Denke! - Clayton Husker - E-Book

Denke! E-Book

Clayton Husker

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Beschreibung

Was, wenn dein Garten zum letzten Rückzugsgebiet wird? Was, wenn du Tag und Nacht ums Überleben kämpfen musst? Was, wenn über deine Welt ein grenzenloser Krieg hereinzubrechen droht? T93 – die neue Zombie-Serie von Clayton Husker entführt dich in eine Welt, die von lebenden Toten dominiert wird. Doch die Menschheit ist noch nicht am Ende. Mitten in der Nordsee, auf der Insel Helgoland, formiert sich der Widerstand gegen die Zombie-Invasion. Mit allen greifbaren Ressourcen treten die Menschen zum letzten Gefecht an. Der Krieg gegen die Zombies beginnt. Nachdem der Versuch des Militärs, die Siedler im neuen Refugium auszulöschen, desaströs gescheitert ist, entwickelt sich Marschall Gärtner mehr und mehr zum Despoten. Im fernen Russland sammeln sich mittlerweile gewaltige Zombieheere, die in dem Mutanten Kzu’ul einen Anführer gefunden haben, der sie nach Westen führt, wo er im Siedlungsgebiet der New World neue Jagdgründe erschließen will. Ein neuer Zombiekrieg bahnt sich an, den die Parteien mit unverminderter Härte führen.

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Seitenzahl: 284

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T93

 

 

Die deutsche Zombie-Serie

von

 

Clayton Husker

Inhalt

Titelseite

Band 7: Denke!

Prolog

Jahr Zwei, 04. Oktober, Mittag

Jahr Zwei, 04. Oktober, Nachmittag I

Jahr Zwei, 04. Oktober, Nachmittag II

Jahr Zwei, 06. Oktober, Abend

Jahr Zwei, 08. Oktober, Morgen

Jahr Zwei, 09. Oktober, Morgen

Jahr Zwei, 09. Oktober, Mittag

Jahr Zwei, 09. Oktober, Abend

Jahr Zwei, 10. Oktober, Morgen

Jahr Zwei, 10. Oktober, Mittag

Jahr Zwei, 10. Oktober, Nachmittag

Jahr Zwei, 17. Oktober, Morgen I

Jahr Zwei, 17. Oktober, Morgen II

Jahr Zwei, 17. Oktober, Morgen III

Jahr Zwei, 17. Oktober, Mittag

Jahr Zwei, 18. Oktober, Morgen I

Jahr Zwei, 18. Oktober, Morgen II

Jahr Zwei, 18. Oktober, Morgen III

Jahr Zwei, 19. Oktober, Mittag I

Jahr Zwei, 19. Oktober, Mittag II

Jahr Zwei, 22. Oktober, Nachmittag

Jahr Zwei, 24. Oktober, Mittag

Jahr Zwei, 28. Oktober, Morgen

Jahr Zwei, 28. Oktober, Mittag I

Jahr Zwei, 28. Oktober, Mittag II

Jahr Zwei, 28. Oktober, Mittag III

Jahr Zwei, 28. Oktober, Nachmittag I

Jahr Zwei, 28. Oktober, Nachmittag II

Empfehlungen

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Ren Dhark Classic-Zyklus

Impressum

Band 7:Denke!

 

»Ein Gedanke, der richtig ist, kann auf die Dauer nicht niedergelogen werden.« – Otto von Bismarck

 

»Viele Menschen würden eher sterben als denken. Und in der Tat: sie tun es.« –Bertrand Russell

Prolog

»Hilfe! Wir werden überrannt! Schickt Verstärkung! Dringend!«

Das waren die letzten Worte, die Serj Multman, Hauptmann des 31. Wachbataillons Kasan-Nord, sprechen konnte, bevor seine Stimme in einem Schwall aus Blut erstickte.

Der Telefonhörer fiel aus seiner zuckenden Hand zu Boden, während sein bemitleidenswerter Körper gewaltsam zur Seite gerissen wurde. Einer der Hunter, die das Wachhäuschen gestürmt hatten, biss sich schmatzend in seiner Kehle fest und saugte genüsslich an der Wunde, aus der ihm der begehrte warme Saft entgegen sprudelte. Das irre Keckern der widerwärtigen Kreatur versank blubbernd in dem Schwall aus Blut, mit dem das Leben aus dem Leib des Hauptmanns entwich.

Inmitten der gnadenlos im Eis erstarrten Einöde der Wolganiederungen unweit der Stadt Kasan gab es einen Angriff. Die Zombies rotteten sich zusammen, um unter der Führung des Strugglers Kzu’ul gegen die Grenzanlagen zu marschieren. Obwohl – dieses Wort beschreibt es ungenügend. Die Zeds, wie das Militär sie nannte, marschierten nicht. Sie kamen wie ein gottverdammter Tsunami über die Befestigungsanlagen und rissen alles mit sich, was ihnen im Wege stand – fast wie in den ersten Tagen der Apokalypse, als niemand die Dinge glauben wollte, die man sehenden Auges zu erfassen verdammt war.

Beinahe zweieinhalb Jahre war es nun her, dass im fernen Deutschland durch einen bedauerlichen Unfall in einer harmlosen Biogasanlage diese Seuche über die Menschheit gekommen war wie der Fluch einer schwarzen Nemesis. Und es hatte nicht nur die Menschen erwischt. Binnen kürzester Zeit infizierten sich sämtliche Wirbeltiere und verwandelten sich in angriffslustige Mordbestien. Selbst so winzige und eigentlich possierliche Tierchen wie Mäuse und Rotkehlchen stürzten sich auf jedes erreichbare Wesen, um das in ihrem Zellgewebe wütende Virus weiterzutragen.

Gerade in den ersten Tagen der Infektion spielten sich in den Straßen, aber auch in den entferntesten Winkeln der Welt, Szenen ab, die ein Alfred Hitchcock nicht dramatischer hätte inszenieren können. Riesige Vogelschwärme und unüberschaubar große Heere von Kleinstnagern fielen über Mensch und Tier gleichermaßen her, was eine exponentielle Vervielfachung der Infektionsrate zur Folge hatte, bevor die niederen Wirbeltiere relativ schnell vollständig in einen Totenzustand übergingen und verwesten beziehungsweise gefressen wurden.

Schnell wurde klar, dass es völlig unterschiedliche Reaktionen auf das Virus gab. Auch bei den Menschen unterschieden sich die Zombies von Beginn an voneinander. Da gab es Walker, diese schleichenden Toten. Beißwütig, fleischgierig, verfressen und doch unfähig, mit dem Fleisch in ihrem Körper irgendetwas anzufangen. Sie konnten nichts verdauen, nur das Virus weitertragen. Einige, die schon als Menschen lethargisch, faul, bewegungsarm lebten, vergingen in ihrer Zombieform schnell und wurden zu Futter für die anderen Zombies, die Hunter. Die Hunter machten zunächst etwa zehn Prozent der Zombiemenge aus und erwiesen sich als außerordentlich gefährlich, denn sie waren flink und sehr angriffslustig; einige von ihnen entwickelten sogar Strategien für ihre Jagd nach Frischfleisch. Auch hier gab es welche, die ihre Energie schneller verbrauchten als andere, doch sie befanden sich den Walkern gegenüber im Vorteil, denn sie konnten Menschenfleisch und andere Dinge, die sie fraßen, verdauen. Sie stürzten sich sogar auf Walker, wenn frisches Fleisch für sie nicht erreichbar war.

Anderthalb Jahre lang entseelten diese beiden Zombiespezies und die zombifizierten Tiere zusehends den Planeten. Sie überrannten allein durch ihre zahlenmäßige Überlegenheit ein Verteidigungsbollwerk nach dem anderen, bevor die restlichen Überlebenden sich zusammenschlossen und zum Gegenschlag ausholten. Die Menschheit hatte unter Einsatz des vernichtenden Potenzials, das ihr zur Verfügung stand, die Zeds um nahezu zwei Drittel oder mehr reduziert und sich in Europa eine neue Welt aufgebaut.

In dieser Welt herrschte wegen des intensiven Gebrauchs von Atombomben im ersten Zombiekrieg mittlerweile ein strenger, nuklearer Winter, und selbst in Europa waren einige Landstriche wegen havarierter Atomkraftwerke unbewohnbar, aber das galt eben auch für Zombies. Im Eispanzer, der über dem europäischen Siedlungsgebiet nördlich und östlich der Alpen lag, warteten Millionen Zeds konserviert auf den Frühling, wenn ihre von Eiskristallen verhärteten Muskeln wieder auftauen und sie erneut auf Beutefang gehen würden.

Das Problem der Frostzombies war den menschlichen Entscheidungsträgern durchaus geläufig, und nicht alle Menschen freuten sich auf die Tage, in denen der Frühling das Eis zum Schmelzen bringen würde. Bis dahin jedoch gab man sich damit zufrieden, die Zeds aus dem Osten, also aus Russland, Asien, China und so weiter, an der gigantischen Befestigungsanlage zurückzudrängen, die der Führer der Menschen, Marschall Thilo Gärtner, quer durch den russischen Teil Europas vom Nordmeer bis zur Wolga hatte errichten lassen.

Hier gab es Betonmauern, mehrere Meter hohe Elektrozäune, Selbstschussanlagen, Minengürtel und stationäre Mikrowellenkanonen, die den vorrückenden Zombies den Garaus machten. Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat. Außerhalb des Walls gab es Bereiche, in denen riesige Haufen von endgültig toten Zeds, zu Knochenwällen festgefroren, den Anspruch der Menschen auf das Territorium westlich dieser Linie bekräftigten.

Doch dieser Verteidigungswall im Osten fiel nun. Irgendwo zwischen Kasan und Nischnij Nowgorod hatten die Zeds es geschafft, die angeblich unüberwindliche Barrikade zu stürmen und niederzureißen. Sie hatten sich zu einer Armee des Grauens zusammengerottet. Millionen von verfaulten, zerfetzten und vom Frost beschädigten Leibern hatten sich in einem gewaltigen, gierigen Tross vereint, um die letzte Bastion der Menschheit einzunehmen und dort grausame Ernte zu halten.

Dieses grotesk anmutende und unendlich scheinende Meer aus grunzenden, geifernden und kreischenden Monstrositäten schwappte nicht mehr ziellos und angreifbar herum wie Öl in einer Pfütze, es folgte nun einem bestimmten Muster. Die Zeds hatten nämlich einen Anführer. Den ersten Zed, der die dritte Generation des Virus in sich trug, Z1V33. Er nannte sich Kzu’ul und konnte alle Zeds durch die Kraft seiner Gedanken kontrollieren und lenken. Er war ihr Meister.

Die Zentrale des Wachbataillons mobilisierte alle vorhandenen Kräfte, um den Durchbruch zu stoppen. Hubschrauber flogen Raketeneinsätze, leichte und mittlere Aerosolbomben wurden aus Transportflugzeugen abgeworfen, Panzer und Maschinenkanonen kamen zum Einsatz, um die Zahl der Zombies, welche die Demarkationslinie überschritten hatten, so gut es eben ging zu dezimieren. In den Minengürteln vor und hinter dem Zaun donnerte es, als zögen schwere Gewitter über das Land; doch es half nichts. Die Armee der Zombies war einfach zu groß. An dieser Stelle konnten die Truppen der New World Army das Grauen nicht stoppen. Wie ein gigantischer Heuschreckenschwarm fielen die Zeds in das östliche Siedlungsgebiet ein und begannen, Menschen zu fressen.

Jahr Zwei, 04. Oktober, Mittag

»Und? Nur Schrott?«, fragte Ralle.

Er war mit Holger und drei Bewaffneten im Außenbereich des Dorfes unterwegs, um die Reste der Schlacht, die hier vor drei Tagen erbarmungslos getobt hatte, zu begutachten. Holger legte gerade ein paar verbogene Blechteile, die zu einem der Sea King-Hubschrauber gehörten, beiseite.

In einem großen Bogen um die Südflanke von Rennes-le-Château herum lagen insgesamt sieben mehr oder weniger zerstörte Helikopter am Boden. Es handelte sich ausschließlich um Fabrikate des amerikanischen Herstellers Sikorsky, drei Sea King S-61 und vier Black Hawk UH-60. Der Rundgang war eben zu Ende und Holger hatte sich einige Notizen in dem Büchlein gemacht, das er stets mit sich herum trug. Gemeinsam saßen die beiden auf einem Felsen am Südhang, während ihre Begleiter in der näheren Umgebung nach Walkern Ausschau hielten.

Seit die Dorfbewohner in der Schlacht um Rennes-le-Château gut zweihundert Zombies als Waffe gegen die Angreifer der New World Army eingesetzt hatten, stromerten hier immer wieder kleinere Grüppchen der zerfledderten Gruselgestalten umher.

»Nein«, antwortete Holger guter Dinge, »nicht alles ist Schrott. Wir werden zwar keinen Hubschrauber zusammenbasteln können, aber eine Menge nützliches Zeug liegt hier herum. Die Black Hawks sind ziemlich zerlegt, aber insgesamt konnte ich zwei funktionierende Waffenträger mit insgesamt vier Hellfire-Raketen feststellen. Die Maschinenkanonen haben es hinter sich, aber die Raketen sehen intakt aus.«

Ralle nickte.

»Tragen ihren Namen zu Recht. Die Dinger haben uns echt übel zugesetzt.«

»Wir könnten sie nachher bergen und die Träger provisorisch im Dorf stationieren. Als feste Abschussbasis. Den Zielcomputer könnte ich überarbeiten und eine Laserzieleinrichtung bauen. Kannst du uns so was wie eine Abschussrampe bauen, Ralle?«

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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