Süchtig nach dem besten Freund - Svenja Fuchs - E-Book

Süchtig nach dem besten Freund E-Book

Fuchs Svenja

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Beschreibung

Nie hätte ich gedacht, dass mir so etwas passieren könnte. Seit dem Kindergarten kannte ich ihn, er war einfach mein bester Freund. Von einem Moment auf den anderen änderte sich unser Verhältnis und ich konnte nur noch an seinen Saft denken.

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Seitenzahl: 22

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Süchtig nach dem besten Freund

Süchtig nach dem besten FreundImpressum

Süchtig nach dem besten Freund

Unsere Clique war schon ein eingeschworener Haufen. Seit dem Kindergarten kannten wir uns alle und waren unzertrennlich. Vier Mädels und drei Jungs waren wir, alle im Alter zwischen achtzehn und zwanzig. Ein ungeschriebenes Gesetz herrschte bei uns, keine zwischenmenschlichen Beziehungen innerhalb der Clique. Wir wollten einfach nicht, dass Sex unsere langjährige Freundschaft kaputtmachen könnte. Jeder hielt sich daran und deshalb war ich auch recht locker als eines Tages mein bester Freund mich besuchte. Ich kam gerade aus der Dusche und stand halb nackt vor ihm. Er sah mich zwar ein wenig komisch an, sagte aber diesbezüglich nichts.

„Wollte dir nur meine Einladung vorbeibringen, habe doch nächsten Samstag Geburtstag!“, sagte er und glotzte wieder ziemlich lange auf mein Handtuch. Ich sah mir die Einladungskarte an und musste lachen.

„Dir fällt seit Jahren auch nichts anderes ein, oder?“

„Warum?“

„Seit ich dich kenne feierst du im Partykeller deiner Eltern!“, lachte ich und klopfte ihm herzhaft auf die Schulter.

„Das hat dir immer gefallen. Weißt du noch wie du bei Blindekuh gegen die Wand gelaufen bist!“

„Da war ich acht!“

„Ja sag ich doch, dir hat es immer gefallen!“

Ich nahm die Karte, legte sie auf die Kommode und bat ihn ins Wohnzimmer. Beide saßen wir auf der Couch und kamen ins schwärmen.

„Unsere Kindheit war doch echt geil, oder?“, meinte ich etwas verträumt und sah aus dem Fenster.

„Klar war die cool!“, meinte er nur und sah mich wieder so komisch an.

„Sag mal was ist denn heute mit dir los? Hast mich doch schon öfters so gesehen?“, fragte ich und konnte sein Verhalten nicht ganz verstehen.

„Bist halt eine schöne Frau, dich muss man halt einfach ansehen, vor allem so halb nackt!“

„Wie ist es denn so mit deiner neuen Freundin?“, fragte ich um ihn wieder daran zu erinnern.

„Die ist super!“, grinste er und fragte wie es in meiner Beziehung so laufen würde.

„Auch nicht schlecht!“, was wiederum gelogen war. Schon seit Wochen kriselte es zwischen meinem Freund und mir, genau aus diesem Grund ging es mir auch nicht so besonders.

„Nur ein Problem habe ich!“, kam von seiner Seite und er wurde schlagartig etwas komisch.

„Und welches?“

„Darf ich ehrlich sein?“

„Ja sicher!“

„Ist aber wirklich ein bisschen delikat!“

„Wie lange kennen wir uns schon und über was haben wir uns schon alles unterhalten?“

Er überlegte kurz, gab mir Recht und küsste mich ganz liebevoll auf die Stirn.

„Habe da echt ein Problem!“, meinte er und sah mir dabei ganz tief in die Augen.

„Ganz tief in deinem Inneren liebst du mich!“, unterbrach ich ihn und grinste.

„Blödsinn! Du bist wie eine Schwester für mich!“