Kämpfe! - Clayton Husker - E-Book

Kämpfe! E-Book

Clayton Husker

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Beschreibung

Überlebe! Kämpfe! Erobere! Was, wenn dein Garten zum letzten Rückzugsgebiet wird? Was, wenn du Tag und Nacht ums Überleben kämpfen musst? Was, wenn über deine Welt ein grenzenloser Krieg hereinzubrechen droht? T93 – die neue Zombie-Trilogie von Clayton Husker entführt dich in eine Welt, die von lebenden Toten dominiert wird. Doch die Menschheit ist noch nicht am Ende. Mitten in der Nordsee, auf der Insel Helgoland, formiert sich der Widerstand gegen die Zombie-Invasion. Mit allen greifbaren Ressourcen treten die Menschen zum letzten Gefecht an. Der Krieg gegen die Zombies beginnt. Im Herzen Schleswig-Holsteins hat eine Gruppe Überlebender beschlossen, sich nicht ihrem Schicksal zu ergeben. Mit harten Bandagen kämpfen die Prepper gegen die Übermacht der Zombies und behaupten sich inmitten des Chaos. Der Kampf gegen die gefährlichen und aggressiven Jäger-Zeds verlangt ihnen Opfer ab, doch der Clanführer Alv Bulvey und sein Waffenbruder Eckhardt Zinner, ein altgedienter NVA-Offizier, schlagen die Zombies immer wieder zurück. Clayton Husker ist ein vielseitiger Autor mit schottischen Wurzeln, aufgewachsen in Norddeutschland und seit seiner Kindheit Fan von SciFi und Weird Fiction. Er lebt sehr zurückgezogen mitten in Schleswig-Holstein, dem Land zwischen den Meeren. Seine Kurzgeschichten und Romane sind packend und detailliert ausgearbeitet, sie erzählen mitreißende Geschichten und entführen den Leser in fantastische Wort-Bilder. Es fällt schwer, ein Husker-Buch am Abend aus der Hand zu legen. Versuche es ruhig. Du wirst daran scheitern!

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Seitenzahl: 286

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T93

 

 

Die deutsche Zombie-Serie

von

 

Clayton Husker

Inhalt

Titelseite

Band 2: Kämpfe!

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Impressum

Band 2:Kämpfe!

»I am war, I am pain, I am all you've ever slain« – Puritania, Silenoz

»Die größte Leistung besteht darin, den Widerstand des Feindes ohne einen Kampf zu brechen« – Sun Tzu

Sie waren überall am Wall. Hunderte von zerfressenen, schiefen Fratzen, die nichts anderes im Sinn hatten, als zu töten. Er konnte ihre krächzenden, geifernden Laute, die aus zahlreichen, leblosen Kehlen aufstiegen, nur schwer ertragen. Diese Zombies brachten ihn zur Raserei. Seit Monaten ging das nun so, ihr erbärmliches Kreischen hatte die ursprünglichen Geräusche der Nacht vertrieben. Er ging zum Tor und öffnete die schmalen Schlitze in der eisernen Barrikade. In der Hand hielt er eine etwa anderthalb Meter lange Eisenstange, deren eines Ende mit einem angeschweißten T-Griff versehen und deren anderes Ende angespitzt war. Die Zombies versuchten, ihre hässlichen Visagen durch die armbreiten Spalten zu drücken, doch hier erwartete sie nur der endgültige Tod in Form kalten Stahls, der ihre Schädelknochen durchbrach und sich in ihr Hirn bohrte, um dessen Funktionen endgültig zum Erliegen zu bringen.

Inzwischen hatte er gelernt, dieses Geräusch zu lieben, wenn der Schädelknochen knirschend nachgab und das Eisen schlürfend in das Weiche im Inneren drang. Das klang ein wenig wie früher, wenn er barfuß durch das Watt gelaufen war und der Schlick sich durch seine Zehenzwischenräume gequetscht hatte.

Die Kampfgefährten standen entlang der massiven Mauer aus Hochdruckstrohballen, die sie um das Refugium gezogen hatten, und überall auf ganzer Linie fielen die Untoten den Attacken der Verteidiger zum Opfer. Alle stachen und droschen auf die Schädel der Zombies ein, die sich hier im Refugium am Fleisch und Blut der Menschen laben wollten. Sogar die Jugendlichen und die Kinder waren an der Verteidigung beteiligt, sie hatten schnell gelernt, dass die Monster da draußen böse waren. Selbst jetzt, mitten in der Nacht, standen sie mit ihren Geschwistern und ihren Eltern am Wall und schossen mit starken Zwillen, die mit Kugellagerkugeln geladen waren, auf die geifernden Bestien.

Die größeren Kinder hatten jedes eine Armbrust, und überall am Wall standen Macheten bereit, die an lange Stangen geschweißt waren. Aber nur die Älteren konnten diese schweren Geräte benutzen, um einem Zombie da unten vor dem Wall den Schädel zu spalten.

An der westlichen Ecke des Frontwalls hatte einer der Supporter nicht richtig aufgepasst, und seine Machete verkeilte sich im Schädel eines fallenden Zombies. Die Wucht riss den Mann vom Wall herunter, und er fiel mitten in die untoten Bestien. Das war sein Ende. Sofort stürzten sich die Zombies auf das Frischfleisch und zerrissen den Menschen bei lebendigem Leibe. Er schrie entsetzlich, als sie sich auf ihn warfen, ihre Hände in seinen blutüberströmten Leib bohrten und die Gedärme herausrissen, um sie schmatzend und kollernd zu verspeisen. Die Erwachsenen hielten den Kleinsten die Ohren zu und drehten sie weg vom grausigen Geschehen. Das furchtbare, gottlose Mahl der Kreaturen dauerte nur wenige Minuten, dann hatten sie dem Gestürzten sämtliches Fleisch von den Knochen gerissen. Diese Zombies hier waren derart ausgehungert, dass sie sich nicht damit zufrieden gaben, das Virus, welches sie in sich trugen, durch ihre blutigen Bisse zu übertragen, sie fraßen ihre Opfer sofort und vollständig auf. Diese Opfer würde sich nicht wieder als Untoter erheben, soviel war klar.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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