Panzer T-34 - Dirk Hennings - E-Book

Panzer T-34 E-Book

Dirk Hennings

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Beschreibung

PANZER T-34 Der Schrecken der Ostfront Der T-34 war ein sowjetischer Kampfpanzer, der 1940 eingeführt wurde und während des Zweiten Weltkriegs von der Roten Armee eingesetzt wurde. Der T-34 verfügte über eine gute Panzerung, einen relativ leistungsstarken Motor und breite Ketten. Die ursprüngliche Version des T-34 war mit einer leistungsstarken 76,2-mm-L-11-Kanone ausgestattet und wurde oft als T-34-76 bezeichnet. 1944 ging eine zweite Version in Produktion, der T-34-85, der mit einer größeren und stärkeren 85-mm Kanone ausgestattet war, um den neueren deutschen Panzern gewachsen zu sein. Dieses Buch erzählt die Geschichte dieses sowjetischen Kampfpanzers, der wesentlich mit zur deutschen Niederlage an der Ostfront beitrug. Technische Details und umfangreiches historisches Bildmaterial ergänzen dieses Werk. Umfang 70 Seiten

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Seitenzahl: 51

Veröffentlichungsjahr: 2026

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Panzer

T-34

Der Schrecken der Ostfront

IMPRESSUM:

Dirk Hennings

c/o IP-Management  #4887

Ludwig-Erhard-Str. 1820459 Hamburg

Einleitung

Der T-34 (von russisch танк für Panzer) war ein mittlerer Panzer aus sowjetischer Produktion. Er wurde von 1940 bis 1958 gebaut und von der Roten Armee hauptsächlich im Deutsch-Sowjetischen Krieg eingesetzt. Der T-34 gilt als bekanntester sowjetischer Panzer des Krieges. Seine einfache Bauweise ermöglichte dessen Massenproduktion. Er war mit über 50.000 Exemplaren der meistgebaute Panzer des Zweiten Weltkrieges und mit insgesamt über 80.000 einer der meistgebauten Panzer überhaupt. Selbst heute noch finden sich vereinzelte Exemplare bei verschiedenen Armeen weltweit im Einsatz.

Urheber Andrew Burko

Der T-34 war ein im Jahr 1940 eingeführter sowjetischer mittlerer Kampfpanzer, der im Zweiten Weltkrieg hauptsächlich gegen die Deutsche Wehrmacht während des Unternehmens Barbarossa (die deutsche Invasion der Sowjetunion) eingesetzt wurde. Seine 76,2 mm Kanone war leistungsstärker als die meisten Geschütze seiner Zeitgenossen, während gleichzeitig seine um 60 Grad geneigte Panzerung einen guten Schutz gegen Panzerabwehrwaffen bot. Die Christie-Fahrwerksaufhängung wurde von der Konstruktion des M1928-Panzers des Amerikaners J. Walter Christie übernommen, von dem Versionen ohne Turm an die Rote Armee verkauft und als "Farmtraktoren" dokumentiert wurden, nachdem dieser US-Typ von der amerikanischen Armee abgelehnt worden war. Der T-34 hatte einen tiefgreifenden Einfluss auf den Konflikt an der Ostfront im Zweiten Weltkrieg und beeinflusste das spätere Panzerdesign nachhaltig. Nachdem die Deutschen erstmalig 1941 auf den Panzer gestoßen waren, nannte ihn der deutsche General Paul Ludwig Ewald von Kleist "den besten Panzer der Welt" und Heinz Guderian bestätigte die "gewaltige Überlegenheit" des T-34 gegenüber deutschen Panzern." Schon im Juli 1941 notierte OKW-Chef Alfred Jodl in seinem Kriegstagebuch die Überraschung darüber, dass diese neue und bis dahin völlig unbekannte Wunderwaffe gegen die deutschen Angriffsdivisionen eingesetzt wurde." Obwohl seine Panzerung und Bewaffnung später im Krieg noch übertroffen wurde, wird er als die einflussreichste Panzerkonstruktion des Krieges bezeichnet. 

Der T-34 war die Hauptstütze der sowjetischen Panzertruppen während des gesamten 2. Weltkriegs. Seine allgemeinen Spezifikationen blieben bis Anfang 1944 nahezu unverändert. Erst mit der Einführung der stark verbesserten Variante T-34/85 in Reaktion auf die deutschen Panther und Tiger Panzer (die beide mit einem 8,8 cm Geschütz ausgerüstet waren) erhielt der T34 eine jetzt wieder gleichwertige höhere Feuerkraft. Seine Produktionsmethode wurde kontinuierlich verfeinert und rationalisiert, um den Bedürfnissen der Ostfront besser gerecht zu werden, wodurch der T-34 immer schneller und billiger zu produzieren war. Die Sowjets bauten schließlich über 80.000 T-34 in allen Varianten, so dass trotz des Verlustes von Zehntausenden im Kampf gegen die deutsche Wehrmacht immer größere Stückzahlen zum Einsatz kamen. Der T34 ersetzte viele leichte und mittlere Panzer im Dienst der Roten Armee und war der meistproduzierte Panzer des 2. Weltkrieges sowie der zweit meistproduzierte Panzer aller Zeiten (nach seinem Nachfolger, der T-54/T-55-Serie). Mit 44.900 Verlusten während des Krieges war er auch der Panzer mit den meisten Ausfällen. Seine Entwicklung führte direkt zum T-44, dann zu den Panzerserien T-54 und T-55, aus denen wiederum die späteren T-62, T-72 und T-90 hervorgingen, die den gepanzerten Kern vieler moderner Armeen bilden. T-34-Varianten wurden nach dem Zweiten Weltkrieg in großem Umfang exportiert, und sogar noch im Jahr 2018 waren mehr als 130 Exemplare im Einsatz.  

Ursprünge der Panzerentwicklung

Im Jahr 1939 war die sowjetische Armee hauptsächlich mit dem Infanteriepanzer T-26 und den schnellen Panzern der BT-Serie ausgerüstet. Der T-26 war allerdings relativ langsam und war eigentlich dazu  entwickelt worden, um mit der Infanterie am Boden Schritt zu halten. Die BT-Panzer dagegen waren sogenannte Kavalleriepanzer; schnell und leicht, für den Bewegungskrieg konzipiert. Beide waren sowjetische Weiterentwicklungen, die auf ausländischen Konstruktionen aus den frühen 1930er Jahren basierten. So hatte der T-26 den britischen Panzer Vickers 6-Ton zum Vorbild, während die BT-Panzer auf einer Konstruktion des amerikanischen Ingenieurs J. Walter Christie beruhten. 

Kavalleriepanzer BT-7 (mit abmontierten Ketten für den schnellen Straßeneinsatz)

1937 beauftragte die Rote Armee den Ingenieur Michail Koschkin mit der Leitung eines neuen Teams, das einen Ersatz für die BT-Panzer in der Lokomotivfabrik Kharkov Komintern (KhPZ) konstruieren sollte. Der Prototyp des Panzers mit der Bezeichnung A-20 war mit einer 20 mm starken Panzerung, einer 45 mm Kanone und dem neuen Motor des Modells V-2-34 ausgestattet, der mit schwer entflammbarem Dieselkraftstoff in einer von Konstantin Chelpan entworfenen V12-Motorkonfiguration arbeitete. Er hatte auch einen 8 × 6-Rad-Antrieb, ähnlich dem 8 × 2-Antrieb des BT-Panzers, der es ihm erlaubte, auf Rädern ohne Raupenketten zu fahren. Diese Eigenschaft sparte erheblich an Wartung und Reparatur der unzuverlässigen Panzerketten der frühen 1930er Jahre und erlaubte es den Panzern, schneller als 85 Kilometer pro Stunde zu fahren. Doch im Gelände hatten diese Typen ihre Probleme. Zudem stellten sie sich dennoch aus anderen Gründen als ziemlich wartungsintensiv heraus.

BT-7, A-20, T-34 (Modell 1940) und T-34 (Modell 1941)

Bis 1937-38 hatte sich zwar das Design der Ketten verbessert, aber die Konstrukteure betrachteten sie trotz des Geschwindigkeitsvorteils im Gelände nach wie vor als Verschwendung von Platz, Gewicht und Wartungsressourcen. Der A-20 berücksichtigte immerhin bei seiner Entwicklung auch frühere Forschungen (BT-IS- und BT-SW-2-Projekte) zur Schrägpanzerung: Als Fazit zogen die Ingenieure den Schluss, dass die rundum abgeschrägten Panzerplatten Geschosse weit besser ablenken konnten als eine herkömmliche senkrechte Panzerung. In den Jahren 1938/39 konnten dann im Rahmen von einigen Grenzkriegen im Fernen Osten mit dem japanischen Kaiserreich einige Erfahrungen mit den vorhandenen Panzertypen gesammelt werden. Bei diesen Konflikten handelte es sich um einen nicht erklärten Grenzkrieg mit Japan an der Grenze zur besetzten Mandschurei. So wurden während der Schlacht am Khasan-See im Juli 1938 und den Schlachten von Chalkhin