Der Gasthof - Klaus Hartung - E-Book

Der Gasthof E-Book

Klaus Hartung

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Beschreibung

Ein ruhiger Abend auf der Polizeistation Ueterson. Bis sich eine Dorfbewohnerin meldet und behauptet, auf ihrem Grundstück wäre eine fliegende Untertasse in den See gestürzt. Und so müssen die beiden Polizisten des Ortes nach dem Rechten sehen, auch wenn sie überzeugt sind, hier nur einer Halluzination aufzusitzen. Sie sollten sich irren…

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Veröffentlichungsjahr: 2025

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Table of Contents

Kapitel 1

Kapitel 2

Kapitel 3

Kapitel 4

Der Autor:

Weitere Geschichten vom gleichen Autor:

Der Gasthof

SF-Kurzgeschichte

von

Klaus Hartung

Kapitel 1

Frank Rohrschmidt zuckte verschlafen hoch, als das Telefon auf seinem Tisch klingelte.

Verwirrt sah er sich um und fragte sich, wo er gerade war. Dann fiel es ihm wieder ein, während das Telefon weiter seinen nervenden Ton von sich gab. Er schüttelte den Kopf, um schneller wach zu werden, dann beugte er sich vor und griff nach dem Telefonhörer.

„Polizeistation Ueterson. Hauptwachtmeister Rohrschmidt! Was kann ich für sie tun?“

„Frank? Hier ist Julia!“

„Hallo Julia! Schön dich mal zu hören! Warum rufst du an? Ist euch eine Kuh gestohlen worden? Oder ist Dir einfach mal langweilig?“ Frank grinste, als er das fragte.

„Frank? Hast du schon mal erlebt, dass ich nur mal so anrufe?“ fragte Julia mit einem leicht empörten Ton in der Stimme.

„Nein!“ versicherte Frank. „Natürlich nicht, Julia! Was kann ich für dich tun?“

Julia schnaufte ins Telefon. „Gut, gut, Junge!“ Frank hörte, wie Julia tief Luft holte. „Hier ist etwas runtergekommen! Ich vermute, es ist im See gelandet!“

Frank hielt den Telefonhörer ein Stück von seinem Kopf weg und starrte ihn an. Dann legte er ihn wieder an sein Ohr. „Da ist was runtergekommen? Was soll da runtergekommen sein? Ein Flugzeug?“ Er musste sich zusammenreißen, um sich über sie nicht zu sehr lustig zu machen.

„HÖRST DU MIR NICHT ZU?“ brüllte Julia so laut ins Telefon, das Frank den Hörer erschrocken von seinem Ohr weghielt.

„Nein!“ versicherte er. „Natürlich höre ich dir zu!“ Er straffte sich. „Also, da ist etwas runtergekommen? Wann und wo?“

Julia schnaufte wieder ins Telefon. „Na hier!“ sagte sie, als ob es das selbstverständlichste von der Welt wäre. „Bei uns auf dem Grundstück. In unseren See!“

Frank nickte, obwohl er wusste, dass sie das überhaupt nicht sehen konnte. „Gut! Bei euch ist etwas in den See gefallen! Hast du gesehen, was es war? Hat jemand den Absturz überlebt?“

Julia lachte kurz auf. „Na so ein Ding ist da reingefallen! So ein komisches Teil vom Himmel!“

„Vom Himmel?“ fragte Frank nach, um sich zu vergewissern.

„Ja, es ist vom Himmel gefallen! Dieses Ding! Wie nennt man es doch noch gleich…? Ja, ein Raumschiff! So ein UFO!“

Frank hielt spontan die Sprechmuscheln des Telefons zu und versuchte ein lautes prustendes Lachen zu unterdrücken.

„Hallo?“ fragte Julia. „Bist du noch am Telefon?“ Frank nickte wieder, dann holte er tief Luft. „Ja, ich bin noch dran! Ich bin nur etwas schockiert! Ein UFO sagst du, ist in euren See gestürzt?“ Er riss sich zusammen, um nicht laut loszulachen.

---ENDE DER LESEPROBE---