Silvia-Gold 212 - Amelie Grünewald - E-Book

Silvia-Gold 212 E-Book

Amelie Grünewald

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Beschreibung

"Wow, sieht die gut aus!" Auf ihrer Arbeit kann Marie sich nicht mehr vor den Blicken der männlichen Kollegen retten. Denn von heute auf morgen hat sich die etwas sonderbare Programmiererin für einen Typwechsel entschieden. Weg mit der Brille, den zerzausten Haaren und dem bunten Schlabberlook - hin zu einer durchgestylten, schicken Lady!
Hilfe hat sie dabei von ihrer Nachbarin erhalten, die bekannt ist für ihre Styling-Tipps im Internet.
Doch auch mit definierten Locken, einem perfekten Make-up und eleganter Kleidung gelingt es Marie nicht, ihren Traummann, den Personalchef Tobias, zu beeindrucken. Ganz im Gegenteil - er scheint sich dadurch noch mehr von ihr abzuwenden.
Nach und nach begreift die Sechsundzwanzigjährige, dass sie mit dem neuen Style nicht mehr sie selbst sein kann. Erst in ihrem alten Look fühlt Marie sich wieder wohl und kann ihrem Schwarm nun selbstbewusster entgegentreten ...

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Seitenzahl: 114

Veröffentlichungsjahr: 2024

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Inhalt

Cover

Dating-Lektionen für Anfängerinnen

Vorschau

Impressum

Dating-Lektionen für Anfängerinnen

Nach einem Umstyling steht Marie plötzlich im Mittelpunkt

Von Amelie Grünewald

Wow, sieht die gut aus!« Auf ihrer Arbeit kann Marie sich nicht mehr vor den Blicken der männlichen Kollegen retten. Denn von heute auf morgen hat sich die etwas sonderbare Programmiererin für einen Typwechsel entschieden. Weg mit der Brille, den zerzausten Haaren und dem bunten Schlabberlook – hin zu einer durchgestylten, schicken Lady!

Hilfe hat sie dabei von ihrer Nachbarin erhalten, die bekannt ist für ihre Styling-Tipps im Internet.

Doch auch mit definierten Locken, einem perfekten Make-up und eleganter Kleidung gelingt es Marie nicht, ihren Traummann, den Personalchef Tobias, zu beeindrucken. Ganz im Gegenteil – er scheint sich dadurch noch mehr von ihr abzuwenden.

Nach und nach begreift die Sechsundzwanzigjährige, dass sie mit dem neuen Style nicht mehr sie selbst sein kann. Erst in ihrem alten Look fühlt Marie sich wieder wohl und kann ihrem Schwarm nun selbstbewusster entgegentreten ...

»Jetzt komm schon!«

Schweißperlen hatten sich auf Maries Gesicht gebildet, während sie unentwegt die Tasten ihres Computers malträtierte. Seit über drei Stunden arbeitete sie nun schon daran, dem neuesten Online-Spiel, das sie entwickelt hatte, den letzten Schliff zu verpassen ...

Allerdings wollte das Programm nicht so, wie sie sich das vorgestellt hatte – was unweigerlich dazu führte, dass sie sich frustriert die ohnehin schon wild abstehenden Haare raufte.

Der Abgabetermin war zwar streng genommen erst in ein paar Tagen, aber die junge Frau konnte es nicht leiden, ihre Aufgaben auf den letzten Drücker zu erledigen. Wie es aussah, würde die Bearbeitung dieses widerspenstigen Projekts ohnehin ihren Puffer auffressen.

Nico, einer ihrer IT-Kollegen, hatte ihren Ärger mitbekommen und spähte neugierig über ihre Schulter. »So schlimm, was?«

Ein giftiger Blick in seine Richtung genügte, und er zog sich kommentarlos wieder zu seinem eigenen Schreibtisch zurück.

Normalerweise war sie eine recht angenehme Arbeitskollegin – aber wenn etwas nicht nach Plan verlief, konnte sie durchaus ungemütlich werden. Dies wurde von allen respektiert und stellte üblicherweise kein Problem dar. Nur, dass sie an diesem Tag besonders griesgrämig war.

Maries Tag hatte schon übel begonnen, denn auf dem Weg ins Büro hatte sie plötzlich unerwarteterweise ihre Tage bekommen und entsprechend natürlich ihre Unterwäsche vollgeblutet.

Glücklicherweise bewahrte sie stets Ersatzkleidung im Spind auf – doch kaum hatte sie sich umgezogen, war sie auch schon in die nächste Katastrophe geschlittert. Die Kaffeemaschine hatte unter ihrer Bedienung aus unerfindlichen Gründen auf einmal den Geist aufgegeben und mit ihrem letzten Aufbäumen eine dunkle Brühe auf ihr T-Shirt ausgespuckt.

Nun saß sie mit einem lächerlichen Hello-Kitty-Oberteil am Computer, hatte noch keinen Tropfen koffeinhaltiges Wundergetränk in sich und war kurz davor, ihren aufgestauten Ärger an dem elektronischen Gerät vor sich auszulassen.

»Ha!«, rief die junge Frau endlich den erlösenden Jubelschrei, der ihre Kollegen erleichtert aufatmen ließ. »Geschafft!«

Endlich war ihr aktuelles Projekt abgeschlossen, und es fühlte sich an, als würde eine enorme Last von ihr abfallen.

»Glückwunsch«, murmelte Nico an seinem Schreibtisch und schenkte ihr ein vorsichtiges Lächeln.

Nun, da diese wichtige Aufgabe erledigt war, gönnte sich Marie eine kleine Pause und stellte voller Entzücken fest, dass in der Zwischenzeit die Kaffeemaschine bereits durch eine neue ersetzt worden war.

»Danke!«, seufzte sie, ohne die Worte an jemand Bestimmten zu richten und goss sich eine Tasse ihres liebsten Heißgetränks ein.

Sie genoss es, wie das Koffein durch ihren Körper floss und nahm sich einen Moment Zeit, um die Augen zu schließen und durchzuatmen. Die junge Frau spürte, wie ihre Lebensgeister erwachten und wie der bisher so miese Tag endlich eine Wendung nahm.

Marie Leitner war sechsundzwanzig Jahre alt und hatte mit ihrer Arbeit als Entwicklerin für Online-Spiele ihren Traumjob an Land gezogen. Die junge Frau bezeichnete sich selbst gerne als etwas schräg – ihr Kleidungsstil war ziemlich ungewöhnlich, und ihre Frisuren stets ausgeflippt. Insgesamt war ihr Erscheinungsbild gewöhnungsbedürftig und nur wenig feminin.

Ihr liebstes Kleidungsstück war ein unförmiger Pullover mit Katzenmotiv, und ihre Frisur – wenn man es als solche bezeichnen mochte – bestand meist aus zwei Pippi-Langstrumpf-Zöpfen oder einem zerzausten Messy Bun, der einem Vogelnest erschreckend ähnlich sah.

Mehr als nur einmal hatte Marie das Haus verlassen und völlig vergessen, ihre Mähne vorher mithilfe einer Bürste zu bändigen.

Sie bewohnte eine kleine Wohnung in Stuttgart, die zwar nicht unbedingt besonders luxuriös war, für sie allein aber allemal ausreichte. Bisher war Marie nämlich Single – dafür leisteten ihr sechs putzige Stubentiger Gesellschaft.

Jedes Mal, wenn sie ins Tierheim fuhr, um eine Futterspende abzuliefern, kam sie mit einem neuen Fellknäuel nach Hause ... Sie brachte es einfach nicht übers Herz, die armen Kätzchen dort zurückzulassen – und das, obwohl sie sich eigentlich schon nach den ersten drei Katzen geschworen hatte, mit dem Adoptieren aufzuhören.

Nach außen hin wirkte Marie wie eine starke, unabhängige Frau, die keinen Mann an ihrer Seite brauchte. Für die anderen tat sie so, als wäre sie sogar glücklich darüber, allein zu sein.

Aber in ihrem Inneren sah es ganz anders aus. Schon viel zu lange sehnte sich die junge Frau nach einem Mann, der sie nach einem anstrengenden Tag in seine Arme schloss und ihr das Gefühl gab, dass alles nur halb so schlimm war.

Sie hatte es satt, jeden Abend alleine vor dem Fernseher Fertiggerichte in sich hineinzuschaufeln, während es rund um sie vor Katzen nur so wimmelte.

Marie hatte zwei Schwestern, und beide waren mittlerweile glücklich verheiratet. Bei ihrer älteren Schwester war sogar schon ein Baby unterwegs, und die Marie ertappte sich in letzter Zeit immer öfter bei dem Gedanken, genau dasselbe zu wollen: Einen Mann, eine Hochzeit, ein Kind ...

War das wirklich zu viel verlangt? Allen anderen schien es so leicht zu fallen, ihr Leben auf die Reihe zu bekommen – nur sie selbst lebte mit ihren sechsundzwanzig Jahren immer noch genauso wie am Anfang ihres Erwachsenenlebens.

»Hey, Marie – hast wohl auch schon Koffeinentzug?«, meldete sich Mark zu Wort und schenkte sich selbst ebenfalls eine Tasse ein.

Sie bedachte ihn mit einem freundlichen Lächeln, aber er hatte seine gesamte Aufmerksamkeit bereits dem Dienstplan gewidmet, der im Aufenthaltsraum an der Wand hing.

So ging es ihr tagtäglich. Ihre Kollegen nahmen sie – wenn überhaupt – nicht als Frau wahr, sondern sahen in ihr nur den schrägen Computerfreak. Zwar war sie jeden Tag umgeben von Männern, aber keiner von ihnen schien bisher mitbekommen zu haben, dass es sich bei ihr tatsächlich um ein weibliches Wesen handelte.

Sie sehnte den Tag herbei, an dem sie sich endlich einmal hübsch fühlen durfte ...

Nicht, dass sie an einem ihrer IT-Kollegen interessiert gewesen wäre. Nein, der Mann, auf den sie ein Auge geworfen hatte, war nämlich ausgerechnet Tobias Unger – Leiter des Personalmanagements.

Von dem Augenblick an, als sie zum ersten Mal einen Fuß in das Bürogebäude gesetzt hatte, war sie total in ihn verschossen gewesen. Auch jetzt noch, Jahre später, ertappte sie sich immer wieder dabei, wie sie ihn in ihren Tagträumen anhimmelte.

Dabei war er nicht gerade das, was man als potentiellen Ehemann bezeichnen würde! Marie wusste genau, dass er unter der Belegschaft als unverbesserlicher Frauenheld galt – allerdings fiel sie leider ganz offensichtlich nicht in sein Beuteschema.

Jedes Mal, wenn sie sich begegneten, schien er direkt durch sie hindurchzuschauen und sie gar nicht richtig wahrzunehmen – ein Umstand, den sie schleunigst zu ändern gedachte.

♥♥♥

»Frodo, lass das!«, schimpfte Marie ihren unersättlichen, schwarz-weißen Kater, nachdem er versucht hatte, mit der Pfote etwas von ihrem Sandwich zu stibitzen. Das Tier sah sie mit seinen treuherzigen Augen an und entlockte ihr damit ein herzhaftes Lachen. »Schon gut, du Schlingel. Hier!«

Sie gab ihm etwas vom Hühnerfleisch ab und sah dabei zu, wie er seine Beute zufrieden verspeiste.

Wieder einmal saß sie in Jogginghose und Katzenshirt auf dem Sofa, verschlang ein Abendessen, das sie sich auf dem Heimweg noch schnell vom Supermarkt geholt hatte und sprach mit ihren Katzen, als wären es Menschen. Es musste sich dringend etwas ändern, wenn sie nicht früher oder später zu einer dieser unheimlichen Katzenladies mutieren wollte, um die alle einen großen Bogen machten.

Das Handy klingelte, und Marie verdrehte genervt die Augen.

»Hallo, Violetta! Wie geht es denn meiner ungeborenen Nichte?« Der Versuch, das Gespräch auf die Schwangerschaft ihrer Schwester zu lenken, funktionierte leider nicht.

»Sag mal, warum meldest du dich denn nie? Lukas und ich möchten dich schon seit Monaten zu uns einladen, aber du bist immer zu beschäftigt!«

Der beleidigte Ton ihrer Schwester ließ sie schmunzeln. Violetta war es schon von Kindesbeinen an gewohnt gewesen, alles zu bekommen, was sie wollte, wenn sie nur die Lippen zu einem übertriebenen Schmollmund verzog. Marie sah sie auch in diesem Moment das Gesicht verziehen, so wie sie es damals schon immer getan hatte.

»Es tut mir wirklich leid, okay? Ich hatte viel um die Ohren. Aber das anspruchsvollste meiner Projekte ist nun abgeschlossen, und ich bin mir sicher, dass wir demnächst die Zeit finden werden, uns zu treffen!«

In Wahrheit ging sie der Schwangeren nur deshalb aus dem Weg, weil es sie zu sehr schmerzte, dass diese alles bekam, was sie sich selbst so sehnlichst wünschte. Sie freute sich für ihre Schwester, aber sie konnte ihren Neid nur schwer verstecken.

Violettas Stimme wurde wieder sanfter. »Das würde mich freuen! Mein Bauch ist schon so groß geworden – ich weiß gar nicht, ob du mich überhaupt noch erkennst. Ich sehe aus wie ein gestrandeter Wal!«

Bei dieser Vorstellung musste Marie grinsen. Die Schwestern plauderten noch eine Weile, dann verabschiedeten sie sich, mit dem Versprechen, demnächst ein Treffen zu organisieren.

Irgendetwas musste schleunigst getan werden, wenn sie dieses nagende Gefühl in ihrer Bauchgegend loswerden wollte. Marie hatte eine vage Idee, zögerte allerdings noch ...

Schließlich nahm sie ihren ganzen Mut zusammen und war fest entschlossen, über ihren eignen Schatten zu springen, um endlich nach dem Glück zu streben, das ihr ebenso zustand wie allen anderen.

Seufzend erhob sie sich, strich die Krümel von ihrer Kleidung und machte sich schlurfend auf den Weg zu ihrer Wohnungstür.

Gleich gegenüber wohnte Tiffany, ihre oberflächliche, divenhafte Nachbarin. Marie konnte sie nicht ausstehen und versuchte meist, ein Zusammentreffen zu vermeiden – aber wenn Tiffany von etwas Ahnung hatte, dann war es das äußere Erscheinungsbild.

Sie hatte stets makellose Fingernägel, eine perfekt sitzende Frisur und die neuesten Modetrends im Schrank. Wenn jemand es schaffen konnte, Marie ordentlich umzustylen, dann war es die Fashion-Queen von nebenan.

Mit einem mulmigen Gefühl im Bauch klopfte Marie an Tiffanys Tür, wobei ein kleiner Teil von ihr hoffte, dass die Frau nicht zu Hause war.

»Moment!«, erklang eine glockenhelle Stimme, und ein paar Sekunden später wurde die Wohnungstür schwungvoll aufgerissen.

Tiffanys Blick verfinsterte sich schlagartig, als sie ihre Nachbarin im Gang stehen sah – na das konnte ja heiter werden.

»Ach, du bist es nur – ich hatte den Lieferservice erwartet ...«

»Sorry«, krächzte Marie schulterzuckend. Was sollte sie denn bloß sagen?

Das unangenehme Schweigen dauerte offensichtlich zu lange an, denn Tiffany fragte stirnrunzelnd: »Kann ich dir irgendwie weiterhelfen?«

Vielleicht dachte sie, dass die junge Frau an ihrer Tür etwas schwer von Begriff war ...

Marie riss sich zusammen und zwang sich dazu, ihrer Nachbarin in die Augen zu sehen.

»Ja, das kannst du tatsächlich! Ich brauche dringend deine Hilfe und hatte gehofft, dass wir uns irgendwie einig werden können ...«

Tiffany sah sie noch einen Augenblick lang argwöhnisch an, dann trat sie aber doch einen Schritt zur Seite.

»Also gut – komm rein!«

Marie trat in die bereits teuer eingerichtete Diele und wünschte sich mit einem Mal, etwas Passenderes übergezogen zu haben. Ihr Outfit war von Kopf bis Fuß eine einzige Katastrophe, was natürlich auch dem geschulten Auge ihrer Nachbarin nicht entgangen zu sein schien.

Sie ließ ihren Blick langsam über ihren ganzen Körper gleiten und rümpfte dann auch noch missbilligend die Nase. Immerhin hatte sie genug Anstand, ihr Auftreten nicht zu kommentieren ...

»Also, wobei brauchst du denn meine Hilfe?«, fragte die Frau schließlich neugierig, nachdem sie sich zusammen auf einem weißen Ledersofa niedergelassen hatten und einen scheußlich schmeckenden Kräutertee schlürften.

Dankbar für die Gelegenheit, ihre Tasse mit dem widerlichen Gebräu unauffällig abstellen zu können, erklärte Marie: »Wie dir bestimmt schon aufgefallen ist, bin ich eine Niete darin, mich zu stylen ...«

Tiffany nickte energisch – dann schien ihr jedoch bewusst zu werden, dass diese Reaktion nicht gerade den besten Eindruck hinterließ, und sie hielt schuldbewusst mitten in der Bewegung inne.

Marie fuhr mit zusammengezogenen Augenbrauen fort: »Jedenfalls möchte ich daran endlich etwas ändern. Ich möchte mich hübsch fühlen, und ich möchte nicht länger mit meinem Aussehen die Männer abschrecken.«

Ein Strahlen erschien auf Tiffanys Gesicht – endlich hatte sie begriffen, worum es ging.

»Ich soll dir dabei helfen, dich hübsch zu machen – ein Umstyling also?«

»Ja, so in der Art ... Allerdings fürchte ich, dass ich nicht nur dafür deine Hilfe brauchen werde. Ich bin nämlich völlig ahnungslos, was Verabredungen angeht – und ich möchte, dass du mir zeigst, wie man richtig flirtet und einen Mann um den Finger wickelt ...«

Marie kam sich dumm vor und wäre am liebsten sofort aus der Wohnung gestürmt, bevor sie noch mehr Peinlichkeiten aus ihrem Leben preisgab. Wie sollte sie ihrer Nachbarin bloß richtig vermitteln, dass sie mit dieser Aktion unbedingt erreichen wollte, dass sich endlich ein männliches Wesen für sie interessierte, mit ihr ausging und sich vielleicht sogar in sie verliebte?

Tiffany schienen die Gründe hinter der Bitte allerdings relativ egal zu sein – sie war bereits Feuer und Flamme.

»Oh, das wird großartig – du wirst schon sehen! Es war eine gute Entscheidung, damit zu mir zu kommen. Ich habe schon so viele Ideen ...«

Mit aufkeimender Panik bremste Marie den Enthusiasmus der jungen Frau ein wenig.

»Immer langsam ... Ich weiß ja selbst noch nicht so recht, wie das Ganze aussehen soll. Aber ich danke dir, dass du mir behilflich sein willst. Wie kann ich mich denn dafür revanchieren?«