Maximilian von Österreich - Walter Brendel - E-Book

Maximilian von Österreich E-Book

Walter Brendel

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Beschreibung

Man hat Kaiser Maximilian I. oft und gern den "letzten Ritter" genannt. Und tatsächlich gab der Habsburger schon äußerlich das Idealbild eines mittelalterlichen Kämpen ab: hochgewachsen, kräftig, blondgelockt. Doch er war mehr als ein Ritter des Mittelalters. Die Natur hatte an ihm nichts vergessen, seine Statur und seine Glieder schienen von so edlen Maßen, wie es die antiken Meister nicht besser hätten treffen können. Die goldblonden Haare trug er nach deutscher Mode lang, aber nicht zu lang, eine kostbare Fürstenkrone umfasste sie. Maximilian wirkt bis in die Gegenwart. Er baute eine Brücke vom Mittelalter bis in die Neuzeit. Maximilian, ein Mensch und Herrscher mit vielen Gesichtern. Seine Stärke und politische Fähigkeit waren unanfechtbar. Er gilt als letzter Ritter, als erster Medienkaiser ging er in die Geschichte ein. Durch seine Heiratspolitik stiegen die Habsburger zur Weltmacht auf.

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Veröffentlichungsjahr: 2022

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Walter Brendel

Maximilian von Österreich

Eine Biografie

Impressum

Texte:             © Copyright by Walter Brendel

Umschlag:      © Copyright by Gunter Pirntke

Verlag:

Das historische Buch, Dresden / Brokatbookverlag

Gunter Pirntke

Mühlsdorfer Weg 25

01257 Dresden

[email protected]

 

Inhalt

Impressum

Einleitung

Kindheit

Karl der Kühne

Heirat und Krieg

Maximilian und Tirol

König Maximilian

Friedrich III.

Der Kaiser

Der letzte Ritter und der erste Kapitalist

Fugger

Heiratspolitik

Kriege und Außenpolitik

Innenpolitik

Der Kaiser ist tot – Es lebe der Kaiser!

Zeittafel

Auf den Spuren von Maximilian

Quellen

 

Einleitung

„Welche liebenswürdige,

bezaubernde Persönlichkeit

war doch dieser Max und wie

populär ist er gewesen!“

(Spamers illustrierte

Weltgeschichte, 1902)

Man hat Kaiser Maximilian I. oft und gern den „letzten Ritter“ genannt. Und tatsächlich gab der Habsburger schon äußerlich das Idealbild eines mittelalterlichen Kämpen ab: hochgewachsen, kräftig, blondgelockt. Doch er war mehr als ein Ritter des Mittelalters.

Die Natur hatte an ihm nichts vergessen, seine Statur und seine Glieder schienen von so edlen Maßen, wie es die antiken Meister nicht besser hätten treffen können. Die goldblonden Haare trug er nach deutscher Mode lang, aber nicht zu lang, eine kostbare Fürstenkrone umfasste sie.

Beschränken wir uns bei der Einleitung auf Stichwörter: Maximilian wirkt bis in die Gegenwart. Er baute eine Brücke vom Mittelalter bis in die Neuzeit. Maximilian, ein Mensch und Herrscher mit vielen Gesichtern. Seine Stärke und politische Fähigkeit waren unanfechtbar. Er gilt als letzter Ritter, als erster Medienkaiser ging er in die Geschichte ein. Durch seine Heiratspolitik stiegen die Habsburger zur Weltmacht auf.

Seine Tochter Margarethe wird die engste Vertraute des alten Kaisers. Ein geeintes Kaiserreich war beider Ziel.

Die Wiener Neustadt war im Jahre 1477 die Residenz des Kaisers des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation, Friedrich III.

In diesem Jahr änderte sich schlagartig vieles für Maximilian, seinen Sohn. Karl der Kühne war gefallen. Das bedeutete, die Karten wurden neu gemischt. Um das Erbe des reichen Herzogs von Burgund stritten sich der französische König und die Habsburger.

Burgund war ein reines Männerlehen, nur ein Mann konnte herrschen, sonst würde das Lehen an die französische Krone zurückfallen. So lauteten die Argumente des Königs von Frankreich.

Karls Tochter Maria erhielt die Nachricht vom Tod ihres Vaters zuletzt. Ihre Untertanen schlugen sich daraufhin auf die Seite des französischen Königs und forderten mehr Mitspracherecht in den Angelegenheiten von Burgund. Doch Maria wollte ihre Selbständigkeit bewahren. Sie war nun die reichste Erbin Europas. Sie musste Maximilian heiraten.

Dieser ahnte, dass viele Stolpersteine auf dem Weg zu dieser Hochzeit lagen. Der junge Prinz sah nur das Abenteuer, das ihn erwartete. Er würde einen Schatz finden, größer als jeder Sieg in einem Turnier. Maria war eine wunderschöne Frau und Maximilian fühlte sich als auserwählt, wie kein anderer Reichsfürst seiner Zeit.

Maximilian wollte schlicht wirken, das war politische Absicht. Allein Haltung und Mimik sollten demonstrieren, wie gewichtig er sich sah, wie bedeutungsvoll: Seht, ich bin toll, aber ich zeige es nicht. Auch sonst protzte er nicht mit seiner Herkunft, obwohl er sich wünschte, der größte Kaiser nach Karl dem Großen zu werden. Obschon seine Familie, wie er meinte, das „edelste Blut auf Erden" wäre, mit Wurzeln bis zu den Trojanern und denbiblischen Erzvätern. Das Spiel um Liebe, Geld und Macht beginnt.

Maximilian I. Peter Paul Rubens, 1618

Kindheit

Ein verheißungsvoller Komet zog angeblich über die Wiener Neustadt, als Maximilian am 22. März 1459 geboren wird. Somit war er Erzherzog von Österreich und trug diesen Titel schon als Kind.

Er habe sich im Bad hoch aufgerichtet. Das schließt an die Buddha-Legende an, denn auch bei diesen soll es so geschehen sein. Maximilian wird von seinen Eltern geprägt.

Durch das Selbstverständnis seines Vaters, Friedrich III. als Herrscher, und den selbstbewussten Stolz seiner Mutter, Elenore von Portugal. Sein leidenschaftliches Temperament erbte er mit Sicherheit von seiner südländischen Mutter. Er war ein glückliches Kind und genoss, gemeinsam mit seiner Schwester Kunigunde, deren ganze Liebe. Und solange seine Mutter lebte, waren auch die Kinder sehr glücklich. Er kannte aber auch Schattenseiten. Als Folge der kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Friedrich III. und seinem jüngeren Bruder Erzherzog Albrecht VI. von Österreich erlebte Maximilian als Kleinkind zusammen mit seinen Eltern die Belagerung der Wiener Hofburg vom 16./17. Oktober bis 4. Dezember 1462 durch die damalige Wiener Stadtregierung. Die Hofburg wurde tagelang beschossen, außerdem herrschte ein enormer Mangel an Nahrungsmitteln. Ein Grund, dass sich Maximilian später nur selten in Wien aufhielt. Seine Kindheit ähnelte dem Aufwachsen von Ludwig des XIV. von Frankreich.

Konflikte zwischen den Eltern bleiben nicht aus, wie er seiner Tochter Margarethe später erzählte. „Du sollst nie wie dein Vater werden“, sagte Elenore zu Maximilian, als sie mit funkelnden Augen vor ihm stand. Die Burg kam ihnen wie ein Kerker vor. Der Vater mit seiner rigiden Lebensweise galt für die Kinder als Kerkermeister. Oft erzählte die Mutter von ihrer Heimat, ihrem geliebten Portugal. Vom gleißenden Sonnenlicht, von der Meeresbrandung, von ihrer Liebe zu Musik und Tanz. Dann begann sie, Maximilian durch die Luft zu schleudern, um ihn die Tänze ihrer Heimat vorzuführen.

Wir wollen etwas näher auf diese außergewöhnliche Frau eingehen. Eleonore Helena von Portugal wurde am 18. September 1436 geboren. Sie war eine Tochter des portugiesischen Königs Eduard I. und seiner Gemahlin Eleonore von Aragonien. Ihr Vater starb jedoch relativ früh, am 9. September 1438, an der Pest.

Den Anstoß zu dem Heiratsprojekt zwischen Eleonore und Friedrich IV., der damals noch König war und erst nach seiner Kaiserkrönung Friedrich der III. heißen sollte, gab wahrscheinlich Isabella, eine Schwester Peters, die mit Herzog Philipp von Burgund verheiratet war. Dieser erhoffte sich durch eine erfolgreiche Heirat über sein Haus eine Aufwertung seines Herzogtums in ein Königreich. Doch liefen die Heiratsgeschäfte anschließend nicht über Burgund, sondern über Alfons von Aragon-Neapel, Onkel Eleonores mütterlicherseits und eine der dominierenden Kräfte des Mittelmeerraums.

1448 erschienen zwei Abgesandte Friedrichs und ein Maler am neapolitanischen Hof, die mit Empfehlungsschreiben ausgestattet wurden und dann weiter nach Portugal reisten. Der Maler sollte Eleonore malen, da Friedrich III. offensichtlich viel Wert auf das Äußere seiner zukünftigen Gemahlin legte und keine verfälschte Darstellung durch einen portugiesischen Maler haben wollte. Sowohl Bild als auch Bericht trafen auf Zustimmung Friedrich III., doch hatte dies alles so viel Zeit in Anspruch genommen, dass inzwischen ein neuer Bewerber auf den Plan getreten war, der Sohn des französischen Königs. Doch schaltete sich hier Eleonore selbst ein und entschied sich für Friedrich, da sie sich selbst und ihr Haus mit dem in Aussicht stehenden Titel Kaiserin schmücken wollte.

Eleonore von Portugal

Die Heiratsverhandlungen selbst fanden in Neapel statt und dauerten zwei Wochen. Schließlich einigte man sich auf eine Mitgift von 60.000 Gulden. Sie sollte am 1. November 1451 in einem von Friedrich ausgewählten Hafen (Talamone) ankommen.

Die Überfahrt gestaltete sich jedoch als sehr schwierig, da man von Piraten überfallen wurde und in schwere Stürme geriet, sodass die Flotte verstreut wurde. Es kam nur ein Schiff in Talamone an, das jedoch nicht wusste, wo sich der Rest der Flotte befand und auf dem auch nicht Eleonore war, so dass sehr schnell Gerüchte über ihren Tod die Runde machten.

E. S. Piccolomini präsentiert Friedrich III. die Braut Eleonora von Portugal (Bildausschnitt)

Man traf sich nun in Siena, wo sich Eleonora und Friedrich zum ersten Mal sahen. Friedrich soll bei ihrem Anblick erblasst sein, entweder vor Aufregung, oder aber aus der Furcht heraus, dass die zierliche Eleonore Schwierigkeiten haben würde, Kinder zu gebären. Die Sorge war aber unbegründet, denn aus der Ehe mit Friedrich III. gingen sechs Kinder hervor. Es überlebten jedoch nur der 1459 geborene Maximilian und die 1465 geborene Kunigunde. Die Trauung mit Friedrich fand am 16. März 1452 durch Papst Nikolaus V. in Rom statt. Drei Tage später wurde Eleonore an der Seite des Habsburgers zur Kaiserin gekrönt. Sie war die letzte in Rom gekrönte Kaiserin.

Friedrich gab ihr noch den Namen Helena, den sie aber Zeitlebens nie nutzte. (Der Name Helena wurde ihr vom Papst verliehen und nicht vom Kaiser). Die anschließenden Hochzeitsfeierlichkeiten richtete ihnen Eleonores Onkel Alfons, ein Bruder ihrer Mutter, in Neapel aus. Elenore starb am 3. September 1467, mit 30 Jahren, vermutlich an einer Magen-Darm-Infektion.

***

Das lebensfrohe Bild des Rittertums und der Härte des Vaters waren für Maximilian unüberbrückbare Hürden.

Wie der Held in dem biografisch getönten Ritterroman „Theuerdank“ (zeitgenössische Illustration) musste auch Maximilian Gattin und Machtstellung in harten Kämpfen erringen Es war das sensible Kind, welches versuchte, alles möglich zu erlernen. Das sollte aber ohne Drill und Zwang geschehen. Die Lehrer bläuten ihm dies ein, im wahrsten Sinne des Wortes. Das bewirkte jedoch, dass er zu Stottern anfing. Friedrich III. war dazu völlig uneinsichtig und sah die Schuld nicht bei den sadistischen Lehrern, sondern bei Maximilian.

Maximilian wird sehr gottesfürchtig erzogen. Ein gottgefälliges Leben sei Bedingung für das ewige Heil. Dies prägte sein Denken und Handeln. Sein Glaube wurde aber auf eine harte Probe gestellt, denn seine Mutter verstarb, als er gerade einmal acht Jahre alt war Er wuchs von nun an in einer reinen Männerwelt auf. Der Junge flüchtete sich in eine Sagenwelt von Rittern und Turnieren, von denen er jedes gewinnt. Später wird er namhafte Künstler beauftragen, diese Traumwelt in Bildern festzuhalten. „Deine Bestimmung ist alles, Du bist nichts. Es ist Dein Schicksal, zu herrschen oder unterzugehen.“ Diese Lebensphilosophie wurde vom Vater täglich verkündet. Er war der Meinung, dass man Geheimnisse bewahren sollte und sie bei Erfordernis, dann gezielt einsetzte. Ein König ohne Bildung ist ein gekrönter Esel` - das war die Meinung von Friedrich. Der junge Erzherzog musste lernen. Besonders die alten Sagen von aventuire, von Rittertum und Ehre, von schönen Frauen und kühnen Abenteuern, hatten es ihm angetan. Ganz anders als sein Vater, der ewige Zauderer, wollte er werden! Als er gerade 14 Jahre zählte – er war größer und stärker als seine Altersgenossen - zog er 1473 mit dem Vater nach Trier zum Fürstentag.

Mit geborgtem Geld musste die österreichische Gesandtschaft erst einmal neu eingekleidet werden. In Trier trafen die armen Habsburger Herzog Karl den Kühnen - und Maximilian war tief beeindruckt von dieser Pracht! Der Mantel aus gezogenem Gold, den Karl über dem vergoldeten Kürass trägt, das Aufgebot von Panzerreitern mit vergoldeten Schabracken und silbernen Schellen, vor allem aber der Aufmarsch der Artillerie...

Karl wurde zu dem Vorbild, das Maximilian in seinem Vater nicht fand. Zum ersten Mal betrat Maximilian auf dem Fürstentag die Bühne der Politik.

Unter dem Vorwand, eine burgundische Beteiligung an einem Kreuzzug gegen die Türken ins Auge zu fassen, traf Karl sich deshalb am 30. September 1473 mit Kaiser Friedrich III. in Trier. Hauptgegenstand des Treffens waren die Verhandlungen um eine Eheschließung zwischen Karls einzigem Kind Maria und dem Sohn des Kaisers, Maximilian. Karl forderte im Austausch für sich die Königskrone. Er erschien in Trier in einer goldenen Rüstung mit einer Leibgarde von 250 Mann und einer Armee von über 6000 Mann in Begleitung einiger Reichsfürsten aus seinem Einflussbereich. Der Kaiser und sein Sohn verfügten zwar über ein noch größeres Gefolge, verbreiteten aber weit weniger Prunk. In Trier waren auch die Kurstimmen von Mainz, Trier und Brandenburg vertreten. Während der Verhandlungen wurden zum Teil aufwendige Bankette, Empfänge und Turnierspiele ausgerichtet. Am 4. November einigten sich die beiden Parteien auf einen Kompromiss: Karl verzichtete auf die Krönung zum römisch-deutschen König, was ihn zum Nachfolger des Kaisers gemacht hätte, sollte aber eine neu zu schaffende Königskrone von Burgund bzw. Friesland erhalten. Die Kurfürsten verweigerten diesem Handel jedoch ihre Zustimmung. Nachdem Karl mit den Geldern Herzogtums belehnt wurde, fand die für den 18. und dann für den 21. November angekündigte Königskrönung nicht statt, und der Kaiser reiste am 25. November überstürzt aus Trier ab. Warum genau die Verhandlungen gescheitert waren, ist unklar.

Entscheidend schien aber die Rolle der Kurfürsten gewesen zu sein. Karl bestand auf deren Zustimmung zu seiner Krönung, während der Kaiser der Meinung war, diese Entscheidung stünde ihm alleine zu. Weiter befremdeten sich die Kurfürsten und die Umgebung des Kaisers über den Luxus, den Karl zur Schau gestellt hatte. Er trug z. B. einen Hermelinkragen, welcher in der Länge denjenigen der Kurfürsten übertraf.

Karl führte an seinem Hof den überschwänglichen Luxus und die Prachtentfaltung seines Vaters fort. Beim Treffen in Trier mit dem Kaiser hatte Karl nach Angaben seiner Rechnungskammer alleine für die Einkleidung seiner Höflinge die ungeheure Summe von 38'819 flandrischen Pfund ausgegeben. Legendär waren auch die berühmten Tapisserien, die der Herzog zu jeder Gelegenheit anfertigen ließ. Aus der Burgunderbeute von Grandson sind einige dieser für die damalige Zeit sehr luxuriösen Wandteppiche erhalten.

Karl zeigte sich über das Verhandlungsergebnis sehr enttäuscht. Maximilian hielt den Kontakt aufrecht und besuchte Karl den Kühnen, ohne väterliche Erlaubnis, häufig in dessen Prunkzelt.

Friedrich mochte Karl nicht. Er war ihm zu selbstsicher, zu arrogant, zu oberflächlich.

Er missgönnte ihm seinen Reichtum. Maximilian beneidete Karl um seine goldene Rüstung, wie er später seiner Tochter erzählte. Karl schenkte Maximilian sein Buch über die burgundische Kriegsordnung. Karl hätte für Maximilian der Vater sein können, der Friedrich nie war. Er verehrte ihn.

Karl der Kühne mit Orden vom Goldenen Vlies (Gemälde von Rogier van der Weyden, ca. 1460, heute Gemäldegalerie Berlin).