Lovely Town - Klaus Hartung - E-Book

Lovely Town E-Book

Klaus Hartung

0,0
0,99 €

oder
-100%
Sammeln Sie Punkte in unserem Gutscheinprogramm und kaufen Sie E-Books und Hörbücher mit bis zu 100% Rabatt.

Mehr erfahren.
Beschreibung

Was macht eine Stadt, wenn sie unter dem Sohn eines großen Farmers leiden, weil er gerne und schnell schießt? Man besorgt sich jemanden, der schneller schießt? Nicht so Lovely Town. Dort löst man das Problem, indem man sich zusammenschließt und das Problem beseitigt! Was aber, wenn die Beteiligten hinterher nicht mehr sicher sind, ob der Tote auch wirklich tot ist?

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB

Veröffentlichungsjahr: 2025

Bewertungen
0,0
0
0
0
0
0
Mehr Informationen
Mehr Informationen
Legimi prüft nicht, ob Rezensionen von Nutzern stammen, die den betreffenden Titel tatsächlich gekauft oder gelesen/gehört haben. Wir entfernen aber gefälschte Rezensionen.



Table of Contents

Kapitel

Kapitel

Kapitel

Kapitel

Kapitel

Kapitel

Der Autor:

Weitere Geschichten vom gleichen Autor:

Lovely Town

Kurzgeschichte

von

Klaus Hartung

Kapitel

Lovely Town war eine reizende kleine Stadt, mit etwas über einhundert Einwohnern. Sofern man die Farmer in der näheren Umgebung mitzählte. In der Stadt selber, kam nur auf etwa sechzig Menschen die mehr an deren Rand ihre Häuser hatten, als in der Mitte, wo sich die Geschäfte und die Geschäftsleute angesiedelt hatten.

Die Stadt war wie eine der typischen Städte zu dieser Zeit aufgebaut. Es gab eine Hauptstraße, Northeast genannt, die etwa in der Mitte von einer anderen Straße, Southwest, gekreuzt wurde. Und dann waren da noch die vielen kleinen Seitenstraßen, die sowohl von der einen, als auch von der anderen abgingen.

Es gab eine große Bank, und eine kleinere. Zwei Marketstores, in denen die Bürger, als auch die Farmer, ihre benötigten Waren einkaufen konnten. Der eine Store vertrieb eher Stacheldraht und vielerlei an Handwerkzeug, während der andere eher Zucker, Mehl und ähnliches anbot. Es gab einen Sheriff, ein Gefängnis und, natürlich einen Bestatter. Und vier Saloons, von denen jeder auf einer der Achsen der beiden großen Straßen stand.

Lovely Town lag in der Nähe des Chisholms Trail. Jenem legendären Trail, über den Rinder von Texas bis nach Abilene in Kansas getrieben wurden. Und, wenn so ein Trail unterwegs war, war es selbstverständlich, dass die Cowboys auf ihrem langen, staubigen Weg in Lovely Town einkehrten, um sich den Staub aus der Kehle zu spülen.

Und es gab Erewhon McCarthy. Doch dazu später.

Die McCarthy gehörten mit zu den Gründungsvätern der Stadt Lovely Town und waren in der Gegend sicherlich die größten Farmer. Sie hatten soviel Landbesitz, dass zwei große Flüsse hindurchführten. Ein Vorteil, der den McCarthys bare Münzen einbrachte, da viele Trails natürlich Zugang zu dem Wasser haben wollten, und bereit waren, dafür zu bezahlen.

Für die, die nicht bereit waren zu zahlen und glaubten, sich einfach so das Wasser nehmen zu können, gab es Erewhon McCarthy. Und auch wenn man nichts Schlechtes über Tote sagen soll, und Erewhon war noch nicht tot, war er doch ein ausgesprochen unangenehmer Zeitgenosse, dem der Colt oder auch das Messer, sehr locker saß.

Auf dem Boothill der Stadt waren etwa die Hälfte der Gräber Erewhon zuzurechnen. Und nicht alle waren Cowboys. Auch Bürger der Stadt waren dabei. Personen, die mal zur falschen. zeit am falschen Ort waren. Personen, die zur falschen gelacht hatten. Personen, die nicht rechtzeitig vom Gehweg gegangen waren, um ihm Platz zu machen. All jene trafen sich dann später auf dem Boothill wieder.

Der Sheriff war machtlos gegen ihn, da Erewhon schnell mit dem Colt zur Hand war und nicht die Scheu besaß, auf einen Sheriff zu schießen.

So kam es irgendwann, als niemand mehr bereit war, dass Verhalten Erewhon McCarthys zu dulden, zu einer Versammlung, an der die wichtigsten Bürger der Stadt teilnahmen. Außer den McCarthys.

*

„Meine Freunde“, begann Roscoe Kildare, der Sheriff der Stadt. „Wir haben uns hier versammelt, um zu besprechen, wie wir das Problem Erewhon McCarthys angehen, ohne dass der Stadt ein nennenswerter Schaden entsteht!“ „Hört, hört!“ ließ sich Gary Lockwood vernehmen, um auch etwas zu sagen.

„Sehr witzig, Gary, sehr witzig!“ Gary hob abwehrend die Hände. „Aber was denn? Ich halte es für wichtig, klarzustellen, warum wir hier sind!“ Er legte eine kurze Pause ein. „Um festzulegen, wer Erewhon umlegt!“

Sofort brandete empörter Widerspruch auf. „Aber nein!“ „Darum geht es doch gar nicht!“ „Wie kommst du auf den Gedanken?“ Waren so die üblichen Reaktionen.

---ENDE DER LESEPROBE---