Das Berghotel 250 - Verena Kufsteiner - E-Book

Das Berghotel 250 E-Book

Verena Kufsteiner

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Beschreibung

Floria ist die Tochter eines alten Spezl von Andi Kastler. Daheim in Wien geht sie lieber auf Partys, statt sich aufs Studium zu konzentrieren. Die Eltern sind besorgt um das lebhafte, hübsche Madel. So schicken sie Floria kurzerhand über den Sommer ins Berghotel, wo sie als Serviermadel arbeiten soll. Die Kastlers haben eingewilligt, Floria zu beschäftigen und dabei auch ein Auge auf sie zu haben. Floria ist alles andere als begeistert: Was soll sie denn in diesem kleinen Dorf in den Alpen? Da langweilt sie sich ja zu Tode! Doch schnell hellt sich ihre Laune auf, als sie im Hotel eine Gruppe junger Burschen kennenlernt. Besonders der geheimnisvolle Philipp reizt sie ganz besonders. Er ist zurückhaltend, trägt oft eine Sonnenbrille, ist ruhiger als die anderen, und Floria will unbedingt mehr über ihn erfahren! Die Chance scheint gekommen, als sie ihn unten am Fluss allein trifft. Zwischen den beiden kommt eine magische Stimmung auf. Sie geben dem Prickeln und Verlangen spontan nach, am Flussufer im weichen Moos sind sie einander ganz nah. Doch danach ist Philipp wieder unnahbar. Floria wird nicht schlau aus ihm, doch sie ahnt auch nicht, mit wem sie es in Wirklichkeit zu tun hat ...

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Seitenzahl: 114

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Inhalt

Cover

Unten am Fluss

Vorschau

Impressum

Unten am Fluss

Heimatroman um ein geheimes Stelldichein

Von Verena Kufsteiner

Floria ist die Tochter eines alten Spezl von Andi Kastler. Daheim in Wien geht sie lieber auf Partys, statt sich aufs Studium zu konzentrieren. Die Eltern sind besorgt um das lebhafte, hübsche Madel. So schicken sie Floria kurzerhand über den Sommer ins Berghotel, wo sie als Serviermadel arbeiten soll. Die Kastlers haben eingewilligt, Floria zu beschäftigen und dabei auch ein Auge auf sie zu haben.

Floria ist alles andere als begeistert: Was soll sie denn in diesem kleinen Dorf in den Alpen? Da langweilt sie sich ja zu Tode! Doch schnell hellt sich ihre Laune auf, als sie im Hotel eine Gruppe junger Burschen kennenlernt. Besonders der geheimnisvolle Philipp reizt sie ganz besonders. Er ist zurückhaltend, trägt oft eine Sonnenbrille, ist ruhiger als die anderen, und Floria will unbedingt mehr über ihn erfahren!

Die Chance scheint gekommen, als sie ihn unten am Fluss allein trifft. Zwischen den beiden kommt eine magische Stimmung auf. Sie geben dem Prickeln und Verlangen spontan nach, am Flussufer im weichen Moos sind sie einander ganz nah. Doch danach ist Philipp wieder unnahbar. Floria wird nicht schlau aus ihm, doch sie ahnt auch nicht, mit wem sie es in Wirklichkeit zu tun hat ...

Neugierig betrachtete Hedi Kastler ihren Mann, der mit dem Telefonhörer in der Hand durchs Büro marschierte, immer wieder hin und her. Sie wünschte, sie könnte einfach in die Leitung hineinkriechen und jedes Wort mitanhören. Sie brannte darauf, zu erfahren, was da gerade besprochen wurde!

»Jetzt schalte halt auf Lautsprecher, sapperlott«, wisperte sie aufgeregt, doch Andi ignorierte sie einfach und sprach weiter ins Telefon.

Unzufrieden seufzte sie, lehnte sich ans Fensterbrett und schaute hinaus über die Zillertaler Alpen. Aus jedem Zimmer des Sporthotels »Am Sonnenhang«, das von den Leuten aus St. Christoph nur liebevoll das Berghotel genannt wurde, hatte man einen wunderbaren Ausblick über die herrliche Landschaft. Lächelnd dachte Hedi, wie froh sie doch darüber war, dass ausgerechnet dieses hübsche Fleckerl Erde ihre Heimat war. Nirgendwo wollte sie lieber wohnen als in Tirol. Das Hotel, das sie und Andi gemeinsam führten, war ihr ganzer Stolz.

Doch während sie die Landschaft betrachtete, spitzte sie die Ohren, um zumindest Andis Teil der Konversation zu verfolgen. Dummerweise bestand dieser hauptsächlich aus Lauten wie »Hm« und »Aha« sowie einem gelegentlichen »Ja«.

»Freilich, ich besprech's mit der Hedi. Dann meld ich mich wieder bei dir. Pfiat di, schöne Grüße an die Edith!«, beendete der Hotelier das Gespräch endlich.

»Jetzt sag's mir aber«, bestürmte Hedi ihren Mann sofort, nachdem er aufgelegt hatte. »Wer war das denn? Es war was Wichtiges, gell? Du hast so ernst dreingeschaut.«

Andreas Kastler schmunzelte. »Du kannst's gar net aushalten, wenn du irgendwas net sofort weißt, oder? Ich kenn niemanden, der so neugierig ist, wie du, Spatzl«, sagte er liebevoll. Im Gegensatz zu ihr hatte er die Ruhe weg, setzte sich gemütlich auf den Bürostuhl und ließ sie ein Momenterl zappeln, bevor er weitersprach. »Du kennst den Sepp, gell?«

»Freilich. Dein alter Freund, der mittlerweile in Wien wohnt. Was wollte er denn? Was willst du mit mir besprechen?«

Andi seufzte. »Der Sepp und die Edith machen sich Sorgen um ihre Tochter, die Floria. Zweiundzwanzig Jahre ist sie jetzt alt.«

»Zweiundzwanzig schon, wie die Zeit verfliegt«, staunte Hedi. »Ich kann mich noch dran erinnern, als sie ein ganz kleines Madel war. Ein lebhafter Wirbelwind mit feuerrotem Haar.«

»Lebhaft ist sie wohl immer noch«, meinte Andi schulterzuckend. »Leider ein bisserl zu viel, wenn's nach dem Sepp geht. Er und die Edith finden, das Madel ist außer Rand und Band. Geht ständig nur auf Partys, feiert wild und flirtet mit den Burschen, statt sich aufs Studium zu konzentrieren. Der Sepp zahlt ihr das Studium und eine kleine Wohnung, aber sie macht sich eine schöne Zeit, lernt nix, legt keine Prüfungen ab, denkt immer nur an ihr Vergnügen.«

Hedi musste schmunzeln. »Das klingt jetzt net ungewöhnlich für ein so junges Madel, wenn du mich fragst.«

Erneut zuckte Andi mit den Schultern.

»Die zwei machen sich Sorgen. Eine Weile haben sie's mitangeschaut, aber so langsam sollte die Floria erwachsen werden, finden sie. Sonst verbaut sie sich noch ihre ganze Zukunft. Und da haben sie sich was überlegt: Das Madel soll über den Sommer zu uns nach St. Christoph kommen.«

»Zu uns ins Hotel?« Hedi kratzte sich am Kopf, wobei sie darauf achtete, ihre kunstvolle Flechtfrisur nicht zu zerstören, die so gut mit ihrem feschen Dirndl harmonierte.

Andi nickte und schenkte ihr einen treuherzigen Dackelblick.

»Dem Sepp würd's viel bedeuten, und ich mag ihm den Wunsch net gern abschlagen. Er hat gefragt, ob wir sie net während der Sommerferien hier als Serviermadel einstellen können.«

Hedi überlegte. »Warum eigentlich net? Mag sein, dass ihr das auf die Sprünge hilft und sie ruhiger werden lässt. Der Abstand zum Stadtleben, die frische Luft, das beschauliche Dorf, die ehrliche Arbeit ...«

Andi nickte. »Genau das haben der Sepp und die Edith auch überlegt. Darum haben sie mich gebeten, das Madel hier über den Sommer zu beschäftigen und außerdem ein Auge auf sie zu haben. Also bist du einverstanden?«

Die Hotelchefin lachte. »Freilich! Wir werden ja wieder so gut wie ausgebucht sein, da können wir ein weiteres Paar Hände gut gebrauchen. Die Floria ist herzlich willkommen.«

***

Übellaunig starrte Floria auf die vorbeiziehende Landschaft. Mit einem gleichmäßigen Rattern fuhr der Zug an Bäumen und Wiesen vorbei, rauschte durch die reinste Postkartenidylle und hielt in jedem noch so kleinen Dorf, um Leute ein- und aussteigen zu lassen.

»Nur in St. Christoph, da wird er net anhalten, denn das Kaff ist sogar zu klein für einen eigenen Bahnhof«, murmelte sie.

Wie sollte sie es dort nur so lange aushalten? Den ganzen Sommer musste sie fernab von jeglicher Zivilisation in den Zillertaler Alpen versauern! Ein kleines Dorf in den Bergen war wahrlich nicht ihre Vorstellung von Spaß. Bestimmt würde sie sich zu Tode langweilen. Abgesehen von viel Grün und gefleckten Kühen gab es hier kaum etwas zu sehen.

Wie auf Kommando fuhr der Zug jetzt an einer Weide vorbei. Die Kühe hoben ihre Köpfe und schauten dem Schienenfahrzeug aus ihren großen, freundlichen Augen hinterher. Schicksalsergeben seufzte Floria. Würden das in den kommenden Monaten ihre einzigen Gesprächspartner sein? Menschen lebten in so einem winzigen Dörfchen ja wohl nicht viele.

»Reizend ist's hier, gell? Einfach wunderschön«, sagte die Frau, die ihr im Zugabteil gegenübersaß, lächelnd. Es war eine junge Mutter, deren Kind eingeschlafen war, nachdem es eine geschlagene Stunde lang Wanderlieder gesungen hatte, bis Floria erwogen hatte, das Abteil zu wechseln.

Floria nickte widerstrebend. »Ja, ist ganz okay.«

»Machen Sie auch Urlaub hier?« Die Augen der Frau glänzten verträumt, als sie hinaus auf die Berge blickte.

»So ähnlich«, murmelte Floria, die anders als sonst wenig Lust hatte, sich zu unterhalten.

Die Wahrheit war, dass sie überhaupt nicht freiwillig unterwegs nach St. Christoph war. Ihre Eltern hatten ihr ja förmlich die Pistole auf die Brust gesetzt: Entweder, sie ließ sich darauf ein, ließ ihre Freunde und die geliebte Großstadt zurück und schuftete den ganzen Sommer als Serviererin im Berghotel, oder sie würden ihr die Unterstützung entziehen. Weder das Studium, noch die kleine Stadtwohnung hätten sie ihr dann weiterhin finanziert.

»Nächste Haltestelle: Mayrhofen. Endstation«, schallte die Ansage durch den Zug und ersparte Floria ein weiteres Gespräch.

Hier musste sie raus, hier würde man sie abholen und zum Hotel bringen. Ächzend zerrte sie ihren Koffer durch den schmalen Gang, wuchtete ihn hinaus auf den Bahnsteig, kletterte hinterher und schaute sich dann suchend um.

Frische, duftende Sommerluft empfing sie. Der milde Wind streichelte ihre Haut und fuhr durch ihre Haare. Die Landschaft war wirklich ganz nett, das konnte Floria nicht leugnen. Schroff ragten die Berge vor dem azurblauen Himmel empor. Sachte wiegten sich Gräser und Wiesenblumen im Wind. Die Luft hatte einen frischen, blumigen Duft, den sie aus der Stadt überhaupt nicht kannte.

Na und? Das hilft alles nix, wenn man sich hoffnungslos fadisiert und vor Langeweile eingeht, dachte sie mürrisch. Sie war nach wie vor fest entschlossen, sich hier nicht wohlzufühlen.

»Fräulein Ritter?«, ertönte in dem Moment eine Männerstimme. »Ich hoffe, Sie hatten eine angenehme Anreise. Wenn ich mich vorstellen darf, Kilian Garnreiter ist mein Name. Ich bin hier, um Sie abzuholen und zum Berghotel zu bringen. Darf ich Ihnen mit Ihrem Gepäck behilflich sein?«

Sie drehte sich um und musterte neugierig den Mann, der da so gestelzt dahersprach. Er trug eine Chauffeuruniform, die tadellos gebügelt war. Etwas steif, aber sympathisch, lautete ihr Urteil, bevor sie ihm die Hand gab und ihm ein Lächeln schenkte. Er konnte freilich nichts dafür, dass sie zu einem Ferienjob im Exil verdonnert worden war, also wollte sie ihre schlechte Laune nicht an ihm auslassen.

Das restliche Stückerl zum Hotel legten sie mit dem Auto zurück. Die Straße führte durch ein beschauliches kleines Dorf, ein verschlafenes Nest, in dem die Zeit stillzustehen schien: St. Christoph. Die Bauernhäuser mit ihren gepflegten Gärten und sorgfältig gestrichenen Zäunen schmiegten sich in ein Tal, das sie vor allem Unheil zu beschützen schien.

Auf einer Anhöhe thronte ein hübsches Barockschlössl, dessen gelbe Fassade das Sonnenlicht reflektierte.

»Das ist das Schloss des Baron von Brauneck«, erzählte Kilian mit sichtlichem Stolz. Er liebte seine Heimat, das merkte man ihm an. »Und da gegenüber – das ist das Hotel.«

Neugierig rechte Floria den Hals. Einen Blick konnte sie erhaschen, bevor sie auf dem Kirchplatz abbogen und eine schmale Straße emporfuhren. Noch eine Kurve, und da war es auch schon: das Hotel, das für die nächsten Monate ihr Arbeitsplatz und zugleich ihr Zuhause sein würde.

***

»Floria! Mei, bist du groß geworden.« Freudenstrahlend eilte die Frau im Dirndl, die hinter der Rezeption gewartet hatte, auf sie zu.

Schon fand sich Floria in einer herzlichen Umarmung wieder. Verblüfft schnappte sie nach Luft, doch dann erwidert sie die Umarmung. Sie hatte kaum Erinnerungen an die Hotelchefin, fand sie aber auf Anhieb nett und sympathisch.

»Grüß Gott, Frau Kastler«, brachte sie hervor.

»Frau Kastler?« Die Chefin lachte. »Aber geh, nenn mich doch bitte Hedi! Du erinnerst dich sicherlich net an uns, immerhin warst du noch klein, als wir uns das letzte Mal gesehen haben ...«

»Doch, doch, ich erinner mich!«, widersprach Floria lebhaft, als in ihrem Gedächtnis plötzlich lange verschüttete Bilder aufblitzten. »Du hast einen herrlichen Apfelstrudel gebacken, gell? Und der Andi hat mich in der Scheibtruhe herumgefahren.«

Hedi schmunzelte. »Dass du dich daran noch erinnern kannst!«

Auch Andi kam herbei. In seiner Lederhose und den Kniestrümpfen machte er einen stattlichen Eindruck. Ein gutmütiger Ausdruck lag auf seinem breiten Gesicht.

»Grüß dich, Floria, herzlich willkommen.«

»Ich hoff, es wird dir hier gefallen. Wir haben für dich das Kammerl unterm Dach vorbereitet. Groß ist's net, aber deine Eltern haben versichert, das würd dir schon ausreichen«, meinte Hedi etwas verlegen.

»Es wird sicherlich ausreichen«, gab Floria etwas säuerlich zurück.

Sie konnte sich denken, was ihre Eltern im Sinn hatten: Sie sollte eine Lektion lernen. Nun konnte sie nur hoffen, dass die Dachkammer geräumig genug war, um sich darin umzudrehen und den Koffer auszupacken.

Während Kilian den Koffer hochtrug, gaben Hedi und Andi ihr eine kleine Hausführung. Neugierig schaute Floria sich um. Das Hotel war rustikal, aber gemütlich und liebevoll eingerichtet worden. Ihr Geschmack war es auf den ersten Blick nicht unbedingt, sie mochte es lieber moderner, aber Hedi hatte auf jeden Fall ein Händchen für Details.

»Es riecht hier so gut«, fand sie. Ein angenehm würziger, beruhigender Duft hing in der Luft.

Hedi lächelte. »Das ist das Zirbelholz. Aus dem sind die meisten Möbel hier gefertigt.« Bekräftigend klopfte sie gegen einen Schrank, ein schönes, altes Bauernholzmöbel.

»Schön habt ihr's hier«, sagte Floria und stellte zu ihrer eigenen Überraschung fest, dass sie es ernst meinte.

Auch ihr eigenes Zimmer, das Dachkammerl, überraschte sie positiv. Groß war es tatsächlich nicht, aber völlig ausreichend und sehr behaglich. Erleichtert atmete Floria auf. Sie war noch immer alles andere als begeistert von der Aussicht, den Sommer hier zu verbringen, aber sie hätte es schlimmer erwischen können. Nun musste sie versuchen, das Beste daraus zu machen.

***

»Und, was meinst du?«, fragte Hedi neugierig.

»Wozu?«

Ungeduldig verdrehte sie die Augen.

»Also Anderl, manchmal bist du ganz schön begriffsstutzig. Ich red natürlich von der Floria, unserem Neuzugang.«

»Ach so.« Andi schaute vom Computerbildschirm auf, wo er gerade Zimmerbuchungen bearbeitet hatte. »Ein nettes, hübsches Ding ist sie. Ich glaub, sie wird sich hier gut einfügen.«

»Denk ich auch«, stimmte Hedi zu und musste dann grinsen. »Man merkt ihr allerdings an, dass sie net gerade freiwillig hier ist. Ein Madel in dem Alter, das ans Stadtleben gewöhnt ist, kann sich sicherlich Spannenderes vorstellen als das friedliche, beschauliche Dorfleben. Aber sie wird schon noch auftauen und feststellen, dass es hier überhaupt net so fad ist, wie sie sich das vielleicht vorstellt.«

Andi wollte noch etwas antworten, doch da ging die Tür auf und eine Gruppe junger Männer kam in die Hotellobby.

»Grüß euch! Die Junggesellen-Truppe, gell?«, trällerte Hedi ihnen fröhlich entgegen. »Herzlich willkommen hier im Berghotel!«

»Genau, das sind wir.« Lächelnd trat einer von ihnen, ein fescher Blonder mit freundlichen blauen Augen, an die Rezeption. »Ich bin der Thomas Edelberger, und ich bin mit meinen Freunden und meinem Bruder hier. Wir würden gern einchecken.«

»Der zukünftige Bräutigam ist er!«, rief ein anderer aus der Gruppe lachend. »Der will hier im schönen Zillertal seine letzten Tage in Freiheit genießen, bevor es für ihn ernst wird.«

Hedi grinste. Schon bei der Buchung hatten die Burschen angegeben, dass es sich um eine Reise anlässlich eines Junggesellenabschieds handelte. Eine Woche wollten die jungen Männer hier Urlaub machen, sporteln, die Natur genießen, ein bisserl feiern.