Chronos Erben - Bruno Schelig - E-Book

Chronos Erben E-Book

Bruno Schelig

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Beschreibung

Amalia, eine Schülerin der Akademie für Zeitmagie, entdeckt, dass sie die Trägerin eines mächtigen Artefakts ist, des Chronos-Splitters. Dieser verleiht ihr die Fähigkeit, die Zeit auf subtile Weise zu beeinflussen. Doch ihre Welt wird erschüttert, als sie den charismatischen, aber unberechenbaren Theron aus einem zeitlichen Labyrinth befreit. Theron, ein Meister der Zeitmanipulation, ist ebenso mächtig wie ungeschliffen in seinen Fähigkeiten. Gemeinsam müssen sie lernen, ihre Kräfte zu koordinieren, denn Lilith, eine ehemalige Schülerin der Akademie und nun eine gefährliche Gegenspielerin, ist zurückgekehrt. Getrieben von Rache und dem Verlangen nach der Macht des Auges des Chronos, einer noch größeren Quelle der Zeitmagie, droht Lilith, die Zeitlinien zu zerreißen und die Welt ins Chaos zu stürzen. Unterstützt werden Amalia und Theron von Nyx, einer Magierin der Schatten, deren Vergangenheit ein dunkles Geheimnis birgt. Ihre ungewöhnliche Allianz wird auf die Probe gestellt, als sie sich Liliths raffinierten Manipulationen und zeitverzerrenden Angriffen stellen müssen. Es entbrennt ein Kampf, der nicht nur mit Magie, sondern auch mit psychologischer Kriegsführung geführt wird. Doch der Kampf gegen Lilith ist nur der Anfang. Amalia, Theron und Nyx entdecken Hinweise auf eine noch größere Bedrohung, eine uralte Macht, die im Verborgenen lauert. Sie müssen sich auf eine gefährliche Reise begeben, um die Wahrheit über das Auge des Chronos und seine Verbindung zur Schöpfung aufzudecken. Dabei werden sie mit ihren eigenen Ängsten, Zweifeln und der Frage konfrontiert, was es bedeutet, die Verantwortung für die Zeit selbst zu tragen.

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EPUB
MOBI

Seitenzahl: 61

Veröffentlichungsjahr: 2025

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Chronos' Erben:

Symphonie der Zeit

By

Bruno Schelig

About

Amalia, eine Schülerin der Akademie für Zeitmagie, entdeckt, dass sie die Trägerin eines mächtigen Artefakts ist, des Chronos-Splitters. Dieser verleiht ihr die Fähigkeit, die Zeit auf subtile Weise zu beeinflussen. Doch ihre Welt wird erschüttert, als sie den charismatischen, aber unberechenbaren Theron aus einem zeitlichen Labyrinth befreit. Theron, ein Meister der Zeitmanipulation, ist ebenso mächtig wie ungeschliffen in seinen Fähigkeiten.

Gemeinsam müssen sie lernen, ihre Kräfte zu koordinieren, denn Lilith, eine ehemalige Schülerin der Akademie und nun eine gefährliche Gegenspielerin, ist zurückgekehrt. Getrieben von Rache und dem Verlangen nach der Macht des Auges des Chronos, einer noch größeren Quelle der Zeitmagie, droht Lilith, die Zeitlinien zu zerreißen und die Welt ins Chaos zu stürzen.

Unterstützt werden Amalia und Theron von Nyx, einer Magierin der Schatten, deren Vergangenheit ein dunkles Geheimnis birgt. Ihre ungewöhnliche Allianz wird auf die Probe gestellt, als sie sich Liliths raffinierten Manipulationen und zeitverzerrenden Angriffen stellen müssen. Es entbrennt ein Kampf, der nicht nur mit Magie, sondern auch mit psychologischer Kriegsführung geführt wird.

Doch der Kampf gegen Lilith ist nur der Anfang. Amalia, Theron und Nyx entdecken Hinweise auf eine noch größere Bedrohung, eine uralte Macht, die im Verborgenen lauert. Sie müssen sich auf eine gefährliche Reise begeben, um die Wahrheit über das Auge des Chronos und seine Verbindung zur Schöpfung aufzudecken. Dabei werden sie mit ihren eigenen Ängsten, Zweifeln und der Frage konfrontiert, was es bedeutet, die Verantwortung für die Zeit selbst zu tragen.

Kapitel 1: Der Fall durch den Kaninchenbau der Erkenntnis

Die Welt von Amalia Rosenblüte war, bis zu jenem schicksalhaften Dienstag, so geordnet wie die Blütenblätter einer perfekt gezüchteten Rose. 27 Jahre, Bibliothekarin in der altehrwürdigen Stadtbibliothek von Nebelstein, eine Vorliebe für Earl Grey Tee mit einem Schuss Zitrone und eine Katze namens Schrödinger, die das Paradoxon ihrer Existenz (mal da, mal nicht) mit stoischer Gelassenheit verkörperte. Ihr Leben war ein offenes Buch, dessen Seiten sich gemächlich umblätterten – bis die Tinte plötzlich verlief und die Buchstaben zu tanzen begannen.

Es begann mit Kleinigkeiten. Einem unerklärlichen Zittern der Regale, wenn sie an bestimmten Büchern vorbeiging. Dem Flüstern von Stimmen, die aus den Seiten zu dringen schienen, nur für sie hörbar. Einem Gefühl, als ob die Realität selbst ein dünner Vorhang wäre, bereit, bei der kleinsten Berührung zu zerreißen. Amalia schob es auf Überarbeitung, den Stress des bevorstehenden Bibliotheksballs und die vielleicht doch etwas zu lange aufgeschobene Augenuntersuchung.

Doch der Dienstag änderte alles. Ein Gewitter braute sich über Nebelstein zusammen, als Amalia Überstunden machte, um eine Lieferung alter Folianten zu katalogisieren. Die Luft knisterte vor Spannung, nicht nur die elektrische, sondern auch eine seltsam...andere. Als sie ein besonders vergilbtes Exemplar mit dem Titel "De Umbris et Daemonibus" (Von Schatten und Dämonen) aufschlug, fuhr ein Blitz in die nahegelegene Kirche. Gleichzeitig entlud sich in Amalia etwas, das sie nicht kannte.

Ein Schwall eisiger Luft fegte durch den Raum, ließ die Kerzen flackern und erlöschen. Die Seiten des Buches flatterten wild, als würden sie von unsichtbaren Händen durchgeblättert. Und dann sah Amalia sie. Schemenhafte Gestalten, die sich aus den Schatten lösten, Augen wie glühende Kohlen, Klauen, die nach ihr griffen. Panik lähmte sie, doch ihr Verstand, geschult in der Ordnung der Dinge, suchte verzweifelt nach einer Erklärung. Halluzinationen? Ein Streich? Ein besonders makabrer Flashmob?

Die Kreaturen kamen näher, und mit ihnen kam eine Erkenntnis, die Amalia wie ein Schlag traf: Das war keine Einbildung. Das war real. Und es war hinter ihr her.

Instinktiv stieß Amalia einen Laut aus, der kein Wort, sondern reine, ungefilterte Energie war. Ein Schwall von Licht, silbrig wie Mondschein, brach aus ihren Fingerspitzen hervor, traf die vorderste Kreatur und schleuderte sie zurück in die Dunkelheit. Die anderen Schatten wichen zurück, zischten und fauchten, als wären sie von heiligem Wasser getroffen worden.

Amalia stand da, zitternd, die Hand vor den Mund gepresst. Was war das gewesen? Was war sie?

In diesem Moment der Verwirrung und des Schreckens öffnete sich eine Tür, die Amalia noch nie zuvor bemerkt hatte. Eine Tür, die nicht aus Holz oder Metall war, sondern aus purpurfarbenem Licht zu bestehen schien, das in der Dunkelheit pulsierte. Eine Stimme, tief und melodisch, drang daraus hervor:

"Amalia Rosenblüte. Tritt ein. Deine Zeit des Erwachens ist gekommen."

Amalia zögerte. War das der nächste Akt dieses absurden Dramas? Eine Falle? Oder...eine Chance? Sie blickte zurück auf die Schatten, die sich langsam wieder formierten, und traf eine Entscheidung. Lieber dem Unbekannten entgegengehen als dem Bekannten, das plötzlich so furchterregend geworden war.

Sie trat durch die Tür, und die Bibliothek, die Schatten, Nebelstein selbst verschwanden hinter ihr. Sie befand sich in einem Korridor, dessen Wände mit Symbolen bedeckt waren, die sie nicht kannte, aber dennoch verstand. Es war, als ob ihr Geist plötzlich eine neue Sprache gelernt hätte, eine Sprache der Magie, der Geheimnisse, der verborgenen Wirklichkeiten.

Am Ende des Korridors wartete eine Frau. Groß, schlank, mit Augen, die so alt und weise schienen wie die Sterne selbst. Sie trug eine Robe, die mit Sternbildern bestickt war, und in ihrer Hand hielt sie einen Stab, der wie aus lebendigem Licht geformt war.

"Willkommen, Amalia", sagte die Frau. "Ich bin Seraphina, die Hüterin des Arkanen Tores. Und du...du bist eine Erwachte. Eine Weberin der Worte, eine Tänzerin zwischen den Welten. Eine, die das Gefüge der Realität selbst verändern kann."

Amalia blinzelte. "Eine...was?"

Seraphina lächelte. "Eine lange Geschichte. Aber lass mich dir versichern, du bist nicht allein. Es gibt eine ganze Welt jenseits der Schleier, eine Welt voller Wunder und Gefahren, voller Magie und Monster. Und du, Amalia, bist ein Teil davon. Ein Schlüssel, vielleicht sogar."

Sie führte Amalia in eine Halle, die so groß war, dass sie die Decke nicht erkennen konnte. Überall schwebten Lichter, tanzten Bücher, murmelten Stimmen. Gestalten in Roben gingen umher, manche mit Flügeln, manche mit Hörnern, manche mit mehr Augen, als Amalia zählen konnte. Es war ein Kaleidoskop des Übernatürlichen, ein Basar der Bizarren.

"Das ist die Unsichtbare Akademie", erklärte Seraphina. "Ein Zufluchtsort für Erwachte wie dich. Ein Ort des Lernens, des Schutzes, der Vorbereitung."

"Vorbereitung...worauf?" fragte Amalia, deren Kopf von all den neuen Eindrücken schwirrte.

Seraphinas Lächeln verschwand. "Auf das, was kommt. Die Schatten, die du gesehen hast...das waren nur Vorboten. Dämonen, niedere Ausgeburten einer Dimension jenseits unserer Vorstellungskraft. Sie spüren deine Macht, Amalia. Sie hungern danach. Und sie werden nicht aufgeben, bis sie dich haben."

Sie legte Amalia eine Hand auf die Schulter. "Aber keine Sorge. Wir werden dich lehren. Wir werden dich schützen. Wir werden dir zeigen, wie du deine Kräfte nutzen kannst, wie du dich verteidigen kannst. Und vielleicht...vielleicht können wir gemeinsam das Gleichgewicht wiederherstellen, das aus den Fugen geraten ist."

Amalia blickte sich um, in dieser neuen, unglaublichen Welt. Sie war kein Alice, das in ein Kaninchenloch gefallen war. Sie war eine Rose, die aus dem Asphalt gebrochen war, eine Bibliothekarin, die zur Magierin geworden war. Und sie spürte, tief in ihrem Inneren, dass dies erst der Anfang war. Der Anfang eines Abenteuers, das sie an Orte führen würde, die sie sich in ihren kühnsten Träumen nicht hätte vorstellen können.

Der Anfang einer Geschichte, die noch lange nicht zu Ende geschrieben war.

Kapitel 2: Die Tinte des Schicksals und der Federkiel der Macht