Silvia-Gold 206 - Amelie Grünewald - E-Book

Silvia-Gold 206 E-Book

Amelie Grünewald

0,0
1,99 €

-100%
Sammeln Sie Punkte in unserem Gutscheinprogramm und kaufen Sie E-Books und Hörbücher mit bis zu 100% Rabatt.

Mehr erfahren.
Beschreibung

Zur Hölle mit ihm, denkt Natalie erbost, nachdem ihr Langzeitfreund Mario es nicht nur versäumt hat, ihr endlich einen Antrag zu machen, sondern sich nun auch noch weigert, mit ihr zusammen die längst gebuchte Reise nach Miami anzutreten - angeblich, weil berufliche Verpflichtungen ihn davon abhalten.
Seit fünf Jahren wohnt sie nun schon mit dem Finanzplaner zusammen in einer schicken Münchner Wohnung - und allmählich hat sie die Nase gestrichen voll davon, dass er sie immer nur hinhält, aber nicht den nächsten Schritt mit ihr zusammen gehen will.
Natalie ist enttäuscht von ihrem Liebsten und beschließt, den Urlaub dann eben allein anzutreten ...

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 114

Veröffentlichungsjahr: 2024

Bewertungen
0,0
0
0
0
0
0
Mehr Informationen
Mehr Informationen
Legimi prüft nicht, ob Rezensionen von Nutzern stammen, die den betreffenden Titel tatsächlich gekauft oder gelesen/gehört haben. Wir entfernen aber gefälschte Rezensionen.



Inhalt

Cover

Die eine Nacht in Miami

Vorschau

Impressum

Die eine Nacht in Miami

Zwischen gespielten Küssen und echten Gefühlen

Von Amelie Grünewald

Zur Hölle mit ihm, denkt Natalie erbost, nachdem ihr Langzeitfreund Mario es nicht nur versäumt hat, ihr endlich einen Antrag zu machen, sondern sich nun auch noch weigert, mit ihr zusammen die längst gebuchte Reise nach Miami anzutreten – angeblich, weil berufliche Verpflichtungen ihn davon abhalten.

Seit fünf Jahren wohnt sie nun schon mit dem Finanzplaner zusammen in einer schicken Münchner Wohnung – und allmählich hat sie die Nase voll davon, dass er sie immer nur hinhält, aber nicht den nächsten Schritt mit ihr zusammen gehen will.

Natalie ist enttäuscht von ihrem Liebsten und beschließt, den Urlaub dann eben allein anzutreten ...

»Das kann doch wohl nicht dein Ernst sein!« Natalie starrte ihren Langzeitfreund Mario mit vor Wut zusammengekniffenen Augen an. Ihr Puls raste, und es kostete sie ihre ganze Willenskraft, nicht einfach unkontrolliert loszubrüllen.

»Baby, es geht nun mal nicht anders«, erwiderte er gleichgültig mit den Schultern zuckend. »Ich habe den Termin für die Konferenz eben erst erfahren, und ich MUSS dabei sein. Es ist unmöglich, das Ganze einfach abzusagen.« Der unbekümmerte Ton des Mannes brachte die Achtundzwanzigjährige nur noch mehr in Rage. Sie raufte sich die haselnussbraunen Haare und funkelte ihn zornig an.

Seit über einem Jahr freute sie sich nun schon wie verrückt auf diese besondere Reise – einen Trip nach Miami, in einer schicken Unterkunft und vollgepackt mit einzigartigen Ausflügen. Und jetzt, ein paar Wochen, bevor es endlich losgehen sollte, verlangte er doch tatsächlich von ihr, alles wieder abzublasen ... Und das nur, weil er irgendwelche lächerlichen beruflichen Verpflichtungen vorschob, anstatt einfach zuzugeben, dass er keine Lust hatte.

Seit fünf Jahren wohnte Natalie Dürer nun schon mit dem Finanzplaner zusammen in einer schicken, kleinen Wohnung in München. Während dieser Zeit hatte sie sich selten beschwert, ihre eigenen Bedürfnisse stets hintangestellt und einfach alles für ihren festen Freund getan – in der Hoffnung, dass er eines Tages doch noch seinen Hintern hochbekommen und ihr endlich den langersehnten Antrag machen würde. Spätestens im Zuge ihrer gemeinsamen Reise hatte sie fest damit gerechnet, einen Ring an den Finger gesteckt zu bekommen – nicht allerdings damit, dass er sie aus heiterem Himmel komplett im Stich lassen würde.

»Zur Hölle mit dir!«, fauchte die junge Frau ihn erbost an und verließ die gemeinsame Wohnung. Ein Teil von ihr hatte gehofft, dass er ihr hinterherlief ... Doch der Mann machte keine Anstalten, ihr zu folgen, sondern blieb wie angewurzelt stehen.

Ein kleiner Spaziergang durch die Straßen Münchens in der kühlen Herbstluft trug schließlich dazu bei, dass sich ihre Nerven allmählich wieder beruhigten und sie den Kopf freibekam. September und Oktober zählten eindeutig zu ihren Lieblingsmonaten – die bunte Farbenpracht der fallenden Blätter und die mystisch-nebligen Morgenstunden hatten es ihr besonders angetan.

Die junge Frau sog tief Luft ein und beobachtete das rege Treiben um sich herum – fröhlich plaudernde Menschen, Fotos knipsende Touristen, kreischende und wild umherlaufende Kinder. In ihrer Heimatstadt herrschte das pure Leben, und aus irgendeinem Grund lenkte es sie von ihrem derzeitigen Groll ab.

Um einiges gefasster kam Natalie schließlich am Ziel ihres Fußmarsches an – wie immer, wenn ihr etwas auf dem Herzen lag, war sie auch dieses Mal vor dem Wohngebäude ihrer besten Freundin und Arbeitskollegin Julie gelandet. Sie drückte auf den entsprechenden Knopf an der Hauswand und wartete auf das ihr bereits bestens bekannte Surren, welches das Öffnen der Haupttür ankündigte. Danach stapfte sie zwei Stockwerke nach oben, bis sie schließlich vor der Wohnung angekommen war, die sie gerne ihr zweites Zuhause nannte.

»Komm rein«, ertönte es aus der bereits zur Hälfte geöffneten Tür, und die junge Frau erhaschte einen Blick auf Julie, die sich im Rekordtempo Pullover und Jogginghose überzog.

»Sorry, ich war gerade unter der Dusche«, erklärte sie etwas atemlos und begab sich gemeinsam mit ihrer Freundin ins Wohnzimmer, wo sie sich auf das Sofa fallen ließen.

»Was gibt's?«, wollte die eher zurückhaltende Blondine von Natalie wissen. Sie hatte einen sechsten Sinn, wenn es um die Probleme ihrer besten Freundin ging – und auch dieses Mal lag sie mit ihrer Vermutung nicht daneben.

Kopfschüttelnd gab Natalie ihr eine Zusammenfassung des neuesten Streits mit Mario.

»Kannst du dir das vorstellen? So ein Vollidiot!«, beendete sie schließlich ihre detailgenaue Erläuterung und sah ihre Zuhörerin erwartungsvoll an.

Julie legte ihrer Freundin tröstend eine Hand auf den Unterarm.

»Das tut mir so leid für dich – ich weiß, wie sehr du dich schon auf diese Reise gefreut hast. Und jetzt soll dieser Traum auf einmal zerplatzen ...«

»Das ist noch nicht alles«, schnaubte Natalie aufgebracht, »ich dachte wirklich, dass er es diesmal tun wird. Aber natürlich hat er sich wieder einmal geschickt aus der Affäre gezogen. Ich habe die Nase gestrichen voll davon, dass er mich immer nur hinhält, aber ganz offensichtlich nicht den nächsten Schritt mit mir gehen will. Der kann mir endgültig den Buckel runterrutschen!«

»Wenn du ihm aus dem Weg gehen und hier bei mir bleiben willst, dann habe ich ein Plätzchen für dich frei, so lange du willst!«, bot Julie an und deutete einladend auf das Sofa. Die junge Frau hatte bereits die eine oder andere Nacht auf dem guten Stück verbracht und wusste, dass es zwar nicht allzu bequem, aber durchaus zumutbar war.

Lächelnd erwiderte sie: »Ich glaube, ich werde deinen Vorschlag annehmen. Vielen Dank!«

»Klar doch, jederzeit!«, meinte ihre Freundin, stand auf und machte sich sogleich daran, die Gäste-Bettwäsche vorzubereiten. Für sie war es selbstverständlich, anderen unter die Arme zu greifen. »Wann gibst du dem Nichtsnutz endlich den Laufpass?«, murmelte sie unverständlich vor sich hin, während sie das Kissen aufschüttelte.

»Was hast du gesagt?«, fragte Natalie mit hochgezogenen Augenbrauen nach, doch Julie schüttelte nur den Kopf und kämpfte weiterhin mit der Daunendecke, die einfach nicht in den schmalen Überzug passen wollte. Grinsend erhob sie sich und packte das andere Ende, um sich so die Arbeit zu erleichtern.

♥♥♥

Wo steckst du denn bloß? Ich muss unbedingt mit dir reden!, las die Achtundzwanzigjährige auf dem Display ihres Handys, schnaubte empört und steckte das Teil wieder zurück in die Tasche, ohne sich um eine Antwort zu bemühen. Sie war immer noch stinksauer auf Mario und blockte deshalb bis auf Weiteres sämtliche Kontaktversuche seinerseits stur ab.

»Wer war das?«, fragte Julie neugierig – obwohl sie sich natürlich denken konnte, wer ihre Freundin andauernd nervte.

Natalie ging nicht auf die Frage ein, sondern schnappte sich stattdessen ihren To-go-Becher mit Kaffee.

»Ich muss zur Arbeit«, erklärte sie kurz angebunden und ignorierte das abermalige Brummen in ihrer hinteren Hosentasche. »Bis heute Abend!«

So wie Julie arbeitete auch Natalie als Barista im hippen Münchner Coffeeshop Kaffeeverliebt. Es handelte sich zwar nicht unbedingt um ihren Traumjob, aber mit dem Trinkgeld, das sie zusätzlich zu ihrem Verdienst einstrich, kam sie ganz gut über die Runden. Eines Tages, hoffentlich in nicht allzu ferner Zukunft, würde sie versuchen, ihre Ölgemälde in einer Galerie auszustellen. Bisher hatte sie noch nicht den Mut aufgebracht, die Landschaftsmalereien der Öffentlichkeit zu präsentieren, – aber der richtige Augenblick würde gewiss kommen. Bis dahin war sie ganz zufrieden mit dem, was sie tat.

Ihre Aufgabe war es, jeden Tag neue, immer ausgefallenere Kunstwerke aus Milchschaum zu zaubern. Im Laufe der Jahre war zwischen den beiden Freundinnen sogar ein dauerhafter Wettkampf entstanden, wessen Kreationen die Kundschaft mehr beeindruckte.

Während Natalie bereits spät dran war, durfte Julie es noch ruhig angehen lassen. Ihre Schicht begann erst am frühen Nachmittag, weshalb sie immer noch in ihrem Micky-Maus-Pyjama steckte.

»Ciao!«, rief sie ihr mit einem Winken zu, bevor die Tür ins Schloss fiel.

Am Vortag hatte die junge Frau während Marios Abwesenheit schnell ein paar Sachen zusammengepackt und war wieder verschwunden, bevor er etwas davon hatte merken können. Es machte ihn bestimmt wahnsinnig, nicht zu wissen, wo seine Freundin sich aufhielt, – trotzdem antwortete sie ihm nicht.

Natalie war immer noch tief verletzt von der Gleichgültigkeit ihres Liebsten und hatte in einem Anflug von Aufsässigkeit den Plan gefasst, die bevorstehende Reise kurzerhand umzubuchen, anstatt zu versuchen, diese zu stornieren. Wenn sie die Unterlagen richtig verstanden hatte, dann war das so kurzfristig ohnehin nicht mehr möglich. Und so stand sie nach dem Ende ihrer Schicht im Reisebüro und ließ ihre Begleitperson spontan auf Julie umschreiben. Zähneknirschend bezahlte sie die beachtlichen Gebühren für die vorgenommene Änderung – aber das war es auf jeden Fall wert.

Mario wollte sie ohnehin nicht begleiten, also würde er bestimmt nichts dagegen haben, wenn sie ihr Ticket nicht einfach verfallen ließ, sondern stattdessen den frei gewordenen Platz für ihre Freundin verwendete. So war das Geld immerhin nicht verloren, sondern wurde sinnvoll genutzt ...

Natalie ignorierte ihr vibrierendes Smartphone auch dieses Mal wieder und machte sich beschwingten Schrittes auf den Weg zurück in den Coffeeshop.

»Darf ich Julie kurz entführen?«, bat sie Konstantin, ihren Chef, mit dem treuherzigsten Dackelblick, den sie auf ihr Gesicht zaubern konnte. Ihr war bewusst, dass um diese Uhrzeit jede Hilfe gebraucht wurde und hoffte deshalb auf seine Gutmütigkeit.

»Na gut«, knurrte er schließlich nach einigen Sekunden des Zögerns, »aber macht nicht zu lange! Der Laden ist brechend voll.« Die junge Frau nickte und zog die überrumpelte Barista an der Hand in den hinteren Teil des Ladens, wo sich das Lager befand.

»Rate mal, was ich gerade getan hab'«, raunte Natalie in einem verschwörerischen Ton und wippte aufgeregt mit den Füßen auf und ab. Sie strich eine Strähne ihres braunen Haars hinter ihr Ohr und strahlte ihre beste Freundin erwartungsvoll an.

Diese tippte sich an ihr Kinn und tat so, als würde sie angestrengt nachdenken.

»Weiß nicht ... Einen Welpen adoptiert? Louboutin-Schuhe gekauft? Dich bei Greenpeace eingeschrieben? Einen Milliardär geangelt und den Job hingeschmissen?«

Julie kam gerade erst richtig in Fahrt und hätte ihr amüsantes Rätselraten gerne noch fortgeführt, aber Natalie unterbrach sie ungeduldig.

»Jetzt sei nicht albern! Ich habe meinen Urlaub umgebucht – und DU kommst jetzt mit mir mit!«

Damit hatte ihre fünfundzwanzigjährige Kollegin nun wirklich nicht gerechnet.

Julie stammelte überfordert: »Aber ... Das geht doch nicht! Ich kann mir doch so spontan keinen Urlaub nehmen, und meine Katze ...«

Augenrollend erwiderte Natalie: »Für Einstein werden wir doch wohl irgendeine Nachbarin finden, die sich um ihn kümmert. Und dein Urlaub ist bereits beantragt – ich habe schon heute Vormittag alle Einzelheiten mit Konstantin besprochen. Er war zwar nicht besonders glücklich darüber, zwei seiner Mitarbeiterinnen gleichzeitig in den Urlaub zu schicken, aber er hat dann doch zugestimmt.«

Julie war immer noch völlig überfordert mit der Situation.

»Nati – ich kann mir das nicht leisten, das weißt du!«

Wie sie selbst verdiente auch ihre beste Freundin gerade mal genug, um damit die laufenden Kosten abzudecken. Das Trinkgeld war zwar ein netter Zuverdienst, schwankte jedoch von Tag zu Tag und war nichts, worauf man sich verlassen konnte.

Natalie grinste breit. »Aber das ist doch das Allerbeste daran ... Alles ist bereits bezahlt – von Mario, dem Idioten. Dieser Urlaub kostet dich gar nichts! Alles, was du tun musst, ist, dich in dieses Flugzeug zu schwingen.«

Mehr Überzeugungsarbeit brauchte es nicht – wer würde schon einen kostenlosen Traumurlaub mit der besten Freundin ablehnen?

»Also gut, ich komme mit«, sagte sie schließlich und taumelte durch die Wucht der darauffolgenden Umarmung einen Schritt nach hinten. Beinahe hätten sie beide das Gleichgewicht verloren und wären mit dem Hintern auf dem Fußboden gelandet.

»Danke, danke, danke!«, quietschte Natalie, sodass sich ihre Stimme überschlug und kriegte sich vor lauter Begeisterung gar nicht mehr ein. Das würde bestimmt der beste Trip ihres Lebens werden!

♥♥♥

»Hast du schon mit dem Packen begonnen?«, fragte Julie ihre Freundin voller Motivation in der Stimme. Es war nur noch eine Woche bis zum Abflug nach Miami, und ihr eigener Koffer war bereits prall gefüllt. Nachdem sie der Reise zugestimmt hatte, war sie nicht mehr zu bremsen gewesen und hatte eine Shoppingtour nach der anderen eingelegt, um für jede erdenkliche Situation das Richtige im Gepäck zu haben.

Kopfschüttelnd antwortete Natalie: »Nein, noch nicht ...«

In Wahrheit hatte sie nicht die geringste Lust dazu verspürt, sich auf die bevorstehende Reise vorzubereiten und dies immer wieder vor sich hergeschoben – unerklärlicherweise hatte sich auf einmal das schlechte Gewissen gemeldet, und sie begann sich zu fragen, ob Mario seinen Fehler vielleicht wieder gutgemacht hätte, wenn sie ihm nur die Chance dazu gegeben hätte. Sie war stur wie ein Bock gewesen und hatte keinen einzigen seiner Anrufe entgegengenommen. Womöglich wäre er doch noch gerne mit in die USA gekommen?

»Ich werde heute mit Mario reden«, beschloss sie spontan und sprang voller Tatendrang in die Höhe.

Julie schien von der Idee nicht unbedingt begeistert zu sein.

»Wieso das denn? Möchtest du jetzt doch lieber mit ihm fahren?« Sie verschränkte die Arme vor der Brust. In ihrem Blick konnte man die Angst erkennen, durch die ursprüngliche Reisebegleitung ersetzt zu werden.

»Was? Nein, auf keinen Fall! Ich möchte doch nur hören, was er zu sagen hat – und wenn er sich gut benimmt, wäre ich einer Versöhnung nicht abgeneigt.«

Die Aussage brachte Natalie ein genervtes Augenzucken ihrer Freundin ein, doch das war ihr egal. Trotz allem vermisste sie ihren Partner, und sie wollte nicht in den Urlaub fliegen, ohne sich mit ihm ausgesprochen zu haben. Die ganze Zeit über hatte sie diesen Streit im Hinterkopf behalten, und sie wollte dieses nagende Gefühl in ihrem Inneren endlich loswerden.

Der Entschluss war gefasst, und kurz darauf stand die junge Frau mit wild pochendem Herzen vor der Tür ihrer eigenen Wohnung. Sollte sie ihren Schlüssel benutzen? Oder doch lieber anklopfen? Wie verhielt man sich in einer solchen speziellen Situation?

Kopfschüttelnd entschied sie sich für Ersteres – immerhin wohnte sie auch hier! Sie hoffte, dass ihr Überraschungsbesuch ein erster Schritt in die richtige Richtung und hin zur baldigen Versöhnung sein würde. Natalie war immer schon ein harmoniebedürftiger Mensch gewesen – deshalb sah es ihr auch überhaupt nicht ähnlich, so lange einen Groll gegen jemanden zu hegen.