Silvia-Gold 187 - Amelie Grünewald - E-Book

Silvia-Gold 187 E-Book

Amelie Grünewald

0,0
1,99 €

-100%
Sammeln Sie Punkte in unserem Gutscheinprogramm und kaufen Sie E-Books und Hörbücher mit bis zu 100% Rabatt.

Mehr erfahren.
Beschreibung

Als Pferdemasseurin hat Franziska Schäfer ihre Berufung gefunden, aber privat läuft ihr Leben schon lange nicht mehr nach ihren Vorstellungen. Die Ehe ist festgefahren, denn ihr Mann Christian interessiert sich viel mehr für seine Briefmarkensammlung als für romantische Abenteuer mit seiner Frau.
Als er dann auch noch auf ihren 25. Hochzeitstag vergisst, bringt dies das Fass zum Überlaufen. Franziska flüchtet aus ihrem Alltag und begibt sich auf eine lange Reise, um mit sich selbst in Einklang zu kommen und herauszufinden, wie es weitergehen soll.
Zuerst erkundet sie die Schönheiten Irlands, dann reist sie weiter in ein Yoga-Camp auf der Sonneninsel Korfu.
Dort kommt es zu einer Begegnung am Strand, die in ihr jene Leidenschaft weckt, die sie schon seit so langer Zeit vermisst. Aber plötzlich ist sie in Gefahr, einen schweren Fehler zu begehen und alles aufs Spiel zu setzen ...

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 114

Veröffentlichungsjahr: 2023

Bewertungen
0,0
0
0
0
0
0
Mehr Informationen
Mehr Informationen
Legimi prüft nicht, ob Rezensionen von Nutzern stammen, die den betreffenden Titel tatsächlich gekauft oder gelesen/gehört haben. Wir entfernen aber gefälschte Rezensionen.



Inhalt

Cover

Ausgerechnet am 25. Hochzeitstag

Vorschau

Impressum

Ausgerechnet am 25. Hochzeitstag

Franziska will endlich wieder mehr Leidenschaft in ihrem Leben

Von Amelie Grünewald

Als Pferdemasseurin hat Franziska Schäfer ihre Berufung gefunden, aber privat läuft ihr Leben schon lange nicht mehr nach ihren Vorstellungen. Die Ehe ist festgefahren, denn ihr Mann Christian interessiert sich viel mehr für seine Briefmarkensammlung als für romantische Abenteuer mit seiner Frau.

Als er dann auch noch ihren 25. Hochzeitstag vergisst, bringt dies das Fass zum Überlaufen. Franziska flüchtet aus ihrem Alltag und begibt sich auf eine lange Reise, um mit sich selbst in Einklang zu kommen und herauszufinden, wie es weitergehen soll.

Zuerst erkundet sie die Schönheiten Irlands, dann reist sie weiter in ein Yoga-Camp auf der Sonneninsel Korfu.

Dort kommt es zu einer Begegnung am Strand, die in ihr jene Leidenschaft weckt, die sie schon seit so langer Zeit vermisst ...

»Ruhig, mein Großer – alles wird gut«, versuchte Franziska, mit tiefer Stimme den schwarzen Hengst zu beruhigen. Seit das Pferd bei einem Ausritt unglücklich abgerutscht war und sich dabei das Gelenk verletzt hatte, lahmte es immer wieder und weigerte sich, das betroffene Bein zu belasten.

Die Heilmasseurin machte mit ein paar gekonnten Handgriffen die Ursache des Problems schnell ausfindig und strich anschließend mit gleichmäßigem Druck über die Muskulatur. Das steinharte Gewebe zeigte ihr, dass es wohl noch mehrere Termine brauchen würde, bis das Tier sein Bein wieder vollständig belasten konnte. Immerhin hatte der Hengst nach einigen anfänglichen Schwierigkeiten seine Angst vor ihr endlich abgelegt und ließ die Massage bereitwillig zu – wenn auch mit stets wachsamem Blick.

»Vielen Dank, dass Sie so schnell Zeit für uns hatten!«, meinte Annette Hartmann, die Besitzerin des Pferdes, im Anschluss an die Behandlung. Sie strich liebevoll über die Blesse ihres Tieres. »Was meinen Sie, wird er bald wieder ganz der Alte sein?«

Franziska warf noch einmal einen prüfenden Blick auf das Tier.

»Sein Muskelgewebe ist vollkommen verhärtet, deshalb würde ich empfehlen, mit der Therapie fortzufahren, bis sich eine Besserung bemerkbar macht«, erwiderte die Pferdemasseurin sachlich und strich sanft über die Mähne ihres tierischen Patienten.

Frau Hartmann nickte und wischte sich verstohlen eine Träne aus dem Gesicht – sie drehte sich weg, damit Franziska ihren Gefühlsausbruch nicht bemerkte. Der Schreck über den Unfall saß nach wie vor tief.

Franziska legte ihrer Kundin tröstend eine Hand auf den Oberarm.

»Das wird schon wieder! Blizzard ist wirklich sehr tapfer, und ich bin mir sicher, dass er in Nullkommanichts wieder fit genug sein wird, um an Turnieren teilzunehmen. Er ist ein außergewöhnliches Pferd!«

Sie verabschiedete sich von Hengst und Besitzerin, stieg in ihren schwarzen Geländewagen und fuhr in Richtung Heimat davon.

Die Hitze des Frühsommers hatte den Wagen ordentlich aufgeheizt und ihr einige Schweißperlen auf die Stirn getrieben, die sie nun energisch mit dem Handrücken wegwischte. Die Klimaanlage des Autos streikte erneut, was sie genervt aufstöhnen ließ.

Ihr war zwar durchaus bewusst, dass der Mitsubishi seinen Zenit längst überschritten hatte, aber sie weigerte sich immer noch, sich einen Neuwagen zu kaufen. Sie liebte ihr altes Auto, und sie wollte keinesfalls so viel Geld ausgeben, welches sie sich während der letzten Jahre mühsam angespart hatte.

Franziska Schäfer war fünfundvierzig Jahre alt und wohnte gemeinsam mit ihrem Ehemann Christian in dem beschaulichen Ort Blankenheim in Nordrhein-Westfalen. Während ihr Gatte nun schon seit fast zehn Jahren an der Gesamtschule Blankenheim die Fächer Deutsch und Mathematik unterrichtete, hatte sie selbst nach einer längeren Selbstfindungsphase vor ein paar Jahren endlich ihre Berufung gefunden – als Heilmasseurin für Pferde half sie verzweifelten Besitzern, denen vom Tierarzt gesagt wurde, dass nichts zu machen wäre. Ihr Job begann dort, wo die klassische Tiermedizin an ihre Grenzen stieß.

Franziska war in ihrem damaligen Beruf als Bilanzbuchhalterin nie zufrieden gewesen und hatte sich immer nach mehr gesehnt.

Obwohl sie von Familie und Freunden belächelt worden war, als sie eines Tages ohne Vorwarnung bei ihrer Firma gekündigt und sich Hals über Kopf in ein neues Abenteuer gestürzt hatte, so war sie doch unendlich froh darüber, dass sie den nötigen Mut aufgebracht hatte, diesen Schritt zu wagen.

Seit einigen Jahren war sie nun in Nordrhein-Westfalen als die erste Ansprechperson bekannt, die man konsultieren sollte, wenn ein Tier mit einem besonders hartnäckigen gesundheitlichen Problem zu kämpfen hatte.

Nach fünfzehn Minuten Fahrtzeit hatte Franziska ihr Zuhause erreicht – sie stellte den Wagen in der gepflasterten Einfahrt ab und ging durch das weiß gestrichene Tor im Gartenzaun, um zur Haustür zu gelangen.

Die Sonne stand bereits tief und blendete sie ein wenig, während sie den Schlüssel aus der Tasche kramte, um sich selbst Einlass zu gewähren. Wie immer war Christian bereits daheim, was sie sich hätte denken können. Ihr Mann konnte es nach Unterrichtsschluss kaum erwarten, in sein heißgeliebtes Haus zurückzukehren – nur äußerst selten fuhr er danach noch einkaufen oder gar einen Bekannten besuchen.

»Hallo, Schatz«, rief Franziska laut ins Haus hinein, bekam aber keine Antwort.

Wo war er denn schon wieder? Sie schlüpfte aus ihren Schuhen und begab sich auf die Suche – allerdings nicht besonders lange. Christian hatte es sich auf dem Sofa gemütlich gemacht und sah sich eine Doku über True-Crime-Fälle an. Verflixtes Netflix ...

»Hast du mich denn nicht gehört?«, fragte sie etwas beleidigt, weil er auf ihre Begrüßung nicht reagiert hatte.

Er wandte den Blick nicht einmal vom Fernseher ab, als er erwiderte: »Ach, du bist schon da? Ich habe dich erst am Abend erwartet ...«

»Es ist Abend!«, bemerkte sie und seufzte. Sie wollte sich nicht mit ihm streiten. »Wie wäre es – lass uns doch spontan was essen gehen! Wir hatten schon so lange keinen romantischen Abend mehr.«

»Ach, Liebling! Meine Serie ist gerade so spannend, ich möchte unbedingt noch eine weitere Folge ansehen. Können wir das nicht verschieben?«, antwortete er – die Augen hatte er nach wie vor fest auf den Bildschirm gerichtet.

Franziska stöhnte frustriert auf. Was hatte sie auch anderes erwartet? Ihren Mann aus dem Haus zu bekommen, glich einer unlösbaren Mission.

Wie jeden Abend begab sie sich also auch dieses Mal in die Küche, um nach etwas Essbarem zu suchen. In einer kleinen Rebellion weigerte sie sich allerdings, etwas zu kochen, und bereitete nur für sich selbst ein belegtes Brötchen zu. Christian sollte sich ruhig selbst um sein Essen kümmern.

Sie schnappte sich eine Dose Limonade aus dem Kühlschrank und setzte sich mit ihrem etwas kargen Abendmahl auf die Terrasse, um die allerletzten Sonnenstrahlen des Tages zu genießen.

Während sie darüber nachdachte, wie ihr Leben so verlief, fragte sie sich, ob sie überhaupt noch glücklich war.

Franziska liebte ihren Mann, das konnte sie auch nach den vielen Jahren noch ohne die Spur eines Zweifels behaupten. Trotzdem gefiel es ihr nicht, wie sehr sie sich von ihrem eintönigen Alltag manchmal erdrückt fühlte. Tag für Tag taten sie immer nur das Gleiche, ohne Spannung, ohne Abenteuer, ohne Abwechslung. Sie hätte sich von ihrem Partner von Zeit zu Zeit auch etwas mehr Wertschätzung gewünscht, aber dieser wollte meistens einfach nur in Ruhe gelassen werden.

Wenn er sich überraschenderweise doch einmal dazu überwand, etwas Aufmerksames zu tun, dann war er jedoch äußerst liebenswürdig und überraschte sie mit einem spontanen Kinobesuch oder einem Aufenthalt im Wellnesszentrum. In diesen Momenten wusste sie wieder, warum sie sich in ihn verliebt hatte – leider waren diese Gelegenheiten mittlerweile viel zu selten geworden.

Sie sehnte sich danach, zu verreisen, die Welt zu entdecken – oder zumindest hin und wieder einen Ausflug in die Natur zu unternehmen. Sie wollte das Leben um sich herum einfach spüren. Dafür hatte sie auch fleißig gespart, in der Hoffnung, ihren Traum eines Tages wahrmachen zu können – auf ihrem Sparbuch hatte sich mittlerweile eine beachtliche Summe angesammelt.

Aber für Christian war es das Allerschönste, sich während seiner Freizeit ohne nervige Unterbrechungen seiner Briefmarkensammlung widmen zu können. Ihn zog es nicht in die Ferne, sondern höchstens aufs Sofa ...

Franziska war das einfach zu wenig, und sie fühlte sich von ihrem Alltag schon lange nicht mehr erfüllt. Aber wie sollte sie das Christian schonend beibringen? Für ihn war schließlich nach wie vor alles in Ordnung.

Sie sah dabei zu, wie die Sonne langsam am Horizont verschwand. Als Florian, ihr zwanzigjähriger Sohn, noch bei ihnen gelebt hatte, war das Ganze noch halbwegs erträglich gewesen. Aber seit dieser im vergangenen Jahr nach Berlin gezogen war, um dort zu studieren, fehlte der Puffer zwischen den Eheleuten. Sie wussten oft nichts miteinander anzufangen und saßen sich nur schweigend gegenüber – fast so, als wären sie völlig Fremde füreinander.

Trotzdem war Franziska nach wie vor davon überzeugt, dass man mit ein wenig Motivation jede noch so eingeschlafene Ehe wieder auf Vordermann bringen konnte. In ein paar Tagen schon stand ihr Hochzeitstag an, und sie hatte für Christian etwas ganz Besonderes geplant ...

♥♥♥

»... und geschafft! Braver Junge!«, lobte Franziska das dunkelbraune Pferd. Es hatte in letzter Zeit aus unerfindlichen Gründen eine Panik vor lauten Geräuschen entwickelt, und sie arbeitete daran, ihm mit ihren Massagekünsten wieder etwas mehr Ruhe und Entspannung einzuflößen.

»Danke, dass du meinen Figaro wieder etwas auf Vordermann gebracht hast«, meinte Melinda und drückte einen dicken Kuss auf die Nüstern ihres Hengstes.

Die Frau wohnte ebenfalls in Blankenheim und arbeitete in jener Firma, in der auch Franziska früher angestellt gewesen war – die beiden waren lange Zeit Kolleginnen gewesen, und es verband sie nach wie vor eine innige Freundschaft.

»Gerne doch – du weißt, wie sehr ich den Kerl mag. Ich habe ihn schon vermisst!«

»Er dich auch«, antwortete ihre Freundin und schmunzelte. Normalerweise kam Franziska regelmäßig vorbei, um auf Figaro auszureiten – aber durch die derzeitige Auftragslage war es ihr während der letzten Wochen nicht möglich gewesen, die beiden zu besuchen.

Melinda schoss plötzlich eine Idee durch den Kopf. »Du hast doch heute nichts mehr vor, oder? Lass' uns doch spontan einen Mädels-Abend machen! Wir haben schon ewig nichts mehr zusammen unternommen.«

»Und was schwebt dir vor?«, fragte Franziska etwas skeptisch. Ihre lebenslustige Freundin hatte schon so manchen eher zweifelhaften Einfall gehabt, was ihre gemeinsame Freizeitgestaltung anging.

Sie rümpfte theatralisch die Nase und antwortete: »Ich weiß ja, was für eine Spaßbremse du geworden bist... Wie wäre es, wenn du einfach noch hierbleibst, und ich mixe uns ein paar leckere Cocktails?«

Franziska überlegte kurz. »Wenn du auch einen eisgekühlten Rosé-Wein für mich hast, dann bin ich dabei«, sagte sie schließlich.

»Stimmt ja – ich hatte vergessen, dass man dir mit Cocktails nicht unbedingt eine Freude macht. Ginge eventuell auch ein Chardonnay?«, erwiderte Melinda.

»Sicher.« Franziska grinste. Sie freute sich schon darauf, Zeit mit ihrer Freundin zu verbringen – das würde etwas Abwechslung zu ihren gewohnten Abenden bringen, die sie meist mit der Nase in einem Buch versunken verbrachte. Christian sah währenddessen fern, oder er war mit seiner Briefmarkensammlung beschäftigt.

Ein paar Minuten später schwenkte Franziska nachdenklich ihr Weinglas hin und her.

»Sag mal, bereust du es manchmal, dass du dich scheiden hast lassen?«

Melindas Antwort kam ohne Zögern: »Keine einzige Sekunde! Ich war während meiner Ehe ein völlig anderer Mensch – erst, als ich danach eine Zeit lang allein war, habe ich wieder zu mir selbst gefunden. Mir hätte gar nichts Besseres passieren können!«

Franziska dachte über die Worte nach. »Aber fühlst du dich denn nicht manchmal einsam?«

Melinda schüttelte den Kopf. »Ich habe doch Figaro! Und meine beiden Kinder – auch, wenn sie momentan in der Pubertät sind und mich am liebsten den lieben langen Tag nicht ansehen möchten, so weiß ich doch, dass sie mich trotzdem lieben.«

Sie nickte. Das konnte sie nur bestätigen – solange Florian zu Hause gewohnt hatte, hatte sie sich niemals einsam gefühlt. Da war jemand gewesen, für den sie da sein konnte, der ihren Rat gebraucht hatte. Aber momentan kam es durchaus vor, dass sie sich einsam fühlte, wenn Christian wieder einmal neben ihr schnarchte, anstatt wie versprochen den Film mit ihr zu sehen, oder wenn er gar nicht erst bei ihr war, weil er beim Sortieren seiner Briefmarken völlig die Zeit vergessen hatte.

Ihre Freundin zog argwöhnisch eine Augenbraue nach oben.

»Bei euch ist doch alles in Ordnung, oder nicht?«

Seufzend zuckte Franziska mit den Schultern.

»Wir sind einfach schon so lange verheiratet, weißt du ... Ich habe manchmal das Gefühl, wir leben nur nebeneinanderher, aber nicht wirklich miteinander. Wir haben uns oft nichts mehr zu sagen, dann sitzen wir schweigend nebeneinander, so, als ob der andere gar nicht da wäre. Das macht mich nachdenklich.«

»Aber das ist doch ganz normal, oder nicht? Die Phase des Verliebtseins geht sehr schnell vorüber – und das, was übrigbleibt, ist eine solide Beziehung von zwei Menschen, die einander respektieren und füreinander da sind.«

Frustriert entgegnete sie: »Aber woher soll ich denn wissen, ob das der Fall ist?«

Melinda zog die Schultern hoch. »Ich schätze, das musst du einfach fühlen ...«

»... und woher wusstest du, dass deine Ehe vorbei war?«

»Das ist eine gute Frage ... Es waren einfach viele kleine Dinge, weißt du? Die Art und Weise, wie wir miteinander gesprochen haben, war einfach respektlos. Dann die vielen Streitereien über unwichtige Dinge ... Und das allergrößte Problem war bestimmt, dass wir zum Schluss einfach nichts mehr füreinander empfunden haben. Da war überhaupt kein Kribbeln mehr, keine Zuneigung, gar nichts. Als er dann ausgezogen ist, war ich nicht mal richtig traurig.«

Gedankenversunken nickte Franziska. Sie überlegte, was sie mit ihrem Ehemann noch verband. Sie genossen jeden Tag das gemeinsame Frühstück, es war zu einer Art Ritual geworden. Jeden Morgen bereitete Christian den Kaffee zu, noch bevor sie aufstand, weil er wusste, dass es das Erste war, was sie am Morgen brauchte. Sie liebte es, vom köstlichen Duft des Heißgetränks geweckt zu werden. Und wenn er sich dazu aufraffen konnte, dann waren ihre Verabredungen immer sehr schön. Er gab sich dann wirklich Mühe, und sie unterhielten sich währenddessen prächtig. Womöglich war doch noch nicht Hopfen und Malz verloren?