eine Strumpfhose trug sie zu dieser Jahreszeit längst nicht mehr.

Bereits den ganzen Tag lang hatte Leon Schlieben sie mit lüsternen Blicken angestarrt und es so eingerichtet, dass er ständig in ihrer Nähe war.

Der Filialleiter hatte die Witterung seiner attraktiven Angestellten aufgenommen und machte sich nun daran, seine Absichten zu verdeutlichen. Er sorgte dafür, dass sie einen Auftrag erhielt, den sie noch bis in die Mittagspause hinein bearbeiten sollte. Als die übrigen Angestellten die Geschäftsräume verlassen hatten, schloss der Filialleiter die Eingangstür der Bank und wandte sich ohne Umschweife dem Ziel seiner Begierden zu.

Der füllige Mann setzte sich neben Anna, die am Schreibtisch einige Unterlagen bearbeitete und legte seine Hand auf ihre bloßen Knie. Anna unterbrach ihre Arbeit nicht. Sie ließ es wortlos und ohne Reaktion geschehen, dass die tastenden Finger des Mannes langsam unter ihren Rock wanderten. Aber dann unterbrach sie ihre Arbeit und richtete ihren Oberkörper auf.

„Was... aber!“, protestierte sie.

„Halt dein Maul, du Miststück!“, fauchte der Filialleiter.

Wie durch einen erfolgten Knopfdruck verstummte Anna. Der Mann hatte mit seinem Instinkt genau den richtigen dominanten Ton getroffen. Anna konnte sich nicht dagegen wehren. Sie wurde nur durch diesen einen Satz völlig willenlos und fiel in ihre natürliche Rolle als devote Frau.

„Ja, Herr“, stammelte sie.

Der Filialleiter lächelte. Er hatte es schon immer geahnt, dass die blonde Angestellte eine perfekte Sklavin war.

Streichelnd glitten die verschwitzten Hände des Mannes an ihren Oberschenkeln empor und entfachten ein stürmisches Prickeln auf ihrer Haut. Sie bemerkte zu ihrem Erstaunen, dass ihre Schamlippen unwillkürlich anschwollen und sich unter dem pulsierenden Blutstrom langsam zu öffnen begannen. Sein dominantes Handeln hatte sie jeden Gedanken aufgegeben lassen, sich den tastenden Händen zu entwinden. Sie richtete ihren Oberkörper ganz auf und saß einfach da, wortlos, erregt atmend, ohne eine einzige Spur des Widerstandes.

Leon Schlieben grinste in sich hinein.

Er genoss das Gefühl der glatten Haut, die ihm die hübsche junge Frau willenlos zum Streicheln überließ. Er roch den frischen Duft ihres Parfüms. Der schnelle gewordene Atem signalisierte ihm, dass er ihren Widerstand bereits mit diesem kurzen Vorspiel und dem strengen Befehl gebrochen zu haben schien.

Er stand auf und stellte sich hinter den Stuhl, auf dem Anna noch immer hochaufgerichtet saß. Mit festem Griff umfasste er ihre Schultern. Dann glitten seine Finger übergangslos in ihren Ausschnitt, bis ihre vollen Brüste schwer in seinen Händen lagen.

Anna presste sich noch stärker gegen die Rückenlehne, die einzige Bewegung, zu der sie im Augenblick fähig war. Sie konnte sich der Macht dieses Mannes einfach nicht widersetzen, der sie hier ohne Umschweife und wie selbstverständlich betastete.

„Aber ... nicht ... ich bin verheiratet ...“, versuchte sie nochmals zu protestieren.

„Das interessiert mich nicht, du Hure! Ich bin hier dein Vorgesetzter und du hast zu tun was ich verlangen!“

„Äh ...“

„Hast du das begriffen, du Miststück?“

„Ja, Herr ...“

„Okay!“

Seine Berührungen waren nicht besonders zärtlich, aber sehr entschlossen. Anna kannte sich mittlerweile zu gut, um zu wissen, dass es gerade diese Art und Weise war, die sie so willig und wehrlos machte.

Sie fühlte, wie seine Hände das Sommerkleid aufknöpften. Ihr Mund öffnete sich leicht und entließ ein unterdrücktes Stöhnen. Nun merkte sie auch die Feuchtigkeit, die sich inzwischen in ihrem Slip angesammelt hatte. Es schien ihr, als würde sie es mehr als jemals zuvor nässen.

Der Filialleiter öffnete mit einer schnellen Bewegung den Verschluss des Büstenhalters und streifte die Träger mitsamt dem Blazer entschlossen über die Schultern. Der Anblick ihrer vollen Brüste verschlug ihm den Atem. In seinen Hoden bemerkte er das verräterische Ziehen, das ihn immer überkam, wenn er seine Lust kaum noch unter Kontrolle halten konnte.

Anna hatte sich immer noch nicht bewegt.

Nun aber, als die gierigen Hände ihres Vorgesetzten sich über ihre Brüste hermachten, bäumte sie sich hoch auf und presste den Oberkörper noch fester gegen die Lehne. Ihr Atem ging stoßweise, nur noch mühsam konnte sie sich beherrschen. Mit dem letzten Rest ihres Willens unterdrückte sie das Stöhnen, das ihrer Kehle entweichen wollte.

Leon Schlieben befasste sich nun mit den harten Nippeln, die lang, prall und verführerisch aus den fleischigen Hügeln gewachsen waren. Er rieb und zwirbelte sie dermaßen geschickt und mit dem Schuss feiner Raffinesse, die den erfahrenen Liebhaber auszeichnet.

Anna jagten heiße Schauer durch den Körper.

Der Filialleiter schob ihr den Rock in die Höhe, bis die reifen Schenkel der attraktiven Frau einladend seinen Blicken preisgegeben wurden. Als er energisch in den Bund ihres leichten Slips griff, hob sie ihr Becken so weit an, dass er ihr den dünnen Stoff mühelos von den Hüften streifen konnte. Mit beiden Händen griff er an ihre Knie und drückte sie auseinander. Willig ließ sie es geschehen, dass er ihre Beine spreizte. Dann strich er durch ihre gepflegt rasierte blonde Schambehaarung.

Diese Berührung ließ Anna ihre letzte Beherrschung vergessen. Immer noch hatte sie sich kaum bewegt und alles über sich ergehen lassen, aber ihr Stöhnen wurde hörbar lauter, ihr Busen wogte unter dem Rhythmus des stoßenden Atems. Sie spürte, wie sie regelrecht auslief und die Feuchtigkeit über ihre prallen Schamlippen drängte. Sie befürchtete, dass ihr Rock nass werden würde, und schob ihn daher mit einer Handbewegung bis über die Hüften hoch.

Der Filialleiter drang mit seiner Hand bis zu ihrer Vagina vor. Langsam schob er seinen Zeigefinger zwischen die wulstigen Schamlippen und drängte ihn in den heißen Spalt. Er wusste, dass diese Frau jetzt so willig war, dass sie alles tun würde, was er von ihr verlangte.

Wie vernachlässigt musste dieses stramme und begehrenswerte Weib bisher gewesen sein, dass sie sich hier so schamlos von ihrem Chef die Scheide bearbeiten ließ?

Er bewegte den Finger und merkte, wie die junge Angestellte begann, sich zu winden und zu drehen, fuhr fort, sie in raffiniertester Weise zu reizen. Der erhitzte Körper passte sich bald den Bewegungen an und drängte sich dem bohrenden und streichelnden Takt des Fingers mit zitternden Schenkeln entgegen.

Der Mann genoss das Schauspiel, das sich ihm bot, in vollen Zügen. Schon bald hallte der Raum wider von dem langgezogenen, tiefen Stöhnen der jungen Frau, die langsam ihre Beherrschung zu verlieren schien. Der Filialleiter saß nur da und betrachtete sie mit einem geilen, schmierigen Grinsen, während Anna den ersten spitzen Schrei ausstieß, der das Nahen ihres Orgasmus ankündigte. Dann explodierten unzählige bunte Farbtupfer vor ihren Augen. Mit einem wilden, langgezogenen Schrei bäumte sie sich auf und ließ den animalischen Charakter ihres Orgasmus in dem Raum widerhallen.

Der Filialleiter hatte den völlig durchnässten Slip eingesteckt. So war Anna gezwungen, den Rest des Tages, ohne ihr intimstes Kleidungsstück zu verbringen. Zuerst war es ihr etwas ungewohnt vorgekommen, sie war unsicher und mit leicht gerötetem Kopf ihrer Arbeit nachgegangen. Aber mit zunehmender Zeit gewöhnte sie sich an die luftige Nacktheit unter ihrem Rock und empfand sogar eine permanente Erregung, die ihre Scham stets feucht und offen hielt.

Der Filialleiter hielt sich so oft wie möglich in ihrer Nähe auf. Sobald sie einmal unbeobachtet waren, griff er ihr forsch unter den Rock und schob einen Finger in den ungeschützten Spalt.

Kurz vor Feierabend erwischte er Anna im Kopierraum, als sie gerade einige Dokumente kopierte. Er trat von hinten an sie heran, tastete sich zielstrebend an den glatten Schenkeln hoch und berührte das Schamhaar mit streichelnden Bewegungen.

„Nein ... nicht ...“, protestierte sie.

„Halt dein Maul, du Schlampe!“

Der Knopf funktionierte erneut. Anna spürte, wie sich eine Gänsehaut über ihren gesamten Körper ausbreitete. Der zudringliche Mann presste seine dicken, schwitzenden Finger zwischen ihre Schamlippen. Anna hielt sich den Mund mit beiden Händen zu und verhinderte damit, dass jemand Zeuge wurde, wie sie sich stöhnend einem völlig überraschenden Orgasmus der kurzen Art hingab.

Am nächsten Tag wurde Anna von ihrem Chef aufgefordert, mit ihm nach Dienstschluss noch einige Vorgänge durchzuarbeiten. Er hatte sie bereits den ganzen Tag über bei jeder sich bietenden Gelegenheit befummelt. Allerdings trug sie an diesem Tag einen sehr engen Slip, so dass seine Zudringlichkeiten in Maßen blieben.

Nach dem Ereignis des vergangenen Tages hatte sie sich zunächst geschämt. Das unattraktive Äußere ihres Chefs, sein dicker Bauch und seine feuchten Finger hatten ihr am Anfang sogar ein Gefühl des Ekels verursacht. Dennoch fieberte sie dem Ende des Tages mit jener eigenartigen Erwartung entgegen, die Frauen erfasst, die das Verbotene, Ungewisse, eben den Reiz des Ungewöhnlichen einmal kennengelernt haben und dieser Art von Lust verfallen, wie die Motten dem Licht.

Nachdem der Chef die Filiale geschlossen und die übrigen Mitarbeiter verabschiedet hatte, rief er die junge Frau in sein Büro.

Anna betrat mit einer Art gefasster Aufregung das Zimmer.

Sie erinnerte sich an die Lust, die sie verspürte, als sie ihren Ehemann betrogen hatte. Diese Heimlichkeit erregte sie. Anna wollte wieder dieses Geheimnis empfinden, es hatte ihr gefallen, eine untreue Ehefrau zu sein.

Was würde heute passieren?

Ihr Herz klopfte heftig. Ihr Atem war auf dem Weg ins Büro unwillkürlich schneller geworden. Das leichte Ziehen in ihren Lenden machte deutlich, dass sie erneut an der Grenze zwischen Erregung und Geilheit war.

Sie klopfte an, öffnete die Tür und betrat das Bürozimmer.

„Wie lange arbeiten sie eigentlich schon in dieser Filiale?“, fragte Leon Schlieben.

„So ungefähr sechs Monate müssten das jetzt sein.“

Anna war etwas verdutzt über den förmlichen Beginn der Konversation. In Gedanken hatte sie sich schon ausgemalt, wie der Mann ihr gleich unter den Rock greifen und ihr gierig den Slip herunterziehen würde. Er tat nichts dergleichen, aber seine Fragen wurden jetzt sehr privat.

„Wie lange sind Sie denn bereits verheiratet?“

„Vier Jahre“, antwortete Anna.

Die Frage erstaunte sie. Worauf wollte er hinaus? Was wollte er von ihr, wenn er sie in dieser Weise ausfragte? Sie wurde unsicher.

„Sind Sie während ihrer Ehe schon einmal fremdgegangen?“

„Aber ... ich ... ähhh ... das geht sie doch nichts an.“

Der Filialleiter hob seinen Kopf und blickte sie mit strengen Augen an. Mit zusammengekniffenen Lippen fauchte er sie an.

„Antworten sie sofort!“, donnerte er.

„Ja, Herr, natürlich“, stammelte sie, jedoch spürte sie die Erregung, die ihren Körper unwillkürlich erfasste, ausgelöst durch den strengen Ton in seiner Stimme. „Ich habe meinen Mann bereits betrogen, Herr.“

Nun wurde Anna deutlich verlegen. Sie bekam einen hochroten Kopf und trat unruhig auf der Stelle. Mit dieser Situation hatte sie nicht gerechnet und sie wusste nicht, wie sie reagieren sollte.

„Hat es Ihnen gefallen?“

„D ... Doch ... aber ...“

„Was aber? So schnell kommt normalerweise doch keine Frau.“

„Herr Schlieben ... ich ...“

„Und dann ... diese feuchte Muschi ... das sagt ja wohl einiges.“

Unter seinen letzten Worten war Anna zusammenzuckte wie unter Peitschenhieben. Ein unnachgiebiges Prickeln zog an ihren Schenkeln hoch und erhitzte ihre Lenden, als wenn sie vor einem offenen Feuer stand. Ihr Vorgesetzter hatte ihr keinen Stuhl angeboten. Sie stand unruhig wie ein Schulmädchen vor dem Schreibtisch ihres Chefs. Von seinem Sessel aus beobachtete er mit undurchdringlicher Miene, wie die vollbusige Frau unter seinen Worten immer nervöser wurde.

„Ich ... ich komme doch ... komme doch sonst ... sonst nie so schnell ... und ... und so ... ähhhh ... so feucht bin ich auch noch nie gewesen.“

„Wieso? Bringt es Ihr Ehemann etwa nicht?“

„Doch ... doch, schon, aber ... ich weiß nicht ...“

„Was hat er denn für einen?“

„Wie bitte? Ich ... ich verstehe nicht ...“

„Na, sein Schwanz! Was hat er für einen Schwanz?“

Diese an Deutlichkeit nicht mehr zu überbietender Frage verschlug Anna vollends die Sprache. Sie öffnete den Mund, um zu protestieren. Aber ihr Protest wurde nur ein verlegenes Stammeln.

„Aber ... Herr Schlieben ... also ... also ich ... äh ...“

„Beantworte meine Frage! Sofort! Zeig mir mal, wie lang sein harter Penis ist.“

Anna zögerte ein paar Sekunden lang. Zum ersten Mal hatte ihr Chef sie geduzt. Er hatte es nicht einmal für nötig befunden, sie um ihre Einwilligung zu bitten. Er hatte sich das >Du< genommen, wie er ihr gestern den Slip von den Hüften gezerrt hatte! Noch immer war ihr nicht klar, was der Mann mit seiner Fragerei beabsichtigte. Wollte er sie verlegen machen, um sich auf diese Weise an sie heranzumachen?

Oder wollte er ihren Widerstand testen, sehen, wie weit er verbal bei ihr gehen konnte?

Zögernd deutete sie mit der Entfernung zwischen der Spitze ihres Zeigefingers und dem Daumen eine Länge von etwa fünfzehn Zentimeter an.

„Ja ... also ... also ungefähr ... ungefähr so ...“

„Aha, also einen Kurzschwanz hast du dir ausgesucht. Na, wie dick ist er?“

„Ich ... ich weiß nicht ...“

„Kannst du rumfassen? Kriegst du ihn in den Mund?“

Die erregte junge Frau rang nach Luft. Die gezielten Fragen bohrten sich wie Speerspitzen in ihre Gedanken und in ihren Unterleib. Je dreister der Mann fragte, desto mehr empfand sie ein Gefühl der Demütigung, das aber nach kurzer Zeit in ein wildes Prickeln überging, das in ihren Adern kochte und ihr Gefühlsbarometer auf Sturm brachte. Sie erlebte ähnliche Gefühlswallungen wie in den Situationen, als ihr der Chef heimlich unter den Rock gelangt hatte. Es war etwas Animalisches, Aufpeitschendes, dem sie sich einfach nicht entziehen konnte. Die hemmenden Schranken ihrer lustfeindlichen Erziehung brachen unter seinen Worten regelrecht zusammen.

Ihre Antwort kam mit leiser Stimme. „Ungefähr ... ungefähr so dick.“

„Ja und? Ich habe gefragt, ob du ihn in den Mund kriegst?“

„Aber ... ich, ich kann doch nicht ... ich ... ja, ich bekomme ihn in den Mund.“

Noch einmal meldete sich Annas schlechtes Gewissen. Sie liebte Simon, war aber bereit, ihm erneut untreu zu werden. Es erregte sie, einem fremden Mann über den Sex in ihrer Ehe zu erzählen.

Sie unternahm einen letzten, allerdings nur noch sehr zaghaft vorgebrachten Rückzugsversuch. Der Ton in ihrer Stimme verriet ihrem Vorgesetzten, dass er das Spiel gewonnen hatte.

„Ich ... ich sollte jetzt doch besser gehen.“

„Rede keinen Scheiß, du blöde Kuh!“, donnerte er.

Er wusste, dass sie ihm keinen Widerstand entgegenbringen würde. Er betrachtete das Vorspiel als abgeschlossen. Die Festung war sturmreif, seine Strategie war aufgegangen. Er würde die so hochanständig und seriös auftretende Frau in einen Vulkan der Begierde verwandeln.

Er bestimmte die Spielregeln und die Einsätze!

Die junge Frau würde in kürzester Zeit bei ihm Dinge lernen, die ihr der eigene Ehemann nicht bieten konnte. Seine Worte wurden nun zu konkreten Anweisungen.

„Los, zieh dich aus, Hure!“

„Was ... bitte ...!“

„Ausziehen, du Dreckstück!“

Erneute funktionierte der Knopf der dominanten Fernbedienung, die der Mann in seiner Hand hielt und die Frau steuerte. Anna hatte nun auch ihren letzten Widerstand aufgegeben. Mit zitternden Fingern öffnete sie den oberen Knopf ihrer Bluse.

Der Filialleiter beobachtete gierig die wunderschöne Frau. Er wollte nun endlich den Erfolg seiner Bemühungen ernten. Nacktes, weiches Fleisch wollte er sehen, und zwar auf der Stelle! Ohne Zieren und Taktieren.

Sein strammes Glied revoltierte schon seit dem Zeitpunkt, als Anna den Raum betreten hatte. Sie hatte bisher die mächtige Ausbuchtung in seiner Hose nicht erkennen können, da er die gesamte Zeit über hinter seinem Schreibtisch gesessen hatte.

Nun erhob er sich. „Weiter, weiter, pack deine Titten aus!“

„Ja, Herr“, erwiderte Anna unterwürfig.

Mit schnellen Griffen knöpfte sie die Bluse auf. Ihre Brüste prangten wie warme, weiche Felsen an ihrem durchtrainierten Oberkörper. Der Anblick der prallen Formen war eine reine Augenweide.

„Dreh dich um! Los, ich will deinen Arsch sehen!“, befahl er.

„Ja, Herr, alles, was sie wünschen.“

Sie hob ihren Rock hoch und zog ihn sich mit einer schnellen Bewegung bis über die Hüften. Sie hatte einen winzigen Slip angezogen, der aber wenige Sekunden nach seinen Anordnungen neben der Bluse und dem Rock auf dem Boden lag.

„Rauf auf den Schreibtisch, du Hure! Jetzt! Sofort und spreiz deine Beine, ich will mir deine Fotze ansehen!“, befahl der Filialleiter.

Anna gehorchte wie eine automatische Tanzmaus, die man auf Striptease programmiert hatte. Wie in Trance folgte sie den Anweisungen ihres Chefs und verschwendete keinen Gedanken mehr daran, sich in irgendeiner Weise zur Wehr zu setzen. Das Blut schoss ihr in pochendem Stakkato durch den Körper, ihre Brüste erschienen ihr praller und sensibler als jemals zuvor in ihrem Leben. Ihre Scham fühlte sich an wie ein Vulkan, der die erste heiße Lava in Strömen an ihren Beinen herunterlaufen ließ.

Der Filialleiter war zufrieden mit dem erregten Geschöpf, das er sich nun gleich auf besondere Weise zu Gemüte führen wollte.

„Okay! Du bist eine gehorsame Schlampe. Und nun werden wir ficken!“, befahl er mir rauer Stimme.

Anna konnte ihre Lust nicht mehr verbergen. Und der anschließende Sexualakt befriedigte sie auf eine Art und Weise, die sie bisher nicht gekannt hatte. Während der Mann sie penetrierte, erkannte Anna, dass diese devote, unterwürfige Rolle eine neue Form von Lust erzeugte. Genau in der Sekunde, als der Mann sein Sperma in ihren Unterleib pumpt, war ihr bewusst, dass sie künftig regelmäßig fremdgehen würde.

Als der Filialleiter sich wieder angezogen hatte, betrachtete er die blonde Frau.

„Was bist du?“, erkundigte er sich streng.

„Ich ... ähhh ... was meinen Sie?“, stotterte Anna.

Der Filialleiter holte erneut aus und schlug heftiger und schneller auf ihren geröteten Arsch.

„Sag mir, was du bist!“, donnerte er.

„Ich ... ich bin eine untreue Ehefrau“, stammelte Anna.

„Du bist eine Eheschlampe, ein untreues Miststück!“

„Ja ... ich ... bin ein Miststück“, hauchte sie.

„Dir gefällt es auch noch, richtig?“

„Ja ... es erregt mich so sehr, wenn ich von einem fremden Mann benutzt werde. Bitte, tun Sie mit mir, was immer sie wollen.“

„Wir werden das ab jetzt regelmäßig wiederholen. Zieh dich an und verschwinde, du blöde Kuh. Ich will jetzt meine Ruhe haben.“

Anna raffte ihre Kleidung zusammen und verließ so schnell wie möglich sein Büro.

Es war ein erfüllter Arbeitstag gewesen!

Die heimliche Affäre mit ihrem Chef hatte begonnen und sollte noch Formen annehmen, die außerhalb jeder Vorstellung lagen.

Simon Berwangen, der naive Ehemann, bekam von dieser regelmäßigen Untreue seiner Frau nichts mit!

2

Zwei Monate später

Es war an einem dieser herrlichen Spätsommerabende, an denen man sich fühlte, als könne man sämtliche Bäume der Welt ausreißen. Die Luft war noch angenehm warm vom Sonnenschein des vergangenen Tages. Eine sanfte Brise strich über den Starnberger See.

Simon Berwangen kam bereits einen Tag früher zurück als geplant. Er ist Versicherungsmakler und war auf einem Auffrischungskurs über die betriebliche Altersversorgung gewesen. Der Seminarleiter war krank geworden, so dass Simon einen Tag früher nach Hause fahren konnte.

Seine Gedanken waren bei Anna, seiner attraktiven jungen Ehefrau, mit der er nun seit mehr als vier Jahren verheiratet war. Er wollte sie überraschen und hatte seine frühzeitige Rückkehr nicht angekündigt.

Was würde sie für Augen machen, wenn er plötzlich vor der Haustür stand, mit dem riesigen Blumenstrauß, den er noch kurz vor Ladenschluss in dem kleinen Blumenladen in der Söckinger Straße kaufen wollte?

Simon schmunzelte in sich hinein.

Während er gemächlich auf der Landstraße in Richtung Starnberg fuhr, stellte er sich die Begrüßung seiner Frau vor. Sie würde ihm in die Arme fallen und küssen. In Gedanken spielte seine nasse Zunge schon an ihrem Ohr. Er stellte sich in allen Details vor, wie die ersten Wolllustschauer über den nackten Körper seiner Ehefrau liefen.

Es war Simons Art, sie mit solchen zurückhaltenden, keuschen Vorspielen regelrecht zu betäuben und sie willenlos zu machen, ehe er Besitz von ihr ergriff und sie nahm. Er sah sie vor sich, wie sie willig seinen Worten folgte, als er sie aufforderte, den Slip abzustreifen und sich mit gesenktem Oberkörper vor den Sessel zu knien. Er öffnete mit festem Griff die prallen Rundungen ihrer festen Hinterbacken und presste seinen Mund fordernd auf das heiße, feuchte Fleisch zwischen ihren Schenkeln. Dann ließ er seine Zunge genießerisch zwischen den beiden Öffnungen auf und ab wandern. Anna würde wild Stöhnen unter den heißen Wallungen, die nun ihren nackten Körper ergriffen. Sie genoss die unbezähmbare Begierde, die von der streichelnden Zunge in immer heftiger werdenden Schüben entfacht wurde. Er sah ihre von blonden Haaren umgebene Vagina in allen Einzelheiten vor seinem geistigen Auge.

Er schüttelte energisch den Kopf, um diese heißen Bilder aus seiner Fantasie zu bekommen, denn er wäre fast einem anderen Auto hinten aufgefahren. Während er die Stadtgrenze von Starnberg erreichte, war sein Penis steif und drückte gegen den Stoff seiner Hose.

Wenig später erreichte er die Söckinger Straße. Er blickte aus dem Fenster und erkannte, dass der kleine Blumenladen noch geöffnet war.

Simon parkte seinen Wagen und betrat das Geschäft. Die schwarzgelockte Verkäuferin, die ihn durch den Laden führte, faszinierte ihn vom ersten Augenblick.

Oder bildete er sich das nur ein, weil er heute so scharf war, dass er sie mit den Augen regelrecht auszog?

Immerhin hatte er wegen dem blöden Seminar seit einigen Tagen nicht mehr mit seiner Ehefrau geschlafen. Seine geballte Manneskraft drängte sich beim Anblick der attraktiven Verkäuferin fordernd gegen den Stoff der leichten Sommerhose. Das junge Ding machte es ihm aber auch nicht leicht, seine Gedanken auf etwas anderes zu lenken, als auf ihren reizvollen Mädchenkörper, der ihn an eine frische Knospe erinnerte, die sich gerade scheu den Strahlen der aufgehenden Sommersonne preiszugeben begann.

Auf jeden Fall schien sie für den Umgang mit Blumen wie geschaffen zu sein. Sie hatte schlanke, wohlgeformte Finger mit dezent gefeilten Nägeln. Ihre schönen Hände verrieten eine außergewöhnlich intensive Pflege.

Das schwarzhaarige Mädchen fuhr mit den Fingerspitzen, spielerisch wie in Gedanken, über die Blumen, den sie nach Simons Wünschen zusammengestellt hatte.

Sah sie ihn dabei wirklich herausfordernd an?

Oder waren es nur die Gedanken eines sinnlich überreizten Mannes, die ihm das vorgaukelten?

Als die Verkäuferin die Blumen sorgfältig ordnete und zu einem Strauß band, hatte Simon ausgiebig Gelegenheit, sie in aller Ruhe zu betrachten. Auf der Straße hätte er sie bei flüchtigem Hinsehen für eine Südeuropäerin gehalten. Aber sie sprach einen bayerischen Dialekt, so dass er diesen Gedanken fallen ließ.

Sie schien ein Spiel mit ihm spielen zu wollen, dessen Regeln er nicht zu erkennen vermochte. Statt den Strauß auf der Ladentheke zu binden, drehte sie sich um und setzte ihre Arbeit an dem Tisch dahinter fort. So hatte Simon die Gelegenheit, sie ausführlich zu betrachten.

Das schlanke Mädchen trug eines von diesen dünnen, weißen Sommerkleidern, das wirklich nur Frauen mit einer hübschen Figur tragen können. Wenn man das Glück hatte, einem dieser Prachtexemplare auf der Straße zu begegnen, konnte man sicher sein, dass sich Dutzende von Männern nach ihr umdrehten, um einen Blick auf die durchscheinenden Konturen ihres Slips zu erhaschen und sie in Gedanken nackt auszuziehen.

Das Kleid war im Rücken nicht sehr weit ausgeschnitten, dennoch ließ sich unschwer erkennen, dass die Kleine keinen Büstenhalter trug. Der Blick des ausgehungerten Simon wanderte weiter über ihren Körper. Sie hatte lange, sehr hübsche Beine und eine schmale Taille. Die Formen der Hüften waren leicht geschwungen und wiesen bereits dezente Ansätze fraulicher Rundungen auf.

Während der Arbeit rutschten die schmalen Spaghettiträger des Kleides von Zeit zu Zeit wie unabsichtlich über die schmalen, aber wohlgeformten Schultern. Mit einem scheinbar unwilligen spitzen Laut aus ihrem Mund mit den vollen Lippen, streifte sie sich die Träger mit einer demonstrativ ungeduldigen Bewegung wieder zurück.

Sie schien das Spiel mit ihm weiter fortzusetzen, denn nun beugte sie sich etwas nach vorn, um nach einem Stück Blumendraht zu greifen, der hoch an der Wand hing. Simon hatte schon vorher bemerkt, dass sie einen weißen Slip trug, der bisher kaum wahrnehmbar durch den Stoff geschimmert hatte. Nun jedoch schmiegte sich das Kleid ganz eng an ihren Körper und modellierte das hochgeschnittene Dreieck deutlich sichtbar gegen ihre hübschen Hinterbacken. Der Slip war sicher nicht das, was man gemeinhin unter der Kategorie frivol einordnet. Dennoch schossen Simon bei diesem reizvollen Anblick wilde Fantasien durch den Kopf.

Das Mädchen hatte aber auch einen himmlischen Arsch!

Er dachte daran, wie es wäre, wenn sie sich bückte und dabei ihr Kleid in die Höhe rutschte. Er stellte sich vor, welch ein saftiges Pfläumchen sich in ihrem Slip verbarg und wie er daran lecken würde.

Das Blut pulsierte in Simons Unterleib und hatte seinen Penis mächtig anschwellen lassen. Seine Blicke drängten sich förmlich in das glatte Fleisch, als könne er ihr mit seinen Augen den Slip von den Hüften streifen, damit ihm die geschwollen Lippen ihrer Scheide nicht länger verborgen blieben.

Er liebkoste sie im Geiste schamlos mit frivolen Worten und ergötzte sich an ihren spitzen Schreien, die sie ausstoßen würde, wenn er seine Finger in ihre feuchte Vagina schob.

Die Verkäuferin schien sich mit den Hüften an der Kante des Tisches zu reiben, als würde sie Simons Gedanken körperlich spüren. Der Draht hing so hoch an der Wand, dass sie ihr linkes Knie anziehen musste, um sich damit an der Tischplatte abzustützen. Als sie ihre Hand nach dem Draht ausstreckte, rutschte das kurze Kleid so weit über ihre schmalen Hüften, dass ihre langen, nackten Schenkel den Blicken des erregten Betrachters preisgegeben wurden. In der Rückwärtsbewegung wurde sogar der untere Rand des Slips für den Bruchteil eines Augenblicks sichtbar.

Simon verschlug es regelrecht den Atem!

Der schmale Steg ihres intimsten Kleidungsstückes hatte sich bei dieser Aktion in die Kerbe der schönen Hinterbacken gezwängt! Simon hatte den Eindruck, als könne er eine leichte Spur von Feuchtigkeit ausmachen, die das feine Material dunkel zu färben begann.

Die Kleine hatte den Draht erreicht und ließ sich mit einem kurzen, hellen Seufzer der Erleichterung wieder auf den Boden gleiten.

Bald darauf war das Gebinde fertiggestellt. Sie drehte sich um, damit sie ihrem Kunden den Strauß zeigen konnte. Ihr Gesicht hatte eine leichte Röte angenommen. Es schien, als atme sie wesentlich heftiger als zuvor.

Simon erkannte, dass die Nippel ihrer Brüste hart geworden waren und sich frech gegen den Stoff pressten. Sie waren nicht übermäßig groß, aber so spitz und prall, dass sie keinerlei Vergleich zu scheuen brauchten.

Nun kam sie hinter der Verkaufstheke hervor und zeigte Simon mit leicht tänzelnden, fast schon provozierenden Bewegungen den Blumenstrauß von allen Seiten. Es war ganz offensichtlich, dass sie die Gelegenheit wahrnahm, ihren Körper in seiner gesamten Schönheit dem Mann darzubieten.

So ein raffiniertes Biest, dachte Simon.

Er konnte sich kaum auf die Blumen konzentrieren, die das süße Geschöpf nun in eine Folie einwickelte und ihm einladend lächelnd überreichte. Als sie ihm das Wechselgeld herausgab, berührten sich ihre Hände wie unabsichtlich. Simon spürte die Hitze, die ihr junger Körper ausstrahlte.

Sie stellte sich so ungeschickt an, dass einige Münzen auf den Fußboden fielen. Schnell bückte sie sich und bot dem jungen Ehemann dadurch einen ungehinderten Einblick in den Ausschnitt ihres Kleides, unter dem ihre Brustwarzen nun voll und steif erblüht waren.

Leicht verwirrt bedankte sich Simon für die Bedienung, wobei sie ihm noch einmal kokett in die Augen sah. Er hielt den Strauß vor sich in Hüfthöhe, denn sein Penis lechzte nach dieser Vorstellung geradezu nach Erlösung. Simon befürchtete bereits, dass er seine Lust nicht länger beherrschen konnte.

Was würde geschehen, falls dieses heiße Früchtchen ihn womöglich auch noch berühren sollte?

Jedenfalls würde sie leichtes Spiel mit ihm haben, denn die Tropfen der Vorfreude hatten bereits ihre feuchten Spuren in seiner Unterhose hinterlassen.

Aber er behielt sich in der Gewalt, obwohl er wusste, dass es solch eindeutige Gelegenheiten nicht oft im Leben gab. Und wer wusste, wann ihm so etwas wieder einmal passieren würde.

Aber da war ja Anna, seine Ehefrau, die er so sehr liebte. Seine hübsche, erotische und so begehrenswerte Gattin, die er noch nie betrogen hatte.

Die Sehnsucht nach ihr hatte ihn den Verführungskünsten dieses schwarzen Lockenkopfes mit den langen Beinen, dem süßen Po und dem vollen Schmollmund widerstehen lassen. Aber beide waren bei dieser Begegnung hochgradig erregt worden. Dennoch bedankte Simon sich förmlich und verließ dann hastig, fast überstürzt das kleine Geschäft.

Dieses Erlebnis hatte den jungen Ehemann derartig aufgewühlt, dass er beschloss, nicht auf direktem Weg nach Hause zu fahren.

Obwohl er sich bisher immer für blonde, blauäugige Frauen interessiert hatte, ging ihm die attraktive Verkäuferin mit den dunklen Augen und den langen Beinen nicht aus dem Sinn. Vergleiche mit seiner Anna allerdings waren sinnlos, da beide Frauen völlig unterschiedliche Typen waren. Und dennoch wanderten Simons Gedanken ständig zwischen ihnen hin und her.

Nach einer Weile entschloss sich Simon, zu dem kleinen Restaurant zu fahren, von dessen Dachterrasse man einen herrlichen Ausblick über den Starnberger See und die Alpenkette genießen konnte. In der Zwischenzeit hatte es zu dunkeln begonnen. Simon parkte seinen Wagen fast vor dem Eingang und fuhr mit dem Lift aufwärts. Er bestellte sich eine Tasse Tee und setzte sich in einen der eleganten Korbsessel, um weiter seinen Gedanken nachzugehen.

Nach einiger Zeit erhob er sich und ging zum Ende der Dachterrasse. Dort legte er seine Hände auf das schmiedeeiserne Geländer. Der Vollmond warf bereits ein schimmerndes Licht auf den See. Im Hintergrund erkannte er noch die letzten Umrisse der Alpenkette, insbesondere die markante Form der Zugspitze. Simon schloss für einen Augenblick die Augen und genoss die Wellen der Glücksgefühle, die der laue Wind auf seiner Haut verursachte.

Wenig später hatte sich so weit wieder beruhigt, dass er nun nach Hause fahren konnte. Seine Erregung und die körperliche Unruhe, die durch die junge Verkäuferin hervorgerufen worden war, hatten sich wieder gelegt.

Als Simon mit seinem Wagen in den Lilienweg einbog, sah er schon von weitem, dass auf seinem Parkplatz direkt vor dem Haus ein silberner Porsche stand, den er hier noch nie gesehen hatte.

Wer benutzte seinen Parkplatz?

War es der neue Nachbar, der die Dachgeschosswohnung vor kurzem bezogen hatte?

Oder hatte Anna Besuch? Simon spürte, wie sich sein Herz verkrampfte und parkte sein Auto vorsichtshalber in einiger Entfernung.

Er überlegte, ob es möglich war, dass ihn seine Frau betrügt.

Anna war eine absolut liebenswerte und attraktive junge Frau im Alter von achtundzwanzig Jahren. Sie führten eine harmonische, wenn auch nicht gerade aufregende Ehe.

Auch das Sexualleben des jungen Paares war nicht gerade aufregend. Wenn sie zusammen schliefen, bestand Anna darauf, dass das Licht gelöscht wurde, denn das Verhältnis zu ihrem Körper und ihrer Sexualität hatte sich unter dem Druck ihrer Erziehung nie entfalten können. Alles andere als die normale Stellung beim Beischlaf lehnte sie kategorisch ab. Sie konnte sich auch nicht richtig gehenlassen und hatte demzufolge selten einen Orgasmus, der sie wirklich befriedigte.

Simon hatte die wahre Natur seiner Frau nicht verstanden, ihre devote Ader nicht begriffen!

Nachdem er seinen Wagen in einer Seitenstraße geparkt hatte, schlich er sich heimlich zum Haus. Bereits im Vorgarten hörte er inbrünstiges stöhnen und keuchen.

Vorsichtig schloss er die Eingangstür auf. Nun war es ganz offensichtlich, dass seine Vermutung stimmte. Es war zweifelsfrei seine Anna, die das laute Gestöhne veranstaltete.

Simon blieb kurz stehen, atmete tief ein und wieder aus.

Seine geliebte Ehefrau Anna betrog ihn!

Ohne das Flurlicht einzuschalten, wollte er die Treppe zu seiner Wohnung im ersten Stock hochsteigen. Aber dann sah er im Halbdunkel durch das Geländer, dass sich eine Gestalt in gebückter Haltung vor seiner Wohnungseingangstür befand. Beim näheren Hinsehen erkannte er seinen Nachbarn aus der Erdgeschosswohnung. Der Mann schien das akustische Schauspiel außerordentlich zu genießen. An den ruckartigen Bewegungen seines rechten Armes war unschwer zu erkennen, dass er heftig onanierte.

Leise schlich sich Simon wieder aus dem Haus, ging um das Gebäude und betrat den Gemeinschaftsgarten.

Dort befand sich ein kleiner Spielplatz. Simon krabbelte auf ein Klettergerüst und setzte sich auf die oberste Plattform. Hier hatte er zwar eine unbequeme, aber immerhin ungestörte Beobachtungsposition. Durch die Hanglage des Grundstückes konnte er von dieser Position aus direkt in sein Schlafzimmer blicken.

Nun erklärte sich auch die Lautstärke der Lustschreie!

Anna, die inzwischen wohl auch ihre exhibitionistische Ader zu schätzen wusste, hatte bei voller Beleuchtung die Balkontür und das Fenster offengelassen und noch nicht einmal die Jalousien heruntergezogen.

Auf diese Art kam Simon nun in den zweifelhaften Genuss einer extravaganten Vorstellung, an die er sich noch sehr lange erinnern sollte.

Das Bett stand sehr nahe am Fenster, so dass der heimliche Beobachter sogar den tätowierten kleinen Schmetterling auf der linken Pobacke seiner Frau deutlich erkennen konnte.

Simon erkannte sofort den Mann, der es dort vor seinen Augen mit Anna trieb. Es war Fabian, einer ihrer Bekannten aus dem Fitnessstudio, ein dunkelhaariger Mann mit einem kantigen Affengesicht, über das sich Simon regelmäßig amüsierte. Jedoch verfügte Fabian über einen athletischen Körper und eine dominante Ausstrahlung.

Anna kniete mit weit gespreizten Beinen auf dem Bett, den Oberkörper tief nach vorne gebeugt. Fabian stand hinter ihr und hatte seine linke Hand in ihren üppigen blonden Haaren vergraben. Er zog ihr den Kopf nach hinten, während die andere Hand den schweren, aber sehr festen Busen mit äußerster Heftigkeit knetete. Dann führte Fabian sein pralles, langes Glied in die stöhnende Frau ein und begann sie mit bockenden Bewegungen zu reizen.

Simon betrachtete das Kurzschwert von Fabian, mit dem er normalerweise keine Aufmerksamkeit erregt hätte. Ob Anna etwas spürte, wenn der kleine Pimmel des Athleten in sie eindrang?

Wäre die Situation nicht so beschämend für Simon gewesen, hätte ihn der Anblick amüsiert: Ein Affengesicht mit Kurzschwanz.

Bevor er diesen Gedankengang fortsetzen konnte, zog der Bekannte sein mit Schleim überzogenes Organ aus Annas Spalte und drehte sie mit einer energischen Bewegung auf den Rücken.

Sie kreischte enttäuscht auf. „Oh, neeeiiin ...warum machst du nicht weiter? So mach doch weiter ...!“

Aber Fabian hatte etwas anderes mit der blonden Frau vor und meldete seine Wünsche deutlich an.

„Ich will, dass du jetzt deine Titten knetest!“, befahl das Affengesicht dominant. „Ich zeige dir, wie es richtig geht!“

Er ergriff Fabian die harten Nippel und zwirbelte sie zwischen Daumen und Zeigefinger. Er zog ihre Brustwarzen so lang, bis Anna unterdrückt aufschrie. Kraftvoll bog und dehnte er sie nach allen Seiten. Dann kam er auf seine Anordnung zurück.

„Jetzt bist du dran. Also los! Greif dir deine Dinger jetzt! Na, na, etwas fester kannst du schon zufassen. Na, mach schon, greif sie dir so richtig. Komm, komm, ich will jetzt was sehen!“

Bald schon wand sich Anna stöhnend auf dem Bett und genoss in vollen Zügen ihre eigene Zärtlichkeit.

Fabian feuerte sie immer mehr an. „Ja! Siehst du, du kannst es doch! Jetzt ran an die Nippel! Nimm sie dir, los du Miststück! Ja, zieh sie schön lang, hörst du! Und jetzt reiben... los reib sie, bis du die Engel singen hörst!“

Anna warf sich unter den Worten des Mannes immer stürmischer hin und her. Ihr Atem ging keuchend und stoßweise, als sie sich nach den Anweisungen ihres Besuchers ihre empfindlichen Teile zunehmend heftiger rieb und massierte.

„Ohhhhh... jaaaaa... geil. Das macht mich so an“, stöhnte sie lautstark.

Auch Simon in seinem sicheren Versteck erregte die Situation immer mehr. Sein Penis versteifte sich! Aber er sollte noch mehr geboten bekommen! Der Athlet mit dem Affengesicht trieb seine Ehefrau immer weiter mit Worten an, bis sie hemmungslos ihre Erregung herauskeuchte.

„Ohhhh... jaaaaa... es... es kommt mir gleich... ohhhh... ahhhh“, jammerte Anna.

„Steck dir einen Finger in deine Fotze, du Hure!“, befahl Fabian streng.

Erneut gehorchte Anna unterwürfig. Sie schob sich den Mittelfinger in die Spalte und masturbiert. Sie stöhnte erst im Rhythmus ihres eigenen Atems, dann in immer schnelleren Intervallen. Dann begann ihr gesamter Körper zu beben und zu vibrieren, als ob leichte Stromstöße in sie gefahren wären. Das Blut in ihrem Beckenbereich pulsierte in heftigen Wellen, ihre Finger spielten hemmungslos mit ihren angeschwollenen Schamlippen, rieben und pressten sie in ständig wechselnden Variationen, bis sie sich mit tiefen, langgezogenen Schreien ihrer Lust völlig hingab.

Beide Männer wurden staunende Zeugen eines Orgasmus, der Anna vollkommen ermattete und einer Ohnmacht nahe auf das Laken sinken ließ.

Fabian lobte sie mit anerkennenden Worten. „Gut so! Das hast du Dreckstück gut gemacht! Dein heutiger Orgasmus war einer der besseren, die ich bei dir gesehen habe.“

Der heutige Orgasmus? Simon spürte, wie erneut ein Schrecken durch seinen Körper schoss. Das klang, als wäre dies nicht das erste Mal gewesen, dass seine Ehefrau mit Fabian fremdgegangen war!

Anna war noch ausgesprochen erschöpft und konnte nichts sagen. Völlig außer Atem und triefend vom Schweiß ihrer Lust lag sie platt auf dem Ehebett.

Fabian trat neben das Bett „Hier hast du meinen Schwanz! Nimm ihn in den Mund und lutsch ihn mir wieder hart!“

Annas Proteste klangen nur sehr halbherzig. Sie fügte sich seinen Befehlen, der ihren Mund nun an sein schlaffes Kurzschwert führte. Sie öffnete den Mund, lutschte und nuckelte an der purpurfarbenen Eichel wie an einem überdimensionalen Babyschnuller.

Simon durchlief in seinem Versteck ein Wechselbad der Gefühle. Als er die Gefühle der Eifersucht überwunden hatte, überkam ihn ein unbändiger Stolz, dass er mit einer solchen Klassefrau verheiratet war. Dann genoss er in vollen Zügen die erotische Ästhetik, welche der gesamten Szenerie anhaftete. Schließlich packte ihn die pure Erregung, als er sich in Fabian hineindachte und an seiner Geilheit indirekt teilhatte.

Annas Laute glichen denen eines schlechterzogenen Kindes, als sie sich mit inbrünstiger Begeisterung über den kleinen Pimmel des Athleten hermachte.

Fabian brauchte nicht lange, um wieder seine volle Steifheit zu erreichen. Er bekam aber auch für alle Sinne reichlich geboten. Die unanständig klingenden Laute der jungen Ehefrau im Ohr, sah er, wie sie bereits wieder drauf und dran war, sich mit den Fingern zu erregen. Und dann dieser Mund mit den vollen, warmen Lippen, die sich immer wieder über seine zum Bersten gespannte Eichel hermachten. Das Saugen ihres Mundes, die Nässe ihrer geschickten Zunge, die raffinierten leichte Bisse ihrer Zähne.

Bald war sein gesamter Unterkörper im Bann der erhitzten Frau, die ihn in diesem Augenblick zu ihrem Opfer gemacht hatte.

Als sie die ersten Zuckungen in dem prächtigen Schaft verspürte, hörte sie die anfeuernden Rufe des Mannes, die in einem lauten kehligen Schrei endeten.

„Mach weiter so! Ja, ja, so, ja, ja sooo... ja, ja, so ist es gut. Jetzt! Gleich pass auch... Es kommt!“

Simon konnte aus kurzer Entfernung mit ansehen, wie sich die Hoden des Mannes ruckartig zusammenzogen. Anna schluckte sein Sperma, während sie unter ihren eigenen leidenschaftlichen Liebkosungen zitternd dahinschmolz. Ihr pralles Becken ahmte die starken Koitus Bewegungen ihres lüsternen Besuchers nach.

So kamen beide gleichzeitig zu einem ekstatischen Höhepunkt, der ihre lauten Schreie in den nächtlichen Abendhimmel steigen ließ.

Simon war regelrecht fasziniert von der Vorstellung, die ihm seine Ehefrau hier vor den Augen und besonders den Ohren der Öffentlichkeit lieferte.

Ob der Nachbar auf dem Hausflur auch seinen Höhepunkt erreicht hatte?

Das lustvolle Ziehen in Simons Lenden deutete darauf hin, dass ihn der Part des heimlichen Beobachters stark erregte.

Dann blickte Simon zurück in sein Schlafzimmer.

Er konnte es nicht glauben!

Fabian lag mit dem Rücken auf dem und sein winziger Penis stand immer noch steif von seinem Körper ab. Die dunkelrote Kuppe glänzte noch von Annas Speichel. Er zog die immer noch heftig atmende Blondine an ihrer üppigen Haarmähne auf sich und befahl ihr, ihn zu reiten.

„Komm, du Eheschlampe! Schieb ihn dir rein... ja... du hast die geilste Fotze, die ich je erlebt habe, du Miststück!“, befahl der Mann mit harter Stimme.

Erneut gehorchte die devote Ehefrau. Sie pflanzte sich auf das Kurzschwert und ließ es in ihren nassen Spalt schlüpfen. Und nun gab ihr Fabian noch einmal verbal die Sporen. Seine Worte waren fordernd und erlaubten keinen Widerspruch.

„Runter... weiter runter mit deinem Arsch! Steck ihn dir richtig rein, du Eheschlampe!“

„Ja, nimm mich, nimm mich, bis mir Hören und Sehen vergehen. Lass mich deine Sklavin sein...“, jammerte Anna.

Simon traute seinen Ohren nicht! Was sprach seine Frau da? Sklavin?

Anna schien außer sich zu sein. Ihre ohnehin schon heisere Stimme überschlug sich fast. Sie tanzte regelrecht mit frenetischen Bewegungen auf dem Körper des Mannes und genoss den Ritt mit geschlossenen Augen und verzücktem Gesichtsausdruck.

Ihre spitzen Schreie mussten im ganzen Haus zu hören sein!

Alle wussten Bescheid, welches Spiel hier heute Abend über die Bühne ging. Ihr Exhibitionismus ließ sie also auch davor nicht zurückschrecken.

Aber der sexuelle Hunger und die grenzenlose Geilheit der beiden waren noch immer nicht gesättigt, sie setzten bereits wieder zu einem neuen Ritt an. Der heimliche Beobachter fragte sich, wie Fabian sie dieses Mal über die Hürden bringen würde.

Simon wartete neugierig und erregt in seinem Versteck vor dem Schlafzimmerfenster auf die weiteren Ereignisse.

Fabian machte sich nun daran, die junge Ehefrau mit einer anderen nicht weniger aufregenden Variation seiner Liebeskunst zu beglücken. Er riss sie stürmisch zu sich herunter und bedeckte ihre prallen Brüste mit nahezu brutalen Liebesküssen. Dann machte er ihr einen Knutschfleck direkt unter dem Nippel ihrer rechten Brust.

Einer untreuen Ehefrau einen Knutschfleck verpassen!

Simon schüttelte nur verwundert seinen Kopf.

Der muskulöse Fabian saugte und zerrte voller Inbrunst an ihrer weichen Haut, bis Anna sich drehte und wehrte, um dem herrischen Mund zu entkommen.

„Uaaah... Nicht! Nein! Fabian mach das nicht...“, bat sie.

„Komm wieder her! Du hast zu gehorchen! Ich werde dir so viele Knutschflecke verpassen, wie ich will! Du bist nur ein Dreckstück! Eine Hure! Eine willenlose Sklavin, verstanden!“, donnerte der Mann.

„Ja... oh, ja, Herr... mach mit mir, was du willst... ahhh ohhh.“

„Ich werden deinem Schlappschwanz von Ehemann ein paar schöne Andenken auf deinem Körper verpassen, du Hure!“

Anna genoss es, auf diese Weise regelrecht erniedrigt zu werden. Fabian hielt ihre Arme seitlich mit festem Griff an den Körper gepresst und biss immer wieder in das empfindliche weiche Fleisch ihrer schönen Brüste, er knabberte, saugte und lutschte an ihr wie ausgehungert.

Nachdem der gesamte Bereich ihres Dekolletés mit den frischen Abdrücken seiner Zähne übersät war, warf Fabian sie mit einem Ruck bäuchlings auf das Bett.

„Streck deinen Hurenarsch empor!“, donnerte der Mann. „Du warst unartig und musst bestraft werden!“

„Ja... bitte, Herr... ich habe eine Strafe verdient...“, hauchte Anna.

Fabian nahm vom Nachttisch eine mit Leder bezogene Popoklatsche. Er holte aus und verdrosch der schreienden Frau den Arsch!

„Ahhh... ohhhh...!“, stöhnte sie.

„Halt dein Maul, du Schlampe. Du Hure! Du Miststück!“, schrie Fabian und schlug immer härter zu.

Simon verstand die Welt nicht mehr!

Warum ließ sich seine Frau den Popo versohlen und genoss die Schmerzen?

Was war nur mit seiner geliebten Anna geschehen?

3

Vorsichtig hatte sich Simon davongeschlichen, war in seinen Wagen gestiegen und zunächst einmal ziellos durch Starnberg gefahren, um seine aufgeputschten Nerven zur Ruhe kommen zu lassen.

Er war nun bereits mehrere Stunden hochgradig erregt!

Die Begegnung mit der attraktiven Verkäuferin im Blumenladen hatte ihn nicht mehr losgelassen. Die Sondervorstellung, die er soeben miterleben musste, versetzte ihn in einen Zustand, der kaum noch mit Worten zu beschreiben war.

Dieses Gefühl, zwischen Eifersucht und Erregung, hatte er früher nie kennengelernt. Nie hätte er es für möglich gehalten, dass es ihn derart erregen würde, wenn seine Ehefrau vor seinen Augen nach allen Regeln der Kunst dominiert und verprügelt wurde.

Anna betrog ihn. Sie war eine untreue Ehefrau! Aber Simon hatte Angst, seine Frau zu verlieren, die er so sehr liebte. Er war unschlüssig, ob er den Seitensprung seiner Ehefrau tolerieren sollte.

Um einen klaren Gedanken zu bekommen, fuhr er in die Starnberger Alm, sein Stammlokal. Da saß er nun in der alten Kneipe und starrte gedankenverloren das Weißbierglas.

Das Mobiliar im ältesten Gasthaus von Starnberg war bereits so vergilbt, dass es nur aus den fünfziger Jahren stammen konnte. Die Wirtin jedenfalls musste noch aus dieser Generation stammen. Mit mürrischem Gesicht zapfte sie souverän die Getränke, kassierte die Zechen und regelte die kleinen Meinungsverschiedenheiten, wie sie manchmal vorkamen. Sie herrschte unangefochten über ihr kleines Reich in der Schlossbergstraße.

Simon trank ein Bier nach dem anderen. Langsam begann der Alkohol seine Erregung zu dämpfen, seine verwirrten Gedanken wurden ruhiger.

Durch den Alkohol wurde seine Fantasie in Bewegung gesetzt. Er erinnerte sich daran, dass er stets ein paar sehr aufreizende Fotos von Anna bei sich trug, auf denen sie sich ganz leicht bekleidet oder nackt in teilweise schamlosen Posen präsentierte. Diese Bilder nahm er immer auf seine Seminare mit. So konnte er sich beim Anblick seiner attraktiven Frau selbst befriedigen, wenn er einsam im Hotelbett lag. Seine Ehefrau diente als Wichsvorlage. Aber Simon wollte sich lieber selbst befriedigen, bevor er seine Frau betrog. Anna verstand sein Bedürfnis und ließ es gerne zu, dass er solche Fotos von ihr machte. Es erregte sie sogar, wenn sie sich vorstellte, wie er durch diese Bilder einen harten Schwanz bekam.

Simon kramte die Bilder aus seiner Jackentasche.

Der Anblick brachte ihn auf eine Idee!

Seine Frau hatte ihn betrogen, daher wollte er ihr diesen Seitensprung mit einer kleinen Bösartigkeit heimzahlen.

Was würde wohl passieren, wenn er die Fotos einfach auf die Treppe zur Toilette legte?