Treuetesterin für meine beste Freundin - Svenja Fuchs - E-Book

Treuetesterin für meine beste Freundin E-Book

Fuchs Svenja

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Beschreibung

Meine beste Freundin wollte heiraten. Leider war sie sich absolut unsicher, ob ihr künftiger Mann auch treu sein würde. Genau das sollte ich testen und flog dabei selber durch die eigene Prüfung.

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Seitenzahl: 22

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Treuetesterin für meine beste Freundin

Treuetesterin für meine beste FreundinImpressum

Treuetesterin für meine beste Freundin

„Man, ich freu mich so für dich! Unglaublich!“, schrie ich fast und umarmte meine Freundin ganz fest. Sie berichtete mir gerade, dass eine baldige Heirat nun anstehen sollte. Ihr langjähriger Freund machte ihr nun endlich einen Antrag, den sie natürlich annahm. Genau darauf wartete sie schon ewig und war deshalb froh, dass er sie endlich fragte. Trotzdem schaute sie in diesem Moment jetzt nicht gerade glücklich. Irgendetwas bedrückte sie, dass konnte man durchaus erkennen! Ich setzte mich neben sie auf die Couch, nahm sie nochmal ganz fest in die Arme und fragte, was denn los sei.

„Keine Ahnung!“

„Bekommst jetzt doch kalte Füße, oder was?“, lachte ich und erinnerte noch kurz daran, wie oft sie sich diesen Antrag gewünscht hatte.

„Ich will ihn ja auch noch heiraten, unbedingt sogar! Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass er nicht so ganz treu ist!“

„Wie, nicht so ganz treu?“

„Mir ist vor einiger Zeit mal ganz zufällig sein Handy in die Flossen gefallen!“, lächelte sie und wusste gleich, dass dies für mich ein No-go war. Noch bei keinem meiner Freunde kontrollierte ich jemals das Telefon.

„Du hast dem sein Handy kontrolliert?“

„Man, ich weiß, dass das Scheiße ist, aber ich hatte so eine Vorahnung!“

„Welche?“

„Ja welche wohl? Dass er mich betrügt natürlich!“

„Und tut er das?“

„Weiß nicht so genau! Die Nachrichten auf seinem Handy riechen schon etwas danach, aber beweisen konnte ich ihm nichts!“

„Mit wem glaubst du denn, dass er dich betrügt?“

„Mit einer Kollegin! Mit der schreibt er doch ziemlich häufig!“

„Dann sprich ihn doch einfach darauf an!“

„Was glaubst du habe ich bereits getan?“

„Und der streitet alles ab, oder?“

„Klar!“

Ich überlegte kurz und konnte mir das bei ihm durchaus vorstellen. Alleine durch sein extrem geiles Aussehen hatte er bei vielen Frauen Chancen. Sein Charme und das absolut sichere Auftreten taten ihr übriges. Je mehr ich darüber nachdachte, desto mehr konnte ich Ihre Meinung teilen.

„Schau, der betrügt mich ganz bestimmt!“, meinte sie, als ich ihr meine Gedanken mitteilte.

„Aber der will dich heiraten!“

„Ich sage ja auch nicht, dass er mich nicht liebt! Der kann Liebe und Sex durchaus trennen!“

Ich nickte nur und konnte mir das bei ihm ebenfalls sehr gut vorstellen. Er war ein Kandidat, der seinen Marktwert in regelmäßigen Abständen testen musste.

„Was würdest du machen wenn du das erfährst?“

„Mich trennen natürlich! Was glaubst du denn?“

Irgendwie war das eine verfahrene Situation. Auf der einen Seite stand sie kurz vor der Hochzeit, auf der anderen zweifelte sie an seiner Treue. Ich schnappte mir eine Zigarette, zündete diese an und grübelte wild drauf los.