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Hedi Kastler, die Inhaberin des Berghotels, wirft einen besorgten Blick nach draußen und wendet sich dann an das neue Urlauberpaar.
"Von einer Wanderung würde ich Ihnen im Augenblick dringend abraten. Ein Unwetter zieht auf. Sie sollten Ihren Ausflug auf morgen verschieben", warnt sie die Studenten eindringlich.
Doch davon wollen Fanny und Toni nichts wissen.
"Ach, so schlimm wird es schon net werden. Wir sind net aus Zucker. Ein bisserl Regen stört uns net, gell, Toni?", beharrt Fanny gut gelaunt auf ihrem Vorhaben.
Seufzend blickt ihnen die Hotelchefin hinterher. Natürlich kann sie ihre Gäste nicht dazu zwingen, auf ihren Rat zu hören.
Kurz darauf geht im Berghotel eine violette Unwetterwarnung ein - das ist die höchste Alarmstufe. Also wird es schlimm werden. Sehr schlimm sogar!
Als das furchtbare Gewitter endlich vorüber ist, wartet Hedi Kastler vergeblich auf die Rückkehr der beiden Gäste. Auch am nächsten Tag fehlt von den jungen Leuten jede Spur ...
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Seitenzahl: 128
Veröffentlichungsjahr: 2016
Cover
Impressum
Der Weg ohne Wiederkehr
Vorschau
BASTEI ENTERTAINMENT
Vollständige E-Book-Ausgabe der beim Bastei Verlag erschienenen Romanheftausgabe
Bastei Entertainment in der Bastei Lübbe AG
© 2016 by Bastei Lübbe AG, Köln
Verlagsleiter Romanhefte: Dr. Florian Marzin
Verantwortlich für den Inhalt
Titelbild: shutterstock / Phovoir
Datenkonvertierung E-Book: Blickpunkt Werbe- und Verlagsgesellschaft mbH, Satzstudio Potsdam
ISBN 978-3-7325-3569-9
www.bastei-entertainment.de
www.lesejury.de
Im idyllischen St. Christoph, dort, wo auch der »Bergdoktor« lebt und praktiziert, liegt das Hotel »Am Sonnenhang«. Es ist ein Haus, in dem sehr viel Wert auf Tradition und Gastlichkeit gelegt wird – und sich für die Gäste so mancher Traum erfüllt.
Der Weg ohne Wiederkehr
Plötzlich wird eine fröhliche Wanderung zum Albtraum
Von Verena Kufsteiner
Hedi Kastler, die Inhaberin des Berghotels, wirft einen besorgten Blick nach draußen und wendet sich dann an das neue Urlauberpaar.
»Von einer Wanderung würde ich Ihnen im Augenblick dringend abraten. Ein Unwetter zieht auf. Sie sollten Ihren Ausflug auf morgen verschieben«, warnt sie die Studenten eindringlich.
Doch davon wollen Fanny und Toni nichts wissen.
»Ach, so schlimm wird es schon net werden. Wir sind net aus Zucker. Ein bisserl Regen stört uns net, gell, Toni?«, beharrt Fanny gut gelaunt auf ihrem Vorhaben.
Seufzend blickt ihnen die Hotelchefin hinterher. Natürlich kann sie ihre Gäste nicht dazu zwingen, auf ihren Rat zu hören.
Kurz darauf geht im Berghotel eine violette Unwetterwarnung ein – das ist die höchste Alarmstufe. Also wird es schlimm werden. Sehr schlimm sogar!
Als das furchtbare Gewitter endlich vorüber ist, wartet Hedi Kastler vergeblich auf die Rückkehr der beiden Gäste. Auch am nächsten Tag fehlt von den jungen Leuten jede Spur …
»Da geht sie hin.« Andreas Kastler trommelte mit seinem Kugelschreiber auf das Empfangspult und schaute zur Drehtür hinüber.
»Wer geht wohin?« Zerstreut blickte Hedi von ihrem Computer auf. Sie hatte gerade eine E-Mail mit einer Buchungsanfrage gelesen– oder es zumindest versucht. Ihre Gäste kamen aus Amsterdam und hatten in ihrer Muttersprache geschrieben.
Nach den vielen Jahren, die Hedi nun schon Chefin eines Hotels im Zillertal war, hatte sie sich ein paar Brocken Niederländisch angeeignet, aber manche Begriffe waren ihr immer noch ein Rätsel.
»Marleen verlässt uns.« Ihr Mann schob das Kinn vor, wie immer, wenn ihm etwas gegen den Strich ging. »Sie ist das dritte Zimmermädchen, das wir in diesem Jahr verlieren, weil es heiratet. Wir schlagen jede Partnervermittlung.«
»Freu dich doch über ihr Glück.«
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
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