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Gehorsam kann man lernen.Scham muss man durchleben.Die Ausbildung ist beendet.Was folgt, ist die Prüfung.In Erzogen zur Geilheit Teil 3: Die Prüfung wird Maya nicht mehr vorbereitet, nicht mehr geführt, nicht mehr geschützt. Regeln existieren nur noch, um gebrochen zu werden. Fehler sind kein Versagen sie sind das Ziel.Unter der kalten Aufsicht ihres Ausbilders und fremder Beobachter wird ihr Körper zum Prüfobjekt. Haltung. Stille. Empfänglichkeit. Jede Reaktion wird bewertet, jede Regung registriert. Lust ist kein Geschenk mehr, sondern ein Instrument. Scham kein Nebeneffekt, sondern Methode.Was passiert, wenn Unterwerfung nicht mehr gespielt wird?Wenn Kontrolle nicht mehr verhandelt, sondern entzogen wird?Wenn der eigene Körper zur Grenze wird, die man überschreiten muss?Die Prüfung ist der kompromissloseste Band der Reihe eine radikale Dark-Erotica-Erzählung über Erziehung, Machtmissbrauch, psychologische Zerstörung und die gefährliche Transformation von Scham in Gehorsam. Extreme Dark Erotica & Erziehungsszenarien Psychologische Dominanz & Ritualisierung Kontrollverlust, Demütigung, Prüfungslogik Explizit, intensiv, emotional gnadenlosDieses Buch richtet sich an Leser:innen, die harte erotische Machtfantasien, psychologische Grenzerfahrungen und düstere Erziehungskonzepte suchen. Warnhinweis:Enthält explizite sexuelle Inhalte, Machtgefälle, Demütigung, psychologische Manipulation und nicht-konsensnahe Szenarien im fiktionalen Kontext.Ausschließlich für Erwachsene (18+).
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Seitenzahl: 39
Veröffentlichungsjahr: 2026
Erzogen zur Geilheit
Teil 3: Die Prüfung
von Kitty Rogue
Verantwortlich für den Inhalt nach § 5 TMG und § 55 RStVKitty Roguec/o COCENTERKoppoldstraße 186551 AichachDeutschlandE-Mail: [email protected]
© 2025 Kitty Rogue. Alle Rechte vorbehalten.
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Die Figuren, Ereignisse und Handlungen in diesem Buch sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen wären rein zufällig und nicht beabsichtigt.
Das Klingeln des Telefons war ein scharfer Schnitt in den dumpfen Staub des Abends. Maya zuckte zusammen, als hätte er sie geschlagen. Drei Tage. Drei Tage Stille. Drei Tage, in denen sie nur den Rhythmus ihres eigenen Blutes in den Ohren gehört hatte, das Kreischen der Bremsen draußen und das leise, fast unhörbare Summen der alten Glühbirne über ihrem Bett. Das Telefon lag auf dem Nachttisch, ein alter schwarzer Wählscheiber, dessen Plastik in den Ritzen gelb war. Es klang nicht wie Jonas’ moderner, geschliffener Ton. Es klang wie das Ende etwas, das sie noch nicht einmal zu nennen wagte.
Sie hob den Hörer mit zitternden Fingern. Keine Nummer. Kein Name. Nur ein leises, statisches Rauschen, dann seine Stimme.
„Morgen, acht Uhr. Meine Tür. Ohne Unterwäsche.“
Klick. Stille. Das Summen der Leitung war schlimmer als seine Worte.
Der ganze nächste Morgen war ein einziger, lang gezogener Schrei in ihrem Inneren. Die Dusche war zu heiß, das Wasser peitschte gegen ihre Haut und ließ sie roh und überempfindlich zurück. Sie rasierte sich, sorgfältig, fast rituell, jede Stelle, die er einmal berührt hatte. Die Scham war ein glühender Klumpen in ihrer Kehle. Ohne Unterwäsche. Die Jeans, die sie anzog, fühlte sich an wie Schleifpapier, der Stoff direkt auf der empfindlichen Haut, der Reibung, mit jedem Schritt eine kleine, verbotene Erinnerung. Sie blieb vor dem Spiegel stehen. Das Gesicht, das da zurückstarrte, war ihr fremd. Die Augen waren zu groß, zu dunkel, die Lippen leicht geöffnet, als wären sie bereit für einen Befehl, den sie noch nicht kannte.
Der Weg zu seiner Wohnung war ein Albtraum aus Reibung und Angst. Jeder Schritt war eine Berührung. Jeder Schwung der Hüfte ein Verrat an sich selbst. Die kühle Morgenluft schien direkt durch den Stoff zu greifen, als wolle sie prüfen, ob sie seinem Befehl gehorcht hatte.
Sie stand vor seiner Tür. Sie zögerte. Ihr Atem ragte in ihrer Lunge, scharf und metallisch. Sie wollte nicht klopfen. Sie wollte umdrehen und rennen, bis ihre Lungen brannten und sie nichts mehr spürte als den hämmernden Herzschlag und den kalten Schweiß auf ihrer Haut.
Sie klopfte. Einmal. Kurz. Hart.
Die Tür schwang auf, bevor ihr Finger den Kontakt mit dem Holz ganz verloren hatte. Er stand da, nicht wie sonst, nicht lächelnd, nicht beobachtend. Er war in einen dunklen Anzug gekleidet, das Haar streng nach hinten gekämmt. Er roch nicht nach seinem üblichen, sauberen Duft, sondern nach etwas Hartem, Metallischem, wie nach einem frisch geöffneten Werkzeugkasten. Er sah sie nicht an, sah an ihr vorbei, ins Leere. Seine Augen trafen ihre erst, als sie bereits über die Schwelle getreten war.
„Atme aus“, sagte er. Seine Stimme war ohne Musik. Ein Befehl, nicht eine Bitte.
Maya presste die Luft aus ihrer Lunge, ein unkontrolliertes, zitterndes Geräusch. Er trat einen Schritt auf sie zu, so nah, dass sie den Stoff seiner Hose an ihrer spürte, die Wärme seines Körpers durch die Lücke zwischen ihnen. Seine Hand kam hoch, aber nicht, um sie zu berühren. Sie blieb einen Zentimeter vor ihrer Wange schweben. Sie spürte die Feldenergie seiner Haut, das Kribbeln in der Luft. Er testete ihre Reaktion.
Sie rührte sich nicht. Sie hielt den Atem an, das Herz ein rasendes Tier in ihrem Brustkorb.
„Atme ein“, sagte er.
Sie sog die Luft ein, tief und schmerzhaft. Es war der Atem eines Ertrinkenden.
Sein Finger streifte ihr Schlüsselbein. Nur eine Berührung. Kaum Druck. Doch es war genug, um ein Feuer zu entzünden, das von dort aus durch ihren ganzen Körper schoss. Ein Zittern, das sie nicht unterdrücken konnte.
