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Tagsüber ein Polizist, nachts ein Held, wacht das Phantom über seine Stadt. An die 100 Jahre hat das Phantom bereits hinter sich gebracht, als ein Fall auftaucht, der alles aus den gewohnten Bahnen reißt. Alexandra Reuber, die Tochter des Bezirksstaatsanwalts wird vermisst und die Telefone laufen heiß. Alles was Rang und Namen hat, versucht jetzt den Polizeiapparat zu beschleunigen. Und so bekommt das Phantom einen neuen Fall, der sich weit in den neu entdeckten Untergrund verstrickt. Wurde Alexandra, Kurzform Alex, wirklich entführt, oder ist sie nur Alice im Wunderland gleich, in den berüchtigten Kaninchenbau gestürzt? Immer weiter wird sie hinein geführt, eingeladen und ja, auch verwandelt. Succubus, Werwölfe, Hexen, Vampire und Dämonen. Immer mehr bekommt sie gezeigt und präsentiert, bis sie letztendlich selber einer übernatürlichen Rasse angehören wird? Das Phantom folgt den Spuren, gleitet immer tiefer hinab und hinein. Folgt dem Übel, dem Unrat des Untergrundes, in dem eine 1000 Jahre alte Vampirin ihre Strippen weiter ziehen kann. Denn auf den ersten Blick, lässt sich ihr grandioser Plan nicht erahnen. Mit Sicherheit ist das Phantom nicht hilflos. Aber kann es alleine es wirklich mit einer weit verstrickten Verschwörung aufnehmen? Oder bekommt es Hilfe und Unterstützung vom Kreis der Seher? Worauf läuft es dann hinaus? Auf eine Massenschlacht? Das Zusammentreffen geballter Kräfte? Was wird dann aus der Stadt und ihren Einwohnern? Die Phantom Saga bekommt hier ihren ersten Auftakt. Eine Saga, die Mythologie schreibt, beschreibt und neu definiert. Der erste Teil einer Saga um das Phantom Phynxh, das kein Held, kein Antiheld, sondern eine Existenz nach nur eigener Definition ist. Mythos Freiheit, den es nur selber sich greift, begreift und so sich selber erschafft.
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Seitenzahl: 237
Veröffentlichungsjahr: 2015
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Vorwort
Ich bin das Phantom
Was ich will
Der Held
Die ach so schöne Liebe
Wenn ein Horizont am Ende das Fliegen verlangt
Defensive ist ein Henker
Schwäche, Ängste & die Stärke
Der Geist der Produktivität
Die Augen Deiner Wirklichkeit
Die Kunst des Trauens
Der Moment einer Stille
Der Moment (D)einer Wahrheit
Das Messer Deiner Intelligenz
Der Globus der einen an Menschheit
Die Pfade Deiner Muster
Der Spiegel der Wirklichkeit
Der Wust D(ein)er Normalität
Die Kunst des (Auf) Gebens
Spinn Two
Namensregister
Chapter One
Chapter Two
Veronas Velvet
Chapter 3
Veronas Velvet II
Chapter 4
Veronas Velvet III
Chapter 5
Alexandra/Matrischka
Chapter 6
Verona
Chapter 7
Alex(andra)
Santhana
Gefangen …
Zu Wasser …
Begegnung …
Spinn Three
Sprüche
Vorschau Band 2
Verfolgt ...
Zu Schiff …
Begrüßung …
Unterricht
Es gab einmal eine Zeit in meinem Leben, da war ich normal. Bis ich in einen Brunnen fiel …
Nein, aber diesen Hauch an leichtem Sarkasmus konnte ich einfach nicht unterdrücken.
Es gab wirklich eine Zeit in der ich nur Durchschnitt war. Ein Mensch unter Menschen, ein Gleich unter Gleichen, das im Trott der Masse nicht unterging, aber mit ihr schwamm. Es ist lange her und es war eine andere Zeit. Und dennoch war ihr Erleben so einzigartig, dass es eben nur einmal geschehen konnte. Ich möchte und ich werde versuchen, Dir meinem Leser dies in Worten zu zeichnen, zu malen und auf seine eigene Art ihm so Leben zu schenken.
Es kam kein Engel von oben, kein Geist, der mir seine Macht verlieh. Und dennoch geschah etwas Vergleichbares, das sich dem normalen Leben enthob.
Ich spazierte im Wald entlang. Nicht auf der Suche nach Natur, frischer Luft oder dem Hauch dessen was sich Freiheit nennt. Ich war den Häschern meines Rufes entkommen, den nun mal der Reichtum mit sich bringt. Ich schlenderte, schlenderte und umrundete Stein um Stein, Stöckchen um Stöckchen. In Wahrheit wusste ich selber nicht, was ich zu finden hoffte, ersehnte oder mit wünschte. Die Wahrheit war, dass ich der Gefangene eines Lebens war, aus dem ich einen Ausweg suchte. Meine Träume von großen Helden, die Visionen von etwas weitaus Größerem als einer Villa und Bergen an Geld, die ich Dank meiner Eltern besaß, im Geiste schwirrend.
Während ich also in den Welten meiner Gedanken und Träumen spazieren ging, hörte ich ein kreischendes Geräusch, das jede Wirklichkeit zerschmettert hätte. Sofort beendete ich die Welten, die meine Gedanken gefangen hielten und erwachte im tanzenden Sonnenlicht des Frühlings. Ich sperrte die Ohren auf, lauschte und versuchte auszumachen. Erneut erklang das Kreischen und ich folgte ihm. Ganz sicher keine Sirene, die mich rief. Keine Verlockung, aber Gefahr, Angst und vielleicht sogar ein Verbrechen.
Wieder nur etliche Bäume weiter, Büsche und Sträuche, erreichte ich eine Lichtung in dessen Mitte ich sie zum ersten Mal sah.
Ich weiß nicht mehr, was für eine Kreatur das war. Und mit Sicherheit ist dies auch so, nicht von Belang. Ich sah riesige Schwingen, lange rote Haare und feuerrote Augen. Messerscharfe Klauen an den Fingern und Elfenbein weiße Haut. Und sofort wurde mir klar, dass hier kein Opfer zu finden war. Doch in den Minuten, wo ich überlegte, vielleicht sogar noch entscheiden wollte, übernahm dieses Wesen die Kontrolle über meine Wirklichkeit. Schneller als ich blicken oder auch nur erahnen konnte, was es bei mir, warf mich zu Boden und hielt mich in umklammernden Griff dort gefangen. Ich konnte mich nicht rühren, nichts tun als hilflos ausgeliefert zu sein.
Die Kreatur tat nichts. Sie fixierte mich mit ihrem Blick und ließ die Zeit des Unbehagens einfach vorbei streichen. Dafür bildeten sich Worte in meinem Verstand, die ich erst für meine Gedanken hielt, bis ich begriff, dass sie sie mir schickte.
„Ich gebe Dir, was Dein Schicksal werden wird. Ein Hauch an Freiheit, ein Gefängnis neuer Möglichkeiten.“
Ein Ruck ging durch mein Inneres. Ich fühlte mich aus meinem Körper gerissen und durfte mich selber dort unten erblicken. Mein Körper wurde in die Höhe gehoben, die Kreatur noch immer darauf. Sie legte nun ihre Schwingen ganz um mich. Dann breitete sich ein Leuchten aus, ein Feuer, glühende Lava an tausend explodierender Funken, die ihren Ursprung und ihr Ziel in meinem menschlichen Körper dort unten fanden.
Ich sah mich selbst aufschreien, in Todesqualen, unter Höllen Folter, unter ewiger Pein. Das Feuer fraß alles und brannte glühend bis in das Innere meiner alten Existenz. Aber es zerstörte nicht, es erschuf nur neu. Zeichen, Symbole, wurden in meine Rippen gebrannt, auf die Knochen meiner menschlichen Existenz. Der Schmerz nahm unerträglich zu und ich verlor die Besinnung. Ein Schwarz unendlicher Tiefe fing mich auf, verschlang und verschluckte mich.
Irgendwann erwachte ich. Auf den Armen hatte ich Symbole.
3 auf dem Rechten, 3 auf dem Linken. Es war mein Moment eines Todes, der mich neu gebar.
Die Kreatur sah ich nie wieder und ebenso wenig mein altes Leben. Ich stand auf, richtete meine Kleidung und ging aus dem Wald hinaus. In eine unbekannte Richtung und ich blickte nie mehr zurück.
Jede Geschichte braucht ihre Mythologie. Da ich das weiß, präsentierte ich Dir nun die Meine. Was Du mit nimmst, was Du glaubst, was Du halten und behalten willst, das ist das Geschenk, das meine Worte Dir machen. Ich bin der Maler, aber das Gemälde interpretierst und betrachtest nur Du.
Ich weiß, was Du wissen willst. Was Du begehrt, wonach Deine Seele sich sehnt und vielleicht, da verwehrt es Dein Geist Dir noch? Aber was spielt an Lügen noch eine Rolle, wenn Deine Wahrheit ich Dir ganz simpel offenbaren will? Du willst wissen, wer ich bin, was ich vorhabe und wozu ich erschaffen wurde?
Frag den Zufall, das Schicksal, die Windungen an Querverbindungen, die sich da des Lebens Bahnen schimpfen.
Was Du bekommen wirst?
Mit Sicherheit keine Antwort, aber ich habe Dir gezeigt, dass selten Fragen der Weg, sind als einfach das, dass sich da Begebenheit schimpft.
Du bist hier, ich bin es. Für Sekunden, für Minuten vielleicht. Je nachdem wie fesselnd meine Worte waren, wirst Du mich niemals vergessen und meinen Namen in den Tiefen Deines Selbstes vergraben und darauf warten, dass ich mich das nächste mal in den Worten ergieße. Dann lass mich Dir sofort zwei meiner Wahrheiten präsentieren.
Es interessiert mich ganz einfach nicht, was Du von mir hälst. Es sind die Worte, derer ich mich bediene, um Wahrheit, Sinn, Zweck, Moment oder auch Zufall an Gefälligkeit zu formen. Ich bin, was ich sein will. Zu jeder Zeit, in jedem Moment, und vielleicht auch jeder Sekunde. Ich bin Nichts und doch mein Alles. Ich bin das Schwarz jeder Nacht aber gleichzeitig auch der Sonnenschein am Morgen, der Deine Seele erwärmt. Ich bin Teufel und Dämon, Engel oder auch simpler Erlöser. Ich bin ein Phantom. Ganz einfach Alles und gleichzeitig auch Nichts. Nimm mich, begreife mich in Sekunden und vergiss, was Du jemals über mich wusstest. Denn Morgen bereits, in nächster Minute oder Sekunde vielleicht, da bin ich, wieder Nichts, das sich selber neu erschafft.
Du wirst mich niemals begreifen, ergreifen oder packen können. Egal was Du denkst, was Du glaubst oder begreifst. Ich bin und bin es doch gleichzeitig doch niemals. Ich bin Schatten und Licht. Ich bin Alles und Nichts. Ich bin das Gute und das Böse. Das Reine und das Verdorbene. Die Kunst, die Deine Seele berührt, als auch die Grausamkeit in blutigen Rissen alleinig verewigt. Glaube mir, verleugne alles. Folge oder verleugne. Mir ist alles gleich. Du bist es. Ich bin da und bin es schon wieder nicht. Schlimmer als ein Schatten, denn mich versklavt auch kein Licht mehr.
So, eine erste Spur, die schon keine mehr ist. Du weißt wer ich bin? Ich bin eine Präsenz in Worten, mehr nicht. Ich spreche nicht, also... bin ich auch nicht.
Du brauchst mich?
Eine Wahrheit? Einen Glauben? Ein Urteil? Eine simple Hoffnung?
Dann bin ich da, wo ich immer und sein werde.
Komm jetzt, komm morgen, komm niemals oder immer.
Keine Zeit, kein Urteil, keine Präsenz, niemals nur Existenz, als simple Worte. Worte, Wahrheiten, Lügen oder auch simple Botschaft. Ich halte nichts, verspreche niemals. Wozu auch? Es ist mir des gleich. Ich tue was ich will und mehr nur nicht.
Gib mir Namen oder auch Mehrere … alles des Gleich …
Ich bin und doch nur niemals. Einer und gleichzeitig auch Mehrere.
Also wer ich bin?
Du hast einen Namen und keinen Glauben. Nenn es Freiheit an Gewissensbissen, die Dein Hirn zermartern. Denn mich wirst Du niemals einengen können in die Grenzen Deines menschlichen Verstandes. Vergiss was Du weißt, was Du wusstest, was Du wissen willst. Denn ab jetzt, da bin ich und doch bin ich es niemals. Ich bin und werde niemals sein, des Dein, des Mein.
Folge mir nicht.
Und doch wirst du es tun...
Also sei, was Du bist.
Ich bin es ebenso. Das reine Nichts, das Ich.
Ich bin … das Phantom Phynxh
Tja, es gibt da so etwas, dass sich Zweck und Sinn nennt. Muss ich mich dem denn wirklich unterwerfen? Ich hatte alles bereits.
Liebe, Hass, Einsamkeit und auch die Zweisamkeit. Ich weiß, wer schreibt, der tut es alleine dem Zwecke zum Sinn. Aber wer bin ich, wenn dies nicht ohne des Gleichen geschieht? Also erschaffe ich, Moment, Sinn, Präsenz, Sekunde, Mich und ja, auch Dich.
Ich spreche, Du liest, siehst, erkennst, begreifst, und dann spielt die Zeit ihr Übriges. Willst Du das? Dass die Zeit, Sekunden, Momente, Minuten, Dich mehr greifen, ergreifen, als ich es zu tun vermag? Das glaube ich jetzt nicht, und morgen des noch weniger. Löse mich von der Vergangenheit, von Zukunft als auch simpler nur Gegenwart. Was dann?
Ich schreibe die Zeit Dir neu?
Wann?
Jetzt … Morgen … ein jedes Mal, wenn Du nur eines meiner Worte berührt.
Die Zeit sind wir los. Die Zukunft, sie ist und bleibt alleine, nur die Deine.
Die Gegenwart?
Ich entscheide nicht, was Du liest und erkennend Dich zu begreifen getraust. Also auch sie ist und bleibt, die Deine, in Berührung auch, Meine …
Vergangenheit.
Vergrab sie, vergiss und verleugne.
Ich bin nicht Therapie, Aufarbeitung. Bewältigung oder auch reine Lösung.
Wer der Zeit gebraucht, der formt ihr alleiniges Vergehen. So bleibt immer noch Sekunde an Sinn, an Ziel, an Zweck.
Was also soll es sein?
Keine Zeit mehr, also bleibt immer noch das Eine, das sich da das Reine nennt. Die Materie, die Hoffnung und Präsenz im Glauben manifestiert.
Muss es das denn wirklich sein?
Präsenz ist Glauben an Manifestation. Ein Reihenfolge, die drehend sich selber erklärt. Du weißt aber eines bereits? Wusstest es, vergaßt es bei diesem simplen Gedanken, der sich menschliche Hoffnung nennt.
Existenz ist nicht das, was Freiheit eröffnet. Es ist Wahl, Entscheidung und auch Möglichkeit. Du willst also alles und wählst das nichts, das sich Verstehen schimpft?
Was also ist Willen?
Meines oder Deines?
Du oder simples Ich?
Wähle, entscheide ….
Dann aber vergiss es wieder.
Denn was nicht war, nicht ist, will auch ebenso nur nichts.
Schalte aus, was Mensch Dir nennt, was Gedanken sich schimpft und reines Begreifen manifestiert.
Bist Du am Ende?
Dann bist Du am Anfang dessen, was wird, was kommen soll, was ich bin und niemals will. Weniger Wort, kein Begreifen, kein Verstehen, keine der so schönen Formeln, die an den Anfang Dich nur bringen.
Nenn es das Nicht, dass das Alles will. Das Alles, das sein Nichts gebiert. Du bist Eines, so wie nur Keines. Genau so, bin ich des Wollens, des Sollens, des Müssens, der reinen Pflicht, die sich da Nichts nennt.
Was gebraucht am Ende eines Wortes, das im Mitten, am Ende, am Anfang oder auch Endes steht. Keine Reise beginnt, endet, wenn es weniger des Weges, als simples Gehens gebraucht. So kann im Stehen sich selber alles nur bilden, was sich Trubel an Wahrheit oder simples Erkennen schimpft.
Ich weiß. Du bist nicht des Ich, das keiner Form gebraucht. So brauchst dennoch, das Einfache, das sich da Antwort im Erkennen schimpft: Nichts.
Sie nennen ihn Held, weil er eine Maske trägt. Sie fürchten ihn, weil er das Böse zu Brei schlägt. Aber wer sagt, dass er selber nicht auch den Tod und das Grauen bereits als Gewand trägt? Nichts dort draußen, in Deiner kleinen Welt, die Du als Dein kleines Paradies betrachtest fürchtet die Gerechtigkeit, wenn es die magische Grenze im Innern bereits überschritten hat. So gebrauchts dem Teufel, um seines Gleichen zu jagen.
Du willst einen Helden?
Dann such Dir einen strahlenden Ritter in schimmernder Rüstung, der der Jungfrau die rote Rose reicht. Such Dir einen Erlöser, der sich in Sanftmut der Liebe verschreibt. Suche und begreife, wenn auch so sehr gewünscht, in des Welten Kreises wirst Du es nur niemals finden. Es ist die Illusion, die Menschen den Menschen verkaufen. Es ist der Held, der nicht bereit ist, sein eigenes Heldentum als Triumph über das Selbst zu opfern.
Also was erwartest Du von mir?
Einen Meister, einen Anführer, einen Erretter?
Vergiss es.
Ich urteile nicht, ich richte nicht, denn dafür kümmert mich das kleinliche Abbild der illusionären Kleingeistigkeit absolut nur gar nicht. Ich könnte nur alles und will des Gar nicht.
Warte auf Deinen Helden.
Ruf ihn, bete ihn an und preise seine Tapferkeit.
Aber löse mich von diesem abgeklapperten Bild eines Ideales. Was auch immer ich sein werde. Für Dich, für Die Welt, unterliegt keinem Glauben oder Wissen, dass Du Dir jemals bilden wirst. Es wäre einfacher, Du lässt es. Für mich, für Dich.
Ich bin Phönix und Rose, Hand in Hand. Ich verbrenne, zerstöre und lege der Grausamkeit die Blätter meiner Rose zu Füßen. Und dennoch, obwohl ich bin, aber wie der Schatten niemals sein werde, obliegt meiner Existenz nur der alleinige Sinn, den ich ihm in genau in dieser Sekunde zu geben vermag.
Brauchst Du einen Helden, so werde ich einer sein, aber niemals bleiben können. Denn das wäre die Lüge vollkommener Aufrichtigkeit, die es im Strudel einer Menschlichkeit ganz einfach nie geben kann. Und so lernst Du eines bereits von mir. Was auch immer Du in mir zu sehen vermagst, zu erhoffen zu glaubst. Es ist die Wahrheit, die ich grausam und ohne Scheu ganz simpel präsentiere. Hoffe gar nicht erst, dass ich Dich streicheln oder zu liebkosen vermöge. Ich kenne diese Welt, wie auch jede andere zu genau, weiß zu viel, um noch Gefallen an reiner Spielerei an Aufmerksamkeit zu gebrauchen.
Such Dir Deinen Helden und rufe ihn. Mich aber bekommst Du nur dann, wenn genau Du es nicht verdienst. So würdest Du es bezeichnen und vielleicht da siehst Du es auch irgendwann so.
Nur bin ich das, was Mensch als frei bezeichnet. Von Form, von Hülle, von Zweck, von Aufgabe und Sinn. Und obwohl Maske, bin ich davon befreit. Denn als Gesicht nur, könnte mir Deines dienen. Begreife, verstehe oder verleugne und simpel vergiss.
Ich weiß, dass Du sie willst, es ohne sie nur niemals erträgst. Denn was könnte schlimmer sein, als die keine an Einsamkeit, die sich da reines Selbst nur nennt? Es ist die Zweisamkeit, die schützend ihre Arme um Dich legt. Es ist der oder die nur Andere, die auffangend Dich in die Geborgenheit wickelt. Was Du aber an Anderen suchst, verlierst Du rein an Dir. Also ist die Suche, dieses haltlose Greifen, nur nichts als ein Sein, das das Sein nur simpel nicht erträgt. Suchst Du nicht, so findest Du bereits. In Dir, im Selbst, im Sein, das des Anderen nicht mehr gebraucht.
Sicher, ich biete Dir nicht die Einsamkeit. Warum nur, sollte ich Dich versklaven, wenn Du selbst es doch besser weißt. Es gibt da Einfaches, das sich Freiheit nennt. Der Möglichkeit, des Weges, der jeder nur Wahl. Die Liebe, sofern Du ihr nur erliegst, hat in Unbedachtheit, die kleine Fähigkeit, Dir dieses nur zu nehmen. Nein, auch das lieben verbiete ich Dir nicht. Denn dann wäre ich nur der Teufel, den Du zu sehen wünschst. Vielleicht noch nicht, aber in fortschreitendem Weg auf sein Erscheinen wartest. Denn wie nur, könnte ich ohne gut als auch böse nur sein? Ein Fehler, ein Missgeschick, dass Du alleine niemals akzeptieren kannst. So wartest du auf Eines oder aber auf Beides. Simple Wahrheit, dass keines bekommst.
Zurück zur Liebe.
Was Du nicht kontrollierst, was wie dem Durstigen sein Wasser das Ertrinken gebären kann, nimmt Dir ganz einfach alles, was Du nur selbst niemals bemerkst. So verbiete ich nicht das Lieben, das verlieben oder auch simple Suche danach. Ich bitte Dich nur, um die Freiheit des Augenblickes. Was Du, im Moment nicht ertragen kannst, genau das nur, solltest Du Dir selber auferlegen. Sicher, ich will nicht belehren, lehren oder simpel führen. Aber ist es mit dem Wissen so, dass auch ungeteilt es weiter wächst. Und da ich mich nicht zu definieren oder formen brauche, male ich ein Stück nur meiner Erscheinung, auf dass Du sie erleben kannst. So bekommst ein Ich, das simple Mich, das nur wieder keine Existenz besitzt. Was Du siehst, erträgst, findest oder auch glaubst, auf ewig nur das Deine.
Ich forme es einfach, im simplen Verstehen. Einsamkeit, als auch die Zweisamkeit, sind Erscheinungen an momentanen Zustandes. Wählst freiwillig das Eine, dann bewusst das Andere und wieder zurück zum Anderen. So hast Du die Macht der Freiheit, der Wahl und auch Möglichkeit. Was Dich manipuliert, ob nun erwünscht oder simpel auch nicht, kann Freies niemals sein. So gebe ich Dir eines an Pfad, an Weg, das nur keines gebiert. Verdrehtes Wortspiel reiner Sinn. Nimm eines zu jeder Zeit, am Ende dann keines und definiere es Dir neu. Das nur, nennt sich Freiheit und Wahl einer Möglichkeit, die alleine Dir selber unterliegt.
Ich weiß, jeder sagt Dir eines oder Anderes. Das Fehlen ist der Fehler, das Andere eine Last. Aber ich, bin niemals ein Jeder und bin es doch, denn ohne Form, bin ich Filter als auch Spiegel ein jeder nur Wesenheit. Mich hat nichts erschaffen, ich fließe und bilde mich selber, im Gedanken, im Wort als auch Idee. Und zwängst mir Dein Verstehen auf, so zerreiße ich es im nächsten Schritt nur wieder. Sind wir am Ende als auch Anfang dessen was Sein sich nennt, so darfst mich von nun an als Wort nur nehmen. Sofern Du dies denn selber wirklich erträgst.
Der Wahrheits letzter Schluss:
Liebe nicht die Einsamkeit und vereinsame niemals eine Lieblichkeit.
Ich bin kein Vorgel und mit Sicherheit hast auch Du keine Flügel an Dir verewigt. Es sei denn, Du gehörst der Kategorie Engel, die Du Dir gerne auferlegen darfst. Wenn es Dir damit gut geht, Du Dich besser fühlst, darfst Du gerne Dich an den Glauben egal welcher Religion klammern. Ebenso natürlich auch an die Geschöpfe nur jeder Mythologie. Mich aber kannst Du nirgendwo mehr einordnen, das hast Du mit Sicherheit begriffen. Vielleicht darfst Du mich mit der Sphinx assoziieren, das würde mir gefallen. Denn ebenso ist mein Name kein Zufall und Fehler, nun die entstehen nur aus Deinem Verstehen, das krampfend versucht, meine Existenz als auch Richtung voraus zu berechnen. Du kannst nichts dafür, wie solltest Du auch, denn der menschliche Geist, Verstand als auch die simplen Schaltungen Deines Gehirnes, verlangen genau das von Dir. Ich bin neu, ich bin anders und genau so, wird es immer bleiben.
Kommen wir zum Horizont
Mit Sicherheit ist er in weiter Ferne und manchmal da formt er Dir ein Bild der Freiheit, das in unerreichbarer Höhe bleibt. Du darfst hoffen, Du darfst nach oben sehen und die Vögel bei ihrem Flug beobachten. Nehmen wir die Möwe und ihr Geschrei, denn welches Bild passt sonst schon besser für das Bild einer Freiheit. Ein weißer Teppich aus Wolken, der blaue Himmel und dazu den strahlenden Planeten, der sich Sonne nennt. Alles bleibt dort oben und Du alleine darfst beobachten, ersehnen und manchmal einfach glauben. Sicher geht es nicht darum und dennoch wollte ich für einen Moment dieses Bild in Dein Inneres schicken. So begreifst Du ziemlich schnell, was für Fähigkeiten ich besitze. Es sind nicht die Worte, derer ich alleine vermag. Ich kenne Gefühle, ich kenne Hoffnungen, Sehnsüchte und auch die Träume. Deine, meine und im Grunde die jeder möglichen Existenz. Dies ist nicht unmöglich, wie Du sofort zu zweifeln wünschst, sondern es ist der Zug an Freiheit, der Dir alles offenbart und selber zwischen Allmöglichkeit wählen lässt. Zuerst kommt der Gedanke, der Wunsch, dem ein Sein sich zu stellen hat, danach dann die Entscheidung als simple Wahl. So bildest auch Du Dich selber in Deiner noch nicht angebrochenen Zukunft.
Belehren will ich Dich im Grunde nicht. Ich erzähle nur, schildere, was ein Moment, eine Sekunde, von mir nur jetzt verlangt. Es ist Gegenwart, die in Deinem Jetzt, meine Zukunft einfriert. Aber ebenso ist es Deine Zukunft, die Du durch Wissen und kleinstes Verstehen, neu formen kannst. So sind wir, obgleich ich keine Existenz besitze, in genau diesem Moment nur gleich. Wie also sollte ich Dich belehren wollen, denn ich erklärte es rein mir selber. Und da Du im Grunde alles bereits schon weißt, so bekommst von mir nur die Klarheit einer neuen Definition. So erklärt Sinn, ein kleiner Zweck, von Worten als auch Text. Aber immer nur für Sekunde und Moment, das Ganze meines Seins, berührt es so nur niemals.
Fahren wir fort, mit dem Horizont, mit dem Himmel, den Du niemals erreichen kannst.
Dein Geist sagt Dir, er ist dort oben. In Ferne, in Weite, in Unerreichbarkeit.
Mit Sicherheit, da ist er das. Denn ich schreibe keine Ordnung oder simple Gleichung neu. Ich wende den Blick Deiner Aufmerksamkeit nur alleine vom Oben in das Unten. In die Tiefe, die so leicht übersehen einem Meer so gleicht, das nur ebenso einen eigenen Horizont besitzt.
Ja ich weiß, Seele, Erleuchtung, Aufarbeitung, Vergangenheit und das Stellen eines Selbstes, das Prüfung und Aufgaben sich rein selber formt. Ob Du es tust, ob Du es lässt, ist ganz simpel auf ewig nur Deines. Ich berühre es nicht einmal, streife vorbei an dem Meer Deiner eigenen Tiefgründigkeit. Ich zeige Dir alleine nur eines, ein kleines Keines, das doch nur alles offenbart.
Hast Du ein Meer, eine Tiefe, einen Schlund an eigenem Selbst, der Vergangenheit, Gegenwart und mögliche Zukunft gefangen hält, so besitzt nur ebenso einen eigenen Horizont.
Du hast also die simple Wahl, in diesem Meer zu ertrinken, zu baden, zu tauchen und vielleicht Dich zu verlieren. Geh angeln, nach Deinen Dämonen, Deinen Engeln und alleinigen Freunden, die das Leben in Blasen der Erinnerungen für immer verewigt hat. Nur gibt es dort einen Himmel, einen Horizont und eine eigene Welt, die nur Dir alleine unterliegt. Und dort brauchst Du keine Flügel, keine Fähigkeiten als Du bereits besitzt. Du selber musst nicht abtauchen, um Dich über den Horizont Deines Selbstes zu erheben.
Du wirst stürzen, Du wirst fallen, Du kennst keine Richtung und die Möglichkeiten jeder Variation werden Dir Angst machen. Es muss so sein, denn von nun an bist Du alleine. Niemand und nur Keines versucht Dich zu behindern, einzuengen und zu versklaven, als Du selber es nur gestattest. Und so ist ebenso ein Hauch an Freiheit manifestiert, die ich bereits besitze.
Der Sinn dieses Artikels, ist nicht die Lehre. Keine Richtung, keine vorgeschriebene Form, keine Botschaft als simpel die Worte. Ich gebe Dir Oberfläche, ich male Bild um Bild, Möglichkeit um Möglichkeit. Ich bin kein Denker, wie Du es seit eh und je nur kennst. Ich bin anders in jeder nur Variation und Facette. Deswegen gebe ich Dir Eines, dann das Andere und wiederum nur Jenes. So zeichne ich kleine Pfade an Sekunden und Augenblicken, in denen Du mich in Momenten begleitest. Man sagt, der Weg ist es der zählt. So gehen wir manchmal zusammen, manchmal gegeneinander oder Du am Ende alleine.
Sich ausbreitende Schwingen, formen Sturz als auch Flug nur immer in eigener Höhe. So gebrauchts des Platzes, der manchmal sich Stille und Einsamkeit nennt. Denn die Herde, die Schar, plustert und bewegt sich im gegeneinander, so dass Kleinstes sich manchmal verlieren kann. Du aber bist anders, denn Du bist hier.
Es herrscht kein Krieg, kein allgemeingültiger auf jeden Fall, wie es die reine Definition verlangt. Und doch gibt es da einen Kampf, der sich Miteinander nennt. Nicht jeder Mensch, den der Zufall als auch Alltagspfad Dir schickt, ist Dein Feind. Dies würde nur Misstrauen und Vorurteil im Vornehinein verewigen. Dein Handeln, Dein Tun und auch Dein Denken, sie wären beschränkt und eingeschränkt. Und doch ist das Leben wie die Futtersuche an der Tränke. Jeder will seinen Vorteil, den größten Happen und als Erstes nur fressen. Der Nächste, das Ich zur Seite, es interessiert ganz einfach nicht.
Du bist ein Teil des Rudels aus Wölfen, die zu meist den Schafspelz tragen. Sicher, sieht man selten nur gefletschte Zähne oder die Klauen bereit zum Angriff. Nur ist es so, dass die Meisten das Spiel der Maske weitaus besser beherrschen als die reine Natürlichkeit. Es ist verständlich, es ist normal, denn das Schaf wird in Mitten des Rudels nur zerfleischt. Was bleibt, ist ein quiekendes Etwas, das blutend die Spuren einer einstmals lebenden Unschuld abspiegelt.
Auch ich trage eine Maske. Nur gibt es simpel mich nicht. Ich bin das Abbild einer Existenz, die möglich und wahrscheinlich sein könnte. Und indem ich diese Möglichkeit forme, existiere ich bereits. Ich erschaffe mich rein selber. Und genau diese Macht besitzt Du auch. Die Maske trägst Du sowieso. Meistens nur unbewusst. Erkennst Du dies, so gibt’s den nächsten Hauch an Freiheit bereits. Erkennt man Gefängnis, simple Umrandung an Gitterstäben, so bleibt man eingesperrt, sofern das Tor geschlossen. Aber wählst Du rein selber Dein eigenes Gefängnis, so bist Du niemals versperrt, sondern besitzt alleine den Schlüssel der Dich befreien kann. Was ein Anderer Dir tut, gibt Dir Ohnmacht und auch die simple Schwäche, denn Du erwartest es einfach nicht. Aber übst, was ein Anderer Dir tun könnte, so wird aus späterem Geschehen nichts weiter als ein Schauspiel, dessen Rolle Du bereits einstudiert hast. Und verhälst Dich dann als Opfer, als Maske dessen was erwartet wird, so gewinnt ein Anderer im Glauben, im leichtsinnigen Triumph. Solange, bis Du das Spiel beendest. Beherrschst Du die Regeln, führst ein Spiel auf Dein vorbereitetes Brett, so ist der Sieg oder auch die offensichtliche Niederlage, denn das Spiel nur selbst, war ein Spiel an Illusion und erwünschtem Theaterstück. Nenne es Möglichkeit, kleinsten Tipp, den ich Dir für des Alltags Schlachten so nebenbei offenbare.
Die Defensive ist ein Henker, Deiner Möglichkeiten, Deiner Stärke und am Ende auch Deiner Freiheit. Beherrschst Du aber auch jene im gespiegelten Abbild dessen, was ich Dir oben erklärte, so begreifst eine kleine Kunst des Krieges. Denn auch wenn Leben nichts als Miteinander, gegeneinander und drumherum sich formt, so ist der Mensch allein auf den Vorteil bedacht. Natürlich urteile ich nicht. Du solltest es auch nicht tun. Beobachte, lerne und erhebe Dich dann nur im Innern über jede der äußeren Formen. Ein weiterer Aspekt Deiner Freiheit, die Du alleine ermöglichen kannst.
Einfach, nicht schwer und kompliziert nur ebenso wenig. Man sagt der Angriff ist die beste Verteidigung. Nun, nach oben, da weißt es besser. Denn was Masse benutzt, im Leichtglauben, im Unwissen und manchmal auch der schönen Blindheit, sollte Deines nicht sein. Du liest, Du begreifst und erkennst, dass Wahrheit nicht gleich Wahrheit und manche Lüge Dir alles Wahre offenbart.
Keinem Wort ist eine einfache Macht. Sei es gesprochen, geschrieben oder auch gezeichnet. Es ist Verstand, es ist Wissen, es ist das Begreifen, dass die Seele und Sein von dem Quell der Offensichtlichkeit befreit.
Du besitzt alles und eines zu seiner Zeit. Selten zu dem Zeitpunkt, an dem Du es Dir wünschtest. Aber dennoch ist immer alles in Dir. Es kämpft sich den Weg nach Vorne, es übernimmt, kontrolliert und beeinflusst Dich. Ob Du es willst oder nur auch nicht. Die Freiheit kann niemals nur ganz Dir sein, wenn es kämpft in Deinem eigenen Sein.
