Lesbenspiele mit der Stewardess - Svenja Fuchs - E-Book

Lesbenspiele mit der Stewardess E-Book

Fuchs Svenja

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2,99 €

Beschreibung

Meine Flugangst brachte mich fast um. Genau diese erkannte eine Stewardess und kümmerte sich rührend um mich. Als wir etwas näher ins Gespräch kamen, wurde es sogar noch persönlicher.

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Seitenzahl: 24

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Lesbenspiele mit der Stewardess

Lesbenspiele mit der StewardessImpressum

Lesbenspiele mit der Stewardess

„Man, ich hab so Schiss!“, meinte ich zu meinem Freund und reichte ihm meine patschnassen Hände. Wir saßen gerade in einem Flugzeug und nicht nur das. Genau dieses stand bereits auf der Startbahn und wartete auf das Go des Towers. Für mich gab es nichts Schlimmeres als in so einem Blechding zu sitzen. Lieber drei Operationen am offenen Herzen als fünf Minuten in so etwas.

„Brauchst nicht, ist ne gute Fluggesellschaft!“

„Das ist ne Billigairline! Hast du selber gesagt!“

„Die hatten aber noch nie einen Absturz, zumindest weiß ich davon nichts!“

Unser Sitznachbar korrigierte ihn gleich und erinnerte an den Zwischenfall in Rom, was meine Angst natürlich gleich in schwindelerregende Höhe trieb.

„Das war fast gar nichts. So ein geplatzter Reifen kann dir auch mit dem Auto passieren!“, versuchte er mich zu beruhigen und gab dem Typen neben ihm ein Zeichen, dass er doch bitte seine Schnauze halten sollte. Nach einigen anderen Warnungen tat er dies dann auch und widmete sich wieder seinem Rosenkranz.

„Die ist wirklich sicher, glaub es mir!“, flüsterte mir mein Freund noch ins Ohr bevor die Turbinen aufheulten und der Vogel an Fahrt gewann. Hätte ich nicht so Bock auf zwei Wochen Türkei gehabt, nie wäre ich dort eingestiegen, nie! Ich schloss die Augen, fing das Beten an und stellte mich auf die drei schlimmsten Stunden meines Lebens ein. Ich spürte, wie wir abhoben und hörte ein komisches Geräusch.

„Was ist das? Ist das normal?“, fuhr ich auf und schaute ihm ganz ernst in die Augen.

„Der hat die Räder eingefahren! Die werden jetzt nicht mehr gebraucht!“

„Klar werden die noch gebraucht. Wir wollen schließlich auch mal wieder landen!“

„Für die nächsten drei Stunden werden die nicht mehr gebraucht!“

„Und wo hat der die jetzt hingetan?“

„Die machen jetzt ein bisschen Heia!“, grinste er und versuchte zum dritten Mal den Artikel in der Bunten zu lesen.

„Verarsch mich nicht und sag mir lieber, dass hier alles ok ist!“

„Hier läuft alles bestens!“

„Woher willst du denn das wissen? Du bist Buchhalter und kein Pilot!“

„Ok, dann läuft hier alles Scheiße und wir stürzen gleich ab!“

„Ist das dein Ernst? Ich hab immer gesagt, wir müssen mit einer teuren Linie fliegen und nicht mit so einem Billigscheiß!“, fluchte ich, schnappte mir mein Handy und tippte fleißig Abschieds-Nachrichten an meine Freunde.

„Keine Panik junge Frau! Hier ist alles im grünen Bereich und ich kenne mich aus. Ich fliege zig Mal im Jahr!“, beruhigte mich der Typ vor uns und rammte mir gleich seine Rückenlehne in die Beine. Er nickte noch aufmunternd und bekam Unterstützung von einer Stewardess, die unser Gespräch mitbekam. Genau diese kam zu mir und redete sanft auf mich ein. Bestimmt einige Minuten gab sie alles, was ihr in vielen Schulungen beigebracht wurde. Das war zwar nett, half aber herzlich wenig. Bei jedem Geräusch, und solche gibt es in einem Flugzeug viele, zuckte ich zusammen und schaute wie ein Dackel, der einen Dobermann traf.

„Sie haben ja richtig Angst!“, meinte sie und war dabei, ihre letzte Karte auszuspielen.