Bittersweet Christmas - Jona Dreyer - E-Book

Bittersweet Christmas E-Book

Jona Dreyer

0,0
2,99 €

oder
-100%
Sammeln Sie Punkte in unserem Gutscheinprogramm und kaufen Sie E-Books und Hörbücher mit bis zu 100% Rabatt.

Mehr erfahren.
Beschreibung

Es handelt sich hierbei um ein Sequel des Romans "Bittersweet Secrets". Um diese Geschichte zu verstehen, ist es daher notwendig, den Hauptroman zu kennen. Nachdem Mason und Philip sich nach harten, stürmischen Zeiten Stück für Stück ihr Glück erarbeitet haben, laden sie ihre Familien zu einem ganz besonderen Weihnachtsfest ein - mit einer wundervollen Überraschung, von der ihre Gäste nichts ahnen. Doch in Masons Vergangenheit lauern noch immer dunkle Gestalten, die die eine oder andere Rechnung mit ihm offen haben. Wird ein Schatten über dieses ersehnte Weihnachtsfest fallen, oder können sich Mason und Philip endlich ganz ans Licht ihrer gemeinsamen Zukunft kämpfen?

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB

Veröffentlichungsjahr: 2022

Bewertungen
0,0
0
0
0
0
0
Mehr Informationen
Mehr Informationen
Legimi prüft nicht, ob Rezensionen von Nutzern stammen, die den betreffenden Titel tatsächlich gekauft oder gelesen/gehört haben. Wir entfernen aber gefälschte Rezensionen.



 

Bittersweet ChristmasEine bittersüße Bescherung

Eine Dark Gay Romance von Jona Dreyer

© Urheberrecht 2015 Jona Dreyer

Impressum:Tschoek&Tschoek GbRAlexander-Lincke-Straße 2c08412 Werdau

Coverdesign: Jona Dreyer

Bildrechte: Mit freundlicher Lizenz von istockphoto.com

Kurzbeschreibung:

Bittersweet Christmas

Nachdem Mason und Philip sich nach harten, stürmischen Zeiten Stück für Stück ihr Glück erarbeitet haben, laden sie ihre Familien zu einem ganz besonderen Weihnachtsfest ein - mit einer wundervollen Überraschung, von der ihre Gäste nichts ahnen.Doch in Masons Vergangenheit lauern noch immer dunkle Gestalten, die die eine oder andere Rechnung mit ihm offen haben.Wird ein Schatten über dieses ersehnte Weihnachtsfest fallen, oder können sich Mason und Philip endlich ganz ans Licht ihrer gemeinsamen Zukunft kämpfen?

Wichtiger Hinweis!Bei diesem Buch handelt es sich um ein Sequel zum Roman Bittersweet Secrets.Um diese Geschichte zu verstehen, sind Vorkenntnisse dieses Romans notwendig! 

Über die Autorin:

»Fantasie ist wie ein Buffet. Man muss sich nicht entscheiden – man kann von allem nehmen, was einem schmeckt.«

Getreu diesem Motto ist Jona Dreyer in vielen Bereichen von Drama über Fantasy bis Humor zu Hause.Alle ihre Geschichten haben jedoch eine Gemeinsamkeit: Die Hauptfiguren sind schwul, bi, pan oder trans.Das macht sie zu einer der vielseitigsten Autorinnen des queeren Genres. 

Kapitel 1

PHILIP

New York, November 2015

Es schneit. Gott sei Dank schneit es. Ohne Schnee kommt an Weihnachten ja überhaupt keine Stimmung auf, und dieses Weihnachten soll einfach bilderbuchmäßig werden. Findet Mason.

Was mich angeht – ich wäre mit einer zweisamen Strandweihnacht wie im vergangenen Jahr zufrieden gewesen. Aber in diesem Jahr ist eben alles ein wenig anders, und zwar aus guten Gründen. Nur ahnen davon unsere Gäste noch nichts.

Es ist Freitagabend, am kommenden Sonntag ist der erste Advent. Ich hätte liebend gern früher Feierabend gemacht, aber ich habe so viel Arbeit um die Ohren, dass ich mir das im Moment leider nicht erlauben kann. Mason ist wahrscheinlich auch noch nicht daheim. Ich sehne mich einfach nur nach der Couch und einem gemütlichen Fernsehabend.

»Guten Abend, Dr. Foster!«, begrüßt mich Janet an der Rezeption des Green House.

»Guten Abend, Janet. Wissen Sie, ob Mr. Starr schon zu Hause ist?«

»Ja, er ist schon vor Stunden hier eingetroffen.«

»Ach, wirklich?«

Sie nickt eifrig. Misstrauisch mache ich mich auf den Weg nach oben. Unser Penthouse besitzt einen gesonderten Zugang, aber ich habe noch immer mein eigenes Apartment - in dem ich zugegebenermaßen selten bin. Ganz aufgeben will ich meinen privaten Rückzugsort jedoch nicht. Manchmal brauche ich ihn einfach noch.

Dass Mason schon zu Hause ist, kommt mir seltsam vor. Er hat momentan nicht gerade wenig zu tun und verlässt das Büro in letzter Zeit manchmal sogar erst nach Mitternacht. Hoffentlich ist nichts passiert? Aber wenn, dann hätte er mich doch benachrichtigt?

Als ich das Penthouse betrete, bin ich gelinde gesagt irritiert. In ohrenbetäubender Lautstärke höre ich Dean Martin »Let it snow« singen und noch einen Moment später registriere ich, dass Mason fröhlich mitbrummt.

Und dann sehe ich die Katastrophe. Sie ist grün, buschig und geradezu unverschämt groß.

»Willst du mich auf den Arm nehmen?!«

Mason blickt erschrocken auf. »Was hast du gesagt?«

»Ich fragte, ob du mich auf den Arm nehmen willst!«, brülle ich gegen die laute Musik an.

»Was?«

Ich verdrehe die Augen, zücke mein Handy und starte die App, mit der ich unsere Anlage bedienen und die Musik stoppen kann. Endlich Ruhe. »Mason, das ist nicht dein Ernst, oder?«

»Was denn, Philip?« Er steht auf, streckt seine Glieder und wirft mir ein schmallippiges Lächeln zu.

»Der Baum!«

Prüfend mustert er die Tanne. »Einen schöneren gab es in ganz New York nicht.«

»Und wahrscheinlich auch keinen größeren! Was sollen wir denn mit einem halben Wald in der Wohnung? Und außerdem, warum denn jetzt schon? Am Sonntag ist gerade mal der erste Advent!«

»Jetzt hör auf damit, du verdirbst ja die ganze Stimmung!«, entgegnet er gekränkt, nimmt eine glitzernde Glaskugel zur Hand und hängt sie an einen Zweig. »Wann, wenn nicht jetzt? Wir fliegen in anderthalb Wochen nach Kanada, dann haben wir keine Zeit mehr. Ich will mich hier schon mal ein bisschen einstimmen.«

Ich ergebe mich seufzend, lasse mich auf die Couch fallen und sehe Mason dabei zu, wie er auf eine Leiter klettert und eine Baumspitze anbringt.

»Und ein kleinerer Baum hätte es nicht auch getan?«, setze ich noch einmal an, obwohl ich weiß, dass es sinnlos ist.

Kopfschüttelnd wirft er mir einen Blick über die Schulter zu. »Wenn ich immer so gedacht hätte, von wegen: tut es nicht auch etwas Kleineres, dann wäre ich heute nicht der, der ich bin, Philip.« Die altbekannte Strenge in seiner Stimme signalisiert mir deutlich, dass er nicht bereit ist, länger über das Thema zu diskutieren. Bei Mason Starr kann sogar ein Weihnachtsbaum zur Grundsatzdiskussion ausarten. »Wie war dein Tag?«, fragt er mich von der Leiter herunter.

»Stressig«, gebe ich zur Auskunft. »Die letzten Vorbereitungen für die Weihnachtssendungen mit Reverend Putnam auf CONA laufen gerade und irgendwie macht keiner so richtig das, was er tun soll.«

»Man könnte meinen, bei CONA sei es ganz so wie früher«, bemerkt Mason und feixt in sich hinein.

»Lach du nur. An manchen Tagen bereue ich es zutiefst, dass ich dir zu diesem Sender verholfen und ihn zum Dank jetzt an den Hacken habe.«

»Tja.« Er bringt eine weitere Kugel an einem Zweig an und seine Mundwinkel kräuseln sich zu einem selbstgefälligen und etwas boshaften kleinen Lächeln. Er sieht aus wie der Grinch, der Weihnachten nicht feiern, sondern es stehlen will. »Swarovski-Kugeln«, erklärt er mir ein wenig abwesend. »Exquisite Sammlerstücke.«

»Erzähle meinen Eltern bitte niemals, was die gekostet haben und mir am besten auch nicht. Das ist so eine Art von Dekadenz, die wir nicht ertragen.«

»Dann verraten wir ihnen besser auch nicht, dass unser Haus in Kanada von Amy Pierson dekoriert wird.«

»Von wem?«

»Amy Pierson«, erklärt er noch einmal und runzelt die Stirn. »Die bekannte Inneneinrichterin.«

»O mein Gott. Ist das wirklich nötig, Mason? Ich meine, wirklich?«

»Ja«, sagt er fest, steigt von der Leiter herunter und kommt zu mir herüber. »Das ist wirklich, wirklich nötig. Und du weißt, wieso.« Er gibt mir einen flüchtigen Kuss auf den Mund und will sich abwenden, aber ich halte ihn am Kragen fest.

»Nicht so schnell, Mr. Starr. Ich glaube, ich habe gerade vergessen, wieso.«

»Erstaunlicherweise vergisst du das jeden Abend. Du hast Glück, dass es mir so großen Spaß macht, es dir vorzuführen ...«

Er beißt mich in den Hals. Ich stöhne auf und kralle mich in sein Haar. Es ist über drei Jahre her, dass wir uns das erste Mal nähergekommen sind und ich bezweifle, dass ich jemals genug davon bekommen werde. Mason ist einer dieser Männer, die mit den Jahren immer attraktiver werden und er selbst sorgt auch dafür, dass es so bleibt.

Ich ziehe ihn auf mich und zupfe an seinem Hemd, bis er ein unwilliges Brummen von sich gibt. »Deinetwegen muss ich ständig neue Hemden kaufen, Dr. Foster.«

»Sag bloß, der reiche Herr kann sich keine Hemden mehr leisten?«, zische ich und reiße an dem Kleidungsstück, bis zwei Knöpfe abspringen.

»Schon wieder, Philip.« Er klingt bedrohlich und in seinen Augen blitzt es warnend.

»Dann darfst du mich eben nicht so heiß machen, Mason.«

Mit einem ungehaltenen Knurren zerrt er kaum weniger sanft an meinen Kleidern, bis ich schließlich nur noch in Unterhose vor ihm liege.

»Was meinst du«, fragt er und legt grübelnd eine Hand an sein Kinn, »soll ich die dir zur Strafe in Fetzen reißen?« Er weist auf meine Shorts. Bevor ich eine Antwort geben kann, macht er seine Drohung wahr. Mein Schwanz ist so hart, dass es schmerzt, aber Mason ignoriert ihn, legt stattdessen eine Hand an meinen Hals und verengt seine Augen. »Ich mag es nicht, wenn meine guten Kleider zerrissen werden. Dann kann ich sehr, sehr ungemütlich werden.« Er drückt ein wenig zu.

Ich halte seinem Blick stand und recke mein Kinn. Diese Art von Machtspielchen gehören zu unserer Beziehung wie die Luft zum atmen. Meine Hände wandern zu seiner Hose und öffnen den Gürtel, während ich seine Augen mit den meinen fixiere. Als nächstes folgt sein Hosenstall. Meine Hand legt sich um die harte Ausbeulung, die nun nur noch von der Boxershorts in Schach gehalten wird und reibt sie. Mason stöhnt auf und sein Griff um meinen Hals lockert sich etwas. Ich lasse meine andere Hand in seinen Nacken gleiten und ziehe ihn zu mir herunter. Er küsst mich hart und voller Verlangen.

»Fällt dir jetzt wieder ein, worum es geht?«, murmelt er an meinen Lippen.

»Noch nicht ganz«, entgegne ich neckend und befreie seinen Ständer aus seinem Gefängnis.

Mason setzt sich auf seine Fersen und beobachtet meine Hand dabei, wie sie seinen Schwanz bearbeitet, bis er verdächtig zuckt.

»Schluss jetzt mit den Spielereien«, grollt er, springt auf und entledigt sich seiner Kleider vollends.

Ich beobachte ihn aus halb geschlossenen Lidern. Er ist ein unglaublich attraktiver Mann mit seinem durchtrainierten Körper und dem sorgfältig zurückgekämmten, dunklen Haar, aus dem sich jetzt einige Strähnen gelöst haben und ihm in die Stirn hängen. Ich öffne einladend meine Beine, weil ich es nicht mehr erwarten kann, ihn in mir zu spüren.

Er geht neben mir auf die Knie, packt mich bei den Fesseln und drückt meine Beine nach hinten. Sein Mund legt sich um meine Eichel und knabbert und saugt hungrig daran, wandert weiter an meinem Schaft entlang bis zu meinen Hoden. Er leckt und beißt mich, bis ich verzweifelt keuche, dann gleitet seine Zunge weiter an seine Lieblingsstelle – zwischen meine Pobacken. Er leckt mich so ausgiebig und genüsslich, bis ich die Geduld verliere.

»Fick mich endlich, Mason«, stöhne ich entnervt.

Er hebt seinen Kopf und leckt sich langsam über die Lippen. Dann grinst er wieder wie der Grinch. »Sag bitte.«

»Niemals.«

»Oh«, macht er scheinbar gleichgültig und zieht die Schublade des Couchtisches auf, »ich denke, das wirst du dir gleich anders überlegen.« Seelenruhig schmiert er seinen Schwanz mit Gleitgel ein. Ich befürchte so langsam, er könnte recht behalten. Aber Mason Starr um etwas anzubetteln ist eine Sache, die ich tunlichst zu vermeiden versuche. Es steigt ihm schnell zu Kopfe ...

»Ich kann es mir natürlich auch selbst besorgen, anstatt ihn da hinein zu stecken ...« Er führt einen Finger in mich ein, dann noch einen. »Ich würde vermutlich gar nicht lange brauchen bei dem Anblick hier ...«

Ein paar Augenblicke gönne ich mir das Gefühl seiner sich bewegenden Finger in mir. Dann packe ich ihn beim Handgelenk und ziehe ihn aus mir heraus. »Fick mich, Mason.«

»Ich höre kein Bitte.«

»Wirst du auch nicht.« Meine Hand um sein Gelenk drückt zu. Durch den Sport, den ich inzwischen einigermaßen regelmäßig treibe, bin auch ich kräftiger geworden und ich beobachte, wie sein Gesicht sich leicht verzieht.

»Tu das nicht.«

»Was?«

Er weist mit dem Kinn auf sein Handgelenk. »Das da.«

Ein Blick in seine Augen verrät mir, dass er es ernst meint und dass es wahrscheinlich unangenehme Erinnerungen in ihm wachruft. Ich lasse ihn los. Hin und wieder genießt er es, von mir dominiert zu werden, aber aufgrund seiner Vergangenheit ist es stets ein Tanz am Abgrund, bei dem ich derjenige bin, der aufpassen muss, dass wir nicht beide fallen.

---ENDE DER LESEPROBE---