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Beinahe kommt es zu einem Autounfall an der Bergstraße in Richtung St. Christoph: Auszubildende Annegret läuft dem Urlauber Max vors Auto, und der kann gerade noch bremsen. Mit ein paar Schürfwunden kommt die junge Frau noch mal davon. Max fühlt sich verantwortlich, ihn plagt das schlechte Gewissen. Die selbstbewusste, lebhafte Annegret macht ihm aber rasch klar, dass sie hätte besser aufpassen müssen.
Schon bald ist es nicht mehr nur Max‘ Sorge um Annegrets Gesundheit, was die beiden zusammenschweißt. Auf Anhieb zieht es sie zueinander hin. Sie haben das Gefühl, einander schon ewig zu kennen. In einer lauen Sommernacht kommt es zum ersten Kuss.
Wie im Rausch erleben die Jungverliebten diesen glücklichen Sommer. Max verlängert seinen Urlaub; immer wieder muss er aus beruflichen Gründen zwischendurch zurück nach Wien, kommt aber bei nächster Gelegenheit wieder zu Annegret nach St. Christoph zurück.
Doch dann, im Herbst, endet der schöne Traum abrupt. Max verschwindet ohne Erklärung. Es herrscht Funkstille. Annegret kann ihn nicht erreichen. Erst macht sie sich Sorgen - vielleicht ist ihm ja etwas zugestoßen? Dann erkennt sie, dass er ihr wohl überdrüssig ist ...
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Seitenzahl: 116
Veröffentlichungsjahr: 2021
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Vorschau
Impressum
Verzeihst du mir?
Bittersüße Liebesgeschichte aus dem Berghotel
Von Verena Kufsteiner
Beinahe kommt es zu einem Autounfall an der Bergstraße in Richtung St. Christoph: Auszubildende Annegret läuft dem Urlauber Max vors Auto, und der kann gerade noch bremsen. Mit ein paar Schürfwunden kommt die junge Frau noch mal davon. Max fühlt sich verantwortlich, ihn plagt das schlechte Gewissen. Die selbstbewusste, lebhafte Annegret macht ihm aber rasch klar, dass sie hätte besser aufpassen müssen.
Schon bald ist es nicht mehr nur Max' Sorge um Annegrets Gesundheit, was die beiden zusammenschweißt. Auf Anhieb zieht es sie zueinander hin. Sie haben das Gefühl, einander schon ewig zu kennen. In einer lauen Sommernacht kommt es zum ersten Kuss.
Wie im Rausch erleben die Jungverliebten diesen glücklichen Sommer. Max verlängert seinen Urlaub; immer wieder muss er aus beruflichen Gründen zwischendurch zurück nach Wien, kommt aber bei nächster Gelegenheit wieder zu Annegret nach St. Christoph zurück.
Doch dann, im Herbst, endet der schöne Traum abrupt. Max verschwindet ohne Erklärung. Es herrscht Funkstille. Annegret kann ihn nicht erreichen. Erst macht sie sich Sorgen – vielleicht ist ihm ja etwas zugestoßen? Dann erkennt sie, dass er ihr wohl überdrüssig ist ...
Strammen Schrittes wanderte Annegret durch die Natur. Sie hatte ein beachtliches Tempo drauf und gönnte sich kaum Pausen. Ihre Wangen waren von der schon Anstrengung gerötet. Tief atmete sie ein und aus und sog die frisch duftende Bergluft geradezu gierig in ihre Lunge.
Munter sah sie sich um. Wie herrlich das Zillertal doch war! Sie bekam überhaupt nicht genug von der Schönheit der Landschaft. Freilich hatte sie eine ungefähre Ahnung gehabt, wie es hier aussah, bevor sie kürzlich nach St. Christoph gezogen war. Nicht nur zum Vorstellungsgespräch war sie angereist, sondern sie hatte auch versucht, sich einen gründlichen ersten Eindruck vom Dorf und der Umgebung zu verschaffen. Immerhin wollte sie nicht bloß für ein paar Wochen oder Monate hierbleiben.
Was sie gesehen hatte, hatte ihr auf Anhieb gefallen. Aber erst jetzt, seit ihrem Umzug, bemerkte sie so richtig, wie traumhaft es hier war. Je länger sie durch die Natur streifte und je mehr sie die Gegend erkundete, desto mehr hübsche Ecken fielen ihr auf. Mit einer Wanderkarte bewaffnet, spazierte sie fröhlich umher und lernte ihr neues Zuhause kennen.
Sie durchquerte saftig-grüne Almwiesen, auf denen gefleckte Kühe grasten und ihr freundlich hinterherblickten. Ihr Weg führte durch dichte Wälder, in denen alle Geräusche wie durch eine dicke Decke gedämpft wirkten. Der Anblick der Berge hatte etwas Erhebendes an sich. Sah man an ihren schroffen Hängen empor, fühlte man sich zugleich winzig klein und unendlich frei.
Gestern noch hatte Annegret lächelnd die Karte studiert und versucht, die einzelnen Gipfel, die sie sehen konnte, zuzuordnen. Den Feldkopf hatte sie ganz einfach finden können, das war der höchste Berg. Das daneben, das musste das Frauenhorn sein. Ihre Kolleginnen aus dem Berghotel hatten sie schon gefragt, ob sie demnächst an einer Wanderung zum Gipfel teilnehmen wollte, und freilich hatte sie zugesagt.
Die Entscheidung, eine Ausbildung zur Konditorin im Sporthotel »Am Sonnenhang« hier im schönen Zillertal zu beginnen, war eine ihrer besten Entscheidungen gewesen. Nicht nur, dass die Umgebung unvergleichlich schön war: Auch die Arbeit im Hotel, das hier nur als das »Berghotel« bekannt war, taugte ihr sehr. Die Konditorin Rosi Stadler war nett und herzlich und nahm sich immer genug Zeit, um ihr alles genau zu zeigen und zu erklären. Die ganze Arbeitsatmosphäre im Hotel war so familiär, dass man sich nur wohlfühlen konnte. Das war Hedi und Andi Kastler zu verdanken, die den Hotelbetrieb mit viel Liebe führten.
Die zwei waren so nett gewesen, Annegret eine gemütliche, kleine Kammer unter dem Dach als Übergangslösung zur Verfügung zu stellen. Von hier aus konnte sie in aller Ruhe nach einem Häuserl suchen, in das sie ziehen konnte.
Alles hätte so gut sein können. Doch heute war sie nicht so fröhlich wie sonst. Heute spukte ihr etwas im Kopf herum, was ihr einfach keine Ruhe ließ. Statt immer wieder stehen zu bleiben und die Berge zu betrachten oder zu verschnaufen, hetzte sie geradezu durch die Natur. Es gab etwas, was ihr zusetzte und sie mit einer kribbelnden Unruhe erfüllte, sodass sie kaum stillhalten konnte.
Eugen war es, der ihr so zusetzte. Der fesche Großbauernsohn mit dem dunklen Haar und den Glutaugen war ihr direkt aufgefallen. Kein Wunder, bei seinem Charisma und seinem unwiderstehlichen Lächeln! Gestern hatte sie sich hinreißen lassen und abends im Ochsenwirt mit ihm geschmust. Jetzt noch wurde es ihr ganz kribbelig im Bauch, als sie an Eugens Busserln dachte.
Aber als sie den anderen Madeln im Hotel ganz aufgeregt davon erzählt hatte, den Serviererinnen und Zimmermadeln, da hatten die ihre Begeisterung gar nicht nachvollziehen können.
»Der Eugen? Lass lieber die Finger von dem, sonst verbrennst du sie dir am Ende noch«, hatte man sie hinter vorgehaltener Hand gewarnt. »Der ist ein Hallodri, wie er im Buche steht. Annegret, wenn du nur wüsstest, wie vielen Madeln der schon das Herz gebrochen hat!«
Jetzt wusste Annegret überhaupt nicht mehr, was sie denken sollte. Ihre Gedanken wirbelten wild durch ihren Kopf. Und je schneller ihre Gedanken rasten, desto schneller wollten auch ihre Füße laufen. Es tat gut, sich an der frischen Luft zu bewegen.
Sie streifte an Farnen vorbei, lief eine Anhöhe hinauf, eilte über Wurzeln und Steine, und plötzlich veränderte sich der Boden unter ihren Füßen. Statt über Wiesen oder Waldboden, lief sie auf einmal über Asphalt. Sie hatte gar nicht bemerkt, dass sie auf eine Straße gelaufen war.
Das Quietschen von Bremsen ging ihr durch Mark und Bein. Ein lautes Hupen ließ sie zusammenzucken. Erschrocken schaute sie hoch und blickte in helle Autoscheinwerfer, die rasch auf sie zu kamen. Ihr Herz setzte einen Schlag aus. Ihr Mund öffnete sich zum Schrei, doch kein Ton kam heraus. Sie konnte gerade noch die Arme hochreißen.
***
Fröhlich pfeifend fuhr Max die verschlungene Straße entlang. Aus vollen Zügen genoss er jeden Tag seines Zillertal-Urlaubs. Zuerst hatte er befürchtet, sich zu langweilen, wenn er alleine wegfuhr, ganz ohne Freunde, da diese keine Zeit gehabt hatten, aber in und um St. Christoph gab es so viele Freizeitmöglichkeiten, dass es ihm überhaupt nicht fad wurde. Er war bereits gewandert und an einer Felswand geklettert, hatte einen Ausritt unternommen und sich am Paragleiten versucht.
Heute hatte etwas weniger Sportliches auf dem Programm gestanden: Er war ins nahe gelegene Innsbruck gefahren, um neue Wanderschuhe zu kaufen und ein wenig durch die Altstadt zu bummeln.
Als er nun zurück nach St. Christoph zum Berghotel fuhr, wo er seinen Urlaub verbrachte, betrachtete er gut gelaunt die Landschaft: die dichtwachsenden Bäume am Straßenrand, die saftgeschwungenen Hügel, die felsigen Hänge – und die Frau, die plötzlich direkt vor ihm aus dem Wald auf die Straße lief.
Max schnappte nach Luft. Sein Körper reagierte wie von selbst. Er trat das Bremspedal durch und drückte gleichzeitig auf die Hupe, in der Hoffnung, sie damit zu warnen. Ohne nach links oder rechts zu schauen, war sie geradewegs auf die Straße gelaufen.
Gestochen scharf nahm Max alles wahr: die weit aufgerissenen, himmelblauen Augen der Frau. Die erdbeerblonden Locken, die um ihr herzförmiges Gesicht flogen, als sie den Kopf ruckartig hob und ihn anstarrte. Ihre schmalen Arme, die sie schützend vor ihren Kopf hob, um den Aufprall zu mildern.
Ein Ruck ging durch das Auto, als es schlagartig zum Stehen kam – doch nicht schnell genug. So reaktionsschnell Max auch gebremst hatte, es reichte doch nicht aus, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Die Stoßstange prallte gegen die Frau, die zu Boden ging.
Einen Sekundenbruchteil lang war Max völlig starr. Ihm war eiskalt geworden. Dann riss er die Autotür auf, stolperte schwer atmend um den Wagen herum und rannte zur Frau, vor auf dem Asphalt saß und ihm jetzt benommen entgegenblickte.
»Oh Gott, bleiben Sie ruhig, bewegen Sie sich net«, keuchte er besorgt, als sie aufzustehen versuchte. »Halten Sie ganz still. Hab ich Sie arg erwischt?«
Annegret schaute auf ihre zitternden Hände hinab, dann brachte sie ein Lächeln zustande. Obwohl sie noch blass war, ließ dieses Lächeln ihr schönes Gesicht förmlich strahlen.
»Halb so wild, alles noch dran.«
Verdutzt kratzte sich Max am Kopf. Er hatte sie gerade mit dem Auto angefahren, und trotzdem versuchte sie jetzt, erneut aufzustehen. Wenn er sie schon nicht dazu bringen konnte, sitzenzubleiben, dann konnte er ihr zumindest helfen. Fürsorglich stützte er sie am Arm und ließ den Blick prüfend über sie gleiten.
»Jetzt warten Sie doch. Ich ruf die Rettung.« Er war zutiefst beunruhigt. Was, wenn er ihr schlimme Verletzungen zugefügt hatte, die sie jetzt selbst gar nicht bemerkte, weil sie unter Schock stand?
Aber die junge Frau lachte nur. »Nun schauen Sie doch net so verzweifelt. Wenn ich's doch sag: Mir geht's gut. Ein paar Kratzer. Aber das ist kein Weltuntergang.«
Max strich sich nervös mit der Hand durch die dunkelblonden Haare.
»Ist Ihnen net schwindelig? Haben Sie keine Schmerzen?«
Ihre Augen funkelten amüsiert. »Bedaure, da muss ich Sie enttäuschen.«
Er atmete durch. Das Auto war schon fast zum Stehen gekommen, als er die Frau erwischt hatte. Offenbar war die Sache wirklich glimpflich ausgegangen, er hatte kaum mehr Geschwindigkeit drauf gehabt. Sie hatte ein paar Schürfwunden und kleine Steinchen klebten auf ihrer Haut, aber sie machte keinen schwer verletzten Eindruck.
»Aber Sie können jetzt net einfach weiterlaufen«, protestierte Max, als er begriff, dass sie genau das vorhatte. »Ich muss zumindest sichergehen, dass ein Arzt einen Blick auf Sie wirft. Ich fahr Sie. Wohin müssen Sie denn?«
Annegret grinste ihn an. »Jeder weiß, dass man als Frau net zu einem Wildfremden ins Auto steigen soll.«
Die Anspannung fiel von ihm ab, das Grinsen der schönen Fremden war einfach zu ansteckend.
»Ich bin der Max. Max Stangl. So, jetzt sind wir uns net mehr ganz fremd. Und wenn ich Sie net mitnehmen darf, ruf ich auf der Stelle einen Rettungswagen und bleib an Ihrer Seite, bis ich sicher gehen kann, dass Sie net doch auf einmal umkippen.«
Sie griff schon nach dem Griff der Beifahrertür.
»Annegret Unterweger. Und ich muss zum Berghotel. Sie können's gar net verfehlen, wenn Sie der Straße weiter folgen und am Kirchplatz abbiegen.«
Verblüfft lachte er auf. »Genau da hin wollte ich eh. Machen Sie da etwa auch Urlaub?«
»Ganz ähnlich: Ich arbeite dort. Also, was ist jetzt? Fahren wir?«
Noch ein Blick aus ihren lebhaft funkelnden Augen, dann verschwand ihr Kopf im Auto. Grinsend schüttelte Max noch einmal den Kopf. Er hatte sich nie ausgemalt, wie es wohl wäre, jemanden mit dem Auto anzufahren, aber so hätte er sich das bestimmt nicht vorgestellt.
***
»Herrje, Annegret«, rief Hedi bestürzt aus, als die junge Auszubildende das Hotel betrat. Die Hotelchefin hatte gerade an der Rezeption gesessen, sprang jetzt aber auf. »Was sind das denn für Kratzer? Andi, komm herüber, die Annegret ist verletzt!«
»Halb so wild«, versuchte Annegret rasch, die Wogen zu glätten.
Max schaute drein wie ein geprügelter Hund.
»Ich fürchte, das ist meine Schuld. Es hat einen Unfall gegeben. Ich hab sie mit dem Auto angefahren.«
Hedi verschluckte sich vor Schreck.
»Anderl, wo bleibst du denn? Rasch, ruf den Arzt!«
Keine zehn Minuten später kam der Landarzt Dr. Burger ins Hotel. Mit großen Schritten, aber ohne jede Eile, durchquerte er die Lobby. Annegret war mehr oder weniger genötigt wurden, sich auf eine Couch zu legen. Hedi, die jetzt besorgt um sie herumflatterte und ihr immer wieder ein Wasserglas anbot, hatte darauf bestanden, dass sie sich schonte.
»Dann wollen wir uns die Patientin mal ansehen.« Der Blick aus seinen freundlichen, klugen Augen flößte Annegret sofort Vertrauen ein. Mit geübten Handgriffen untersuchte er sie und versorgte die Schrammen. Indem er ihr in die Augen leuchtete, kontrollierte er die Reaktion ihrer Pupillen. Schließlich nickte er zufrieden. »Da hatten Sie wirklich Glück, Frau Unterweger. Die Sache hätt auch ganz anders ausgehen können. Ein paar Tage Ruhe, dann sind Sie so gut wie neu.«
Sie lächelte. »Danke, Doktor Burger. Das war auch wirklich deppert von mir, einfach so auf die Straße zu laufen. Eines kann ich Ihnen sagen, das passiert mit net noch einmal.«
***
Schmunzelnd schüttelte Annegret den Kopf, als sie hoch in ihre Dachkammer ging. Das war vielleicht ein Erlebnis gewesen! Wenn sie das ihrer Familie in Salzburg beim nächsten Telefonat erzählte, würde ihr wohl im ersten Moment niemand glauben, dass sie angefahren worden war.
Aber freilich war ihr bewusst, wie ernst das für sie ausgehen hätte können. Wenn Max nicht so geistesgegenwärtig gewesen wäre und sofort gebremst hätte, wäre sie nun vielleicht schwer verletzt – oder gar tot. Und das nur, weil ihr Eugen so den Kopf durcheinandergewirbelt hatte, dass sie gar nicht auf die Straße geachtet hatte.
Die behagliche Atmosphäre des Zimmers empfing sie wie eine Umarmung. Annegret öffnete das Fenster, um die laue Sommerluft hereinzulassen, und warf bei dieser Gelegenheit einen Blick auf die herrliche Kulisse, die sich ihr darbot: die Zillertaler Alpen. Noch immer konnte sie kaum glauben, wie schön ihre neue Wahlheimat war.
Dann ließ sie sich aufs Bett fallen, das mit heller Baumwollbettwäsche bezogen war und einen angenehmen Zirbelholzduft verströmte, genau wie die meisten Möbel hier im Berghotel. Ein Gutes hatte der Unfall gehabt: So hatte sie Max kennengelernt. Er war ihr auf Anhieb sympathisch gewesen. Und nachdem sie beide hier im Berghotel wohnten, zumindest vorübergehend, würden sie einander vielleicht wiedersehen. Sie lächelte, als sie an seine sanften grünblauen Augen und das zerzauste, dunkelblonde Haar dachte. Wie erschrocken er dreingeschaut hatte!
»Im Zillertal tummeln sich ganz schön fesche Burschen«, murmelte sie.
***
Sorgfältig rollten Annegret und Rosi Trüffelpralinen und wälzten die kleinen Leckereien in Kakaopulver, Kokosraspeln oder gerösteten und gehackten Kürbiskernen. Rund um sie herum herrschte Trubel in der Hotelküche: Speisen wurden zubereitet, Serviermadeln kamen herein, um fertige Gerichte zu holen und an die Tische zu tragen, und in den Pfannen, in denen Fleisch und Fisch angebraten wurden, zischte das heiße Fett. Doch die beiden Frauen ließen sich nicht beirren. Geduldig erklärte Rosi ihrer Auszubildenden manch einen Kniff, um perfekte Pralinen herzustellen.
