Rätselhafte Rebecca 07 - Marisa Parker - E-Book

Rätselhafte Rebecca 07 E-Book

Marisa Parker

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Beschreibung

Rebecca - Eine außergewöhnliche junge Frau, die dem Rätselhaften immer auf der Spur ist. Die Licht in jedes Dunkel bringt. Und die auch in gefährlichen Situationen stets einen Ausweg weiß. Auf ihren Reisen begegnet sie unheimlichen Abenteuern und dramatischen Schicksalen - und immer wieder der Liebe. Doch das größte Mysterium bleibt ihre eigene Herkunft. Eva Steinberg ist auf Hochzeitsreise und eigentlich müsste sie vor Freude strahlen. Doch seit sie auf Deck des Kreuzfahrtschiffs vom Geist der Exfrau ihres Mannes bedroht wurde, ist die junge Frau völlig aufgelöst. Keiner scheint ihr zu glauben, nicht einmal ihr frisch angetrauter Ehemann, der sich in letzter Zeit überhaupt bedenklich merkwürdig verhält. Rebecca weiß, dass sie etwas unternehmen muss, um die verstörte junge Frau vor einer Katastrophe zu bewahren. Doch liegt Evas Leben wirklich in den Händen einer Toten? Begleite Rebecca auf ihren unheimlichen wie schicksalshaften Abenteuern an exotische Schauplätze und lüfte mit ihr das dunkle Geheimnis ihrer Vergangenheit. Die digitale Neuausgabe der Romantic Thriller-Reihe von 2003 jetzt endlich und nur als eBooks erhältlich. Jede Folge umfasst eine in sich abgeschlossene Geschichte und kann unabhängig von den restlichen Folgen der Serie gelesen werden. Jetzt herunterladen und sofort loslesen!

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Seitenzahl: 111

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Inhalt

Cover

Über diese Serie

Über diese Folge

Über die Autorin

Titel

Impressum

Ozean der bösen Träume

In der nächsten Folge

Rätselhafte Rebecca

In einer rabenschwarzen Winternacht finden eine panische junge Frau und ihr Baby Zuflucht in einer Villa. Am nächsten Morgen ist die Frau verschwunden – nicht aber ihr Baby. Bei dem namenlosen Bündel nur ein silbernes Amulett, darauf die Initialen R und G. Das war alles, was Rebecca über ihre Vergangenheit wusste.

Warum war ihre Mutter so in Panik? Wieso ließ sie sie bei einer Fremden zurück? Und was bedeuten die Initialen?

Tante Betty, wie Rebecca ihre Adoptivmutter und die Besitzerin der Villa zärtlich nennt, hatte ihr die Geschichte oft erzählt. Aber auf all die Fragen hatte sie leider keine Antwort.

Heute, fast achtundzwanzig Jahre später, ist Rebecca eine erfolgreiche Reiseschriftstellerin. Als solche ist sie viel unterwegs und überall auf der Welt hat sie Freunde. Und wäre da nicht ihre rätselhafte Vergangenheit, wäre sie fast eine gewöhnliche junge Frau.

Fast – denn irgendwie scheint sie Abenteuer und Mysterien magisch anzuziehen. Und dabei glaubt sie gar nicht an Magie!

Folge 01: Hexenzauber

Folge 02: Schatten der Vergangenheit

Folge 03: Stimmen aus dem Jenseits

Folge 04: Im Bann des Magiers

Folge 05: Das Geheimnis der weißen Lady

Folge 06: Satans Töchter

Folge 07: Ozean der bösen Träume

Folge 08: Fürstin der Finsternis

Folge 09: Das Geheimnis des schwarzen Mönchs

Folge 10: Kalter Hauch der Angst

Folge 11: Grüße aus dem Totenreich

Folge 12: Schreckensnächte in Kairo

Folge 13: Der Fluch der schwarzen Villa

Folge 14: Angriff der Todesvögel

Folge 15: Der Ruf der Todesfee

Folge 16: Schritte in der Dunkelheit

Folge 17: Vom Teufel besessen

Folge 18: Das Schloss, in dem das Unheil wohnt

Folge 19: Die Insel des Schreckens

Folge 20: Die Nacht der Wahrheit

Über diese Folge

Eva Steinberg ist auf Hochzeitsreise und eigentlich müsste sie vor Freude strahlen. Doch seit sie auf Deck des Kreuzfahrtschiffs vom Geist der Exfrau ihres Mannes bedroht wurde, ist die junge Frau völlig aufgelöst. Keiner scheint ihr zu glauben, nicht einmal ihr frisch angetrauter Ehemann, der sich in letzter Zeit überhaupt bedenklich merkwürdig verhält. Rebecca weiß, dass sie etwas unternehmen muss, um die verstörte junge Frau vor einer Katastrophe zu bewahren. Doch liegt Evas Leben wirklich in den Händen einer Toten?

Über die Autorin

Marisa Parker, 1947 in Washington D.C. geboren, zog schon früh mit ihren Eltern nach Heidelberg. An der Heidelberger Universität studierte sie Germanistik, Latinistik und Philosophie. Nach ihrem Studium war sie viele Jahre als Journalistin und freie Schriftstellerin tätig. Heute lebt sie zusammen mit ihrem Mann und ihren beiden gemeinsamen Kindern in der Nähe von Köln.

Marisa Parker

Ozean der bösen Träume

BASTEI ENTERTAINMENT

Vollständige E-Book-Ausgabe der beim Bastei Verlag erschienenen Romanheftausgabe

Bastei Entertainment in der Bastei Lübbe AG

© 2016 by Bastei Lübbe AG, Köln

Für die Originalausgabe:

Copyright © 2003 by Bastei Lübbe AG, Köln

Verlagsleiter Romanhefte: Dr. Florian Marzin

Verantwortlich für den Inhalt

Für diese Ausgabe:

Copyright © 2016 by Bastei Lübbe AG, Köln

Projektmanagement: Nils Neumeier/Stefan Dagge

Umschlaggestaltung: Manuela Städele-Monverde unter Verwendung einer Illustration von © shutterstock/Claire McAdams | Willyam Bradberry | Shane Ocean

E-Book-Erstellung: César Satz & Grafik GmbH, Köln

ISBN 978-3-7325-2444-0

www.bastei-entertainment.de

www.lesejury.de

www.bastei.de

Ozean der bösen Träume

„Bist du jetzt nicht doch froh, dass ich dich zu der Reise überredet habe?“, fragte Tante Betty.

Rebecca brachte ein etwas gequält wirkendes Lächeln zustande. Mehr bedurfte es nicht, Tante Betty verstand sie auch so.

„Ich habe dich ja auch nur mitgenommen“, grinste die alte Dame, „damit das Durchschnittsalter der Passagiere ein wenig gesenkt wird.“

Genau das war der Grund, weshalb Rebecca, die als Reiseschriftstellerin arbeitete und ansonsten keine Gelegenheit ausließ, durch die Welt zu reisen, auf dieses besondere Urlaubsvergnügen keine sonderliche Lust verspürte.

Überhaupt waren Kreuzfahrten nicht unbedingt ihr Ding. Den ganzen Tag auf einem schwimmenden Kasten zu verbringen, eingepfercht mit Rentnern, die ausnahmslos besseren Kreisen entstammten und sich auf dem Schiff darin überboten, das auch zu beweisen.

„Nun komm schon, Rebecca“, bat Elisabeth von Mora, die Rebecca nur mit Tante Betty anredete, „mach nicht so ein Gesicht. Es wird bestimmt sehr schön und du wirst dich ganz hervorragend amüsieren.“

Elisabeth von Mora war eigentlich nicht Rebeccas wirkliche Tante. Unter mysteriösen Umständen war Rebecca zu ihr gekommen, als an einem stürmischen Winterabend vor vielen Jahren eine junge Frau mit dem erst wenige Monate alten Säugling an Bettys Tür geklopft hatte. Voller Verzweiflung hatte sie sie gebeten, nicht zu verraten, dass sie bei ihr gewesen sei, und sich um das Kind zu kümmern, falls ihr etwas zustoßen sollte. Betty hatte versucht, die junge Frau zu beruhigen und sie über Nacht bei sich aufgenommen. Am nächsten Tag war sie verschwunden, hatte das Kind jedoch in Bettys Obhut gelassen.

Es gab nichts, was auf Rebeccas Herkunft hindeutete, außer dem silbernen Amulett, in dem die Buchstaben R und G eingraviert waren.

Im Alter von zehn Jahren hatte Betty das Mädchen über die Vorgänge dieser seltsamen Nacht unterrichtet und seither war Rebecca von dem Gedanken erfüllt, das Geheimnis um ihre Herkunft zu lösen. Bisher war ihr das nicht gelungen. Es gab kaum Anhaltspunkte, bis auf immer wiederkehrende Träume, die sie aber mehr beunruhigten, als dass sie ihr weiterhalfen.

Rebecca hing mit zärtlicher Liebe an der Frau, die sie großgezogen hatte. Tante Betty war für sie Mutter, Vertraute und Freundin in einem. Selbst wenn es ihr je gelingen sollte, herauszufinden, wo ihre Wurzeln waren, würde Tante Betty für sie immer noch einer der wichtigsten Menschen in ihrem Leben sein.

Emilie von Hartenstein, eine von Tante Bettys Freundinnen, die ebenfalls an dieser Mittelmeerkreuzfahrt teilnahm, klopfte an die offene Tür zu Rebeccas Kabine und trat ein.

„Und – wie gefällt es euch auf dem Schiff?“, rief sie überschwänglich.

„Bisher haben wir noch nicht viel davon gesehen“, erwiderte Tante Betty.

„Habt ihr denn schon die anderen Mitreisenden in Augenschein genommen?“ Emilie lächelte viel sagend.

Bildete sie es sich nur ein, oder versuchte Tante Betty im Augenblick wirklich, der Freundin durch kaum sichtliche Bewegungen des Kopfes Zeichen zu geben?

Rebecca nahm das wahr, im Gegensatz zu Emilie von Hartenstein, die sich nun direkt der jungen Frau zuwandte. „Du bist bestimmt schon sehr gespannt auf diesen geheimnisvollen Fremden, nicht wahr?“

Verblüfft starrte Rebecca die ältere Frau an, während Elisabeth von Mora unwillig sagte: „Ach, hör doch auf damit, Emilie.“

„Nein, nein“, sagte Rebecca schnell, weil die Sache nun doch sehr interessant zu werden versprach. „Reden Sie nur weiter, Frau von Hartenstein. Was hat es mit diesem geheimnisvollen Fremden auf sich?“

Unangenehm berührt, weil sie da offensichtlich etwas zur Sprache gebracht hatte, das Tante Betty vor Rebecca verheimlichen wollte, entfuhr Emilie von Hartenstein eine weitere verhängnisvolle Bemerkung: „Du hast ihr also nichts gesagt …“

Also gab es etwas, von dem sie nichts wusste. Nun wurde Rebecca erst recht neugierig. Sie schaute ihre Tante Betty an. Mit diesem ganz besonderen Blick, der besagte, dass sie nun nicht mehr lockerlassen würde, bis sie wusste, was hier vorging.

„Tante Betty!“, forderte Rebecca sie nachdrücklich auf, nachdem die ältere Frau minutenlang geschwiegen hatte.

„Vergiss doch dieses ganze Gerede“, sagte Tante Betty mit einer wegwerfenden Handbewegung.

„Ich denke ja gar nicht daran.“ Rebecca nahm vor der Tür Aufstellung und funkelte die beiden Frauen herausfordernd an. „Hier kommt jedenfalls niemand mehr heraus, bevor ich nicht alles weiß.“

Tante Betty seufzte tief und vernehmlich auf, während Emilie von Hartenstein sich endlich zu einer Erklärung herabließ.

„Wir haben vor ein paar Wochen Tarotkarten gelegt“, sagte sie, „und dabei kam heraus, dass du auf einer Reise einen geheimnisvollen Mann kennen lernst. Einer Reise, bei der Wasser eine große Rolle spielt.“

Rebecca starrte ihre Tante nun ungläubig an. „Deshalb hast du mich dazu überredet, mitzukommen? Wegen der Aussage einer albernen Tarotkarte?“

„Nein, Kind, so darfst du das nicht sehen“, wiegelte Tante Betty ab. „Ich wollte dich wirklich gern bei dieser Reise dabei haben, aber …“

„Aber?“, hakte Rebecca nach, als ihre Tante erneut verstummte.

„Na ja, schaden kann es ja nicht, wenn du diesen Mann tatsächlich kennen lernen solltest, und wenn doch nicht, so hattest du zumindest eine nette Reise.“

Das Signalhorn des Kreuzschiffes ertönte. Ein Zeichen für die Passagiere, dass sich das Schiff nun in Bewegung setzen und den Hafen verlassen würde. Rebecca blieb nicht einmal die Zeit, sich zu überlegen, ob sie nun nicht doch lieber zurück an Land gehen sollte.

***

„Gefällt es dir?“, erkundigte sich Dieter Steinberg und nahm seine frisch angetraute Ehefrau zärtlich in die Arme.

„Es ist sehr hübsch hier“, sagte Eva und bemühte sich, ein wenig Begeisterung in ihre Stimme zu legen. Sie selbst hätte sich für ihre Flitterwochen eine weitaus romantischere Umgebung vorstellen können als dieses Kreuzfahrtschiff. Zu viele Menschen auf zu wenig Raum, um Romantik aufkommen zu lassen, fand sie.

Eine einfache Hütte in den Bergen oder ein Häuschen am Meer wären ihr bedeutend lieber gewesen.

Dieter hatte sich diese Kreuzfahrt aber so sehr gewünscht, dass sie ihre eigenen Wünsche zurückstellte. Immerhin hatte sie ihm eine ganze Menge zu verdanken.

Wenn sie jetzt so die letzten Monate Revue passieren ließ, wusste Eva nicht, was sie getan hätte, wenn Dieter nicht auf einmal in ihrem Leben aufgetaucht wäre. Genau zu einem Zeitpunkt, als sie selbst nicht mehr ein noch aus wusste.

Evas Eltern waren bei einem Verkehrsunfall tödlich verunglückt. Zwei Tage nach ihrem sechsundzwanzigsten Geburtstag stand sie völlig allein da. Mit einem Firmenimperium, das geleitet werden musste, einer riesigen Villa am Starnberger See, einem Appartement in New York und einem weiteren in Mailand, einem Heer von Angestellten und dennoch mit einem Gefühl der Einsamkeit, wie sie es noch nie zuvor verspürt hatte.

Auf dem Friedhof hatte sie Dieter kennen gelernt, am Grab ihrer Eltern. Er war plötzlich dort gewesen, als sie weinend zusammenbrach, einfach nicht mehr weiter wusste. Er hatte sie in die Arme genommen, sie getröstet und war anschließend mit ihr in ein Café gegangen, das nicht weit vom Friedhof entfernt lag. Sie hatten miteinander geredet, viele Stunden, und so erfuhr sie von Dieter, dass auch er schwere Zeiten hinter sich hatte. Seine Frau war bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen, sodass er sehr gut nachempfinden konnte, was Eva gerade durchmachte.

Unter diesen Voraussetzungen musste es wahrscheinlich so kommen, dass sie nicht nur beieinander Halt suchten, sondern sich auch ineinander verliebten.

Dieter schien ebenfalls recht vermögend zu sein. Einige Male hatte Eva ihn auf seinem traumhaften Anwesen am Stadtrand von München besucht. Nach ihrer Rückkehr aus den Flitterwochen wollte er die Villa jedoch verkaufen, um mit Eva in dem luxuriösen Haus zu leben, das sie von ihren Eltern geerbt hatte.

Eva bedeutete das sehr viel und sie war Dieter unendlich dankbar, dass er ihr soweit entgegenkam, wo ihn doch selbst Erinnerungen mit dem Haus verbanden, in dem er einst mit seiner ersten Frau so glücklich gewesen war.

Eine auffallende Schönheit mit tizianrotem, langem Haar war Karla Steinberg gewesen. Manchmal konnte Eva es überhaupt nicht fassen, dass Dieter sich überhaupt in sie verlieben konnte, nachdem er mit einer derart fantastisch aussehenden Frau verheiratet gewesen war.

Eva selbst hielt sich für ziemlich durchschnittlich, mit ihren blonden, schulterlangen Haaren und den blauen Augen. Sie war schlank, aber besonders Aufsehen erregend fand sie auch ihre Figur nicht, auch wenn Dieter ihr immer wieder versicherte: „Du bist wunderschön.“

Seit zwei Wochen waren sie nun miteinander verheiratet. Eine stille Trauung war es gewesen, bei der nur ihre zwei Trauzeugen, eine Freundin Evas sowie deren Ehemann, anwesend gewesen waren.

Irgendwann, so hatte Dieter ihr versprochen, würden sie die kirchliche Hochzeit nachholen und dann ein rauschendes Fest feiern.

Mit ihren Freunden, denn Familie besaßen sie ja beide keine mehr. Auch Dieters Eltern waren bereits tot und Geschwister hatte er ebenfalls keine.

„Du bist so nachdenklich“, vernahm sie plötzlich Dieters Stimme dicht an ihrem Ohr. „Stimmt etwas nicht?“

Eva lächelte zu ihrem Mann auf. „Doch, es ist alles in Ordnung“, versicherte und kuschelte sich ganz fest in seine Arme. „Ich bin sehr glücklich“, flüsterte sie.

***

Rebecca war immer noch verärgert, als sie an diesem Abend in den Speisesaal des Schiffes ging. Sie fand es unglaublich, dass Tante Betty sie aufgrund der Aussage von Tarotkarten an Bord gelockt hatte.

Gleichwohl, auch wenn Rebecca das niemals zugegeben hätte, war sie doch gespannt, ob es diese Begegnung mit dem geheimnisvollen Fremden tatsächlich geben würde.

Die erste Person, die ihr an diesem Abend auffiel, war eine hübsche Blondine, die in ihrem Alter oder sogar eher noch etwas jünger zu sein schien und die recht hilflos dreinblickte.

„Wie schön“, seufzte Rebecca und trat neben die junge Frau, die ebenso wie sie selbst in der vorgeschriebenen eleganten Abendkleidung auf dem Weg zum Speisesaal zu sein schien. „Endlich einmal ein Mensch, der nicht jenseits der siebzig zu sein scheint.“

Die junge Frau musste lachen. Der hilflose Ausdruck in ihren Augen verlor sich dadurch ein bisschen.

„Genau das war gerade auch mein Gedanke“, erwiderte sie und streckte Rebecca die Hand entgegen. „Mein Name ist Eva Steinberg.“

„Rebecca von Mora“, stellte Rebecca sich nun ebenfalls vor. „Hoffentlich sitzen wir an einem Tisch.“

„Das würde mich auch freuen“, bestätigte Eva. „Leider weiß ich im Augenblick noch nicht, an welchem Tisch wir sitzen. Offensichtlich ist mein Mann verloren gegangen. Er weiß unsere Tischnummer.“

„Da würde ich mir keine Sorgen machen“, meinte Rebecca, „wir sind auf einem Schiff, sehr weit weg kann Ihr Mann also nicht sein.“