Das Berghotel 150 - Verena Kufsteiner - E-Book

Das Berghotel 150 E-Book

Verena Kufsteiner

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Beschreibung

Im Berghotel herrscht reges Treiben, als Urlauberin Elsa dort eintrifft. Doch das Madel würde sich am liebsten in einem stillen Kämmerlein einschließen. Seit sich ihr Verlobter urplötzlich von ihr getrennt hat, fühlt sie sich verloren, und beim geringsten Anlass bricht sie in Tränen aus. Hier in den Bergen will sie ausspannen und neue Energie tanken. Derweil laufen im Hotel die Vorbereitungen für das anstehende Weinfest schon auf Hochtouren. Auch in diesem Jahr wird wieder die Weinkönigin gekürt - das Highlight im herbstlichen St. Christoph!
Der Hotelchefin Hedi Kastler ist die hübsche Elsa sofort aufgefallen, und sie bittet das Madel, sich ebenfalls zur Wahl aufzustellen. Doch Elsa fühlt sich dazu nicht in der Lage, und ihr angeknackstes Selbstbewusstsein verstärkt ihre Zweifel. Andererseits, einmal Weinkönigin sein - hat sie sich das nicht schon immer gewünscht? Zwischen buntem Weinlaub mit einem Krönchen auf dem Kopf und einer Schärpe auf dem Siegertreppchen zu stehen.
Ob sie es tatsächlich wagen soll? Verbindet sie doch mit der Wahl zur Weinkönigin schlimme Erinnerungen ...

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Seitenzahl: 112

Veröffentlichungsjahr: 2017

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Inhalt

Cover

Impressum

Einmal Weinkönigin sein

Vorschau

BASTEI ENTERTAINMENT

Vollständige eBook-Ausgabe der beim Bastei Verlag erschienenen Romanheftausgabe

Bastei Entertainment in der Bastei Lübbe AG

© 2017 by Bastei Lübbe AG, Köln

Programmleiterin Romanhefte: Ute Müller

Verantwortlich für den Inhalt

Titelbild: Chiemseer Dirndl & Tracht

Datenkonvertierung eBook: Blickpunkt Werbe- und Verlagsgesellschaft mbH, Satzstudio Potsdam

ISBN 978-3-7325-5457-7

www.bastei-entertainment.de

Im idyllischen St. Christoph, dort, wo auch der »Bergdoktor« lebt und praktiziert, liegt das Hotel »Am Sonnenhang«. Es ist ein Haus, in dem sehr viel Wert auf Tradition und Gastlichkeit gelegt wird – und sich für die Gäste so mancher Traum erfüllt.

Einmal Weinkönigin sein

Im Berghotel soll sich Elsas großer Traum erfüllen

Von Verena Kufsteiner

Im Berghotel herrscht reges Treiben, als Urlauberin Elsa dort eintrifft. Doch das Madel würde sich am liebsten in einem stillen Kämmerlein einschließen. Seit sich ihr Verlobter urplötzlich von ihr getrennt hat, fühlt sie sich verloren, und beim geringsten Anlass bricht sie in Tränen aus. Hier in den Bergen will sie ausspannen und neue Energie tanken. Derweil laufen im Hotel die Vorbereitungen für das anstehende Weinfest schon auf Hochtouren. Auch in diesem Jahr wird wieder die Weinkönigin gekürt – das Highlight im herbstlichen St. Christoph!

Der Hotelchefin Hedi Kastler ist die hübsche Elsa sofort aufgefallen, und sie bittet das Madel, sich ebenfalls zur Wahl aufzustellen. Doch Elsa fühlt sich dazu nicht in der Lage, und ihr angeknackstes Selbstbewusstsein verstärkt ihre Zweifel. Andererseits, einmal Weinkönigin sein – hat sie sich das nicht schon immer gewünscht? Zwischen buntem Weinlaub mit einem Krönchen auf dem Kopf und einer Schärpe auf dem Siegertreppchen zu stehen.

Ob sie es tatsächlich wagen soll? Verbindet sie doch mit der Wahl zur Weinkönigin schlimme Erinnerungen …

Sommer in Wien war viel mehr als nur eine Jahreszeit. Man verspürte ein ganz spezielles Lebensgefühl, das es nur hier in der charmanten Stadt an der blauen Donau geben konnte.

Im diesjährigen Sommer herrschte in Wien eine Zeit der Leichtigkeit, in der jeder Park zum Feiern einlud, und sei es auch nur bei einem Picknick im Grünen. An einigen Tagen wurde es sehr heiß, und die Straßen waren manchmal leerer als sonst, weil man der Hitze ausweichen wollte, entweder in den Freibädern oder im Schatten bei eisgekühlten Getränken. Auch die Läden und Kaufhäuser, in denen man die angenehme Kühle einer Klima-Anlage genießen konnte, wurden gern aufgesucht.

Manchen Leuten kamen die südlich anmutenden Temperaturen aber durchaus gelegen. Sobald die Straßen nicht allzu belebt waren, fielen einem die vielen schönen Plätze, die Fiaker, die Kaffee-Häuser und die historischen Gebäude viel mehr auf als sonst im Alltag.

Nicht nur die Touristen lernten Wien an den heißen Tagen besonders gut kennen, auch die Wiener selbst entdeckten im Sommer ihre Heimatstadt immer wieder neu.

Deshalb war es fast schade, wenn man sommers eine Urlaubsreise gebucht hatte. Man hätte zu Hause mal wieder in den Prater gehen, die Museen besuchen oder mit der Tram durch die Stadt fahren können.

Es wäre auch lohnenswert gewesen, in Wiens Schlössern und historischen Gebäuden den Hauch der Vergangenheit zu atmen oder sich auf einem Donauschiff aus dem Alltag wegzuträumen, unter sich den blauen Fluss und darüber den nicht minder blauen Himmel.

Und wie verlockend war ein Frühstück in einem Café ganz ohne Stress und Termindruck!

Man konnte in der Sonne sitzen, oder wenn es zu heiß war, unter einem schattigen Schirm. Knusprige Croissants und die vielen, verschiedenen Kaffee-Spezialitäten genießen und dazu noch als kleines Extra ein Glas Sekt, das alles vielleicht in Gesellschaft eines Menschen, bei dessen Anblick einem das Herz aufging – wundervoll!

Elsa Merzinger gehörte zu den Menschen, die sich auch über die kleinen Dinge des Lebens freuten.

Sie bewohnte seit zwei Jahren ein großzügig geschnittenes Appartement im zweiten Stock eines schönen, alten Stadthauses mit Blick auf einen Garten, der früher mehr an einen Hof erinnert und daher als Stellplatz gedient hatte.

Die Hausbewohner hatten auf eigene Faust dafür gesorgt, dass man aus den Fenstern inzwischen auf allerlei dekorative Sträucher, eine grüne Rasenfläche, bunte Blumenbeete und einen kleinen Pavillon (tadellos grün gestrichen) schauen konnte. Sie nannten sich mittlerweile die »Grünfinken«, weil sie allesamt die Farbe Grün liebten und außerdem so gute Laune hatten wie die Finken im benachbarten Park.

Manchmal traf man sich am Abend vor dem Pavillon zu einem Glas Wein oder einfach nur auf der Gartenbank, um zu plaudern.

Im Mai war ein rundum gelungenes Frühlingsfest über die Bühne gegangen, das die insgesamt zehn »Grünfinken« mit viel Freude organisiert hatten. Selbstverständlich hatten auch die Nachbarn eine Einladung erhalten, denn: Wer mitfeiern darf, beschwert sich hernach nicht über Gelächter und Musik, sondern ist mittendrin.

Elsa fühlte sich im »grünen Haus« sehr wohl. Natürlich hätte sie auch weiterhin in der Vorstadt-Villa ihrer Eltern wohnen können. Platz war dort mehr als genug.

Aber irgendwann war die Zeit gekommen, endgültig den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Obwohl sich Elsa mit ihrem Vater, einem bekannten Wiener Anwalt, und ihrer Mutter, einer Kunstlehrerin, noch genauso gut verstand eh und je, war es richtig gewesen, das elterliche Nest zu verlassen.

Oder jedenfalls teilweise. Denn Elsa arbeitete in der Kanzlei ihres Vaters als Sekretärin und juristische Beraterin. Zu diesem Zweck hatte sie nach der Matura drei Jahre an einer Fachhochschule die erforderlichen Kenntnisse erworben. Sie war in der Kanzlei »Merzinger« auch für die Korrespondenz zuständig. Einige Mandanten unterhielten Geschäftsbeziehungen zu verschiedenen Firmen in England. Elsas sehr gute Englischkenntnisse sorgten für einen reibungslosen Schriftverkehr.

Auch Telefonate führte sie sachkundig und gleichzeitig freundlich und zuvorkommend, sie beriet die Mandanten über Prozessvorgänge und informierte sie über die voraussichtlichen Kosten. Ihr Vater, Dr. jur. Paul Merzinger, beschäftigte derzeit noch zusätzlich zwei weitere junge Anwälte für die Fachgebiete Mietrecht und Erbrecht sowie Familienrecht. Elsa organisierte alle Termine perfekt. Kein Wunder, dass ihr Vater nicht auf sie verzichten wollte.

Jeder Tag verlangte einen vollen Einsatz. Man musste im juristischen Bereich nicht nur sehr genau auf Kleingedrucktes achten, sondern sich auch durch den oft verzwickten, juristischen Paragrafen-Dschungel kämpfen.

Aber auch die Probleme und Schicksale der Mandanten, die ja nicht zum Vergnügen einen Anwalt aufsuchten, mussten die nötige Beachtung finden. Paare, die vor einer Scheidung standen, brauchten oft mehr als nur einen juristischen Rat. Verständnis und Einfühlungsvermögen war in jedem Fall gefragt.

Elsa war an diesem Sommertag, der die weiteren Ereignisse ins Rollen brachte, in bester Laune.

Es war ein Mittwoch, ihr Vater hatte ihr für den Nachmittag frei gegeben.

Er fand, dass sein »Töchterl« – im Grunde genommen war Elsa ja immer noch sein kleines Madel, sein Püppchen, wie er sie manchmal nannte – in der letzten Zeit zu viele Überstunden gemacht hatte.

Elsas Mutter stimmte ihrem Mann zu. Helga Merzinger konnte es einfach nicht lassen, sich um ihre Tochter zu sorgen. Auch wenn sie nicht mehr daheim wohnte, war sie immer noch der Mittelpunkt der Familie.

Daher gingen der besorgten Mama allerlei Gedanken durch den Kopf. Ein bisserl blass schaute es manchmal aus ums Nasenspitzerl, das »Kind«. Gut, dass Püppchens Urlaub bevorstand. Ob es denn wirklich gut war, dass sie mit Achim verreiste? Und gleich so weit bis auf die Malediven? Nun ja, fast sechsundzwanzig war sie und unglaublich verliebt in diesen jungen erfolgreichen Mann, da musste man ja wohl ein Auge zudrücken.

Es konnte schön werden, eventuell aber auch schiefgehen.

Elsa wusste genau, was ihre Mutter dachte. Urlaub mit Achim ja, aber lieber daheim in Österreich.

Dem Papa wäre es sogar weitaus lieber gewesen, wenn sie im Urlaub allein ins nahe Kloster der frommen Schwestern vom Heiligen Kreuz gefahren wäre, um sich dort bei hausgemachter Kräuterlimonade und Bibelstunden zu entspannen.

Stattdessen stand für Elsa jedoch ein wunderbarer Urlaub im Paradies vor der Tür. Nur noch zwei Wochen warten, dann war es so weit!

Vorhin hatte sie ein paar traumhafte Kleidchen und Flip-Flops für den Strand gekauft. Außerdem Sandaletten mit Glitzersteinchen, vielleicht ein wenig zu auffällig, aber unwiderstehlich!

»Pass auf, Murmel«, sagte sie zu ihrem Zwerghasen, »schau dir das an! Ich leg alles aufs Sofa. Wie findest du das kleine Schwarze? Es ist für den Abend gedacht. Wir werden ja sicher mal in einer schicken Bar aufkreuzen, Achim und ich. Und hier, das Flatterkleidchen in Blau und Türkis, ist das net ein Traum? Es sind tolle Farben. So stell ich mir das Meer auf den Malediven vor, türkisblau, warm und seidenweich! Ein Jammer, Hasi, dass ich dich net mitnehmen kann. Du wirst mir schrecklich fehlen. Aber bei meinen Eltern bist du gut aufgehoben.«

Murmel war sehr zutraulich und ungewöhnlich pfiffig.

Man sagt kleinen, putzigen Häschen ja gelegentlich nach, dass sie – gelinde ausgedrückt – nicht allzu intelligent sind. Auf Murmel traf das nicht zu. Er hatte viel gelernt und sich alles gut gemerkt, weil sein Frauchen sich von Anfang an ausgiebig um ihn gekümmert hatte.

Wäre er ein Hund gewesen, hätte er sich von früh bis spät an Elsas Fersen geheftet. Aber als Hase blieb ihm leider nichts anderes übrig, als so lange im Käfig zu bleiben, bis er heraushoppeln durfte.

Zum Glück geschah das ziemlich oft. Das Frei-Hoppeln hatte es ihm auch ermöglicht, herumliegende Gegenstände anzunagen und einige Kabel von Computer, Drucker, TV, Stereo-Anlage und so weiter bis zur Unkenntlichkeit zu verstümmeln.

Ihm hatte es viel Spaß gemacht, während Frauchen in lautes Wehklagen ausgebrochen war.

Schlimm! Murmel hatte es doch gar nicht böse gemeint. Im Gegenteil. Kabel mussten zernagt werden. Warum lagen sie sonst auf dem Boden herum?

Inzwischen hatte Frauchen den ganzen Kabelsalat erneuert und von einem Experten mit einer unzerstörbaren Hülle absichern lassen. Das war nicht gerade billig gewesen. Aber für ihren Murmel tat sie alles – und er bedankte sich, indem er ihr die ganze Zuneigung seines Hasenherzchens schenkte.

Es war etwas im Gange, das spürte Murmel genau. Frauchen benahm sich irgendwie anders, nämlich aufgeregt, nervös und flatterig. Schrecklich! Musste man sich Sorgen machen? Und was konnte man als kleiner Hase tun, um eventuell helfend einzugreifen?

»Wenn ich wieder zurückkomme, lass ich dich nie mehr allein, Murmel«, versprach Elsa indessen. »Wir beide gehören zusammen. Und jetzt musst du brav sein, denn Achim steht schon vor der Tür. Er kommt zu Besuch. Toll, dass er zwischendurch mal Zeit hat. Hopp, zurück ins Heubettchen!«

Murmel gehorchte widerwillig.

Immer, wenn es um Achim ging, wurde er auf Platz zwei verdrängt. Achim hielt nichts von kleinen Felltieren, die Gemüse fraßen und gern ihre Zähne erprobten.

Er meinte auch, dass Murmel ausschaute wie eine Kuh: Schwarz mit ein paar weißen Flecken. Das war eine Frechheit! Murmel war nämlich ein besonderes Häschen. Außerdem hatte er blaue Augen. So etwas gab es sonst gar nicht. Nur Wunderhasen hatten blaue Augen.

Aber wenn jemand keine Ahnung von den Wundern dieser Welt hatte, dann war es ganz bestimmt Achim. Kurz und gut: Murmel mochte ihn nicht. Er brachte auch nie etwas Leckeres mit, nicht mal eine Möhre.

Es klingelte zwei Mal. Elsa flitzte zur Tür und sank in Achims Arme.

»Ach, Schatzl, ich freu mich so! Komm, ich zeig dir meine Einkäufe für den Urlaub. Übrigens, Cremeschnitten hab ich auch noch im Kühlschrank. Die magst du doch so gerne!«

***

Achim war in einer großen Bank tätig. Er beriet speziell diejenigen, denen es Tag für Tag auf steigende Gewinne ankam: Firmeninhaber, Geschäftsleute und Immobilien-Manager.

Es war sein Beruf, das Vermögen dieser Leute durch geschickte Anlageformen noch zu vergrößern. Privat hielt er nicht viel von Menschen, die auf der Jagd nach Geld leider viel zu oft vergaßen, dass es auch noch etwas anderes gab als Aktien, Investmentfonds und Goldbarren.

Eigentlich plante Achim, in eine kleinere Privatbank einzusteigen und die ganz normalen Kunden zu beraten. Bis jetzt hatte er jedoch diesen Absprung noch nicht geschafft. Stattdessen beschwerte er sich über schwierige Bankkunden, über zu viel Arbeit und häufige Überstunden.

Auch heute sah er so aus, als sei ihm alles zu viel. Gute Laune hatte er jedenfalls nicht.

»Es ist so schad, dass du dauernd Stress hast«, meinte Elsa. »Wir haben uns beide den Urlaub wirklich verdient. Und wenn wir zurückkommen, müssen wir uns die Zeit ein bisschen besser einteilen. Man muss auch mal Nein sagen können, auch wenn sich die Arbeit häuft.«

»Richtig. Das hab ich mir eh vorgenommen.« Achim blickte sich um. »Was hast du denn da alles auf dem Sofa gestapelt? Kleider, Schuhe und Krimskrams – wozu?«

»Na, das hab ich doch gerade gesagt. Ich hab die Sachen für den Urlaub gekauft. Krimskrams ist es wirklich nicht.« Elsa war ein bisschen gekränkt. »Gefallen dir die Kleider net?«

»Doch, sehr hübsch. Aber …«

»Kein Aber. Ich werd den Koffer bestimmt nicht zu voll packen. Er wird nicht zu schwer. Die paar Flatterkleidchen und Schühchen sind leicht und luftig.«

»Klar.« Er räusperte sich. »Elsa, ich muss mit dir reden. Es geht net um Kleider und Schuhe oder um Urlaubskoffer, sondern um was anderes.«

»Gleich. Sei doch net so ernst, Achim. Die Sonne scheint, wir sind bald auf den Malediven und können so richtig die Seele baumeln lassen. Du willst also wirklich keinen Kaffee?«

»Nein.«

»Dann musst du unbedingt meine hausgemachte Limetten-Himbeer-Limonade probieren. Man nimmt Mineralwasser, presst frische Limetten aus, gibt nach Geschmack Himbeersaft aus dem Bioladen dazu und rundet das Ganze mit etwas Traubenzucker ab. Schmeckt super!«

Achim seufzte. »Das glaub ich dir. Aber ich möchte wirklich gar nichts, weil ich mich net lange aufhalten kann. Ich muss gleich wieder weg.«

»Immer diese Eile«, schmollte Elsa. »In letzter Zeit seh ich dich meistens nur zwischen Tür und Angel. So darf’s net weitergehen.«

»Nein.« Er räusperte sich. »Wird es auch net. Es tut mir leid, dass ich dir nicht schon längst die Wahrheit gesagt habe, aber ich hab’s einfach nicht hingekriegt.«