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Tagsüber betreibt die junge Franziska in München eine erfolgreiche Schneiderei, doch an den Abenden fühlt sie sich oft einsam. Schon seit einiger Zeit ist sie heimlich in ihren gut aussehenden Nachbarn Alexander verliebt. Der scheint sie jedoch gar nicht wahrzunehmen, und Franziska ist viel zu schüchtern, um ihn anzusprechen.
Da hat ihre quirlige Freundin Gisela die Idee, im Zillertal an einem Flirtseminar teilzunehmen. Anfangs ist Franziska von dieser Idee gar nicht begeistert, doch schließlich lässt sie sich umstimmen. Sie kann es kaum fassen, als in St. Christoph dann plötzlich ausgerechnet Alexander vor ihr steht! Wie sich herausstellt, hat auch er sich für das Flirtseminar angemeldet. Ist das Franziskas Chance, ihm endlich näherzukommen?
Aber Alexander reagiert unerwartet schroff auf sie. Er macht ihr deutlich klar, dass er von Beziehungen nichts hält. Und doch scheinen seine sehnsüchtigen Augen ihr etwas ganz anderes zu sagen. Was ist nur los mit ihm, weshalb ist er so abweisend? Franziska tut alles, um das Eis zwischen ihnen zu brechen. Doch Alexander verbirgt ein Geheimnis vor ihr. Da verirrt sich die verzweifelte Franziska in den Wäldern und gerät in einen Schneesturm ...
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Seitenzahl: 130
Veröffentlichungsjahr: 2015
Cover
Impressum
Ein Kuss sagt mehr als tausend Worte
Vorschau
BASTEI ENTERTAINMENT
Vollständige E-Book-Ausgabe der beim Bastei Verlag erschienenen Romanheftausgabe
Bastei Entertainment in der Bastei Lübbe AG
© 2015 by Bastei Lübbe AG, Köln
Verlagsleiter Romanhefte: Dr. Florian Marzin
Verantwortlich für den Inhalt
Titelbild: Anne von Sarosdy / Bastei Verlag
Datenkonvertierung E-Book: Blickpunkt Werbe- und Verlagsgesellschaft mbH, Satzstudio Potsdam
ISBN 978-3-7325-1949-1
www.bastei-entertainment.de
www.lesejury.de
Im idyllischen St. Christoph, dort, wo auch der »Bergdoktor« lebt und praktiziert, liegt das Hotel »Am Sonnenhang«. Es ist ein Haus, in dem sehr viel Wert auf Tradition und Gastlichkeit gelegt wird – und sich für die Gäste so mancher Traum erfüllt.
Ein Kuss sagt mehr als tausend Worte
Warum Franziska ihrem Liebsten verzieh
Von Verena Kufsteiner
Tagsüber betreibt die junge Franziska in München eine erfolgreiche Schneiderei, doch an den Abenden fühlt sie sich oft einsam. Schon seit einiger Zeit ist sie heimlich in ihren gut aussehenden Nachbarn Alexander verliebt. Der scheint sie jedoch gar nicht wahrzunehmen, und Franziska ist viel zu schüchtern, um ihn anzusprechen. Da hat ihre quirlige Freundin Gisela die Idee, im Zillertal an einem Flirtseminar teilzunehmen. Anfangs ist Franziska von dieser Idee gar nicht begeistert, doch schließlich lässt sie sich umstimmen.
Sie kann es kaum fassen, als in St. Christoph dann plötzlich ausgerechnet Alexander vor ihr steht! Wie sich herausstellt, hat auch er sich für das Flirtseminar angemeldet. Ist das Franziskas Chance, ihm endlich näherzukommen? Aber Alexander reagiert unerwartet schroff auf sie. Er macht ihr deutlich klar, dass er von Beziehungen nichts hält. Und doch scheinen seine sehnsüchtigen Augen ihr etwas ganz anderes zu sagen. Was ist nur los mit ihm, weshalb ist er so abweisend? Franziska tut alles, um das Eis zwischen ihnen zu brechen. Doch Alexander verbirgt ein Geheimnis vor ihr. Da verirrt sich die verzweifelte Franziska in den Wäldern und gerät in einen Schneesturm …
»Hartelijk welkom!«, begann die Sprecherin.
»Bitte wiederholen Sie den folgenden Satz: Hoe kom ik naar het centrum?«
»Hoe kom ik naar het centrum?«, echote Franziska Zangerle und übersetzte: Wie komme ich ins Stadtzentrum? Während sie weiter den Ausführungen der Sprachlehrerin lauschte, steckte sie den Saum an einem Dirndl fest. Mit flinken Fingern stach sie Nadel um Nadel in den roten Stoff– so exakt in einer Linie, als würde sie mit einem Lineal arbeiten.
Franziska hatte sich den Sprachkurs gekauft, um ihre Niederländisch-Kenntnisse zu erweitern. Viele ihrer Kunden kamen aus dem Nachbarland, und sie sich endlich mit ihnen unterhalten können, ohne darauf angewiesen zu sein, sich mit Händen und Füßen zu verständigen.
»Ik will een cadeautje kopen«, sagte die Sprachlehrerin. Ich möchte ein Geschenk kaufen.
Franziska sprach den Satz nach und seufzte, weil sich ihre Zunge gegen die fremde Sprache sträubte und ihr die Worte rau und abgehackt über die Lippen kamen. Sie würde noch viel üben müssen, bis sie das Niederländische beherrschte. Doch jetzt war die richtige Jahreszeit, um damit anzufangen.
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
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