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Dieser Fall, den unsere beiden Kommissare auf ihren Tisch liegen haben fing eigentlich recht harmlos an, wie fast jeder Fall auch, mit einem Toten. Das Opfer war der Knecht von einem Großbauern. Als dann aber ein zweiter Mord folgte, entwickelte sich dies fast zu einem Politikum. Wir dürfen gespannt sein.
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Seitenzahl: 124
Veröffentlichungsjahr: 2025
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Vorwort
Der Fall in Uplengen
Die Unterredung
In Esens
Der 2. Mord
Der Anschlag
In Esens
Der Mordanschlag
Das Gespräch mit dem Bürgermeister
In der Klinik zu Leer
Im Büro Esens
Die Verhöre
Beim Bürgermeister
Gespräch zw. Bürgermeister und Schöne
Frau Tietjen
Herr Hiddeboom
Die Lange Nacht
In diesem neuen Fall den die Kommissare Schöne und Frau Junghans bearbeiten müssen, geht es um einen Fall, der so in keinem der typischen Schematas hinein passt, wie zum Beispiel Eifersucht, Habgier, Rache und Fehde.
Lange stehen die beiden Kommissare vor einem Rätsel, bis weitere Geschehnisse einen roten Faden ergeben, der weit vor 20 Jahren beginnt und nun auf sein Ende zustrebt.
Es ist der 25.5. 2023 drei Tage vor Pfingsten. Das Wetter ist wie im April. Es ist stürmisch, kalt und zahlreiche Schauern ziehen durch das Land, um Uplengen.
Einige werden sich fragen, wo liegt denn Uplengen? Davon habe ich ja noch nie etwas gehört.
So ging es mir auch, dabei bin ich schon des öfteren auf meinen beruflichen Touren durch Norddeutschland an Uplengen, welches an der Bundesautobahn 28 liegt, die von Leer nach Oldenburg führt, vorbeigefahren, ohne groß die Gemeinde Uplengen zu registrieren, da sie nicht auf meiner Agenda lag.
Gegen 16 Uhr erreichte unseren Kommissar die Meldung, dass es in Uplengen zu einem Mordfall gekommen ist. Viel wusste man noch nicht, wer der Tote war und warum er getötet worden ist. Unser Kommissar fragte sich auch: Wo liegt den Uplengen überhaupt?
Da er noch einen Augenblick auf seine Kommissarin Frau Junghans warten musste, nutzte er die Zeit, um sich kurz über Uplengen im Internet Uplengen zu informieren:
Dort las er folgendes:
Uplengen ist eine Gemeinde im Landkreis Leer und liegt 6 m über NN. Sie ist rund 149 km2groß und damit die flächengrößte Gemeinde im Landkreis. In diesem Flecken leben rund 12.000 Menschen. Zu der Gemeinde gehören 19 Ortschaften! Die Gemeinde liegt am äußersten Rand von Ostfriesland und bis zur Stadtmitte von Leer sind es etwa 20 km. Uplengen hat eine Anbindung zur BAB 28.
Aber zu mehr an Informationen zu lesen kam der Kommissar nicht mehr, da es klingelte. Er ging zur Tür, öffnete sie und begrüßte seine Kollegin Frau Junghans.
„Hallo Frau Junghans, schön das sie schon so schnell da sind.“
„Ja, man hatte Glück, dass ich zu Hause war und nicht bei diesem Wetter unterwegs war. Aber jetzt müssen wir doch raus.“
„Wissen schon etwas Neues zu dem Fall?“
„Nicht allzu viel. Der Mord, so wie es im Moment aussieht, wurde an einem Mann verübt. Wer er ist, ist bis dato noch ungeklärt.“
„Oh, dass hört sich ja wieder nach einem langen und verwickelten Fall an.“
„Hoffentlich nicht.“
„Lassen sie uns fahren und mal sehen was uns dort am Tatort erwartet.“
Die beiden Kommissare machen sie auf den Weg zum Tatort zu einem Ortsteil mit dem Namen Neufirrel, in der Gemeinde Uplengen.
Dort angekommen empfing sie der Hauptwachtmeister Karl Beunnel und führte sie zu dem Fundort. Auch die KTU war schon vor Ort. Die Identität des Toten war unbekannt, da er keinerlei Papiere mit sich führte. Die Todesursache war ein Stich ins Herz. Dieser war sofort tödlich. Auf dem Weg zum Fundort fand man Reifenspuren auf dem kleinen Feldweg zu einem Feld hin.
„Wer hatte den Toten gefunden?“
„Dahinten dieser Herr mit dem Hund.“
Während Schöne zu dem Zeugen bzw. zu dem Finder ging, machte sich Frau Junghans weitere Notizen des Toten, wie zum Beispiel die Größe (180), das Alter (ca. 40 -45 Jahre), die Kleidung (Arbeitskleidung, derbes Schuhwerk) Haarfarbe (dunkelbraun, leicht gelichtet). Todeszeitpunkt? So gegen Mittag!
Also noch nicht lange her. Nein, maximal 3 – 4 Stunden.
„Guten Tag, ich bin Kommissar Schöne und wie ist ihr werter Name?“
„Mein Name ist Buschhof, Jens Buschhof und dies ist mein Hund „Buffy“.
„Hallo Buffy“
„Wou, wou!“
„Sie haben den Toten gefunden? Erzählen sie mir mal, wie das war?“
„Nun, wir machen immer um diese Zeit unseren Rundgang, da „Buffy“ raus muss. Wir machen da unsere Runde und auf einmal zog „Buffy“ mich in diesem Feldweg hinein, den wir eigentlich nie gehen, da er auf einem Feld endet. Wir nehmen immer den Weg dahinten, und gehen nach dem Feld links ab und wieder hoch.
Aber diesmal wollte er unbedingt in diesen Weg hinein. Ich folgte ihn. Dann blieb er auf einmal stehen und bellte laut.
Als ich hinzu kam, sah ich den Mann hier auf dem Bauch liegend. Er blutete aus der Brust. Er rührte sich nicht mehr. Ich rief sofort die Polizei.“
„Haben sie etwas Auffälliges gesehen oder gehört?“
„Nein, das habe ich nicht.“
„Gut Herr Buschhof, ich möchte sie bitten, sich dort bei dem Zelt zu melden, damit man ihre Schuhspuren erfasst, damit wir sie aus den vielen Spuren die wir hier gefunden haben, sie als Täter ausschließen können.“
„Kein Problem, dass mache ich.
Komm „Buffy“ da muss ich jetzt noch hin, bevor es nach Hause geht.“
„Danke Herr Buschhof. Tschüss „Buffy“.
Schöne ging zur KTU hin und sagte ihnen:
„Bitte gehen sie her, und nehmen alle Spuren, die sie hier auf den Weg finden, auf.“
„Wir sind schon dabei, Herr Kommissar.“
„Da ist super!“
„Frau Junghans, wie sieht es aus?“
„Wir haben einige Daten, aber vieles ist noch unklar.“
„Okay, dann machen sie bitte weiter und halten Kontakt mit der Polizeidienststelle in Uplengen. Es muss ja bald eine Vermisstenanzeige eingehen.“
„Ich bleibe dran!“
„Gut, ich schaue mich hier noch einmal in der Umgebung um. Vielleicht finde ich ja noch eine Spur.“
„In Ordnung, Herr Schöne.“
Herr Schöne ging den kleinen Feldweg langsam ab. Seine Augen wanderten immer wieder von rechts nach links und umgekehrt.
An der Ecke fand er eine Reifenspur mit Fußabdrücken, wobei ein Abdruck recht tief war, als würde jemand etwas schleppen. Ein zweites Paar konnte er nicht entdecken, eher so etwas wie eine Schleifspur. Sie führte fast den ganzen kleinen Weg entlang. Er rief die KTU, um diese Spuren zu sichern. An dieser Ecke sah er auch, wo ein paar Äste abgeknickt waren. Sie könnten vielleicht eine DNA – Spur enthalten. Auch der Reifenabdruck, den man fand, war recht markant. Dies war ein spezieller Geländereifen, der nicht auf jedem Fahrzeug zu finden war bzw. ist.
Ja, dass waren schon einmal ein paar Anhaltspunkte, die markant genug waren, um sie leichter aufzudecken.
Schöne ging wieder zurück zum Fundort, wo auch noch Frau Junghans stand. Dort suchte er ebenfalls noch einmal den gesamten Bereich ab. Aber auch er konnte nichts auffälliges finden.
„Herr Schöne, was denken sie? Ist dies hier der Tatort?“
„Nein Frau Junghans, dies glaube ich nicht.“
„Woran machen sie das fest?“
„Nun, wir haben an der kleinen Gabelung Spuren gefunden, die daraufhin deuten, dass er Tote hierhin gebracht worden ist. Wir haben dort Reifenspuren gefunden, ein paar abgebrochene Äste und eine lange Schleifspur, die bis zum Fundort geht.“
„Ja, wenn dies so ist, dann gibt es noch einen anderen Tatort. Und den sollten wir finden!“
„Aber wo liegt der? Und wer ist der Tote?“
„Das müssten wir als erste wissen.“
„Richtig, ohne die beiden Fragen zu klären, wird es schwierig für uns hier einen Täter zu überführen.“
„Können wir im Moment hier noch etwas tun?“
„Ich glaube nicht, lassen sie uns zurück ins Büro fahren.“
Die beiden Kommissare machen sich auf den Weg zurück und dabei stellt Schöne folgende Fragen auf:
Warum wurde der Mann getötet?
„Nach seiner Kleidung zu urteilen, sieht er so aus, als würde in einem landwirtschaftlichen Betrieb arbeiten. An seinen Schuhen habe ich Reste von Stroh entdeckt. Er müsste daher noch heute in einem Stall gearbeitet haben. Der Todeszeitpunkt wurde auf gegen Mittag festgelegt.
Welches Motiv liegt hier zugrunde?
Ein klassisches Motiv, wie Habgier, Eifersucht oder Streit?
Wieso wurde er hier am Fundort abgelegt?
Wurde er getötet an einem Ort, wo man ihn sofort hätte auffinden könnte?
Warum dann den Aufwand treiben, ihn an einem relativ wenig besuchten Ort abzulegen?
Warum hat der Täter ihn nicht vergraben? Hatte er keine Zeit dazu mehr gehabt?
Hat einer ihn gesehen, so dass er sein Vorhaben beenden bzw. abbrechen musste?
So gab es noch eine Menge an Fragen, die man jetzt nach und nach klären musste.
Im Büro angekommen, ging man sofort daran noch eine erste Faktensammlung zu erstellen. Dann schickte Schöne Frau Junghans wieder nach Hause, um den Feierabend zu genießen. Er selbst blieb noch etwas im Büro und machte sich noch ein paar Notizen. Gegen neun verließ er sein Büro, aß noch etwas zu Abend und schaute sich noch eine Doku an.
Unterdessen fand eine Unterredung, zwischen vier Herren statt. Hier ging es um ein Projekt der öffentlichen Hand. Neben einem Neubaugebiet, mit einem Kindergarten sollte auch noch ein Altenheim gebaut werden. Ein großes Objekt, mit einem millionenschweres Volumen.
Ein Landwirt sollte den Boden dafür bereitstellen. Ein Bauunternehmer sollte den Kindergarten und das Altenheim bauen, sowie das ein oder andere Haus in dem Neubaugebiet. Der Sparkassenchef sollte dies alles finanzieren und der Bürgermeister sollte das Objekt durchwinken. Für alle sollte dies ein lukratives Geschäft werden. An jenem Abend wurden für dieses Projekt die Weichen gestellt.
Es wurde der Verkaufswert des Grundstückes, dass der Landwirt bereitstellen sollte, festgelegt.
Der Wert lag ungefähr 50% über den Verkehrswert einer solchen Fläche.
Die Ausschreibung sollte nach den Vorgaben des Bauunternehmers erfolgen, so dass er sicher die Aufträge erhalten würde, die er natürlich zu höheren Preisen abrechnen würde.
Der Sparkassenleiter sollte die Finanzierung so gestalten, dass für alle die Kosten gering gehalten werden. Dafür wurde er mit einem Betrag von rund 50.000 Euro belohnt. Der Bürgermeister sollte für seine Bemühungen ebenfalls eine Sonderzuwendung von 75.000 Euro erhalten, dazu sollten beide ein Grundstück erhalten, mit einem Neubau, der gehobenen Klasse versehen.
Dafür wollte man die Baugrundstücke zu einem Exklusivpreis verkaufen, damit in diesem Neubaugebiet auch nur gutsituierte Leute leben können.
Man kam soweit überein, da auch der Bauunternehmer und der Landwirt ebenfalls ein Grundstück in bester Lage in dem Neubaugebiet erhalten sollten.
Gleichzeitig musste noch geklärt werden, wie man mit den zahlreichen Einsprüchen von allerlei Umweltschutzorganisationen, die gegen ein Bauen in dem Gebiet sind, da es angeblich ein besonderes Gebiet von seltenen Getier ist.
Der Bürgermeister erklärte: Dieses Gebiet würde ausgewiesen, da es hier die Möglichkeit geschaffen werden konnten, alt und jung zusammen zu bringen und die Fläche sich für einen großzügigen Bebauungsplan eignet. Damit könnte man auch dem Naturschutz enorme Vorteile verschaffen.
Soweit die Idee!
Um dies gleiche Bauvorhaben an einem anderen Ort der Gemeinde zu realisieren, müsste man enorme Abstriche hinnehmen, in Sachen Umwelt und Tierschutz. Gleichzeitig müsste die Bebauung viel enger gelegt werden, als es einem lieb ist. Daher ist es unbedingt erforderlich, auch die anderen im Gemeinderat davon zu überzeugen, dieses Bauvorhaben gutzuheißen.
Somit waren alle daran interessiert, dass dieses Bauvorhaben durch den Rat musste, den jeder hatte seine „Summe“ an diesem Projekt schon entsprechend verplant gehabt.
So wollte der Landwirt, ein Haus für seine Tochter Luise bauen, damit ihre beiden Kinder behütet aufwachsen können.
Der Bürgermeister liebäugelte mit einem Motorboot, welches er in Holland gesehen hatte.
Der Sparkassenleiter wollte sich in Spanien ein Haus zulegen, um dort, wenn er in zwei Jahren in den Ruhestand geht, seine Winterzeit zu verbringen. Der Bauunternehmer hatte mit dem „Gewinn“ vor, sich eine kleine Villa bzw. ein altes Schloss in Mecklenburg-Pommern zuzulegen.
So hatte jeder der vier Herren etwas mit dem Geld vor, dass sie sich von dem erhofften „Gewinn“ zulegen wollten. Das einzige Problem waren die zahlreichen Gegner des Projektes.
Aber hatte man nicht schon oft solche Probleme in der Vergangenheit gelöst?
Sicher, aber damals waren die Fronten nicht so verhärtet, wie sie heute sind. Heute stehen sie Gegner gegenüber, die auch nicht vor Anschlägen halt machen.
Da gilt es wachsam sein und vor dem Gegner da zu sein.
So hatte man durch einen Kontaktmann, den man in diesen Kreisen eingeschleust hatte, erfahren, dass man hier Hamster aussetzen wollten, um das Bauvorhaben platzen zu lassen. Sofort wurden die Wachen verstärkt, um dieses Vorhaben zu torpedieren. Aber noch hatten die Gegner den Zeitpunkt nicht festgelegt, da sie noch auf die Lieferung der Hamster warten mussten. Aber man war bereit.
Nach ein paar weiteren Rotweinflaschen machten sich die Vier gut gelaunt auf dem Weg nach Hause. Sie hatten es ja nicht weit.
„Guten Morgen Herr Schöne“
„Einen schönen guten Morgen Frau Junghans. Konnten sie den Abend noch etwas genießen, nach den Ereignissen am gestrigen Nachmittag?“
„Soweit schon, aber man denkt unwillkürlich daran, wie ein Mensch so sein Leben verliert. Gibt es schon Neuigkeiten oder gar Hinweise?“
„Nein bisher ist es ruhig geblieben.“
In der Zwischenzeit auf dem Bauernhof von Tietje Tietjen in Uplengen. Es ist früher Morgen, die Kühe sind ungewohnt unruhig im Stall. Bauer Tietje geht in Richtung Stall und muss feststellen, dass seine Kühe noch nicht gemolken sind.
Er ruft sofort seine Frau und seine Kinder zu sich, damit die Kühe versorgt werden. Er schickt Paul seinen Jüngsten, er ist acht, nach draußen, um nachzusehen, wo der Knecht Bodo Morgenhall sich aufhält. Denn eigentlich ist die erste Arbeit auf dem Hof, die Kühe zu versorgen.
Das hatte Bodo immer sehr gewissenhaft gemacht. Oder hatte er gestern so sehr einen über den Durst getrunken, dass er jetzt irgendwo liegt? Nun ja, wer will es ihm verdenken, nachdem gestern die ersten Lokale wieder aufhatten. Gut, das Wetter war mehr als bescheiden, aber das kann einem Landwirtschaftlichen Gehilfen nicht davon abhalten, einen zu heben.
Nach einer halben Stunde kam Paul zurück!
„Papa, ich kann den Bodo nirgendwo finden. Ich habe alles abgesucht! Ich kann ihn einfach nicht finden.“
„Gut, wir sind hier gleich fertig, dann suchen wir noch einmal. Es wird doch nichts passiert sein?“
Nachdem die Kühe versorgt waren, strömte die Familie aus, um den Gehilfen zu suchen. Auch nach über einer Stunde der vergeblichen Suche, war Bodo nicht aufzufinden. Während die anderen ihr Frühstück einnahmen, telefonierte der Bauer mit seinen Kollegen, weil sich Bodo des öfteren mit seinen Kollegen traf, um einen zu heben.
Aber auch hier kein Zeichen von Bodo. Er telefonierte die Krankenhäuser in der Umgebung ab. Auch hier Fehlanzeige. Er machte sich große Sorgen um seinen treuen Gehilfen. Er aß hastig eine Scheibe Brot, trank noch einen Schluck aus der Kaffeetasse, nahm dann seinen Hut und fuhr mit dem Auto nach Uplengen, zur Polizei. Dort angekommen machte er eine Vermisstenanzeige.
Der anwesende Beamte nahm die Anzeige auf, ohne eine Kenntnis von den Ereignissen am Vortag zu haben. Er beruhigte den Bauer und war der Meinung, dass sich alles aufklären ließe. Vermutlich war er gestern, wie viele andere auch, unterwegs und hat vor lauter Freude, dass die Wirtschaften nach so langer Zeit, wieder geöffnet waren und hat dann über die Strenge geschlagen und liegt jetzt irgendwo auf einem Heuboden und schläft den Schlaf des Gerechten. Geduld ist jetzt gefragt.
Am Nachmittag ging bei den Kommissaren Schöne und Junghans jene Vermisstenmeldung ein. Als Frau Junghans das Schreiben aus dem Fax nahm, sagte sie:
