Hoppla, jetzt komme ich... - Fritz- Stefan Valtner - E-Book

Hoppla, jetzt komme ich... E-Book

Fritz-Stefan Valtner

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Beschreibung

Kann ein Hund das Leben eines Menschen verändern? Sicher verändert sich einiges im Leben mit einem Hund. Wir haben den Versuch gemacht, trotz zweier Katzen und standen dann eines Tages vor der Frage: Können wir auf einem "Hundebein" stehen? Wir konnten nicht! Wir wurden mit den Worten: "Hoppla, jetzt komme ich" überrascht! Aber lesen sie selbst

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Seitenzahl: 51

Veröffentlichungsjahr: 2025

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Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Mein Name ist Timo!

Zur gleichen Zeit in Deutschland

Die Rasse

Wer bekommt den Ball?

Unser Leinen-Sammelsurium

Vorwort

Warum haben wir dieses Buch nun geschrieben?

Vielleicht wollen wir damit aufzeichnen, dass auch Hunde, die aus dem Ausland kommen, eine Chance verdient haben, ein Zuhause zu bekommen, das ihren Wünschen und Vorstellungen sehr nahekommt.

Aber wie bei allen Entscheidungen, die man trifft, sollte man sich über die Verantwortung im Klaren sein, die man übernimmt, wenn man sich einen Hund zulegt oder ins Haus nimmt.

Denn auch ein Hund ist ein Lebewesen und hat das Recht, artgerecht behandelt zu werden.

Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht, auch wenn es vielleicht auf den ersten Blick so aussieht.

Wir sind uns aber der Verantwortung durchaus bewusst, die wir hier eingehen, und freuen uns jeden Tag darüber, wie beide Hunde ihre Liebe zu uns zeigen.

Früher haben wir gesagt:

„Ein Leben ohne eine Katze ist undenkbar, aber ein Leben mit einem Hund ist möglich.“

Mein Name ist Timo!

Hoppla, jetzt komm' ich!

Diese Zeile kann man ruhig wörtlich nehmen, denn so spontan und schnell war ich vermittelt und fand mein neues Zuhause.

Am Anfang habe ich noch gedacht:

„Oh, wo bin ich hier gelandet?“

Diese Frage beantworte ich noch später.

Aber nun etwas zu meiner Vorgeschichte. Ich komme aus Rumänien und man gab mir dort den Namen „Tito“. Ich bin ein hübscher, junger Kerl, gerade mal ein Jahr alt, und bin ein Mischling, was dies auch immer zu bedeuten hat.

Der eine sagt:

„Ich wäre ein Malteser.“

Ein anderer sagt:

„Da muss auch noch etwas vom Pudel mit dabei sein.“

Ein Dritter ist der Meinung, dass ich ein Maltipoo bin, also eine Mischung aus einem Malteser und einem Pudel.

Dies alles ist mir aber völlig egal. Ich bin ein Rüde, den man zwar ohne seine Einwilligung kastriert hat, aber ich fühle mich dennoch als richtiger Hund.

Als kleiner, junger Kerl kam ich zu einer Familie, und zwar als Geschenk für ein kleines Kind. Dieses Kind konnte aber nichts Richtiges mit mir anfangen und so wurde ich immer zwischen den verschiedenen Familienmitgliedern hin - und hergeschoben.

Wenn ich mich dann nicht so benahm, wie man es dort wollte oder gar erwartete, setzte es oft auch Schläge. Dabei wollte ich einfach alles nur richtig machen. So ging dies eine ganze Zeit lang.

Irgendwann fiel dies einem Tierfreund auf und er gab dem dort ansässigen Tierschutzbund einen Hinweis.

Von denen wurde ich dann eines Tages aus der Familie geholt und landete in einem Heim, wo auch viele andere Hunde lebten, die aus den unterschiedlichsten Gründen hier landeten.

Da ich noch ein sehr junger Hund war, ging ich hier etwas unter, da die anderen Hunde viel größer und stärker waren als ich. Damit hatte ich mit einigen Nachteilen zu rechnen und zu leben. Vor allem wenn es Nahrung gab.

Also musste ich zusehen, dass ich meine Schnelligkeit weiter ausbaute, besonders dann, wenn es das Essen gab.

Für mich hieß dies: schnell sein und oft auch sehr hastig essen, bevor die großen und stärkeren Hunde kamen. Das war oft schon ein harter Kampf für mich.

Zu meinem Glück fiel das auch den Menschen dort auf, dass es für mich sehr schwer war, mich gegen die viel größeren Hunde durchzusetzen.

Dabei bin ich gerne bei den Menschen, die mich gern haben.

Aber auf die Dauer ging dies nicht so weiter. Man hatte ein Einsehen mit meiner Lage und beschloss, mich in eine Vermittlung zu geben. Damals wusste ich noch nicht, was das war.

Wie ich jenes später einmal erfahren sollte, wurde ich per Bild und einer kurzen Beschreibung in Deutschland regelrecht, wie auf einem Markt, angeboten.

Wie dies nun funktioniert, habe ich bis heute noch nicht so recht kapiert.

Regelmäßig gingen verschiedene Hunde auf eine große Reise zu ihren neuen Besitzern. So etwas stand auch nun bei mir an.

Aber in den ersten Tagen, in denen ich in der Vermittlung stand, zeigten nur wenige Interessenten Gefallen an mir.

Durch einen lieben Pfleger erfuhr ich, dass bald wieder ein Transport nach Deutschland gehen sollte.

Ich sollte dort eigentlich schon mitfahren, aber solange sich keiner für mich interessierte, blieb dies für mich nur ein frommer Wunsch. Dabei wäre ich froh gewesen, endlich die Auffangstation zu verlassen, da jeder Tag für mich hier schwieriger wurde. Doch die Hoffnung auf ein neues, schönes Heim wollte ich so schnell nicht aufgeben.

Die Zeit drängte.

Jeden Tag schaute ich aus meiner kleinen Box heraus und hoffte auf eine freudige Nachricht. Aber es tat sich einfach nichts!

Langsam schwanden meine Hoffnungen, je länger die ersehnte Nachricht ausblieb.

Leider kam sie nicht und der neue Transportzeitpunkt rückte immer näher.

Dies machte mich regelrecht unleidlich.

Zur gleichen Zeit in Deutschland.

Dort wurde ich auch einem Paar angeboten, das sich ein Jahr zuvor eine kleine Hündin, einen Malteser-Yorkshire-Mix, aus Spanien zugelegt hatte und ihr, nach schweren Jahren, ein neues Heim boten. Sie fühlt sich dort recht wohl.

Daraus musste wohl ein Kontakt entstanden sein, wo auch ich mit meinem Bild und einer Beschreibung dort offeriert wurde.

Meine jetzige „Hundemutter“ sah mein Bild und war von mir recht angetan, wie ich später erfuhr. Sie zeigte mein Bild auch mehrfach ihrem Mann, der dies aber vorläufig nur zur Kenntnis nahm. Aber es kam keine Reaktion von dort.

Keiner interessierte sich für mich!

Dies stimmte mich schon etwas traurig. Dabei wollte ich so gerne dieses „Lager“ verlassen.

Ich sehnte mich einfach nach lieben Menschen und einem schönen Heim. Sollte dies für mich in weite Ferne rücken? Durfte mein Wunsch nicht in Erfüllung gehen?

Noch wollte ich dies nicht wahrhaben und gab die Hoffnung noch nicht auf.

Meine Vermittlerin versuchte es nochmals, mit dem Hinweis:

„Noch immer nicht vermittelt!“

Meine spätere „Hundemutter“ las diesen Hinweis und zeigte ihn ihrem Mann erneut.

Der meinte nur kurz:

„Der soll wohl zu uns kommen?“

„Oder?“

Diese Äußerung von ihrem Mann hatte sie so nicht erwartet, aber eben jene Worte waren der Auslöser, bei meiner „Hundemutter“ sich noch einmal Gedanken darüber zu machen.

Ob man sich vorstellen könnte, sich noch einen zweiten Hund zuzulegen?