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Nach Jahren in München kehrt Tierärztin Dr. Mara Huber in ihr Heimatdorf St. Christoph zurück, um für zwei Monate die Praxis des alten Dr. Steiger zu übernehmen. Schon ihr erster Einsatz führt sie ins Berghotel, wo sie Laurenz kennenlernt - einen stillen Landschaftsarchitekten aus Berlin - und seinen treuen Labrador Henry. Als Mara den verletzten Hund behandelt, spürt sie nicht nur Laurenzʼ tiefe Verbindung zu dem Tier, sondern auch seine Verletzlichkeit. Eine sanfte Anziehung wächst zwischen ihnen, die Mara nicht erwartet hat. Doch dann begegnet sie Lukas Einrieder wieder, ihrem Jugendfreund. Seine Nähe weckt Erinnerungen und schenkt ihr das Gefühl von Vertrautheit und Geborgenheit, das sie in der Großstadt oft vermisst hat. Plötzlich steht Mara zwischen zwei Männern, zwischen Vergangenheit und Neubeginn, zwischen Sehnsucht und Sicherheit ...
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Seitenzahl: 117
Veröffentlichungsjahr: 2025
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Inhalt
Rückkehr mit Herzklopfen
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Impressum
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Inhaltsverzeichnis
Inhaltsbeginn
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Eine Tierärztin, ein Labrador und die Liebe, die sie nicht gesucht hat
Von Verena Kufsteiner
Nach Jahren in München kehrt Tierärztin Dr. Mara Huber in ihr Heimatdorf St. Christoph zurück, um für zwei Monate die Praxis des alten Dr. Steiger zu übernehmen. Schon ihr erster Einsatz führt sie ins Berghotel, wo sie Laurenz kennenlernt – einen stillen Landschaftsarchitekten aus Berlin – und seinen treuen Labrador Henry. Als Mara den verletzten Hund behandelt, spürt sie nicht nur Laurenz' tiefe Verbindung zu dem Tier, sondern auch seine Verletzlichkeit. Eine sanfte Anziehung wächst zwischen ihnen, die Mara nicht erwartet hat.
Doch dann begegnet sie Lukas Einrieder wieder, ihrem Jugendfreund. Seine Nähe weckt Erinnerungen und schenkt ihr das Gefühl von Vertrautheit und Geborgenheit, das sie in der Großstadt oft vermisst hat. Plötzlich steht Mara zwischen zwei Männern, zwischen Vergangenheit und Neubeginn, zwischen Sehnsucht und Sicherheit ...
»Ich liebe eine andere!« Als Mara diesen Satz hörte, verschluckte sie sich an dem Pizzastück und hustete heftig.
Tim, ihr Kollege und langjähriger Partner, hatte ihr gerade beim Abendessen quasi aus dem Nichts eröffnet, dass er nicht mehr sie, sondern eine erst seit wenigen Wochen bei ihm arbeitende Praktikantin liebte. Dann stand er wortlos auf, schnappte sich den offenbar bereits heimlich gepackten Koffer und ging.
Die ganze Trennung dauerte gerade mal zehn Minuten, und als hinter Tim die Tür ins Schloss fiel, musste Mara zwar nicht mehr husten, dachte aber noch an einen bösen Traum, aus dem sie schnell erwachen würde. Sie brauchte die ganze Nacht und den darauffolgenden Tag, um zu verstehen, dass das unwürdige Schauspiel bittere Realität war.
Statt wie geplant, ihre Hochzeit vorzubereiten, war sie wieder allein, lebte in einer viel zu teuren Münchner Wohnung, und überlegte, ob sie sich irgendwann mal wieder auf die Partnersuche einlassen würde oder einfach Single bleiben wollte. In welche Richtung das Pendel ausschlagen würde, konnte sie nicht entscheiden, noch nicht. Sie brauchte Zeit und die verbrachte sie ein Zeit lang im Bett, in dem sie einfach durchweinte und irgendwie versuchte, den Schmerz auszuhalten. Natürlich hatte sie sofort ihre Mutter angerufen und Trost gesucht, aber als die anbot, zu kommen, war Mara klar, dass es keinen Trost gab. Es blieb ihr nichts anderes übrig, als den Schmerz einfach auszuhalten und darauf zu vertrauen, dass er irgendwann nachlassen würde.
Und dann, sie war gerade seit zwei Tagen wieder an ihrem Arbeitsplatz, einer Münchner Tierklinik, hatte sie plötzlich Dr. Ludwig Steiger am Telefon, den Tierarzt aus ihrem Heimatort St. Christoph. Sie freute sich, eine Stimme aus der vertrauten Region zu hören. Aber als er ihr den Grund seines Anrufes nannte, war sie froh, dass sie gerade auf einem sicheren Bürodrehstuhl saß. Denn er machte ihr ein völlig unerwartetes Angebot: Dr. Steiger wollte sich mit seiner Frau Carmen einen Jugendtraum erfüllen und zwei Monate durch Südamerika reisen. Aber das ging nur, wenn jemand in der Zeit seine Praxis führte. Wer aus dem Dorf ihm ihren Namen empfohlen hatte, konnte Mara nicht nachvollziehen, und Dr. Steiger wollte das Geheimnis auch nicht lüften. Aber vermutlich wussten mittlerweile alle in St. Christoph, dass sie als Tierärztin Dr. Mara Huber eine verantwortungsvolle Anstellung an einer großen Tierklinik im Zentrum von München hatte.
Zuerst bedankte sie sich für das Vertrauen, lehnte dann aber das überraschende Angebot höflich ab. Sie würde in München gebraucht. Aber direkt nach dem Telefonat tauchten die ersten Bilder von St. Christoph vor ihren Augen auf. Sie lehnte sich in ihrem Schreibtischstuhl zurück, sah den Feldkopf vor sich, freute sich auf die vertraute Küche und ging in Gedanken mit ihrer Mutter wandern. Nach dem Tod des Vaters vor zwei Jahren wäre ein zweimonatiger Aufenthalt in St. Christoph eine wunderbare Gelegenheit, endlich wieder Nähe zur geliebten Mutter zu finden. Sie könnten reden, Erinnerungen austauschen, Wunden heilen. Wie früher würden sie gemeinsam auf dem ruhig gelegenen Huber-Hof leben, sich um die wenigen Hühner und die beiden Ziegen kümmern und in aller Ruhe vieles neu bewerten.
Seit der Matura vor vierzehn Jahren war sie immer nur auf kurzen Stippvisiten in St. Christoph gewesen und hatte nie mehr Zeit gehabt, am Dorfleben teilzunehmen. Das könnte sie jetzt auch nachholen. Mara war sich sicher: die vielen vertrauten Gesichter in St. Christoph und die herrliche Natur würden ihr guttun. Zudem könnte sie sich endlich einmal als selbständige Tierärztin behaupten. Eine Erfahrung, die sie bestimmt bereichern würde. Und so reifte inmitten eines turbulenten Gedankenkarussells der Entschluss, das Angebot doch anzunehmen.
Am nächsten Tag fragte Mara in der Klinik nach einer Auszeit, und als die bewilligt worden war, rief sie Dr. Steiger an und sagte zu. Danach überlagerte die Vorfreude auf die Zeit in den Bergen ihren zwar lebendigen, aber auch emotional belasteten Alltag in München, was Mara als großes Geschenk empfand.
***
Schon die Ankunft zwei Wochen später streichelte ihre Seele. Als Mara ihre Koffer aus dem Auto in ihr Elternhaus trug und sich mit ihren dreiunddreißig Jahren wieder in ihrem Zimmer einrichtete, fühlte sie sich geborgen und angekommen. Und die Komplimente, mit denen ihre Mutter sie nahezu überschüttete, taten ihrem durch Tims Trennung ramponierten Selbstbewusstsein gut.
»Mara, du siehst super aus. Dein langes, braunes Haar steht dir hervorragend. Du föhnst es neuerdings glatt, und das hat richtig Stil. Dazu deine sportlich-drahtige Figur, zum Träumen. Da möchte man noch mal jung sein«, schwärmte Klara Huber.
Mara sog die Worte auf und sah ihrer Mutter stolz nach, die in der Küche verschwand, um das vorbereitete Abendessen zu holen. Sie war jetzt sechzig Jahre alt und sah faszinierend gut aus. Sie trug ihr blondes Haar modisch zusammengebunden, war dezent geschminkt und betonte ihre schlanke Figur mit Jeans und einer Bluse. Mara mochte die frische, lebenslustige Art ihrer Mutter. Auch jetzt, nach dem Tod ihres Mannes, hatte sie sich wieder gefangen und blickte trotz des erlebten Schocks bewusst positiv in die Zukunft.
Klara arbeitete so lange Mara denken konnte bei der Gemeinde in Mayrhofen. Sie hatte dort Besucherkontakte und achtete deshalb bewusst auf ihr Äußeres. Während der Arbeit trug sie immer klassische Dirndl, als zünftige Repräsentantin ihrer Zillertaler Heimat.
Zu Hause gab sie sich gern lässig und das nicht nur mit der Kleidung, sondern auch mit ihrer Lebensfreude. Klara lachte gern und viel und liebte es, Gastgeberin zu sein, besonders für ihre einzige Tochter Mara, die sie mit einem köstlichen Menü begrüßte. Mara genoss den Abend mit ihrer Mutter, das gute Essen und die guten Gespräche, und als sie sich am nächsten Tag deren Rad schnappte, um zur Praxis zu fahren, fühlte sie sich zum ersten Mal seit Langem wieder leicht und froh. Das lag neben der Nähe zur Mutter auch an der Bergluft, die würzig, aromatisch und kraftvoll wie ein Energieschub wirkte. Mara sog sie tief ein, rein, klar, lebendig. Mit jedem Atemzug fühlte sie sich wacher. Und mit jedem Atemzug kam sie weiter weg von ihrem belasteten Alltag in München.
***
Dr. Mara Huber drückte fester in die Pedalen. Der Tag konnte kommen. Auf der rechten Seite sah sie das Gehöft von den Hubers. War das nicht der Franzl, der am Zaun stand? Der war ganz schön groß geworden. Irgendwie hatte sie ihn immer noch als Schulbub vor Augen. Weiter vorn sah sie den Laden der Jeggl-Alma. Hier hatte sie schon als Kind immer ihre Lieblingskipferl eingekauft. Links war das leerstehende Gebäude vom Hallhofer. Wie lang lag sein Tod schon zurück? Sechs Jahre? Sieben Jahre? Mara wusste es nicht mehr genau.
Es prasselten einfach zu viele Erinnerungen auf sie ein. Sie brauchte Zeit, um sich wieder in der Heimat einzuleben. Sie dachte an die unbedarfte Kindergartenzeit, die spannende Jugend, aber leider auch an die ständigen Streitereien mit ihrem Vater, die dafür gesorgt hatten, dass ihr das Ende der Schulzeit und die Ausgabe des Matura-Zeugnisse wie eine Fahrkarte in die Freiheit vorgekommen waren. Aber all das lag zurück und war Vergangenheit.
Ach, war es schön, wieder daheim zu sein, fuhr es Mara durch den Kopf und zum ersten Mal seit der Trennung konnte sie sich wieder richtig freuen und aus sich heraus lachen.
Mara nahm den Schwung von den Pedalen und machte einen Schulterblick. Sie streckte den rechten Arm aus, bog ab und ließ das Radl ausrollen. Gleich hinter der Abzweigung war das Wohnhaus mit der Tierarztpraxis von Dr. Ulrich Steiger. Mara schloss ihr Radl vor dem Eingang an, nahm die Tasche vom Gepäckträger und schaute noch einmal die Straße hinunter. Sie sah eine berauschend schöne Natur, blühende Almen, hinter denen sich der prächtige Feldkopf erhob. Sie lächelte, so schön fühlte sich das Leben plötzlich an. Dann öffnete sie die schwere Holztür zur Praxis und freute sich auf das, was vor ihr lag.
Wenig später saß sie zum ersten Mal im klassisch eingerichteten Sprechzimmer, das für die kommenden zwei Monate ihr Arbeitsplatz sein würde. Kim, eine junge Frau aus Mayrhofen, hatte sie schon kennengelernt. Sie war die Sprechstundenhilfe und Assistentin von Dr. Steiger und hatte die Termine und vieles Organisatorisches im Auge.
Mara warf noch einen Blick aus dem Fenster, bewunderte die vielen bunten Sommerblumen, die im eigenen Garten und in den Balkonkästen in der Nachbarschaft blühten. Welch ein Unterschied zu München, dachte sie. Denn aus ihrem Bürofenster in der Innenstadt sah sie auf den verkehrsreichen Stachus. Ampeln statt Geranien, kein guter Tausch. Sie öffnete das Fenster, überlegte mal wieder, wonach die Bergluft duftete und rief fröhlich durch die Sprechanlage: »Der Nächste bitte!«
***
»Eine Tasse Kaffee, ein Stückchen Apfelstrudel und etwas Wasser für meinen Hund bitte!« Laurenz Franke sah das Serviermadel freundlich an und streichelte seinem vierbeinigen Begleiter Henry liebevoll über den Kopf. »Wir sind da, mein Lieber. Schön, dass du so gut im Auto durchgehalten hast. 700 Kilometer ohne Murren. Kompliment.«
Er zog einen kleinen Kauknochen aus der Jackentasche und hielt ihn dem niedlichen Labrador hin, der auch sofort begeistert danach schnappte. Dann lehnte er sich in dem bequemen Stuhl zurück und genoss es, die warmen Sonnenstrahlen im Gesicht zu spüren. Er hatte sich den schönsten Platz auf der Panoramaterrasse des Sporthotels »Am Sonnenhang« ausgesucht und freute sich auf den ersten Apfelstrudel in diesem Jahr und den fantastischen Ausblick. Vor ihm breitete sich ein Teppich aus smaragdgrünen Wäldern, wildblumenbunten Almwiesen und rauschenden Bächen aus, die wie silberne Adern das Tal durchzogen. Die Luft war erfüllt vom Duft wilder Alpenblumen, und Laurenz sah Schmetterlinge und Bienen um die Blüten tanzen.
Er schloss genüsslich die Augen und freute sich darüber, dass ihm nicht nur dieser herrliche Frühsommertag vergönnt war, sondern auch eine ganze Woche voller Sonnenschein und Wärme bevorstand. Eine Aussicht, die seine Seele streichelte, denn er hatte lange überlegt, ob er diese Reise überhaupt antreten sollte. Aber sein inneres Verlangen war schließlich stärker als alle Vorbehalte gewesen, und so hatte er sich kurzentschlossen in seiner Firma, einem Architektur-Planungsunternehmen in Berlin, freigenommen und war gestartet.
Zugegeben mit einem mulmigen Gefühl, das sich mit jedem Kilometer, den er näher nach St. Christoph kam, enger um seine Brust legte. Aber etwas in ihm sagte, dass er diese Reise unternehmen musste, und so war er zwar innerlich belastet, aber auch erleichtert, dass er jetzt auf der Terrasse saß und dem Ziel näher gekommen war.
Er blickte auf den malerischen Hexenstein mit seinen zwei Gipfeln, und plötzlich lief ihm ein Schauer über den Rücken. In seinem Kopf tanzten schlimme Bilder, und ganz kurz glaubte er, keine Luft mehr zu bekommen.
»Bittschön, der Herr!«, hörte er erneut die freundliche Stimme des Serviermadels. »Das Haferl Kaffee und der Strudel, wie gewünscht mit Vanillesauce, Eis, leckeren Himbeeren und Obers. Lassen Sie es sich schmecken!«
Laurenz bedankte sich überschwänglich und griff nach der Gabel. Die duftende Leckerei vertrieb ihm die dunklen Gedanken, zumindest kurzfristig. Mit einem zufriedenen Lächeln sah er aus den Augenwinkeln, dass die Serviererin auch Henry das gewünschte Wasser hinstellte, und für einen Moment fühlte sich Laurenz einfach nur wohl.
***
»Grüß Gott und herzlich Willkommen in unserem Haus. Ich wünsche Ihnen einen schönen Aufenthalt bei uns im Zillertal!« Hedi Kastler, die sympathische Hotelchefin, prüfte die Anmeldung und legte dem Gast mit einem freundlichen Lächeln die Zimmerkarte auf den Tresen. »Sie haben ja eine herrliche Zeit ausgewählt. Ideal, um Berlin gegen die Alpen zu tauschen. Wenn Sie Fragen haben, melden Sie sich bitte. Wir helfen Ihnen auch gern bei Wanderrouten, sprechen Sie uns einfach nur an, gell?«
Hedi sprach bewusst länger mit ihrem Gast, denn sie hatte ein sicheres Gespür für Menschen, und bei dem gut aussehenden Mann aus Deutschland war ihr sofort das leichte Zucken seiner Lider aufgefallen. Er war ausgesprochen höflich, aber dabei sehr zurückhaltend, zu zurückhaltend für einen Mann, der aus der Großstadt kam und seinem ganzen Auftreten nach zu urteilen auch erfolgreich war. Hedi hatte sofort gesehen, dass er ein feines Leinenjacket und edle Slipper zur Jeans trug. Sein blondes Haar war wellig und modern frisiert, und er hatte ein feingeschnittenes Gesicht und blitzweiße Zähne.
Hedi sah erneut in seine Augen, die stahlblau blitzten, und wieder war da dieses Zucken. Sie verspürte ein bisschen Mitleid und lächelte ihn aufmunternd an. Dieser Laurenz Franke war gerade mal achtunddreißig Jahre alt, wie sie anhand seiner Daten erkennen konnte, und schien von etwas tief bewegt zu sein.
Aber was baumelte da an seinem Handgelenk? Eine Hundeleine? Hedi erschrak, ging sofort um den Empfangstresen und stand vor einem zuckersüßen schokoladenbraunen Labrador, der zur Begrüßung fröhlich mit dem Schwanz wedelte.
»Jessas Maria«, rutschte es Hedi heraus.
Laurenz Franke hatte keinen Hund angemeldet, denn sonst hätte sie ihm sagen müssen, dass hier bei ihnen im Berghotel keine Hunde erlaubt waren. Sie schluckte. Jetzt müsste sie ihm freundlich klarmachen, dass er gar nicht in ihrem Hause bleiben konnte. Hedi ging in Gedanken drei Hotels in Mayrhofen durch. In einem der Häuser müsste sie für ihren Gast samt Hund eine Buchung hinbekommen.
»Das ist Henry, mein bester Freund und Begleiter«, sagte Laurenz mit ruhiger Stimme und freute sich, dass sein Hund sich so sichtbar wohlfühlte.
