Meine Ex-Schwiegermutter und ich - Sindy Lange - E-Book

Meine Ex-Schwiegermutter und ich E-Book

Sindy Lange

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  • Herausgeber: BookRix
  • Kategorie: Erotik
  • Sprache: Deutsch
  • Veröffentlichungsjahr: 2019
Beschreibung

Ein junger Mann war froh, dass endlich wieder Freitagabend ist und er den Stress der Woche endlich abschütteln und vergessen konnte. Es ist zwar Frühjahr, aber das Wetter glich eher einem Herbstwetter, als er sich in sein Auto setzte und sich auf den Weg nach Hause machte. Es stürmte und der Regen klatschte gegen die Windschutzscheiben seines Fahrzeuges. Wie es in dem Berliner Feierabendverkehr so üblich ist, fährt man nicht, sondern man staut sich, Ampel für Ampel langsam vorwärts, bis zur nächsten Kreuzung. Als er erneut wieder in einem Stau stand, war er fast am Einschlafen, als ihn sein Handy aus der Müdigkeit riss. Seine Ex-Schwiegermutter war am anderen Ende der Leitung und fragte ihn, ob er nicht dazu Lust hätte, heute kurz vorbei zu kommen, denn sie säße ganz alleine an diesem Tag. Sie wollte ihren Geburtstag vom vergangenen Mittwoch nachfeiern und dafür bräuchte sie unbedingt Gesellschaft. Da er immer schon ein gutes Verhältnis mit seiner Ex-Schwiegermutter hatte, entschloss er sich, wenn auch sehr ungern, ihrer Bitte doch noch nachzukommen. Nach einer Falsche Wein und einigen lockeren Gesprächen, sah er sie plötzlich mit ganz anderen Augen, er sah sie jetzt als begehrenswerte Frau vor sich. Und so kam es, wie es kommen musste, beide landeten im Bett und vergnügten sich. Plötzlich stand seine Ex-Ehefrau vor der Wohnungstür und überraschte ihn mit ihrer Mutter beim Sex. Wie diese Überraschung endete, und wie danach die Fetzen flogen, das können sie hier in dieser Geschichte erlesen. Dies ist eine Jubiläumsausgabe mit drei kostenlosen Bonus-Geschichten! Viel Spaß beim Lesen. Sindy Lange

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Seitenzahl: 93

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Sindy Lange

Meine Ex-Schwiegermutter und ich

Als uns meine Ex überraschte, war die Hölle los.

BookRix GmbH & Co. KG80331 München

Alle Rechte vorbehalten

Als uns meine Ex überraschte, war die Hölle los.

 

 

 

 

 

 

Es war im April 2016, ein Freitagabend. Dieser Tag erweckte den Eindruck, dass jetzt noch gar kein Frühling ist, sondern bereits Anfang Herbst, ja sogar bereits Spätherbst. Der Wind, der bereits atemberaubend war, schlug mir noch zusätzlich die harten Regentropfen ins Gesicht. Ich rannte zu meinem Auto und plumpste mich hinein, um dem schrecklichen Mistwetter zu entkommen. Die Uhr zeigte mir an, dass es jetzt erst gerade einmal achtzehn Uhr war, aber die schwarzen Wolken bedeckten dermaßen den Himmel und verdunkelten ihn, sodass man annehmen konnte, dass es bereits spät am Abend war.

 

Ich breitete mich mit einer formlosen Haltung auf meinem Sitz hinter dem Lenkrad aus. Die vergangene Woche war echt verrückt und stressig gewesen. Jetzt wollte ich nur eines, schnellstens nach Hause in meine gemütliche Wohnung und mich ausruhen. Ja ich war auch bereits so müde, dass ich auch bald in mein Bett gehen und nur noch schlafen wollte.

 

Ich fuhr vom Firmenparkplatz herunter und reihte mich in den fließenden Straßenverkehr ein. Um diese Zeit war mitten in Berlin immer „Stopp und Go“ angesagt, es ging wieder, wie an jeden Abend im Berufsverkehr, nur schrittweise vorwärts. Ich hatte mir immer wieder vorgenommen, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren, was aber unter Umständen noch viel schlimmer war.

 

Entweder hatten die Verkehrsmittel Verspätung oder sie fielen ganz aus. Man braucht nur daran zu denken, wenn am Abend für den nächsten Tag Unwetter gemeldet wird, bricht am nächsten Tag der ganze Nahverkehr zusammen, obwohl das Unwetter überhaupt noch nicht eingetroffen war. Es reichte alleine die Meldung dazu, um ein großes Chaos zu verursachen. Also nimmt man immer wieder das eigene Auto, dabei würde ich liebend gerne etwas für den Umweltschutz tun.

 

Ich wäre beinahe im Stau vor einer ewigen Baustelle eingeschlafen, wenn nicht das Telefon mich in die Wirklichkeit zurückgerufen hätte.

 

Ich schüttelte meine Mähne und nahm das Gespräch über die Freisprechanlage entgegen.

 

„Ja hier Jörg Petermann“, meldete ich mich.

 

„Jörg, hier ist Helga, Helga Meixner“, meldete sich die Gegenstimme im Telefon.

 

„Ja hallo, Helga“, murmelte ich ins Telefon. Helga Meixner ist meine Ex-Schwiegermutter.

 

„Jörg, was hast du für eine verschlafene Stimme, hast du schon geschlafen“?

 

„Nein-nein, ich komme gerade von meiner Arbeit und bin mit meinem Auto auf dem Weg nach Hause“!

 

„Nun, das heißt, jetzt stehe ich wieder, so wie immer, im Stau“!

 

„Ich war ein wenig im Auto eingenickt“, sagte ich und unterdrückte das aufkommende Gähnen.

 

„Ich gratuliere dir nachträglich zu seinem Geburtstag am vergangenen Mittwoch, ich habe leider in der Hektik, deinen Geburtstag ganz vergessen, aber trotzdem, die besten Wünsche von mir“.

 

„Es tut mir leid, dass ich nicht daran gedacht habe, du weißt doch, im Vergessen bin ich Experte“.

 

„Oh danke“!

 

Meine Ex-Schwiegermutter hatte sich darüber sehr gefreut und am anderen Ende des Kabels gelächelt, ich konnte es hören.

 

„Aber mir wäre es bestimmt noch eingefallen, wenn ich jetzt nach Hause gekommen wäre, denn ich hatte mir vorsorglich einen Zettel auf den Küchentisch gelegt, dass ich dich noch anrufen wollte, um zum Geburtstag zu gratulieren“.

 

„Ich wollte dich eigentlich zu meiner Geburtstagsfeier morgen, am Samstag herzlich einladen“, trötete sie ins Telefon.

 

„Ich glaube nicht, dass es gut ist“, sagte ich.

 

„Du weißt, ich möchte nicht mit Katja zusammentreffen, du weißt es doch, dass es nicht gut wäre, seit unserem letzten großen Streit gehe ich ihr aus dem Wege, ich hoffe, du hast Verständnis dafür“!

 

„Ich verstehe dich ja zu gut Jörg, aber du kannst ja jetzt vorkommen“, hauchte die Frau in das Telefon.

 

„Katja ist noch nicht hier, sie kommt erst morgen, mach dir keine Sorgen, du triffst sie heute ganz bestimmt nicht, Ehrenwort“!

 

"Ich mach mir keine Sorgen deswegen", sagte ich und kratzte mich an meiner Rübe.

 

„Mir geht es nur um den Frieden in deiner Wohnung“!

 

„Das lass mal meine Sorge sein, hast du gehört Jörg“?

 

„Gut, in ungefähr zwei Stunden werde ich da sein, mach etwas Gutes zum Essen, denn ich habe großen Hunger“!

 

Ich wusste, dass meine Ex-Schwiegermutter eine gute Köchin war.

 

„Toll Jörg, ich warte auf dich“, sagte sie und beendete das Gespräch.

 

Ich ärgerte mich jetzt darüber, dass ich mich überreden ließ. Schließlich stand ich noch im Stau und wenn ich meine Schwiegermutter besuchen wollte, gab es noch einige Vorbereitungen zu treffen.

 

Ich musste nach Haus fahren und mich duschen, frische Klamotten anziehen, einige Blumen zum Geburtstag kaufen, noch irgendwie ein anderes kleines Geschenk besorgen und dann wieder ins Auto steigen und mich zu ihr hin „stauen“.

 

Bei diesem Mistwetter und den verstopften Straßen von Berlin wäre ich am liebsten zu Hause geblieben und es mir gemütlich gemacht. Jetzt hatte ich mir erneut Stress eingehandelt.

 

Mit Katja, der Tochter von Helga Meixner, hatte ich mich am Frauen Hofer Institut getroffen. Sie wechselte im dritten Jahr von einer anderen Universität an unsere Fakultät. Wir haben uns kennengelernt, sind miteinander ausgegangen, haben miteinander geschlafen und waren damals sehr glücklich gewesen.

 

Wir haben nur in der Wohnung von ihrer Mutter Helga Meixner zusammen geschlafen, wo diese uns auch prompt einmal auf frischer Tat dabei erwischt hatte, aber sie war nicht sehr wütend geworden. Sie zeigte Verständnis dafür, denn in ihren jungen Jahren war sie auch kein Engel gewesen.

 

„Passt nur auf, dass Katja nicht schwanger wird, denn sie soll zuerst ihre Ausbildung beenden, das ist sehr wichtig“!

 

Am Ende der Schulzeit meldeten Katja und ich uns zu einem Studium an der Filmuniversität Berlin/Brandenburg an und begannen, zusammen in meiner Wohnung am Rande von Berlin, zu leben, die ich von meinen Eltern kurz vorher geerbt hatte.

 

Katja war ein heißblütiges, kämpferisches Mädchen, das ich an ihr so mochte. Aber dies hatte mir aber nur vor unserer Hochzeit gefallen. Obwohl ich lügen müsste, wenn ich etwas anderes behaupten würde, waren die ersten sechs Monate nach unserer Hochzeit, recht gut, aber dann fing es an.

 

Weil es eine ganz andere Situation war, sich jetzt jeden Tag zu treffen. Es war eine ganz andere Sache, wenn man sich nur ab und zu einmal gesehen hatte und nicht jeden Tag zusammenhockte wie die Hühner auf der Stange. Jetzt sah man sich jeden Tag, und dies erzeugte erhebliche Reibereien und Konflikte.

 

Sie fing an, den Kühlschrank aufzuräumen und die Fächer zu beschriften, wo liegt die Wurst, wo hat der Käse seinen Platz. Wenn einmal der Käse, bei der Wurst lag, gab es schon großen Ärger. Auch warf sie Lebensmittel in die Abfalltonne, die noch nicht, aber bald abgelaufen wären.

 

Aber es war jetzt ganz anders, jeden Tag so eng in der Wohnung zusammen zu leben. Offensichtlich waren auch der Stress im Alltag, sowie moralische und materielle Probleme, der Kampf der unterschiedlichen Charaktere und sogar noch vieles anderes daran schuld, dass unsere Ehe nicht funktionierte und dem Untergang geweiht war.

 

Im Allgemeinen spielt es auch heute keine Rolle mehr. Es ist heute nur noch wichtig, dass Katja und ich, uns nach einem weiteren Jahr der unendlichen Qualen in einer nicht funktionierenden Ehe, endlich  durchgerungen hatten, uns zu trennen, und somit wieder geschieden wurden. Es ging leider nicht, ohne einen großen Streit und einen Skandal vonstatten. Kurz gesagt, wir sind keine Freunde geblieben, wir pflegen keine ehemalige Beziehung, so wie es andere vernünftige Personen es tun.

 

Was kann aber nicht alles Gute über meine Ex-Schwiegermutter Helga gesagt werden. Sie war oft unser Schiedsrichter und der ruhende Pol in unserer Ehe.

 

Diese liebevolle Frau war von dem ersten Tagen an, mit einer Art mütterlicher Liebe für mich erfüllt. Bei fast allen Auseinandersetzungen zwischen Katja und mir, bekam ich ihre Unterstützung zu spüren, denn sie kannte ihre Tochter nur zu gut, um ihr immer bei jedem Streit zwischen uns, beizustehen. Sie wusste, ihre Tochter konnte fies sein, auch wenn es keinen echten Grund dafür gab.

 

Als echte Friedensstifterin war meine Ex-Schwiegermutter nach jedem unserer Streitereien tätig und baute Brücken zwischen mir und Katja auf, und wenn sie nicht gewesen wäre, hätten wir uns bereits schon früher scheiden lassen, das wusste ich heute.

 

Drei Jahre sind seit der Scheidung schon vergangen, aber der Kontakt zwischen meiner Ex-Schwiegermutter und mir, ist nicht mit der Scheidung, zu Ende gegangen. Bis zu einem gewissen Grad wurde der Kontakt sogar noch besser, sei es mit dem Austausch von Glückwünschen zu den verschiedenen Feiertagen, zu allen möglichen Familienfesten und sogar, zum achten März, dem Internationalen Frauentag, ganz zu schweigen von Geburtstagen.

 

Wenn sie meine Hilfe benötigte, rief sie mich immer an. Wenn ich ihre Hilfe benötigte, rief ich sie an. So halfen wir uns immer gegenseitig.

 

Helga ist mit ihren 52 Jahren immer noch eine sehr attraktive Erscheinung. Sie ist groß gewachsen und hat noch eine tadellose Figur, obwohl sie keinen Sport betreibt. Ihre dunklen Haare trägt sie lang und jeder schätzte sie jünger, als sie in Wirklichkeit war.

 

Sie wurde in frühen Jahren bereits Witwe, denn ihr Ehemann ist bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Ich hatte ihn nicht mehrkennen gelernt. Helga zog ihre Tochter Katja alleine groß, sie war ihr einziges Kind. Meine Ex-Schwiegermutter hatte viele männliche Bekanntschaften nach dem Tod ihres Mannes, wollte aber nie mehr mit einem anderen Mann zusammen leben.

 

Aber was noch viel wichtiger war, das ist ihr einwandfreier Charakter. Immer freundlich, fähig, anderen zuzuhören und immer hilfsbereit, eine Art zärtliches Alles oder so.

 

Ich wünschte mir oft, wenn Katja auch nur halb so viel von ihrer ihre Mutter gehabt hätte, wäre unsere Ehe bestimmt anders verlaufen.

 

 

 

 

2. Kapitel

 

 

 

 

 

 

Zwei Stunden später stand ich bereits mit Blumen an der Wohnungstür von Helga und quälte den Klingelknopf, aber niemand öffnete mir die Tür. Ich wollte gerade wieder gehen, hatte mich bereits dazu umgedreht, als das Knirschen der inneren Türverriegelung ertönte, die Tür einen Spalt aufging und der Kopf von Helga dazwischen auftauchte.

 

„Hallo Jörg, komme doch bitte herein, ich bin noch nicht ganz fertig, denn nach unserem Telefonat war ich kurz eingeschlafen“.

 

Sie entsperrte den Riegel, öffnete mir die Tür und ich trat in die Wohnung ein.

 

„Ziehe dir die Jacke aus und hänge sie an die Garderobe“, sagte sie und flatterte erfreut durch ihre Wohnung in Richtung Badezimmer.

 

Ich ging hinein, zog meine Jacke aus und auch meine Schuhe. Mir war bekannt, dass Helga es auf den Tod hasste, wenn jemand mit seinen Straßenschuhen über ihren blank polierten Parkettboden schlappte und seine Spuren hinterließ.

 

„Du kannst derweil in die Küche gehen“, kam eine Stimme aus den Tiefen der Wohnung.

 

„Ich muss mich nur noch schnell umziehen, dann bin ich bei dir“, rief sie mir zu und verschwand im Bad.