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"Lieber Gott! Mein kleiner Bruder Robert und ich sind sehr traurig. Weil unsere Mami doch jetzt bei Dir im Himmel wohnt. Aber Du hast doch schon so viele Engel, da brauchst Du unsere Mami doch gar nicht. Bitte, bitte, schick die Mami zu uns zurück! Deine Lisa"
Voller Hoffnung trägt das kleine Mädchen den Brief zum Kasten und wartet. Tag um Tag, Woche um Woche. Zu Hause wird die Situation mit Papa und seiner neuen Freundin immer unerträglicher - und Lisas Sehnsucht nach der Mama immer größer.
Als sie es einfach nicht mehr aushält, beschließt sie in ihrer Not, die Mama abzuholen, und macht sich auf den Weg in den Himmel ... und siehe da, plötzlich läuft sie der hübschen Studentin Sarah in die Arme. Hat der liebe Gott nun doch einen Engel geschickt?
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Seitenzahl: 119
Veröffentlichungsjahr: 2016
Cover
Impressum
Das Kind, das den Himmel suchte
Vorschau
BASTEI ENTERTAINMENT
Vollständige E-Book-Ausgabe der beim Bastei Verlag erschienenen Romanheftausgabe
Bastei Entertainment in der Bastei Lübbe AG
© 2016 by Bastei Lübbe AG, Köln
Verlagsleiter Romanhefte: Dr. Florian Marzin
Verantwortlich für den Inhalt
Titelbild: shutterstock / Mira Arnaudova
Datenkonvertierung E-Book: Blickpunkt Werbe- und Verlagsgesellschaft mbH, Satzstudio Potsdam
ISBN 978-3-7325-3928-4
www.bastei-entertainment.de
www.lesejury.de
Das Kind, das den Himmel suchte
Wie die kleine Lisa das Glück der Familie retten wollte
Von Nora Stern
»Lieber Gott! Mein kleiner Bruder Robert und ich sind sehr traurig. Weil unsere Mami doch jetzt bei Dir im Himmel wohnt. Aber Du hast doch schon so viele Engel, da brauchst Du unsere Mami doch gar nicht. Bitte, bitte, schick die Mami zu uns zurück! Deine Lisa«
Voller Hoffnung trägt das kleine Mädchen den Brief zum Kasten und wartet. Tag um Tag, Woche um Woche. Zu Hause wird die Situation mit Papa und seiner neuen Freundin immer unerträglicher – und Lisas Sehnsucht nach der Mama immer größer.
Als sie es einfach nicht mehr aushält, beschließt sie in ihrer Not, die Mama abzuholen, und macht sich auf den Weg in den Himmel … und siehe da, plötzlich läuft sie der hübschen Studentin Sarah in die Arme. Hat der liebe Gott nun doch einen Engel geschickt?
»Dann hole ich dich gegen achtzehn Uhr in deiner Wohnung ab!« Frank Beritz lächelte seiner Freundin Grit Terwein erleichtert zu.
Die attraktive, blonde Grit nickte. »Ich muss nur noch ein paar Sachen packen. Ich kann zwar jederzeit etwas aus meiner Wohnung holen, aber wenn ich die nächsten vier Wochen schon in deinem Haus lebe und deinen Kindern die Mutter ersetze, will ich mich auch so fühlen!«
Sie schenkte Frank ein süßes Lächeln. Das Zucken um ihre Mundwinkel oder den unechten Ton in ihrer Stimme bemerkte er nicht. Frank sah nur das, war er sehen wollte: eine sehr schöne Frau.
»Du weißt ja gar nicht, welche Last du mir von den Schultern nimmst.« Der fünfunddreißigjährige Bauingenieur seufzte vor Erleichterung. »Ich hätte nie gewagt, den Auftrag in Spanien anzunehmen, wenn du dich nicht so selbstlos bereit erklärt hättest, dich um meine Kinder zu kümmern.«
»Aber Liebling!« Frank Beritz’ bisherige Sekretärin stand auf und schlang die Arme um seinen Hals. »Lisa und Robert sind doch so reizende Kinder! Wer sollte sie nicht sofort lieb haben? Und dein Haus – es ist einfach ein Traum! Ich freue mich, dass du es mir anvertraust!«
»Aber Liebling! Dieses Haus … Wenn du einwilligst, meine Frau zu werden, wird es noch in diesem Jahr ohnehin dein Zuhause sein.« Frank erwiderte Grits leidenschaftlichen Kuss.
Grit sah im Geiste die geschmackvoll und gediegen eingerichteten Räume vor sich. Nicht nur die Möbel waren wertvoll, es gab auch kostbare Teppiche, Bilder, Porzellan und Ziergegenstände. Alles atmete Geschmack und Reichtum.
Als sich die beiden nach einer gefühlten Ewigkeit wieder voneinander gelöst hatten, meinte der dunkelhaarige Mann: »Am besten, du machst hier jetzt gleich Schluss. Lydia hat sich in dieser einen Woche ja schon erstaunlich gut hier eingearbeitet.«
»Ilse und Annemarie können ihr ja unter die Arme greifen«, meinte Grit, bedachte Frank mit einem gespielt besorgten Augenaufschlag und fuhr fort: »Und ich könnte doch mindestens einmal pro Woche hier nach dem Rechten sehen …«
»Aber das ist doch nicht nötig!«, wehrte Frank ab. »Ilse Springer und Annemarie Kern sind doch recht tüchtig! Und du wirst ohnehin alle Hände voll zu tun haben.«
»Ach, das bisschen Haushalt!« Grit lachte zuversichtlich. »Und deine Kinder … Also, wie ich Lisa und Robert einschätze, werden wir wunderbar miteinander auskommen!«
»Dein Wort in Gottes Ohr.« Frank half Lisa in ihr Jäckchen. »Bis später dann!«
Als Grit das Büro verlassen hatte, ging Frank an seinen Schreibtisch zurück. Während er die Unterlagen für die geplante Feriensiedlung an der Costa Brava in seinem Aktenkoffer verstaute, wanderten seine Gedanken einige Jahre zurück.
Warum hatte das Schicksal ihm seine geliebte Julia so früh entrissen? Frank hatte seine Frau während des Studiums kennengelernt. Sie war die große Liebe seines Lebens. Ohne mit der Wimper zu zucken, hatte sie nach der Hochzeit ihr Studium aufgegeben, um sich ganz Frank, der dabei war, sein eigenes Baubüro aufzubauen, widmen zu können. Und dann war ein Jahr später Lisa zur Welt gekommen, und zwei Jahre darauf Robert. Sie waren eine richtig glückliche Familie gewesen.
Das Muttermal auf Julias Schulterblatt hatte einfach zu ihr gehört, und erst, als es sich entzündet hatte, hatte sie einen Dermatologen aufgesucht. Die Diagnose »Malignes Melanom« war wie ein Weltuntergang gewesen. Nur wenige Monate nach dem Arztbesuch hatte Frank seine Julia zu Grabe tragen müssen.
Frank hatte gewusst, dass er stark sein musste. Stark für Robert und Lisa, seine Kinder, das Geschenk seiner großen Liebe, die so tragisch hatte enden müssen.
Allerdings hatte er es sich nicht allzu schwer vorgestellt, eine passende Haushälterin zu finden. Er wollte die Frau, die sich um Haushalt und Kinder kümmert, recht großzügig entlohnen. So hatte es auch nicht lange gedauert, bis er die fünfundvierzigjährige Liselotte Hameister einstellen konnte.
O ja, Liselotte hatte jeden noch so versteckten Winkel seines schönen Hauses in der Hohenstraße blitzblank gehalten, sie hatte nicht den kleinsten Fussel oder Krümel auf dem Teppich geduldet. Allerdings hatte sie nicht das geringste Verständnis für den Spieltrieb eines siebenjährigen Mädchens und eines fünfjährigen Jungen gehabt.
Nach drei Monaten hatte Frank sie durch Sophie Kremser ersetzt. Sophie hatte gern mit Lisa und Robert herumgealbert, hatte sich auch um den Haushalt gekümmert, doch ihre Kochkünste waren einfach schauderhaft. So hatte Frank sich erneut nach einer neuen Haushälterin umgesehen.
Katharina Zöhrer war äußerlich das genaue Gegenteil ihrer Vorgängerin: Sie war rundlich, wirkte gemütlich und betonte, dass sie leidenschaftlich gern kochte. Das bewies sie auch zur Genüge: Es gab nun opulente Sahnetorten, knusprig-fetttriefende Braten und üppig-pikante Saucen. O ja, es schmeckte einfach alles, was Katharina zu Tisch brachte – ihr selbst am allerbesten. Innerhalb weniger Wochen nahm sie etliche Kilos zu, wurde behäbig und auch träge. Staubschichten auf den Möbeln störten sie ebenso wenig wie fleckige und ungebügelte Wäsche oder das wuchernde Unkraut im Garten.
Als er seiner Sekretärin, der fünfundzwanzigjährigen Grit Terwein, von seinen häuslichen Problemen erzählt hatte, hatte sie ihm tröstend zugelächelt und ihm angeboten, selbst in seinem Haushalt Hand anzulegen. Sie war tatsächlich nach Feierabend und am Wochenende gekommen, hatte begeistert das Silber geputzt und mit wahrer Leidenschaft den Tisch mit dem Rosenthal- oder auch dem Nymphenburger Service gedeckt. Sie hatte die handgeschnitzte gotische Madonna bewundert, die eine Ecke der weitläufigen Diele schmückte, und hatte mit ihrer Begeisterung über den seidenen Täbris, den Goldafghan und die anderen Perserteppiche nicht hinter dem Berg gehalten.
Dass sie all die schönen Dinge, mit denen Frank seine Familie umgeben hatte, mehr bewunderte als die Menschen selbst, war dem vom Schicksal getroffenen Mann nicht in den Sinn gekommen.
Wie erleichtert war Frank: Grit und seine Kinder waren rasch ein Herz und eine Seele gewesen, und ihr konnte er die Kinder und das Haus getrost für die vier Wochen, die er in Spanien gebraucht wurde, anvertrauen.
Das dachte er zumindest.
***
»Hoffentlich kocht Tante Grit besser als Sophie!« Lisa grinste über das ganze Gesichtchen.
»Bestimmt.« Robert leckte sich über die Lippen. Er dachte an die Schokolade, die Grit ihnen vor ein paar Tagen mitgebracht hatte. Dann wurde der kleine Robert ernst. »Aber – wenn sie auch immer putzt? Ich meine, so wie Liselotte?«
Frank warf seinen Kindern über den Rückspiegel einen langen Blick zu.
»Hört auf«, bat er schmunzelnd. »Ich bin sicher, Tante Grit und ihr beide werdet euch bald ganz doll lieb haben!«
Der fünfjährige Robert nickte vehement. »Ich hab sie jetzt schon lieb«, erklärte er. »Sie hat uns doch versprochen …« Er brach ab.
Ungefähr vor zwei Wochen hatte sein Papa Grit zum ersten Mal mit nach Hause gebracht. Und damals hatte sie sich geduldig angehört, wie sehr sein Clown Ernico geweint hatte, als Mami gestorben war. Und vor ein paar Tagen hatte sie ihm und Lisa versprochen, sobald Papa auf dem Weg nach Spanien war, mit ihm und Lisa Eis essen zu gehen. So viel Eis, wie sie nur verdrücken konnten. Aber Papa sollte besser nichts davon erfahren …
Lisa hatte ihn in die Rippen gestoßen. Nein, auch sie wollte das »Geheimnis« nicht mit Papa teilen. Er war nämlich der Meinung, nur ein Eis für jedes Kind sei genug.
Während Frank mit seinen Kindern quer durch die Stadt zu Grits Wohnung unterwegs war, stand die junge Frau vor dem Spiegel.
Grit rümpfte die Nase: Jeans und T-Shirt trug sie sonst nie. Nicht einmal, wenn es sich um Markenjeans und das T-Shirt eines bekannten Modedesigners handelte. Sie fand diesen Aufzug einfach profan, und schließlich gab es in den Boutiquen genug anderes, das eine Dame besser kleidete. Natürlich waren Designerstücke teuer … Ein triumphierendes Lachen spielte um die Mundwinkel der exzentrischen jungen Frau. Wenn sie erst einmal Franks Ehefrau war, würde sie nicht mehr jeden Euro dreimal umdrehen müssen.
Ja, Grit Terwein wusste sehr genau, dass Frank nicht unvermögend war. Wie oft hatte sie für ihn auch private Bankgeschäfte erledigt! Sein Kontostand war beachtlich. So beachtlich, dass Grit bereit war, so manche Unannehmlichkeit in Kauf zu nehmen, um an ihr Ziel zu gelangen: Sie wollte Frau Beritz werden. Dafür würde sie sich sogar um Franks – in ihren Augen – verzogene Gören kümmern …
Es klingelte an der Tür ihrer Wohnung im vierten Stock des Hochhauses.
»Da sind sie schon!«, wusste Grit, atmete noch einmal tief durch, setzte ein honigsüßes Lächeln auf und öffnete.
»Uiii!« Robert blieb im Flur stehen und starrte durch die geöffnete Tür in das sehr modern eingerichtete Wohnzimmer. Der asymmetrische, rotschwarze Schrank stach ihm genauso in die Augen wie die seltsame Sitzgruppe: Die beiden Stahlrohrsofas und die Sessel waren ebenfalls rot und schwarz bezogen, auf dem Glastisch standen üppige Blumen. Dass es sich um Kunststoffblumen handelte, wusste Robert natürlich nicht, und auch nicht, dass diese Möbel aus einem Versandhaus stammten.
Grit schluckte. Sie hatte ihre Hände zu Fäusten geballt und bohrte sie tief in die Taschen der Jeans. Kinder hatten doch andauernd klebrige Hände! Hoffentlich fassten sie hier nichts an.
»Ich bin schon fertig«, verkündete sie hastig. »Frank, wenn du meine Koffer aus dem Schlafzimmer holst? Wir gehen schon mal voraus …«
Eilends schob sie Robert und Lisa wieder zur Tür hinaus auf den Flur. Wenig später kam Frank mit ihrem Gepäck. Er verstaute es im Kofferraum.
»Wollen wir gleich nach Hause fahren? Oder habt ihr Lust, in ›Merlins Schloss‹ zu essen und dann noch ein bisschen im Vergnügungspark zu bleiben?«
»Super!«, schrie Robert, und Lisa kreischte vergnügt: »Dürfen wir auch mit dem Fliegenden Teppich …?«
»Nein, Autodrom!«
»Ich will aber mit der Mondrakete fliegen!«
Frank hielt sich die Ohren zu. »Wenn ihr euch nicht einigen könnt, fahren wir besser doch nach Hause.«
Er achtete nicht auf Grit, die ein paar Schritte abseits stehen geblieben war. Sie presste die Lippen aufeinander. Das hatte ihr gerade noch gefehlt. Anstatt in einem vornehmen Restaurant wollte Frank tatsächlich im Vergnügungspark zu Abend essen! Sie schauderte bei dem Gedanken an all die unmöglichen Menschen, die sich in »Merlins Schloss« stärkten. Dann die zankenden Kinder und die Vorstellung, womöglich auf ein Kettenkarussell steigen zu müssen …
Grit hätte sich am liebsten vor Abscheu geschüttelt, doch sie zwang sich, sich nicht anmerken zu lassen, wie sehr die Kinder sie nervten. Ohne Robert und Lisa wäre Frank niemals auf die Idee gekommen, den Abend ausgerechnet in »Luna-City«, dem städtischen Vergnügungspark, zu verbringen.
Franks Drohung, sofort nach Hause zu fahren, tat ihre Wirkung. Augenblicklich hörten Lisa und Robert mit dem Gezanke auf.
»Wir sind ja schon artig!«, piepste der kleine Junge und kletterte in seinen Kindersitz auf der Rückbank des Wagens.
***
Den Kindern schmeckte die Pasta Bolognese in »Merlins Schloss« ganz besonders gut. Auch Frank stieß sich weder an den Hamburgern und Pommes frites mit Ketchup noch an den Papierservietten oder den Pappbechern, in denen die Getränke serviert wurden.
Grit allerdings stocherte frustriert in ihrem Salatteller herum. Sie gab sich alle Mühe, sich nicht anmerken zu lassen, dass sie erwartet hätte, Frank würde sie ins Nobelrestaurant »Rigoroso« einladen. Am besten natürlich, nachdem er die beiden Kinder ins Bett gebracht hatte …
Endlich waren Lisa und Robert beim Eis, das nicht einmal in einem Glasbecher serviert, sondern einfach aus Tüten geschleckt wurde.
Grit hatte Franks Einladung auf das klebrige Dessert mit dem Hinweis, dass sie auf ihre Figur achten wolle, ausgeschlagen.
Doch als es zum Autodrom ging, konnte sie nicht ablehnen. Frank hatte sie bereits mehrmals mit einem seltsamen Seitenblick gestreift, und sie fürchtete, er könne sie womöglich durchschauen.
Auch als Robert ihr den hässlichen blauen Plastikschlumpf schenkte, den er an der Losbude gewonnen hatte, gelang es ihr, Freude über die kindliche Zuneigung zu heucheln. Sie ließ sich von Lisa zu einer Fahrt in der Geisterbahn überreden und lachte gezwungen im Spiegelkabinett.
Während sie dann vor der Grottenbahn auf Frank und die Kinder wartete – diesmal war er mit den beiden in den dummen Lindwurmzug geklettert – dachte sie an die spiegelnde Tanzfläche ihrer Lieblingsbar, an den Strand von St. Tropez, den Yachthafen von Monaco oder einen Einkaufsbummel in Mailand oder Paris.
Als ein kleiner Junge versehentlich gegen sie stieß, machte sie ihrem Unmut lautstark Luft.
»Du ungezogener Lümmel!«, giftete sie. »So was wie dich müsste man lehren, sich zu benehmen …«
»Na, na!« Die Mutter des Jungen musterte sie ärgerlich. »Das hier ist ein Rummelplatz und keine Erziehungsanstalt.«
Es wäre womöglich zu einem ernsthaften Streit gekommen, doch in diesem Augenblick kamen Lisa und Robert auf sie zugelaufen.
»Tante Grit! Tante Grit! Da drinnen wohnen Schneewittchen, Frau Holle, Dornröschen und ein wunderschöner Prinz.«
»Wie schön, dass es euch gefallen hat«, säuselte Grit und hakte sich bei Frank unter.
Dabei warf sie einen Blick über die Schulter zu der jungen Mutter, die nach der Hand ihres Jungen gegriffen hatte und ihnen kopfschüttelnd nachsah.
Ihre Kontrahentin sollte nur wissen, was sie für einen Mann zur Seite hatte!
Ja, Grit war unheimlich stolz darauf, dass es ihr gelungen war, Frank für sich zu gewinnen. Dass sie alle Waffen einer Frau dafür eingesetzt hatte, lohnte sich bestimmt schon bald.
»Tante Grit, fährst du mit uns auf der Wildwasserbahn?« Roberts Stimme riss sie aus ihrem Wachtraum. Wildwasserbahn! Das fehlte gerade noch. Ihr Haar würde womöglich nass werden, ihr teures
T-Shirt Wasserspritzer abbekommen …
