Die Kellnerin - Sindy Lange - E-Book

Die Kellnerin E-Book

Sindy Lange

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  • Herausgeber: BookRix
  • Kategorie: Erotik
  • Sprache: Deutsch
  • Veröffentlichungsjahr: 2020
Beschreibung

Eine junge Frau mit Namen Julia Rosenfeld studierte Wirtschaftslehre und machte ihren erfolgreichen Abschluss. Nach langer Suche fand sie aber keinen Arbeitsplatz, und so begann sie eine weitere Lehre. Sie trat die Lehre als Kellnerin an und absolvierte auch dort, mit Bravour, ihre Abschlussprüfung. Nach diesem Abschluss stand sie wieder da, wo sie schon einmal gestanden hatte, sie hatte keinen Arbeitsplatz. Da sie als Kellnerin in einem Restaurant arbeitete, lernte sie einen jungen Mann kennen, der einmal in der Woche kam und in diesem Restaurant sein Frühstück einnahm. Als er von den Nöten dieser jungen Dame hörte und er mit ihrer Bedienung immer zufrieden war, beschloss er, ihr einen Arbeitsplatz anzubieten, denn er war der Chef eines größeren Unternehmens. Da sie sich die beiden währen ihrer Lehrzeit in der Gastronomie bereits angefreundet hatten und per Du waren, war es auch selbstverständlich, dass er ihr zum Abschluss ihrer Lehre ein Geschenk überreichte und ihr auch gleichzeitig anbot, sie sollte in seiner Firma die persönliche Assistentin des Chefs werden, natürlich mit gutem Gehalt und einer eigenen Firmenwohnung. Mit der Zeit kamen sich die beiden immer näher und sie verliebten sich ineinander. Was aus ihrer Liebe wurde und was aus der persönlichen Assistentin dann letztendlich wurde, das können Sie hier in dieser Softerotikgeschichte erlesen. Viel Spaß beim Lesen Sindy Lange

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Seitenzahl: 76

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Sindy Lange

Die Kellnerin

Die perfekte dritte Karriere

BookRix GmbH & Co. KG80331 München

Alle Rechte vorbehalten

Die perfekte dritte Karriere

 

 

 

 

 

 

 

 

Es begann damit, dass sie mindestens einmal wöchentlich, ihrem Stammgast ein regelmäßiges Frühstück servierte und erst dann wuchs die Beziehung, zu etwas ganz Besonderem.

 

Es war Donnerstag und der junge Mann, der mindestens einmal wöchentlich zum Frühstücken in das Hotelrestaurant kam, war wie immer, auch heute, pünktlich da.

 

Julia Rosenfeld, die Kellnerin, freute sich wie immer, ihn zu sehen.

 

Es war eines der Dinge, die ihre Plackerei als Kellnerin einigermaßen erträglich machte.

 

Sie hatte einige Gäste, aber es waren nur wenige, mit denen sie es gerne zu tun hatte, und die sie auch immer wieder gerne bediente.

 

Herr Benlis, Josef Benlis, war einer von diesen Gästen, die zuvorkommend und auch immer dankbar waren, für ihr Umsorgen.

 

Aus diesem Grund freute sie sich immer auf seinen Besuch, denn es machte ihr Spaß, ihn zu bedienen.

 

Er honorierte ihre Arbeit immer mit einem großzügigen Trinkgeld, das sie als Lehrling gut gebrauchen konnte.

 

Herr Benlis hatte auch immer freundliche Worte und ein großes Lächeln für sie, wenn sie ihn bediente und ihm seinen Kaffee am Tisch servierte.

 

Obwohl sie genau wusste, was der Gast immer bestellte, ging sie an seinen Tisch und fragte höflich, nach seinen Wünschen, und so war es auch heute wieder.

 

Als der Gast das Restaurant betrat, sah sie ihn bereits kommen und wartete, bis er an seinem „Stammtisch“ platz genommen hatte.

 

Alle in der Bedienung wussten, dass sie immer diesen Gast bediente, und das macht ihr auch niemand streitig.

 

Einmal hatte ein anderer Kellner diesen Gast übernommen und sich die größte Mühe gegeben, denn das mit dem großzügigen Trinkgeld, das hatte sich längst unter den Kellnern herumgesprochen.

 

Zum Schluss, als Herr Benlis fertig gefrühstückt hatte und bezahlen wollte, fragte er nach der Kellnerin.

 

Der Kellner sagte ihm, dass er diese Aufgabe übernommen hätte, weil der Kellnerin Julia andere Aufgaben zugeteilt worden seien und sie deshalb nicht hier sei.

 

Prompt gab es kein Trinkgeld und so erledigte sich diese Angelegenheit von ganz alleine und sie durfte wieder, diesen speziellen Gast alleine bedienen.

 

Als Herr Benlis sich an seinem Tisch niedergelassen hatte, wartete Julia noch einige Sekunden und ging dann mit einem willkommenen Lächeln auf ihr zu und fragte.

 

„Kaffee, Herr Benlis?“

 

„Josef, bitte, Julia, ich heiße Josef“, sagte er und schaute sie dabei an.

 

Er hatte ihr bereits seit einiger Zeit angeboten, sie sollte ihn mit seinem Vornamen ansprechen, was ein besonderes Vertrauensverhältnis ausdrücken sollte.

 

Sie lächelte etwas stärker, das in ein Kichern überging und sagte:

 

„Kaffee, Josef?“

 

Sie fand es einfach unverschämt, dass sie ihn mit dem Vornamen anreden sollte, denn er war doch ein Gast des Hauses und viel älter als sie.

 

„Wie geht es dir heute, Julia“, fragte er.

 

„Oh, besser und besser“, sagte sie und arbeitete wieder an dem hübschen Lächeln.

 

„Ah“, reagierte er.

 

„Es klingt nach einer guten Nachricht!“

 

„Es ist so“, antwortete sie.

 

„Ich habe heute das Ergebnis meiner Abschlussprüfung bekommen und bestanden.“

 

„Nun, dann meinen allerherzlichsten Glückwunsch“, sagte er.

 

„Ich fürchte, ich werde am nächsten Donnerstag nicht mehr hier sein und sie bedienen können“, entschuldigte sie sich bereits im Voraus.

 

„Oh, gehst du weg“, fragte er und runzelte nun ein wenig die Stirn.

 

„Nein, es ist die Abschlussfeier, die mich daran hindert“, meinte sie zu ihm.

 

„Aha, großes Familienereignis, was“, fragte er mit einem breiten Lächeln und zeigte dabei seine tadellosen Zähne.

 

Ihr Gesicht verfinsterte sich etwas und sie wurde traurig dabei, als sie antwortete:

 

„Nein, nur ich, das heißt, ich feiere mit meiner Lehrlingsgemeinschaft, meine Eltern sind vor Jahren bereits verstorben!“

 

„Keine Familie, Freund oder so“, fragte er mit etwas großen Augen, denn sie war ein hübsches Mädchen, es war unverständlich für ihn, dass sie noch keinen Freund hatte.

 

Er fügte dann noch hastig hinzu:

 

„Tut mir leid, Julia, es geht mich ja nichts an, ich wollte dir nicht zu nahe treten!“

 

„Oh, ich weiß, dass sie es nicht so gemeint haben, Herr Benlis“, sagte sie und lächelte dabei gezwungen.

 

Bevor er sie wieder korrigieren würde, änderte sie noch schnell ihre Anrede und fügte noch schnell lächelnd „Josef“ hinzu.

 

Lächelnd wartete sie auf seine Bestellung, aber Josef sagte zu diesem Zeitpunkt noch nichts.

 

Dann sah er sie wieder an und fragte nochmals:

 

„Also kein Freund, Julia?“

 

„Nein, nur ich und die Lehrlingsgemeinschaft feiern zusammen, kein Freund!“

 

„Also, was möchten sie heute zum Frühstück, oh, Entschuldigung, was möchtest du heute zum Frühstück?“

 

„Das übliche, wie immer“, wollte sie sich vergewissern und auch unbedingt das Thema wechseln.

 

„Nein, ich denke, ich werde heute einmal etwas anderes frühstücken, und mich deshalb für ein Schinken-Käse-Omelett entscheiden“, sagte er und schaute Julia dabei sinnig an.

 

„Der Mann weiß wirklich, was gut schmeckt“, dachte sie und ihr Grinsen wurde etwas breiter.

 

Julia nahm die Bestellung auf und entschuldigte sich, weil sie jetzt in die Küche gehen musste, um die Bestellung abzugeben.

 

Als sie nach ungefähr zehn Minuten mit einem dampfenden Omelett zu ihm an den Tisch kam und ihm einen guten Appetit wünschte, hielt er sie an ihrem Arm fest und meinte:

 

„Also, jetzt gehst du hinaus in die Welt, suchst dir einen neuen Job und lässt deine Lehrzeit hinter dir?“

 

Julia seufzte, füllte seine Kaffeetasse wieder auf und sagte:

 

„Nein, keinen neuen Job, ich bin jetzt Kellnerin und mein Weg ist vorbestimmt.“

 

„Die Wirtschaftslage ist schlecht und es gibt nichts da draußen zu gewinnen, ich muss wohl Kellnerin bleiben.“

 

„Also werde ich sehen, ob ich hier weiterhin arbeiten kann, und einen neuen Arbeitsvertrag erhalte.“

 

„Es ist besser für mich, wenn ich hier arbeiten kann, als in der Welt da draußen, arbeitslos zu sein!“

 

„Ich verstehe“, sagte er und seine Gedanken machten sich selbstständig und wanderten umher.

 

Julia lachte höhnisch und sagte:

 

„Seltsam, ich habe einen Abschluss für die Wirtschaft und für die öffentliche Verwaltung gemacht, um mich darauf vorzubereiten, jetzt aufgrund der beschissenen Wirtschaftslage, Kellnerin zu werden!“

 

„Nun, aber du bist gut, du machst das hier wirklich sehr gut“, sagte er, und sie wusste, dass er es mit seinen Worten ernst meinte.

 

„Danke, Josef“, sagte sie, diesmal ohne Scherz darüber, ihn beim Vornamen zu nennen, anstatt beim üblichen „Herrn Benlis.“

 

Ihr Gesicht hellte sich auf, als sie fragte:

 

„Haben sie einen anstrengenden Tag heute, Herr Benlis?“

 

Er lachte und sagte:

 

„Du bist aber unverbesserlich Julia!“

 

Jetzt viel ihr wieder ein, was sie falsch gemacht hatte und wiederholte ihre Frage:

 

„Hast du einen anstrengenden Tag heute, Josef?“

 

„Mache dich nur lustig, aber ich habe wirklich heute noch einiges vor, denn ich muss noch zu einer ganzen Reihe von wichtigen Treffen gehen!“

 

„Auch noch ein wenig reisen“, fragte sie freundlich, so wie man, mit einen netten Gast spricht.

 

„Ja, ich reise heute Nachmittag nach Wien und dann am Abend nach Rom!“

 

„Ich werde noch einen zusätzlichen Tag in Rom bleiben, um mich zu erholen, und mir dabei die Stadt etwas ansehen, denn sie soll eine sehr schöne Stadt sein!“

 

„Klingt sehr nach Kurzurlaub“, meinte sie.

 

„Normalerweise ja, wenn nicht so viel Geschäftliches daran hinge“, antwortete er auf ihre Frage.

 

„Ja, ja, jeder muss so nun, als ob er arbeitet“, spottete sie und musste dabei lachen.

 

„Nun, sieh mal, Josef“, sagte sie dann.

 

„Ich muss zumindest so tun, als würde ich hier arbeiten, damit die hier so tun, als würden sie mich richtig bezahlen, und wollen aber, dass ich bleibe und noch mehr Stunden für mein Sklavenarbeitsgeld leiste, denn mehr als Sklavenlohn ist das hier nicht, in der Gastronomie!“

 

Sie war von einem Lächeln umgeben, als sie es zu Ende gesprochen hatte.

 

„Danke, Julia“, sagte er.

 

„Es ist in der Gastronomie leider so, dass nicht viel verdient wird, deswegen will es ja auch keiner machen!“

 

„Wie immer machst du mir den Donnerstag, mit deiner Anwesenheit, recht hell!“

 

Sie schenkte ihm ein gewinnendes Lächeln, drehte sich um und ging weg.

 

Als sie wegging, hatte er eine vage Vorstellung davon, wie schön sie doch auch von hinten aussah, selbst in ihrer Kellnerinnenuniform.

 

Er beobachtete sie mit schlecht versteckter, innerlicher Freude, dass sie so ein hübsches Mädchen war, und widmete sich dann seinem Frühstück.

 

Die unzufriedenen Worte von Julia gaben ihm zu denken, während er sein Omelett aß.

 

Während er kaute, kam er zu einem Schluss, was er tun würde, um ihr zu helfen, und auch, um sie etwas zu erfreuen.

 

Innerlich legte er sich einen Pan zurecht und war damit sehr zufrieden.

 

 

 

 

2. Kapitel